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	<title>Seenot - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T18:07:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Seenot&amp;diff=84269&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-23T10:01:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Notsituation in der Seefahrt. Zum TV-Krimi siehe [[Tatort: Seenot]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Distress at sea.jpg|mini|Schiffbrüchige auf einem improvisierten Floß]]&lt;br /&gt;
[[Datei:US Navy 060522-N-7949H-005 A sailboat rides low at the bow with torn sails on the main deck and broken rigging.jpg|alternativtext=Das Bild zeigt ein Segelboot mit zerfetzten Segeln, das außerdem sehr tief im Wasser liegt, weil offenbar schon Wasser eingedrungen ist.|mini|Dieses dänische Segelboot wurde bei einem Sturm auf dem Atlantik schwer beschädigt: Die Segel sind zerfetzt, die Maschine ist defekt und das Boot macht Wasser (Mai 2006)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seenot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Situation, in der unmittelbare und ohne fremde Hilfe unabwendbare Gefahr für die Gesundheit oder das Leben von [[Schiffsbesatzung|Besatzung]] oder [[Passagier]]en eines [[Wasserfahrzeug]]s durch einen Notfall, wie z.&amp;amp;nbsp;B. einen [[Schiffbruch]] oder andere [[Schiffsunfall|Schiffsunfälle]], auf [[Meer|See]] droht.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Schult; Segler-Lexikon; Bielefeld 2008; Stichwort „Seenot“; ISBN 978-3-7688-1041-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stichwort “Seenot / distress at sea” – seefahrtstypische Notlage ... aus der sich die Schiffsbesatzung mit eigenen Mitteln nicht befreien kann, so daß ohne Hilfe Außenstehender die Gefahr des Verlusts oder erheblicher Beschädigung besteht -  Eintrag auf S. 488 in: &amp;#039;&amp;#039;transpress Lexikon Seefahrt&amp;#039;&amp;#039;, [[Transpress Verlag]] Berlin, 3. Aufl. 1981 - bibliografischer Nachweis unter {{DNB|203375165 }} – siehe auch 1988 Liste der &amp;quot;Fachlichen Nachschlagewerke für die Gemeinsame Normdatei&amp;quot; unter {{DNB|890406286 }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Seenotfall kann direkt oder indirekt durch schlechtes [[Wetter]], [[technischer Defekt|technische Defekte]] (Maschinenschaden, [[Ruder#Bauformen von Rudern und ihren Teilen|Ruderbruch]], Wassereinbruch, [[Brand]]), Havarien, Grundberührung, Fehler und Fehlverhalten der Besatzung (Navigationsfehler, Überladung, nicht gegebene bzw. falsch ausgeführte Anweisungen) oder durch Angriff von [[Piraterie|Piraten]] entstehen, oft auch als Kombination der Faktoren. Während eines Seekrieges versuchen die Beteiligten, gegnerische Wasserfahrzeuge (v.&amp;amp;nbsp;a. [[Kriegsschiff]]e und [[U-Boot]]e) zu versenken (siehe auch [[Liste bedeutender Schiffsversenkungen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erkennen und die Einschätzung von Gefahrenpotentialen, die zu einer Seenot führen (können), ist naturgemäß subjektiv und stark von Erfahrungen und Fähigkeiten der involvierten Personen und der Größe und dem Zustand des betroffenen Schiffes abhängig. Entsprechend gibt es keine allgemeinverbindlichen Regeln, ob eine Seenot vorliegt, sondern dies ist vom Empfinden des Schiffsführers abgängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Keine&amp;#039;&amp;#039; Seenot herrscht vor, wenn ein [[Wasserfahrzeug]] einen Schaden oder Beschädigungen erleidet, von denen weder für das Fahrzeug noch für Leib oder Leben der Besatzung eine unmittelbare Gefahr hervorgeht. Ein Mastbruch einer Segel[[yacht]], die unter eigenem Antrieb bei ruhigem Wetter einen Hafen erreichen kann&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.bundestag.de/blob/544308/4fd454905b658f3d60a5a741dcc4f514/wd-2-013-18-pdf-data.pdf|publisher=Bundestag.de|title=Seenotrettung im Mittelmeer|date=2018-02-13|accessdate=2019-01-13}} S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;, rechtfertigt beispielsweise keinen [[Notruf]]: dieser löst nämlich oft einen umfangreichen Einsatz von [[Search and Rescue|Such- und Rettungsdiensten]] aus. Einem hohen Aufwand stünde kein oder ein nur [[Nutzwertanalyse|geringer Nutzen]] gegenüber. Fallen mehrere unglückliche Umstände zusammen, kann aus einer harmlosen, aber ärgerlichen Situation später dennoch ein Notfall entstehen, etwa wenn ein Schiff nach Maschinenausfall auf ein [[Riff (Geographie)|Riff]] treibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer „[[Seenotrettung]]“ ist gelegentlich in einem weiteren Wortsinn auch dann die Rede, wenn von einem großen Binnensee die Rede ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bsvb.info/seenot |titel=Seenotdienste |hrsg=Bodensee-Seglerverband |abruf=2024-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://fsd-info.de/reviere/chiemsee.html |titel=Chiemsee |hrsg=Freiwilliger Seenot-Dienst e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2024-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Die See“ und „der See“ ==&lt;br /&gt;
Dem deutschen Begriff &amp;#039;&amp;#039;Seenot&amp;#039;&amp;#039; entspricht der englische Begriff &amp;#039;&amp;#039;Sea distress&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;The Sea&amp;#039;&amp;#039; bedeutet &amp;#039;&amp;#039;das Meer&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;die See&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Der See&amp;#039;&amp;#039; wiederum wird mit &amp;#039;&amp;#039;the lake&amp;#039;&amp;#039; übersetzt. Einen dem deutschen Gebrauch von &amp;#039;&amp;#039;Seenot&amp;#039;&amp;#039; im Sinne von &amp;#039;&amp;#039;Wassernot auf einem See im Binnenland&amp;#039;&amp;#039; entsprechenden hypothetischen Begriff &amp;#039;&amp;#039;lake distress&amp;#039;&amp;#039; gibt es in der englischen Sprache nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Seenot im engeren Wortsinn liegt vor, wenn aus Sicht des Kapitäns bei pflichtgemäßer Ermessensausübung eine unüberwindliche und zwingende Notlage mit Gefahr für Schiff, Ladung oder darauf befindliche Menschen besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;Inken von Gadow-Stephani: &amp;#039;&amp;#039;Der Zugang zu Nothäfen und sonstigen Notliegeplätzen für Schiffe in Seenot.&amp;#039;&amp;#039; Springer 2006, ISBN 978-3-540-30518-7, S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei ist die Ursache unerheblich. Auch von der Besatzung verursachte oder verschuldete Notlagen stellen tatbestandlich eine Seenot dar. Diese ist ein Unterfall der Rechtsprinzipien des [[Notstand]]s (&amp;#039;&amp;#039;distress&amp;#039;&amp;#039;) bei Lebensgefahr und der Notwendigkeit (&amp;#039;&amp;#039;necessity&amp;#039;&amp;#039;) bei sonstigen Gefahren, wenn zu ihrer Behebung Rechtsgüter Dritter beeinträchtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Inken von Gadow-Stephani: &amp;#039;&amp;#039;Der Zugang zu Nothäfen und sonstigen Notliegeplätzen für Schiffe in Seenot.&amp;#039;&amp;#039; S. 329 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alarmierung ==&lt;br /&gt;
Die [[Alarmierung]] erfolgt meist durch die [[Schiffsbesatzung]] selbst, mittels [[Seenotsignalmittel]]n oder über [[Seefunk]]. Ein „[[Mayday (Notruf)|Mayday]]“-Ruf kann auf den [[Mobiler Seefunkdienst (Kurzwelle)|Kurzwellenfrequenzen]] 500&amp;amp;nbsp;kHz oder 2182&amp;amp;nbsp;kHz und auf [[Mobiler Seefunkdienst (Ultrakurzwelle)|UKW-Kanal 16]] abgesetzt werden&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sicher-auf-see.de/notfall/einleitung/ Seenotfall] bei DGzRS.de, abgerufen am 22. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der [[Notruf]] muss nicht der einzige Hinweis für eine Seenot sein, eine Seenot kann auch angenommen werden, falls Dritte entsprechende Beobachtungen machen, falls ein Schiff nicht plangemäß eintrifft (überfällig ist) oder wenn Wrackteile gesichtet wurden. Seenotfälle in internationalen Gewässern werden nach bestimmten Übereinstimmungen der [[Schifffahrt]] von Seenotzentralen behandelt. [[Maritime Rescue Coordination Centre]]s (MRCC) sind nationale Leitstellen zur Koordination der [[Seenotrettung]]. Sie überwachen küstennahe Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfeleistung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Seenotrettung}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Trawler Baldvin Thorsteinsson.jpg|mini|Gestrandeter Trawler &amp;#039;&amp;#039;Baldvin Thorsteinsson&amp;#039;&amp;#039; vor Island]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Person ist verpflichtet, im Rahmen ihrer Möglichkeiten in Not geratenen Schiffen und Personen unverzüglich Hilfe zu leisten oder nötigenfalls solche zu vermitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen, Artikel 98 ([https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20040579/index.html#a98 deutsche Übersetzung])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der [[Bergung (Seefahrt)|Bergung]] des Fahrzeugs und der gefährdeten Personen ist es bei größeren Havarien auch wichtig, eventuelle Umweltschäden durch auslaufenden Treibstoff oder Ladung eines in Seenot geratenen Fahrzeugs zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Suche nach dem hilfsbedürftigen Objekt ===&lt;br /&gt;
Die Bundesrepublik Deutschland hat die im Internationalen [[Seerechtsübereinkommen]] von [[1982]] vorgesehenen Aufgaben über Suche und Rettung auf See&amp;lt;ref&amp;gt;Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen, Artikel 99, Absatz 2 ([https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20040579/index.html#a99 deutsche Übersetzung])&amp;lt;/ref&amp;gt; an eine privatrechtliche, spendenfinanzierte Vereinigung, die [[Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger]] (DGzRS), übertragen. Faktisch nimmt die DGzRS diese Aufgaben jedoch bereits seit ihrer Gründung im Jahre 1865 wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Search and Rescue}}&lt;br /&gt;
Die wirksame Durchführung von Such- und Rettungsaktionen erfordert insbesondere eine Zusammenarbeit zwischen den Organisationen und Einheiten, die Luftfahrzeuge, Schiffe und Seenotrettungseinrichtungen an Land umfassen kann. Wenn spezialisierte [[Search and Rescue|SAR]]-Schiffe (einschließlich [[Kriegsschiff]]e) und Luftfahrzeuge gleichzeitig mit [[Handelsschiff]]en am Unfallort sind, kann normalerweise erwartet werden, dass eine Spezialeinheit die Aufgaben des [[On-Scene-Coordinator|Suchleiters]] übernimmt. Wenn keine Spezialschiffe zur Übernahme der Suchleiter-Aufgaben anwesend sind, sich jedoch einige Handelsschiffe an der Operation beteiligen, muss eines dieser Schiffe die Aufgabe der Suchleitung übernehmen. Diese Suchleitung wird durch gegenseitige Vereinbarung der betreffenden Schiffe gebildet, unter Berücksichtigung ihrer Eignung und voraussichtlichen Ankunftszeit am Unfallort. Das zuerst ankommende Schiff sollte jedoch jede notwendige Sofortmaßnahme ergreifen. Damit Schiffe ggf. zusammen mit SAR-Schiffen/Luftfahrzeugen eine wirksame Suche durchführen können, ist es notwendig, dass die [[Suchmuster]] im Voraus geplant sind. Zu diesem Zweck wurden in Hinblick auf verschiedene Unfallsituationen eine Reihe von Suchprogrammen aufgestellt. Welches Suchmuster angewendet werden soll, wird in der Regel von der Suchleitung entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:U-boat Warfare 1939-1945 C3777.jpg|mini|Überlebende eines versenkten U-Boots in Seenot, Zweiter Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
Als die britische Admiralität den Vorschlag des Quakers [[William Hillary]] zur Gründung einer Seenotrettungsorganisation ablehnte, gründete dieser im Jahr 1824 die &amp;#039;&amp;#039;Royal National Institution for the Preservation of Life from Shipwreck&amp;#039;&amp;#039;, die 1854 den Namen [[Royal National Lifeboat Institution]] annahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://rnli.org/about-us/our-history/timeline/1824-our-foundation |wayback=20200917122314 |text=&amp;#039;&amp;#039;1824: Our foundation&amp;#039;&amp;#039; }}. Royal National Lifeboat Institution, abgerufen am 17. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute ist sie eine der größten und profiliertesten NGOs und mit über 200 Rettungsstationen in Großbritannien, Irland und auf den Kanalinseln vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hilton, Crowson u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;A Historical Guide to NGOs in Britain: Charities, Civil Society and the Voluntary Sector since 1945&amp;#039;&amp;#039;. Palgrave 2012, ISBN 978-0-230-30444-4, S. 399.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Untergang des Auswandererschiffes [[Johanne (Schiff, 1854)|Johanne]] im Jahr 1854 vor [[Spiekeroog]], bei dem die Menschen in Sichtweite ertranken, gab es in Deutschland noch keine Seenotrettungsorganisationen. Die Ausplünderung des Wracks bei ruhiger See erschien den Inselbewohnern noch als natürliches Recht. Nach der Skandalisierung des Vorgangs bildeten sich verschiedene private Seenotrettungsvereine an der deutschen Küste, die sich 1865 noch vor der Reichsgründung zur &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger&amp;#039;&amp;#039; zusammenschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.geschichte-s-h.de/deutsche-gesellschaft-zur-rettung-schiffbruechiger-dgzrs/ &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)&amp;#039;&amp;#039;]. Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte, abgerufen am 18. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren wurden in vielen Ländern Küstenstreifen bzw. Kriegsschiffe mit Radartechnik bzw. Radarstationen ausgerüstet (Hauptartikel: [[Geschichte des Radars]]).&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs wurden weite Teile des Atlantiks regelmäßig durch [[Aufklärungsflugzeug]]e beobachtet; dort wurde die [[Atlantikschlacht]] geführt. Danach kam es zum [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]], einem jahrzehntelangen Kräftemessen zwischen [[Warschauer Pakt]] und [[NATO]]. In diesem Zuge schossen beide Seiten zahlreiche [[Spionagesatellit]]en ins All; diese waren ein großer Beitrag zur fast lückenlosen dauerhaften Beobachtung der Weltmeere (auch der riesigen Weiten des Pazifik).&lt;br /&gt;
Die interkontinentale Handelsschifffahrt hat seit 1945 stark zugenommen (z.&amp;amp;nbsp;B. im Zuge der [[Globalisierung]] und des Aufstiegs der [[Volksrepublik China]] zum größten Exporteur der Welt). Dadurch sind zahlreiche Seerouten stark befahren. Ein in Seenot geratendes Schiff hat deshalb meist andere Schiffe in seiner Nähe, die im Notfall schnell zur Hilfe kommen und z.&amp;amp;nbsp;B. Schiffbrüchige aufnehmen können. Das mittlerweile auf allen Handelsschiffen vorgeschriebene &amp;#039;&amp;#039;[[Automatic Identification System|Automatic Identification System (AIS)]]&amp;#039;&amp;#039; ermöglicht die Identifikation jedes Schiffes in Funkreichweite und satellitengestützt auch über Internet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Vesseltracker]], [[MarineTraffic]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fälle von Seenot in der [[Berufsschifffahrt]] werden zunehmend auch mit [[Dokumentarfilm]]en rekonstruiert und zur Aufklärung der Ursache mit Statements der Überlebenden und Experteneinschätzungen im [[Fernsehen]] und auf [[youtube]] in der Doku-Serie „In Seenot“ gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/playlist?list=PL2QF6_2vxWijfAZC4Qtmt_wxrRdDA9T0l Doku-Serie „In Seenot“] auf [[youtube]], abgerufen am 8. Oktober 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei sind die Seenot-Fälle der 1988 gekenterten [[Herald of Free Enterprise]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=I1AK2rr7WPQ Doku-Serie „In Seenot“ Folge &amp;#039;&amp;#039;Gekentert – Die „Herald of Free Enterprise“&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 8. Oktober 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Brandkatastrophe in 2012 der [[MSC Flaminia]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=rhCzVGyJIk4 Doku-Serie „In Seenot“ Folge &amp;#039;&amp;#039;Flammenhölle – Das Containerschiff „MSC Flaminia“&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 8. Oktober 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; die in Europa und in Deutschland bekannteren Fälle der jüngeren Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Der [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]] berichtete am 1. Juni 2024 von einem Alarm, der von einem Seenotsender im Sportboothafen [[Walchum]] an der [[Ems]] ausgelöst worden sei. Dort hätten daraufhin Rettungskräfte nach (einem) Menschen „in Seenot“ gesucht. Der Seenotsender sei in einem Abfallkorb auf dem Hafengelände gefunden worden. Der Wegwerfer habe fälschlich angenommen, dass der Sender funktionsuntüchtig sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Mensch-in-Seenot-Grosseinsatz-auf-der-Ems-endet-im-Muell,seenotsender100.html |titel=Mensch in Seenot? Großeinsatz auf der Ems endet im Müll |hrsg=ndr.de |datum=2024-06-01 |abruf=2024-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Maritime emergencies|Seenot}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.intermar-ev.de/ Intermar]&lt;br /&gt;
* [https://www.skipperguide.de/wiki/Hilfe_im_Seenotfall Übersicht nationaler maritimer Rescue Center]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4116453-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seeschifffahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserrettung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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