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	<title>Seewen SO - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-06-13T21:42:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|SO|Solothurn|Seewen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Seewen&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Seewen SO 2007.png&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = CHE Seewen SO COA.svg&lt;br /&gt;
|BILD = 2005-Seewen-SO.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Dorfzentrum&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-SO&lt;br /&gt;
|BEZIRK = [[Bezirk Dorneck|Dorneck]]&lt;br /&gt;
|IMAGEMAP = Bezirk Dorneck&lt;br /&gt;
|BFS = 2480&lt;br /&gt;
|PLZ = 4206&lt;br /&gt;
|UN/LOCODE = CH SWE&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47.436107&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 7.659729&lt;br /&gt;
|HÖHE = 544&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 16.39&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.seewen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seewen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im Dialekt: &amp;#039;&amp;#039;Seebe&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Dorneck]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Solothurn|Solothurn]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2005-Seewen-SO-Weiher.jpg|mini|links|Baslerweiher]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Seewen-LBS H1-014814.tif|mini| Luftbild (1953)]]&lt;br /&gt;
Seewen liegt auf {{Höhe|544|CH}}, 15&amp;amp;nbsp;km südsüdöstlich der Stadt [[Basel]] (Luftlinie). Die Gemeinde erstreckt sich am östlichen Ende einer breiten ebenen Fläche des vom Seebach durchflossenen Seetels, südlich der Hochfläche des [[Gempenplateau]]s, im [[Schwarzbubenland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Fläche von 16,4&amp;amp;nbsp;km² ist Seewen die grösste Gemeinde des Bezirks Dorneck. Das Gemeindegebiet umfasst einen Abschnitt des nördlichen [[Jura (Gebirge)|Juras]] und weist eine grosse landschaftliche Vielfalt auf. Geologisch befindet sich Seewen in der Übergangszone vom [[Tafeljura]] zum [[Faltenjura]], der hier weit über die ungefalteten Schichten überschoben wurde. Das Gebiet wird vom Seebach zur [[Birs]] entwässert. Dieser fliesst zunächst von Süden nach Norden und wird oberhalb von Seewen im [[Baslerweiher]], einem 1870 durch das Basler Wasserwerk angelegten Weiher, aufgestaut. Bei Seewen zeichnet der Bach einen scharfen Knick nach Westen und durchfliesst eine gut 2&amp;amp;nbsp;km lange und bis zu 500 m breite Ebene. Durch einen [[Bergsturz]], der sich in prähistorischer Zeit vor rund 13&amp;#039;000 Jahren ereignete, wurde das ehemalige Tal bei &amp;#039;&amp;#039;Fulnau&amp;#039;&amp;#039; abgeriegelt und der Bach zu einem See ([[Seewener See]]) angestaut, der wegen des lockeren Bergsturzmaterials einen unterirdischen Abfluss hatte. Der allmählich verlandende See wurde 1588 abgeleitet und der Boden später [[Melioration|melioriert]]. Auch ein Teil des westlich des Bergsturzgebietes gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Sertel&amp;#039;&amp;#039;, ein tiefes Tal zwischen dem (Himmelrieder) &amp;#039;&amp;#039;Homberg&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Eichenberg&amp;#039;&amp;#039;, gehört zu Seewen. Nördlich des Seebachtals reicht das Gemeindegebiet auf die Höhe des Gempenplateaus (bis {{Höhe|690|CH}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der südliche Gemeindeteil wird vom [[Faltenjura|Kettenjura]] eingenommen, einer stark reliefierten Landschaft mit einer Reihe von Hügeln, Tälern und Mulden. Während die Höhen überwiegend bewaldet sind, weisen die Muldenlagen Wiesland auf; um die Einzelhöfe entstanden grössere [[Rodung]]sinseln. Dieser Teil wird durch die von Süden nach Norden verlaufenden Täler des Seebachs und des &amp;#039;&amp;#039;Homberggraben&amp;#039;&amp;#039; untergliedert. Östlich des Seebachs befinden sich der &amp;#039;&amp;#039;Bettenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|758|CH}}), der &amp;#039;&amp;#039;Holzenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|756|CH}}) und der &amp;#039;&amp;#039;Strick&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|732|CH}}). Zwischen dem Homberggraben und dem Seebachtal erheben sich der &amp;#039;&amp;#039;Buchenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|705|CH}}) und der &amp;#039;&amp;#039;Rechtenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|788|CH}}). Westlich an den Homberggraben schliessen der &amp;#039;&amp;#039;Homberg&amp;#039;&amp;#039; (mit {{Höhe|897|CH}} die höchste Erhebung von Seewen) und der Höhenrücken des (Himmelrieder) &amp;#039;&amp;#039;Homberges&amp;#039;&amp;#039; (bis {{Höhe|756|CH}}) an, dazwischen liegt die Mulde der &amp;#039;&amp;#039;Neumatt&amp;#039;&amp;#039;. Diese Talmulde wird im äussersten Südwesten durch den &amp;#039;&amp;#039;Igraben&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;Chastelbach&amp;#039;&amp;#039; (rechter Seitenbach der Birs) entwässert. Auch der &amp;#039;&amp;#039;Imberg&amp;#039;&amp;#039; mit seiner Felskrete gehört noch zu Seewen. Von der Gemeindefläche entfielen 2014 6 % auf Siedlungen, 53 % auf Wald und Gehölze, 40 % auf Landwirtschaft und etwas weniger als 1 % auf unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Seewen gehören zahlreiche Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Seewen sind [[Hochwald SO|Hochwald]], [[Büren SO|Büren (SO)]], [[Nunningen]] und [[Himmelried]] im Kanton Solothurn sowie [[Ziefen]], [[Reigoldswil]], [[Bretzwil]] und [[Duggingen]] im Kanton [[Basel-Landschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-SO|2480}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-SO|TIMESTAMP}}) gehört Seewen zu den mittelgrossen Gemeinden des Kantons Solothurn. Von den Bewohnern sind 95,1 % deutschsprachig, 0,8 % italienischsprachig und 0,7 % französischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Seewen belief sich 1850 auf 933 Einwohner, 1900 noch auf 762 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts schwankte die Bevölkerungszahl im Bereich zwischen 740 und 870 Personen. Erst seit 1980 (738 Einwohner) wurde eine deutliche Bevölkerungszunahme verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]] (Exekutive) besteht inklusive des Gemeindepräsidenten aus 5 Mitgliedern. Die Sitze verteilten sich dabei wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Partei &lt;br /&gt;
! 2017–2021&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/kanton-solothurn/das-sind-die-gewaehlten-und-abgewaehlten-gemeinderaete-im-kanton-solothurn-131346778 |titel=Das sind die gewählten (und abgewählten) Gemeinderäte im Kanton Solothurn |hrsg=[[Solothurner Zeitung]] |datum=2017-05-22 |abruf=2020-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 2013–2017&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.seewen.ch/dl.php/de/51c8192e2ff14/Dorfblatt_02_13webA.pdf s&amp;#039;Seebner Dorfblatt - Nummer 2 / Jahrgang 24: Amtsperiode 2013 – 2017; Ergebnisse der Erneuerungswahlen] (Seite 4; PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 2009–2013&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.seewen.ch/dl.php/de/51a3171cb3b9c/2013_06_05_GV_Protokoll_2012_12_13.pdf Gemeinde Seewen SO Protokoll der Gemeindeversammlung] (Seite 2; PDF; 597&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[FDP.Die Liberalen]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(bis 2009 [[Freisinnig-Demokratische Partei]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Christlichdemokratische Volkspartei]]&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 2 &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|Sozialdemokratische Partei]]&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Seewen war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Heute gibt es vor allem im lokalen Klein- und Mittelgewerbe und im Dienstleistungssektor Arbeitsplätze, unter anderem in Betrieben des Baugewerbes, der Holzverarbeitung und im Schweizerischen Landesmuseum für Musikautomaten. In den letzten Jahrzehnten hat sich Seewem zu einer Wohngemeinde entwickelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die hauptsächlich im Raum [[Basel]] und in der Region [[Liestal]] arbeiten. Der Immobilienmarkt ist seit 2002 stark gewachsen. Gerade ab 2004 wurde in Seewen besonders viel neu gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Seewen liegt nahe den grösseren Autobahnen zwischen Delémont, Basel, Laufen, Liestal und ist mit drei grösseren Verbindungsstrassen gut erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein gut ausgebautes Netz an [[Postauto]]linien ist das Dorf ausreichend an das Netz des [[Öffentlicher Verkehr|öffentlichen Verkehrs]] angebunden. Die Linie hält auf dem [[Gemarkung|Gemeindegebiet]] Seewen an zehn [[Haltestelle]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Seewen, Musikautomatenmuseum&amp;#039;&amp;#039; wird nur von einzelnen Kursen angefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Seewen, Herrenmatt&amp;#039;&amp;#039; liegt auf der See-Ebene vor dem Dorf und dient als regionaler Bus-Knotenpunkt. Die Fahrpläne sind so aufeinander abgestimmt, dass dort jeweils auf die andern Buslinien umgestiegen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Bahnlinie|B||67||#FFBF00|#FFBF00}} [[Dornach SO|Dornach]] – [[Gempen]] – [[Hochwald SO|Hochwald]] – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seewen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (– [[Büren SO]])&lt;br /&gt;
* {{Bahnlinie|B||111||#FFBF00|#FFBF00}} [[Laufen BL|Laufen]] – [[Breitenbach SO|Breitenbach]] – [[Nunningen]] – Bretzwil – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seewen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Büren – [[Liestal]]&lt;br /&gt;
* {{Bahnlinie|B||116||#FFBF00|#FFBF00}} [[Grellingen]] – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seewen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dornach (ca. 30&amp;#039; Fahrzeit) und Grellingen (ca. 10&amp;#039; Fahrzeit) besteht Anschluss an die Linie {{S-Bahn Basel|3}} der [[S-Bahn Basel]] (nach [[Bahnhof Basel SBB|Basel]] – [[Bahnhof Liestal|Liestal]] – [[Bahnhof Olten|Olten]] und [[Laufen BL|Laufen]] – [[Bahnhof Delsberg|Delsberg]] – [[Pruntrut]]) und an diverse Buslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Laufen (ca. 40&amp;#039; Fahrzeit) besteht zusätzlich Anschluss an den {{Zuggattung-CH|IC|true}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;51&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nach [[Bahnhof Biel/Bienne|Biel/Bienne]], in [[Bahnhof Liestal|Liestal]] (ca. 20&amp;#039; Fahrzeit) an den {{Zuggattung-CH|IC|true}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;61&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nach [[Bahnhof Bern|Bern]] und [[Interlaken]], den {{Zuggattung-CH|IR|true}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nach [[Bahnhof Luzern|Luzern]] und den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{Zuggattung-CH|IR|true}}37&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nach [[Zürich Hauptbahnhof|Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1147 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Sewin&amp;#039;&amp;#039;; von 1194 ist die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Sewen&amp;#039;&amp;#039; überliefert. Der Ortsname geht auf das [[althochdeutsch]]e Wort &amp;#039;&amp;#039;sêo&amp;#039;&amp;#039; (See) zurück; &amp;#039;&amp;#039;sewin&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Dativ]]form und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;bei den Seen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der ersten Nennung gehörte der Kirchensatz von Seewen dem Kloster [[Beinwil SO|Beinwil]]. Die weltlichen Rechte über das Dorf oblagen den [[Thierstein (Adelsgeschlecht)|Grafen von Thierstein]], die sie 1317 an die [[Edelknechte von Ramstein|Herren von Ramstein]] abtraten. Ein Familienzwist über die Rechtsansprüche auf Seewen endete 1460 mit der Verwüstung und Brandschatzung des Dorfes durch die «Gesellen von [[Olten]]». Kurz darauf, im Jahr 1462, wurde Seewen an Solothurn verpfändet, das 1484 das Dorf vollständig erwarb und in der Folge der Vogtei Dorneck und dem Gerichtskreis Ob dem Berg zuordnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des [[Schwabenkrieg]]es wurde Seewen von kaiserlichen Truppen schwer in Mitleidenschaft gezogen. Mit dem Durchstich eines Tunnels durch das Bergsturzgebiet von Fulnau wurde 1588 der [[Seewener See]] abgeleitet, zurück blieb jedoch eine Sumpflandschaft, weil der Abflusskanal zu hoch angelegt worden war. Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] (1798) gehörte Seewen während der [[Helvetik]] zum Distrikt Dornach und ab 1803 zum Bezirk Dorneck. Von 1919 bis 1923 wurde schliesslich eine umfassende [[Melioration]] des Moorbodens an der Stelle des ehemaligen Sees vorgenommen und wertvolles [[Kulturlandschaft|Kulturland]] gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Pfingsten 1976 kam es zum [[Mordfall Seewen]], einem der grössten und bisher ungeklärten Verbrechen der Schweizer Kriminalgeschichte: Beim Wochenendhaus «Waldeggli» wurden fünf Personen erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Seewen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche Sankt German steht an dominanter Lage auf einem Vorsprung über dem Dorf. Ihre heutige Gestalt erhielt die Kirche bei der umfassenden Renovation, Vergrösserung und Umgestaltung im Jahr 1823. Damals wurde die doppeltürmige Anlage errichtet; die [[Haube (Architektur)|Haubenhelme]] der beiden Türme wurden zwar später durch [[Helm (Architektur)|Spitzhelme]] ersetzt, erhielten aber 1973 durch die in Seewen ansässige Firma T&amp;amp;T Schmidli Holzbau GmbH wieder ihre ursprüngliche Form. Im Ortskern sind charakteristische Bauernhäuser aus dem 17. bis 19. Jahrhundert erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Seewen steht seit 1979 das [[Museum für Musikautomaten]], ein Museum der Schweizerischen Eidgenossenschaft, mit einer Sammlung von Schweizer Musikdosen, Plattenspieldosen und weiteren mechanischen Musikinstrumenten. Es ist mit einer eigenen Bushaltestelle gut erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
2005-Seewen-SO-Kirche.jpg|Kirche St. German&lt;br /&gt;
2005-Seewen-SO-Schulhaus.jpg|Schulhaus&lt;br /&gt;
2005-Seewen-SO-Haeuserzeile.jpg|Häuserzeile&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Durch Wellenlinie geteilt von Rot mit weissem sechsstrahligem Stern, beseitet von je zwei grünbeblätterten schwarzen Schilfkolben und von Weiss mit blauem rechtsschwimmenden Fisch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Martin Disler]] wurde in Seewen geboren&lt;br /&gt;
* [[Amanz Jeker]] (1817–1875), Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Weiss (Sammler)|Heinrich Weiss]] wurde 1990 als Ehrenbürger in Seewen aufgenommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gottlieb Loertscher: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Solothurn, Band III: Die Bezirke Thal, Thierstein, Dorneck.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 38). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1957, {{DNB|750089342}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Seewen SO}}&lt;br /&gt;
* [https://www.seewen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Seewen]&lt;br /&gt;
* {{HLS|1105|Seewen (SO)|Autor=Lukas Schenker}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|3201|Seewen|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Dorneck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4333028-9|LCCN=no2018116983|VIAF=240063655}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Solothurn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Solothurn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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