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	<title>Seeohren - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T19:28:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Seeohren&amp;diff=124098&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Qwert üpoiuz: Linkfix</title>
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		<updated>2025-05-19T15:01:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Seeohren&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Haliotis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Haliotidae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Constantine Samuel Rafinesque|Rafinesque]], 1815&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Haliotoidea&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Vetigastropoda&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Orthogastropoda&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Schnecken&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Gastropoda&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = LivingAbalone.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Seeohr in seitlicher Ansicht im Aquarium&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seeohren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Haliotis&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meerohren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abalonen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, sind eine Gattung großer [[Schnecken]], die eine Schale besitzen, deren Form einer [[Ohrmuschel]] gleicht und eine [[perlmutt]]reiche Innenseite aufweist, weshalb sie auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Irismuschel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; heißt. Diese Schnecken sind mit rund siebzig rezenten Arten die einzige Gattung der [[monotypisch]]en Familie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haliotidae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Mit Ausnahme des Westatlantiks kommen sie in fast allen warmen Meeren vor, teilweise auch in gemäßigten Zonen wie zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;[[Grünes Seeohr|Haliotis tuberculata]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Ärmelkanal]]. Die ältesten Vertreter der Seeohren stammen aus dem [[Maastrichtium]] ([[Kreide (Geologie)|Kreide]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Paua.jpg|mini|Blick auf die Innenseite von Schalen der Neuseeländischen &amp;#039;&amp;#039;Paua&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Haliotis iris&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das ohrförmige Gehäuse hat am Rand eine Spiralreihe von kleinen Öffnungen, die in der Wachstumsphase nach und nach verschlossen werden. Die letzten fünf bis neun Löcher bleiben geöffnet. Durch diese kann das von [[Cilie|Wimpern]] ins Innere der [[Mantelhöhle]] gestrudelte Meerwasser wieder hinausgelangen und die Schnecke auch Abfallprodukte entsorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiere zeigen im inneren Bau noch Anklänge einer Rechts-Links-[[Symmetrie (Geometrie)|Symmetrie]]. Andererseits greift bei ihnen, im Gegensatz zu beweglicheren Schnecken, der spiralige Bau auch auf den Fuß über: Zwar haben sie noch &amp;#039;&amp;#039;zwei&amp;#039;&amp;#039; Rückziehmuskeln, doch einer ist wesentlich stärker ausgeprägt als der andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kräftige, ovale [[Schnecken#Fortbewegung und Orientierung|Fuß]] der Schnecken, mit dem sie sich in [[Küste]]nnähe an Felsen anhaften, gilt besonders in Ostasien als begehrte Delikatesse. Dieser Umstand trug wesentlich dazu bei, dass mehrere Arten der Seeohren inzwischen vom Aussterben bedroht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art können Seeohren einen Durchmesser von 10 bis 25&amp;amp;nbsp;cm und eine Höhe von bis zu 7,5&amp;amp;nbsp;cm haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artenvielfalt ==&lt;br /&gt;
Weltweit gibt es 66 &amp;#039;&amp;#039;Haliotis&amp;#039;&amp;#039;-[[Art (Biologie)|Arten]]. &amp;#039;&amp;#039;Haliotis gigantea&amp;#039;&amp;#039; bildet bizarr geformte [[Perle]]n aus, die blau, grün, grau oder bronzefarben schimmern. Wie auch bei anderen [[Weichtiere|Mollusken]] sind diese Farben – die unterhalb von 15 Meter Wassertiefe kaum mehr zu sehen sind – Abfallprodukte des Eiweißstoffwechsels, die der Mantelrand beim Wachsen der Schale in dieser deponiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Art ist mit 30&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser das [[Rotes Seeohr|Rote Seeohr]] (&amp;#039;&amp;#039;H. rufescens&amp;#039;&amp;#039;), das an der Westküste der [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haliotis rubra P2164144.JPG|mini|Schwarzlippen-Abalone (&amp;#039;&amp;#039;Haliotis rubra&amp;#039;&amp;#039;) in einem Korallenriff vor Tasmanien, der Weichkörper ist fast vollständig von der Schale verdeckt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arten (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Haliotis tuberculata]]&amp;#039;&amp;#039; (Grünes Seeohr)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Haliotis gigantea]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Haliotis iris]]&amp;#039;&amp;#039; (Paua)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Haliotis japonica]]&amp;#039;&amp;#039; (Tokobushi)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Haliotis rubiginosa]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Haliotis rubra]]&amp;#039;&amp;#039; (Schwarzlippen-Abalone)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Haliotis rufescens]]&amp;#039;&amp;#039; (Rotes Seeohr)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Haliotis volcanicus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung durch den Menschen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Seeohr-Sashimi.jpg|mini|Tokobushi-Sashimi in einem japanischen Restaurant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Japan]] ist das [[Schnecke (Lebensmittel)|Muskelfleisch]] der Seeohren, die dort fälschlicherweise als [[Muscheln]] angesehen werden, eine begehrte [[Delikatesse]]. Sowohl &amp;#039;&amp;#039;Haliotis gigantea&amp;#039;&amp;#039; ([[Japanische Schrift|jap.]] {{lang|ja-Hani|雌貝(鮑)}}, &amp;#039;&amp;#039;megai (awabi)&amp;#039;&amp;#039;, wörtlich: „weibliche Muschel(-Seeohr)“) als auch die rund um Japan häufig vorkommende &amp;#039;&amp;#039;Haliotis japonica&amp;#039;&amp;#039; (syn. &amp;#039;&amp;#039;Sulculus diversicolor supertexta&amp;#039;&amp;#039; syn. &amp;#039;&amp;#039;Haliotis diversicolor supertexta&amp;#039;&amp;#039;, {{jaS|床臥/常節}}, &amp;#039;&amp;#039;Tokobushi&amp;#039;&amp;#039;) werden verzehrt, wobei deren Fleisch vor allem als [[Sashimi]] (roh) gegessen wird.&lt;br /&gt;
Des Weiteren werden sie getrocknet und in lange dünne Streifen geschnitten, um sie als Teil eines [[Noshi]], eines traditionellen Geschenkabzeichens, zu verwenden. Möglich ist auch das Erhitzen im Ganzen (lebend, von beiden Seiten) oder nach Präparation in Einzelteilen. In Südkorea werden die Seeohren auch gedämpft, ein Prozess, der über eine Stunde dauert, bis die Seeohren ihre Zähigkeit verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;H. rufescens&amp;#039;&amp;#039; und einige weitere Arten werden kommerziell in Seeohr-Farmen gezüchtet, insbesondere in [[Australien]], [[China]], [[Japan]] und entlang der [[Westküste der Vereinigten Staaten|Westküste der USA]]. Kommerziell betriebene Fischereien existieren in [[Kalifornien]], [[Mexiko]], Japan, [[Südafrika]] und der [[Bretagne]]&amp;lt;ref&amp;gt;Marlies Uken, &amp;#039;&amp;#039;Schatz in der Schale&amp;#039;&amp;#039;, in [[Mare (Zeitschrift)|Mare]], Nr. 169, 04/2025, S.&amp;amp;nbsp;108–113&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seeohren werden zudem zur Gewinnung von [[Perlmutt]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Maori Wood Carving n.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Paua&amp;#039;&amp;#039; als Augen in der Kunst der Māori]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paua in der Kunst ==&lt;br /&gt;
Wegen des [[perlmutt]]rigen Inneren der Schale werden Seeohren für die Herstellung von Schmuck verwendet. Insbesondere in der Kultur der [[Māori]] werden &amp;#039;&amp;#039;Paua&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Haliotis iris&amp;#039;&amp;#039;, zu Schmuck verarbeitet. Dies reicht von Halsschmuck bis zu den Augen in geschnitzten Figuren, [[Tiki (Schnitzkunst)|Tiki]], oder an den Verzierungen der Versammlungshäuser auf einem [[Marae]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Daniel L. Geiger, Lindsay T. Groves: &amp;#039;&amp;#039;Review of Fossil Abalone (Gastropoda: Vetigastropoda: Haliotidae) with Comparison to Recent Species.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Paleontology.&amp;#039;&amp;#039; 73(5), {{ISSN|0022-3360}}, S.&amp;amp;nbsp;872–885&lt;br /&gt;
* Marlies Uken, &amp;#039;&amp;#039;Schatz in der Schale&amp;#039;&amp;#039;, in [[Mare (Zeitschrift)|Mare]], Nr. 169, 04/2025, S. 108–113&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Haliotidae|Seeohren}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.schnecken-und-muscheln.de/galerie/galerie_haliotidae.htm&lt;br /&gt;
   |hrsg=Fischhaus Zepkow&lt;br /&gt;
   |titel=Familie Haliotidae – Meerohren&lt;br /&gt;
   |zugriff=2013-06-21}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.spiegel.de/reise/fernweh/abalone-tauchen-in-kalifornien-a-906179.html&lt;br /&gt;
   |titel=Abalone-Fischen in Kalifornien: Schnecken mit Schrecken&lt;br /&gt;
   |autor=Peter Haffner&lt;br /&gt;
   |hrsg=Spiegel Online&lt;br /&gt;
   |datum=2013-06-19&lt;br /&gt;
   |zugriff=2013-06-21&lt;br /&gt;
   |kommentar=Text stammt aus dem &amp;#039;&amp;#039;[[Mare (Zeitschrift)|Mare]]&amp;#039;&amp;#039;-Heft Nr.&amp;amp;nbsp;98, Juni/Juli 2013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schnecken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meeresfrucht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Qwert üpoiuz</name></author>
	</entry>
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