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	<title>Seetang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T21:53:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Seetang&amp;diff=182034&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: linkfix</title>
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		<updated>2025-12-15T10:29:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Seaweed 600.jpg|mini|Von Seetang bedeckte Felsen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Onigiri at an onigiri restaurant by zezebono in Tokyo.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Onigiri]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Wakame]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Miso|Miso-Suppe]]&amp;#039;&amp;#039;, Japan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mit dem Seetangfloß dem Klimawandel entgehen.webm|mini|Video: Seetangflöße können Lebewesen über Ozeane hinweg transportieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seetang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz und seemännisch: „Tang“) bezeichnet überwiegend am Untergrund festgewachsene ([[Benthos|benthische]]) [[Alge]]n der Meeresküsten, die [[Zelle (Biologie)|mehrzellige]], mit bloßem Auge sichtbare [[Thallus|Thalli]] besitzen. Sie können Größen von einigen Millimetern bis zu 60 Metern erreichen. Damit grenzen sich diese marinen Makroalgen oder Großalgen von den Mikroalgen ab, die überwiegend einzellig sind oder lediglich mikroskopische Größe erreichen und watteähnliche Strukturen aus dünnen Fäden bilden können. Seetang ist keine natürliche Verwandtschaftsgruppe, sondern findet sich unter den [[Chlorophyta|Grünalgen]], [[Rotalgen]] und den [[Braunalgen]]. Einige [[Cyanobakterien]] können ebenfalls als Seetang bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Einige Seetange können [[Krautige Pflanze|krautigen Landpflanzen]] ähneln. Der [[Thallus]] (Algenkörper) ist mit einem wurzelartigen Haftorgan ([[Rhizoid]]) am Untergrund verankert. Daraus entspringt ein stabiler, flexibler Stängel ([[Cauloid]]). Dieser trägt blattartige Wedel ([[Phylloid]]e), die der [[Photosynthese]] dienen. Oft halten gasgefüllte Schwimmkörper die Blattorgane nahe der Wasseroberfläche. Dieser Aufbau findet sich insbesondere bei den oft großen Tangen der [[Laminariales]]. Manche marinen Makroalgen bilden aber auch nur undifferenzierte, niedrige Überzüge auf Steinen. Die Vermehrung erfolgt bei allen Algen durch [[Spore]]n in Sporenhaufen (Sori).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braune&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Seetang gedeiht im belichteten Bereich der Meeresküsten, von der Spritzwasserzone über die [[Litoral|Gezeitenzone]] bis ins [[Sublitoral]]. Besonders üppig wächst er an kälteren Meeresküsten, wo nährstoffreiches Tiefenwasser aufsteigt. Die untere Grenze für das Algenwachstum liegt bei ca. 0,1 % des einfallenden Oberflächenlichtes. Die erreichbare Tiefe ist abhängig von der Trübung und Turbulenz des Wassers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braune&amp;quot; /&amp;gt; In der [[Nordsee]] bei [[Helgoländer Felssockel|Helgoland]] ist Seetang bis in eine Tiefe von 15 m unter der Niedrigwasserlinie zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lüning&amp;quot; /&amp;gt; In sehr klarem Wasser können die Algen auch tiefere Zonen besiedeln, selten dringen sie bis in etwa 200 m Tiefe vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braune&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme bilden einige Arten der [[Golftange]] (&amp;#039;&amp;#039;Sargassum&amp;#039;&amp;#039;), die nicht am Untergrund festgewachsen sind, sondern im offenen Meer frei schwimmend große Flächen bedecken können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braune&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seetang ist eine bedeutende Nahrungsquelle von [[Seeigel]]n. Zu den Fressfeinden der Seeigel gehören manche Seesterne. Da die Art &amp;#039;&amp;#039;[[Pycnopodia helianthoides]]&amp;#039;&amp;#039; (Sonnenblumen-Seestern) bedingt aufgrund eines Virus und durch die Erwärmung des Lebensraums gegenwärtig von einem Massensterben betroffen ist, verlieren Seeigel einen bedeutenden Fressfeind und breiten sich stellenweise explosionsartig aus, was stellenweise zu einer Dezimierung der Bestände von Seetang geführt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;C. D. Harvell u.&amp;amp;nbsp;a. (2019): &amp;#039;&amp;#039;Disease epidemic and a marine heat wave are associated with the continental-scale collapse of a pivotal predator (Pycnopodia helianthoides).&amp;#039;&amp;#039; [[Science Advances]], 5 (1), eaau7042. [[doi:10.1126/sciadv.aau7042]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Seaweed on dune at Grotto Beach, South Africa.jpg|Angeschwemmter, trockener Seetang am Strand in [[Südafrika]]&lt;br /&gt;
 Seaweed farm uroa zanzibar.jpg|Seetang-Farm in Sansibar&lt;br /&gt;
 Durvillaea antarctica family Durvillaeaceae - Flickr - Dick Culbert.jpg|Ernte von &amp;#039;&amp;#039;[[Durvillaea antarctica]]&amp;#039;&amp;#039; in Chile&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Seetang wird vielseitig genutzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nahrungsmittel ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Algen (Lebensmittel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seetang wird von Völkern an den Küsten als wichtige Nahrungsquelle verwendet. Dazu gehören vor allem [[Japan]], aber auch [[Korea]], [[Peru]] sowie [[Irland]] und die Atlantikküste [[Kanada]]s. Beispielsweise wird [[Nori]] verwendet, um [[Sushi]]-Rollen zu umwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seetang ist außerdem bekannt für seinen extrem hohen [[Jod]]gehalt von bis zu 6000&amp;amp;nbsp;mg pro kg (d.&amp;amp;nbsp;h. 0,6 %) im Trockengewicht (der Jodtagesbedarf beträgt 0,2&amp;amp;nbsp;mg), der bei unkontrolliertem Verzehr leicht zu einer starken Jodüberversorgung führen kann. Getrockneter Seetang zählt zu den [[Cadmium#Aufnahme und Gefahren|cadmiumreichen]] Nahrungsmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Für die Landwirtschaft wird ein Pflanzenstärkungsmittel aus Seetang hergestellt. Seetang wird auch für die Herstellung von [[Dünger]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizin ===&lt;br /&gt;
Der israelische Biotechnologiekonzern BiolineRX hat ein auf Seetang basierendes Gel entwickelt, das zur Therapie bei [[Herzinfarkt]]en zum Schutz des Herzmuskelgewebes eingesetzt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.scientificamerican.com/article/can-seaweed-mend-a-broken-heart &amp;#039;&amp;#039;Can Seaweed Mend a Broken Heart?&amp;#039;&amp;#039;] 7. April 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baumaterial ===&lt;br /&gt;
Die frühere Verwendung von „Seetang“ als Baumaterial zur Isolierung der Wände und zur Dachbedeckung, sowie als Füllmaterial für Polstermöbel, bezieht sich nicht auf Meeresalgen, sondern auf [[Seegräser]] (&amp;#039;&amp;#039;Zostera&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Wiencke, Kai Bischof (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Seaweed Biology: Novel Insights into Ecophysiology, Ecology &amp;amp; Utilization.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 2012. ISBN 978-3-642-28450-2 (Print); ISBN 978-3-642-28451-9 (E-Book).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Commons: Seetang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiktionary: Seetang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Michael Guiry: [https://www.seaweed.ie/ &amp;#039;&amp;#039;The Seaweed Site: information on marine algae&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* White, S. and M. Keleshian: [http://www.noamkelp.com/technical/handbook.html &amp;#039;&amp;#039;A field guide to economically important seaweeds of northern New England&amp;#039;&amp;#039;]. University of Maine/University of New Hampshire Sea Grant Marine Advisory Program. MSG-E-93-16, 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braune&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wolfram Braune: &amp;#039;&amp;#039;Meeresalgen. Ein Farbbildführer zu den verbreiteten benthischen Grün-, Braun- und Rotalgen der Weltmeere&amp;#039;&amp;#039;. Gantner, Ruggell 2008, ISBN 978-3-906166-69-8, S. 12–18.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lüning&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
K. Lüning: &amp;#039;&amp;#039;Tauchuntersuchungen zur Vertikalverteilung der sublitoralen Helgoländer Algenvegetation&amp;#039;&amp;#039;. Helgoländer wiss. Meeresunters. 21, 1970, S. 271.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4202114-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phykologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[no:Tang (alge)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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