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	<title>Seewinkel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Seewinkel&amp;diff=182788&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-48420-8 am 30. August 2025 um 21:39 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-30T21:39:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Positionskarte | Österreich Burgenland|lat=47.830556 |long=16.8725 &amp;lt;!--&lt;br /&gt;
47/49/13 16/52/21 = 47.830556, 16.8725 ÖK/geonam 1. → gut für i.a.S, dieses hier genommen&lt;br /&gt;
47/46/50 16/49/32 = 47.780556, 16.825556  ÖK/geonam 2. → entspricht etwa geonames, gut für i.e.S, dieses aber auch gutes geomittel für gemeinsames [[Neusiedlersee-Seewinkel]], dort hergenommen beide übrigens als O(rt) 47/48/0 16/49/0   = 47.8, 16.816667 geonames.org- = 47.80800  16.92699 by K@rl .. woher??  passt aber gut--&amp;gt;|region=AT-1 |dim=30000 &amp;lt;!--i.a.S., i.e.S 15000 --&amp;gt; |float=right |width= |maptype = relief |label=Seewinkel}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Apetlon - Zweierkanal (Seewinkler Hauptkanal).jpg|mini|Landschaft des Seewinkels bei Apetlon]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seewinkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man das Gebiet östlich des [[Neusiedler See|Neusiedler Sees]] im [[Burgenland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Landschaft ==&lt;br /&gt;
Früher wurde lediglich der Bereich der Orte [[Podersdorf am See]], [[Apetlon]] und [[Illmitz]] Seewinkel genannt, da diese von der früheren L-förmigen Ausdehnung des Sees in einem Winkel eingeschlossen wurden. Die Gegend nordöstlich hieß [[Heideboden]] und südöstlich [[Hanság]]. Diese beiden Regionsbezeichnungen werden aber durch die jahrelange Isolation der Region durch die Grenze zu Ungarn ([[Eiserner Vorhang]]) kaum noch verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird [[pars pro toto]] unter Seewinkel das gesamte österreichische Land östlich des Neusiedler Sees verstanden. Das schließt die Orte [[Weiden am See]], [[Gols]], [[Mönchhof]], [[Halbturn]], [[Frauenkirchen]], [[Sankt Andrä am Zicksee]], [[Andau]], [[Tadten]], [[Wallern im Burgenland]] und [[Pamhagen]] mit ein. Die Region ist durch weitläufige [[Weinbau]]flächen geprägt, weitere Flächen werden durch Urbarialgemeinden (wie z. B. die [[Urbarialgemeinde Apetlon]]) oder große Landgüter bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
== Verkehr == &lt;br /&gt;
Der Seewinkel wird in Nord-Süd-Richtung von der normalspurigen [[Neusiedler Seebahn]] erschlossen. Diese stellt auch eine Verbindung zwischen dem österreichischen und dem ungarischen Eisenbahnnetz her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Transport der landwirtschaftlichen Güter existierte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Reihe von weitverzweigten Landwirtschaftsbahnen etwa bei Pamhagen,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Hohn]]: &amp;#039;&amp;#039;Feldbahnen in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Carinthia Verlag, Klagenfurt 1987. ISBN 3-85378-267-1, S. 73–75.&amp;lt;/ref&amp;gt; St. Andrä-Albrechtsfeld,&amp;lt;ref&amp;gt;Hohn, &amp;#039;&amp;#039;Feldbahnen&amp;#039;&amp;#039;, S. 76–79.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wallern,&amp;lt;ref&amp;gt;Hohn, &amp;#039;&amp;#039;Feldbahnen&amp;#039;&amp;#039;, S. 78–83.&amp;lt;/ref&amp;gt; Frauenkirchen,&amp;lt;ref&amp;gt;Hohn, &amp;#039;&amp;#039;Feldbahnen&amp;#039;&amp;#039;, S. 83–87.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Lehndorf,&amp;lt;ref&amp;gt;westlich von [[Jánossomorja|St. Johann auf dem Haideboden]]: Hohn, &amp;#039;&amp;#039;Feldbahnen&amp;#039;&amp;#039;, S. 88.&amp;lt;/ref&amp;gt; welche die Verbindung zur Neusiedler Seebahn herstellten. Transportiert wurden hauptsächlich Getreide, Zuckerrüben, Schilf und Produkte daraus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atlas-burgenland.at/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=184 &amp;#039;&amp;#039;Eine Besonderheit des Seewinkels: Die „Landwirtschafts- oder Feldbahnen“&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Atlas Burgenland: Eisenbahnen.&amp;#039;&amp;#039; (Abgerufen am 10. Juni 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gelände sind davon nur mehr geringe Trassenreste erkennbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Witz: &amp;#039;&amp;#039;Die Landwirtschaftsbahnen im Seewinkel (Pferdebahn Albrechtsfeld).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahn.&amp;#039;&amp;#039; {{ISSN|0013-2756}} {{ZDB|162227-4}}. Jahrgang 1968, Heft 12, S. 220–221 (ca. 12 km, von St. Andrä bei Frauenkirchen bis zur heutigen Albertkazmerpuszta in Ungarn, erbaut nach dem 1. Weltkrieg, eingestellt 1956).&amp;lt;br /&amp;gt;Johann Witz: &amp;#039;&amp;#039;Die Feldbahn in Wallern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahn.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1969, Heft 6, S. 95–96 (ca. 1916 bis 1945).&amp;lt;br /&amp;gt;Hans Witz: &amp;#039;&amp;#039;Die Landwirtschaftsbahn Frauenkirchen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahn.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1972, Heft 1, S. 6 (nach 1. Weltkrieg bis ca. 1956).&amp;lt;br /&amp;gt;Johann Witz: &amp;#039;&amp;#039;Die Feldbahn in Pamhagen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahn.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1971, Heft 7, S. 101 (1912 bis ca. 1945, 60 cm Spurweite, Pferde- und Dieselbetrieb, ca. 6–8 km bis zum Apetloner Meierhof).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Klima ==&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind vor allem die [[Sumpf]]gebiete und die ungefähr 40&amp;amp;nbsp;[[Salzlacke]]n, die mangels natürlichen Abflusses stark salzhaltig sind. Diese Lacken haben eine Länge von bis zu 3&amp;amp;nbsp;km und eine Breite von 1&amp;amp;nbsp;km und sind nur ca. 0,5&amp;amp;nbsp;m tief, die größte ist die [[Lange Lacke]]. Manche davon trocknen im Sommer gänzlich aus. Eine der größten ist der [[Zicksee]], der auch für Heilzwecke mit einem Kurhaus in Sankt Andrä am Zicksee genützt wird. Viele der anderen Lacken sind geschützt. Dementsprechend ergibt sich auch eine sehr seltene Salzflora. Weitere Lacken sind die [[Birnbaumlacke]], der [[Darscho]], sowie der [[Obere Stinkersee]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet ist durch [[pannonisches Klima]] geprägt. Es ist relativ mild und niederschlagsarm (unter 600&amp;amp;nbsp;mm pro Jahr) und sehr windreich. Mit rund 2000 Stunden pro Jahr ist der Seewinkel auch die sonnenscheinreichste Region Österreichs. Das Gebiet ist die westlichste [[Salzsteppe]] Eurasiens und liegt durchschnittlich nur {{Höhe|117|AT|link=true}} Mit diesen Merkmalen ist der Seewinkel eine für Österreich untypische Region mit einer sonst in Österreich kaum vorkommenden Flora und Fauna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahrzehnten nimmt der Wasserstand der tieferen Lacken, die das Wasser aus dem [[Grundwasserkörper]] der „Seewinkelschotter“ ([[Riß-Kaltzeit]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Häusler et al.: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte der Republik Österreich 1&amp;amp;nbsp;:&amp;amp;nbsp;50&amp;amp;nbsp;000, Erläuterungen zur Geologischen Karte 78 Rust&amp;#039;&amp;#039;. [[Geologische Bundesanstalt]], Wien 2010, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;) gespeist werden, ab. Das ist eine Folge der über Jahrhunderte praktizierten Trockenlegungsmaßnahmen in dieser Kulturlandschaft, die eine Absenkung des Grundwasserspiegels bewirkten. Die weitgehend von Niederschlägen gefüllten seichten Salzlacken trocknen mitunter völlig aus. Ergriffene Gegenmaßnahmen im Seewinkel haben das Ziel, den Abfluss von Oberflächenwässern aus Entwässerungsgräben in den Einser-Kanal durch kleine Wehre zu verlangsamen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Häusler et al.: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte der Republik Österreich 1&amp;amp;nbsp;:&amp;amp;nbsp;50&amp;amp;nbsp;000, Erläuterungen zur Geologischen Karte 78 Rust&amp;#039;&amp;#039;. [[Geologische Bundesanstalt]], Wien 2010, S. 150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region liegt im [[Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel]] und war schon vorher [[Ramsar-Gebiet]] und teilweise durch den [[WWF]] geschützt. Seit 2001 gehört das Gebiet rund um den See zur UNESCO-[[Kulturlandschaft Fertő/Neusiedler See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Landschaften im Seewinkel&amp;quot; perrow=&amp;quot;7&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Seewinkel bei Illmitz sl12.jpg|Zicklacke bei Illmitz&lt;br /&gt;
Datei:Puszta Seewinkel.JPG|Puszta-Landschaft bei der [[Lange Lacke|Langen Lacke]]&lt;br /&gt;
Datei:Lange Lacke.jpg|Lange Lacke&lt;br /&gt;
Datei:Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel - 52 - Ziehbrunnen zwischen Neubruchlacke und Wörthenlacken.jpg|Typischer Ziehbrunnen&lt;br /&gt;
Datei:Darscho1.jpg|[[Darscho]] (Warmsee)&lt;br /&gt;
Datei:Sonnenuntergang an der Langen Lacke bei Apetlon.jpg|Sonnenuntergang an der Langen Lacke bei Apetlon&lt;br /&gt;
Datei:Sonnenuntergang über der Salzlacke &amp;quot;Darscho&amp;quot;.jpg|Sonnenuntergang über der Salzlacke Darscho&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Fauna und Flora im Seewinkel&amp;quot; perrow=&amp;quot;7&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lycosa singoriensis sl2.jpg|Die [[Südrussische Tarantel]] lebt im Seewinkel.&lt;br /&gt;
Datei:Atriplex intracontinentalis sl3.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Atriplex intracontinentalis]]&amp;#039;&amp;#039; ist in Österreich vom Aussterben bedroht.&lt;br /&gt;
Datei:Suaeda prostrata sl5.jpg|Die seltene [[Klein-Salzmelde]] wächst in den Sodalacken im Seewinkel und verfärbt sich im Herbst rot.&lt;br /&gt;
Datei:Suaeda pannonica sl4.jpg|Bei der häufigeren [[Groß-Salzmelde]] bleiben die Laubblätter grün.&lt;br /&gt;
Datei:Salicornia prostrata sl5.jpg|Das [[Pannonien-Glasschmalz]] im Seewinkel unterscheidet sich genetisch von ähnlichen Sippen an den Meeresküsten.&lt;br /&gt;
Datei:Triglochin maritimum sl3.jpg|Der [[Salz-Dreizack]] tritt im Seewinkel zerstreut auf.&lt;br /&gt;
Datei:Artemisia santonicum sl7.jpg|Der [[Salzsteppen-Wermut]] tritt in Österreich nur im Seewinkel und an einigen Stellen im [[Marchfeld]] auf.&lt;br /&gt;
Datei:Tripolium pannonicum sl5.jpg|Die [[Pannonien-Salzaster]] verleiht den Lacken bunte Farbakzente.&lt;br /&gt;
Datei:Chenopodium chenopodioides sl4.jpg|Beim [[Dickblatt-Gänsefuß]] verfärben sich [[Stängel]] und [[Perigon]] oft purpurn.&lt;br /&gt;
Datei:Achillea aspleniifolia sl2.jpg|Die [[Farnblättrige Echt-Schafgarbe]] weist meist rosa [[Kronblatt|Kronblätter]] auf.&lt;br /&gt;
Datei:Crypsis aculeata sl2.jpg|Das [[Dorngras]] bedeckt häufig den Boden der Lacken.&lt;br /&gt;
Datei:Puccinellia peisonis sl2.jpg|Die [[Neusiedlersee-Salzschwaden]], auch Zickgras genannt, treten häufig auf sandigen Sodaböden auf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4118560-2|VIAF=243478920}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region im Burgenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Neusiedl am See)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft Fertő/Neusiedler See]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-48420-8</name></author>
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