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	<title>Seezeichenversuchsfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T14:49:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Seezeichenversuchsfeld&amp;diff=347671&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-02-26T20:40:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seezeichenversuchsfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war zwischen 1887 und 2000 die zentrale Entwicklungs- und Koordinierungsstelle für das deutsche [[Schifffahrtszeichen|Seezeichenwesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Anfänge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dienstgebäude Seezeichenversuchsfeld Friedrichshagen Archiv WSA Stralsund.jpg|alt=Dienstgebäude Seezeichenversuchsfeld Friedrichshagen (1952), Archiv WSA Stralsund|mini|Dienstgebäude des Seezeichenversuchsfeldes Friedrichshagen 1952]]&lt;br /&gt;
Das Seezeichenversuchsfeld wurde 1887 zunächst als &amp;#039;&amp;#039;Versuchsstation und Materialien-Niederlage für die Leuchtfeuer der Preußischen Ost- und Nordseeküste&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|NS=53.451|EW=14.587|type=landmark|region=PL-32|text=ICON0|name=Position der ehemaligen Versuchsstation und Materialien-Niederlage in Bredow}}) in Nachbarschaft zur 1857 gegründeten [[AG Vulcan Stettin|Vulcan-Werft]] in [[Grabowo (Stettin)|Bredow]] bei [[Stettin]] eingerichtet. Im federführenden preußischen [[Ministerium der öffentlichen Arbeiten]] wurde dann im Jahre 1900 für das Seezeichenwesen ein selbstständiges technisches Referat geschaffen und ein Fachausschuss eingesetzt sowie ab 1902 eigene Versuchsräume eingerichtet. Ab Mai 1904 wurden unter zwei dafür hergerichteten [[Stadtbahnbögen (Berlin)|Stadtbahnbögen]] in Berlin-Moabit weitere Versuche unternommen. Da die Ansprüche und der Bedarf an Versuchen und Schulungsmöglichkeiten schnell wuchs, wurde in der Nähe von Berlin ein Gelände gesucht, auf dem und von dem aus auch aufwendigere Versuche mit Leucht- und Schallsignalen über einer größeren Wasserfläche unternommen werden könnten. Die Wahl fiel auf ein Gelände ({{Coordinate|NS=52.4487|EW=13.6512|type=landmark|region=DE-BE|text=ICON0|name=Position des ehemaligen Seezeichen-Versuchsfeldes Friedrichshagen}}) am Nordufer des [[Müggelsee]]s in [[Berlin-Friedrichshagen|Friedrichshagen]] in unmittelbarer Nachbarschaft zum &amp;#039;&amp;#039;Königlichen Institut für Binnenfischerei&amp;#039;&amp;#039;. Von hier aus hatten im Jahr 1909 unter Leitung von [[Walter Körte (Wasserbauingenieur)|Walter Körte]], dem ersten Referenten für das Seezeichenwesen im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, Versuche stattgefunden, die [[Heinrich Hertz|„Hertzschen Wellen“]] für den [[Funknebelsignalversuchsstation Arkona|Nebelsignaldienst]] nutzbar zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Seezeichenwesen – 1850–1990 zwischen Segel- und Container-Schiffsverkehr.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 82–84.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. April 1913 wurde diese nun „Seezeichen-Versuchsfeld Friedrichshagen“ genannte neuen Dienststelle mit großzügigen Versuchsräumen, Werkstätten, Lagern, Laboratorien und einem Vortragsraum eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Ersten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] und des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreiches]] sowie der darauf folgenden Phase der politischen und wirtschaftlichen Neuorientierung wurde unter Federführung des neu gegründeten [[Reichsverkehrsministerium]]s nun besonders die Weiterentwicklung bei der Anwendung von [[Elektromagnetische Welle|elektromagnetischen Wellen]] und von [[Wasserschall|Unterwasser-Schallsignalen]] vorangetrieben. Auf Grund des schnellen technischen Fortschritts und des stark gestiegenen Arbeitsumfanges – fortan auch zu Fragen der internationalen Zusammenarbeit – war ein Erweiterungsbau notwendig geworden, dessen Räume im Sommer 1929 eingerichtet und in Betrieb genommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der dritten internationalen Seezeichenkonferenz 1937 in Berlin beschrieb Bruno Illing, der damalige Leiter des Seezeichenreferates im Reichsverkehrsministerium, die wesentlichen Aufgaben des Seezeichenversuchsfeldes in Berlin-Friedrichshagen in knapper Form so:&amp;lt;ref&amp;gt;Wiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Seezeichenwesen – 1850–1990 zwischen Segel- und Container-Schiffsverkehr.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wissenschaftliche Vorarbeit mit dem Ziele steter Vervollkommnung der Seezeichenanlagen, Verwertung von Forschungsergebnissen auf dem Gebiet des Licht-, Schall- und Funkwesens; Entwicklung neuer Geräte und Prüfung auf ihre Brauchbarkeit für das Seezeichenwesen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Während des Zweiten Weltkrieges ==&lt;br /&gt;
Bereits in den Jahren vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] waren zwischen dem Reichsverkehrsministerium und dem [[Oberkommando der Marine|Oberkommando der Kriegsmarine]] Maßnahmen für einen „Spannungsfall“ vorbereitet worden. So behielt während des Zweiten Weltkrieges die Seezeichenverwaltung im Reichsverkehrsministerium, einschließlich des beratenden und versorgenden Seezeichenversuchsfeldes in Berlin-Friedrichshagen, die fachliche Leitung. Der unmittelbare Einsatz der verschiedenen Seezeichen wurde aber durch die Arbeitsgruppe Nautik im Oberkommando der Kriegsmarine bestimmt und durch das dem Oberkommando unterstellte &amp;#039;&amp;#039;Lotsenkommando und Seezeichenamt der Jade (LKS)&amp;#039;&amp;#039; in der [[Marinestation der Nordsee]] in [[Wilhelmshaven]] umgesetzt. In der Endphase des Krieges hatte das LKS aus Luftschutzgründen bereits einen Teil seines Materials nach [[Rendsburg]] am [[Nord-Ostsee-Kanal]] verlagert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Seezeichenwesen – 1850–1990 zwischen Segel- und Container-Schiffsverkehr.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 126–127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Zweiten Weltkrieg in der britischen Besatzungszone / BRD ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde, entsprechend der bereits 1943 in der [[Moskauer Deklaration]] von den [[Alliierte]]n beschlossenen Entmilitarisierung Deutschlands, auch der Stützpunkt der deutschen Kriegsmarine in Wilhelmshaven durch die britische Besatzungsmacht ([[Control Commission for Germany (British Element)|CCG/BE]]) aufgelöst. Somit unterlag auch das Lotsenkommando der Kriegsmarine mit seinem [[Tonnenhof]], seinen Schiffen und seinen Seezeichenaufgaben den [[Demobilisierung]]sbestimmungen. Die Alliierten hatten jedoch, auch wegen der großflächigen [[Seemine|Verminung]] von Nord- und Ostsee, ein starkes Interesse daran, dass alle Seezeichen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Leuchtturm|Leuchttürme]], Tonnen, [[Boje (Schifffahrt)|Bojen]] und [[Bake (Seezeichen)|Baken]], unverzüglich wieder in einen normalen Zustand versetzt und zuverlässig betrieben werden. Die Wasserstraßendirektionen und ihre Ämter nahmen daraufhin unter Kontrolle der Alliierten ihre Arbeit wieder auf. Das übrige Material des vormaligen Seezeichenamtes der Kriegsmarine (einschließlich der für diese Aufgaben notwendigen Schiffe) wurde nun zunächst auch von Wilhelmshaven nach Rendsburg verlegt. Da ein Großteil der Einrichtung des Seezeichenversuchsfeldes in Berlin-Friedrichshagen 1945 als [[Deutsche Reparationen nach dem Zweiten Weltkrieg|Reparation]] von der sowjetischen Besatzungsmacht ([[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|SMAD]]) abtransportiert worden war und der Standort, einschließlich der wesentlichen bisheriger Zulieferunternehmen, nun in der sowjetischen Besatzungszone lag, war zunächst die Einrichtung eines neuen Seezeichenversuchsfeldes in Rendsburg geplant, das auch die Versorgung mit Ersatzteilen und Betriebsmitteln für die Seezeichen an den Küsten und Wasserstraßen der britischen Besatzungszone sicherstellen sollte. Im Juli 1946 wurde das LKS von Wilhelmshaven endgültig auf das Gelände des Wasserbauamtes ({{Coordinate|NS=53.9011|EW=9.1528|type=landmark|region=DE-SH|text=ICON0|name=Position des Wasserbauamtes und des Seezeichenversuchsfeldes in Brunsbüttelkoog}}) in [[Brunsbüttelkoog]] an der Einmündung des Nord-Ostsee-Kanals in die [[Niederelbe#Verkehrsbedeutung der Elbmündung|Elbmündung]] verlegt und das &amp;#039;&amp;#039;Seezeichenamt Brunsbüttelkoog&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Das LKS gehörte als Einheit der Kriegsmarine bislang nicht zur zivilen Wasserstraßenverwaltung und stand noch immer unter der unmittelbaren Kontrolle der [[Royal Navy]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Seezeichenwesen – 1850–1990 zwischen Segel- und Container-Schiffsverkehr.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 142.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Bestrebungen, eine neue (möglichst zentrale) zivile Seezeichenverwaltung aufzubauen, gab es unter maßgeblicher Mitwirkung von [[Gerhard Wiedemann]] in Kiel und Hamburg. Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1946 wurde ein neues Seezeichenreferat in der &amp;#039;&amp;#039;Seehäfen-Generaldirektion&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg tätig, die am 1.&amp;amp;nbsp;März 1947 in &amp;#039;&amp;#039;Hauptverwaltung des Seeverkehrs des amerikanischen und britischen Besatzungsgebietes (HV See)&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde. Am 10.&amp;amp;nbsp;Juni 1947 ging die fachliche Aufsicht über das &amp;#039;&amp;#039;Seezeichenamt Brunsbüttelkoog&amp;#039;&amp;#039; dann auf die &amp;#039;&amp;#039;HV See&amp;#039;&amp;#039; über. Die britischen Besatzungsbehörden erklärten sich nun auch damit einverstanden, dass auf dem Gelände in Brunsbüttelkoog ein neues Seezeichenversuchsfeld eingerichtet wird – als Ersatz für das frühere Seezeichenversuchsfeld in Berlin-Friedrichshagen. Das Seezeichenlager in Rendsburg wurde daraufhin nach Brunsbüttelkoog überführt und hier Werkstatt-, Versuchs- und Lagerräume provisorisch eingerichtet. Von hier aus wurden nun die zu dieser Zeit vorhandenen 433 Leuchtfeuer, 216 Leuchttonnen, 171 Bojenleuchten, 1743 Fahrwassertonnen, 11 Feuerschiffe und 43 Luftnebelsignalstellen praktisch betreut. Problematisch war hierbei zunächst, dass von den neun, teils nur behelfsmäßig ausgerüsteten [[Bereisungsschiff]]en und [[Tonnenleger]]n sieben von den Alliierten als Reparationsleistungen beansprucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Seezeichenwesen – 1850–1990 zwischen Segel- und Container-Schiffsverkehr.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 siedelte das Seezeichenversuchsfeld (wegen der zunehmenden Bedeutung der Entwicklung von Signalen und Zeichen für Binnenwasserstraßen und auch wegen der Nähe zum nun federführenden Bundesverkehrsministeriums in Bonn) nach [[Koblenz]] über, wo am Ufer der [[Mosel]] neue Gebäude ({{Coordinate|NS=50.367|EW=7.586|type=landmark|region=DE-RP|text=ICON0|name=Position der Fachstelle der WSV für Verkehrstechniken}}) mit entsprechend ausgestatteten Räumen errichtet worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Seezeichenwesen – 1850–1990 zwischen Segel- und Container-Schiffsverkehr.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Zweiten Weltkrieg in der sowjetischen Besatzungszone / DDR ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Seezeichenwesen in der DDR}}&lt;br /&gt;
In der sowjetischen Besatzungszone hatte der ehemalige Referent im Reichsverkehrsministerium Bruno Illing, nun Abteilungsleiter in der &amp;#039;&amp;#039;Forschungsanstalt für Schiffahrt, Gewässer- und Bodenkunde&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Generaldirektion Schiffahrt&amp;#039;&amp;#039;, seit Januar 1946 versucht, das Seezeichenwesen (einschließlich der Aufgaben des Seezeichenversuchsfeldes) neu zu organisieren. Eine Bestandsaufnahme im April 1946 ergab, dass von den 67 Leuchtfeuern entlang der mecklenburg-vorpommerschen Küste nur noch 23 in Betrieb waren und es an Tonnen, Bojen und Betriebsmitteln, wie Propan und Trockenelementen, fehlte. Wegen Perspektivlosigkeit und aus Sorge um seine Pensionsansprüche setzte sich Bruno Illing im September 1947 von Berlin nach Hamburg ab und war dort bis zum Februar 1949 in der &amp;#039;&amp;#039;HV See&amp;#039;&amp;#039; für des Seezeichenreferat beratend tätig. Der Zustand der ausliegenden Betonnung konnte lange Zeit nur eingeschränkt überprüft werden, da geeignete Fahrzeuge, wie z.&amp;amp;nbsp;B. das damalige Seezeichenschiff &amp;#039;&amp;#039;Arkona&amp;#039;&amp;#039;, als Reparationsleistung an die Sowjetunion gegangen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Seezeichenwesen – 1850–1990 zwischen Segel- und Container-Schiffsverkehr.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 138–141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 wurde dann in der DDR der [[Seehydrographischer Dienst der DDR|Seehydrographische Dienst]] (SHD) gegründet, der 1952 mit seinem &amp;#039;&amp;#039;Seezeichendienst der Ostsee&amp;#039;&amp;#039; auch die Verantwortung für die Seezeichen entlang der mecklenburg-vorpommerschen Küste übernahm. Das alte Seezeichenversuchsfeld in Berlin-Friedrichshagen unterstützte mit seiner verbliebenen Einrichtung die Arbeit der Tonnenhöfe in Wismar, Warnemünde, Stralsund und Karlshagen bei der Beschaffung von Betriebsmitteln und Technik sowie durch begrenzte wissenschaftliche Arbeit. 1955 wurde die verbliebene Ausrüstung nach [[Stralsund]] auf die Insel [[Dänholm]] verbracht und dort eine Werkstatt errichtet. 1965 wurde der SHD mit Sitz in [[Rostock]] dem Kommando der [[Volksmarine]] unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Seezeichenwesen – 1850–1990 zwischen Segel- und Container-Schiffsverkehr.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als DDR-Nachfolger des Friedrichshagener Seezeichenversuchsfeldes wurde 1967 auf der Stralsunder Insel Dänholm die vorhandene Werkstatt zu einer Seezeichenprüfstelle ausgebaut. Ihre Aufgaben gingen 1990 in die Verantwortung des SV in Koblenz über. Eine offizielle Zusammenarbeit zwischen dem SHD und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes gab es nicht. Kontakte bestanden bei Zusammenkünften auf den in mehrjährigen Abständen stattfindenden Seezeichenkonferenzen der IALA zwischen 1975 und 1990. Im Rahmen der regelmäßigen Zusammenkünfte der Vertreter der DDR mit Vertretern der BRD in der gemeinsamen Grenzkommission wurden die Betonnung der Seegrenze in der Ostsee und der Betonnung im Schaalsee kontrolliert und erforderliche Festlegungen getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der deutschen Wiedervereinigung ==&lt;br /&gt;
Von 2000 bis 2022 wurde in Koblenz das Aufgabengebiet von der [[Fachstelle der WSV für Verkehrstechniken]] innerhalb der [[Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes]] (WSV) weitergeführt. Seit Januar 2023 ist das [[Amt für Binnen-Verkehrstechnik]] zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgaben der Einrichtung bestehen heute – der über 130-jährigen Tradition folgend – in Forschung, Entwicklung, Prüfung und Betreuung geeigneter Systeme, Anlagen, Geräte und Verfahren für die Sicherung und Erleichterung des Schiffsverkehrs auf [[Bundeswasserstraße]]n im Binnen- und Seebereich einschließlich der Hohen See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leiter des Seezeichenversuchsfeldes über ein Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
* 1900–1913: [[Walter Körte (Wasserbauingenieur)|Walter Körte]] in Berlin (zugleich erster Referent für das Seezeichenwesen im preußischen Ministerium der öffentlichen Arbeiten) – Nach ihm wurden zwei Tonnenleger benannt, 1926 (1944 vor Swinemünde nach Minentreffer gesunken) und nochmals 1957 (bis 1984 im Einsatz).&lt;br /&gt;
* 1914–1933: Gustav Meyer in Berlin (zugleich Leiter des Seezeichenreferates im Reichsverkehrsministerium) – Nach ihm wurde 1966 der [[Gustav Meyer (Schiff)|Tonnenleger Gustav Meyer]] benannt.&lt;br /&gt;
* 1933–1945: Bruno Illing in Berlin - (zugleich Leiter des Seezeichenreferates im Reichsverkehrsministerium) – Nach ihm wurde 1968 der [[Bruno Illing|Tonnenleger Bruno Illing]] benannt.&lt;br /&gt;
* 1949–1954: Wilhelm Ochmann in Brunsbüttelkoog (unter Gerhard Wiedemann, bis 1971 Leiter des Referates für Schifffahrtszeichen im Bundesverkehrsministerium in Bonn)&lt;br /&gt;
* 1955–1979: Hans-Joachim Haase in Brunsbüttelkoog und ab 1957 in Koblenz (unter Wolfgang Hartung, von 1971 bis 1991 Leiter des Referates für Schifffahrtszeichen im Bundesverkehrsministerium in Bonn)&lt;br /&gt;
* 1979–1984: Hans-Peter Dick in Koblenz (unter Wolfgang Hartung, von 1971 bis 1991 Leiter des Referates für Schifffahrtszeichen im Bundesverkehrsministerium in Bonn)&lt;br /&gt;
* 1984–2000: Helmut Kuhlbrodt in Koblenz (unter Ulrich Klinge, von 1991 bis 1999 Leiter des Referates für Schifffahrtszeichen im Bundesverkehrsministerium in Bonn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ZentralblBauverw |Autor=Breuer |Titel=Die Entwicklung des deutschen Seezeichen-Versuchswesens |Jahr=1930 |Heft=1 |Seiten=44–46 |zlb=62}}&lt;br /&gt;
* {{ZentralblBauverw |Autor=Breuer |Titel=Das Seezeichen-Versuchsfeld des Reichsverkehrsministeriums in Berlin-Friedrichshagen |Jahr=1930 |Heft=25 |Seiten=452–457 |zlb=476}} {{ZentralblBauverw |Autor=Breuer |Titel=(Fortsetzung) |Jahr=1930 |Heft=26 |Seiten=467–471 |Werkliste=1 |zlb=492}}&lt;br /&gt;
* Dieter Pohle: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Seezeichenversuchsfeld&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hansa (Zeitschrift)|Hansa – Schiffahrt – Schiffbau – Hafen]]&amp;#039;&amp;#039;, 1988, 125. Jahrgang, Nr. 23/24, S. 1519–1522.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Wiedemann]] (Hrsg.), Johannes Braun, Hans Joachim Haase: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Seezeichenwesen – 1850–1990 zwischen Segel- und Container-Schiffsverkehr.&amp;#039;&amp;#039; DSV-Verlag, Hamburg 1998, ISBN 3-88412-275-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fvt.wsv.de/ Fachstelle der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung für Verkehrstechniken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schifffahrtszeichen|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schifffahrtsgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technisch orientiertes Forschungsinstitut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Forschungseinrichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungseinrichtung (Schifffahrt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Schiffsnavigation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nautische Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftliche Organisation in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungseinrichtungsgründung 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2000]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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