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	<title>Seemannsheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T19:31:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Seemannsheim&amp;diff=1029626&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2024-08-26T08:28:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HLSeemannsheimAnderUntertrave.jpg|mini|Ehemaliges Seemannsheim in der Straße &amp;#039;&amp;#039;[[An der Untertrave]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Lübeck]]]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seemannsheime&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dienen in der Regel als Unterkunft (Hotel) für [[Seeleute]], weil sie momentan nicht an Bord eines [[Schiff]]es wohnen können oder auch als Aufenthaltsort (Club) für Seefahrer in der Freizeit, während das Schiff im Hafen liegt. Seemannsheime gibt es weltweit in größeren [[Hafenstadt|Hafenstädten]]. Sie werden überwiegend von verschiedenen christlichen [[Seemannsmission]]en getragen, es gibt aber auch Seemannsheime nichtkonfessioneller Träger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Gartenlaube (1863) b 293.jpg|mini|Hamburger Seemannsheim 1863, heute umgebaut zum [[Hotel Hafen Hamburg]]]]&lt;br /&gt;
Da Seeleute in früheren Zeiten oft von Logierwirten und privaten [[Baas (Beruf)|Heuerbaasen]] ausgenutzt und in Schuldenabhängigkeit gehalten wurden, bemühten sich christliche Kreise und sozial verantwortungsbewusste [[Reederei|Reeder]] um Abhilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Seemannsheim in Deutschland wurde am 18. Oktober 1854 durch das Handelshaus Friedrich M. Vietor aus [[Bremen]] eingeweiht. In der Hausordnung hieß es: „Dieses Haus ist dazu gebaut, um dem ehrenwerten Stand der Seeleute, wenn sie nach einer beschwerlichen Fahrt glücklich zurückgekehrt sind, eine angenehme und ruhige Zuflucht während ihres Aufenthaltes an Land zu gewähren und sie davor zu bewahren, ihren sauer erworbenen Verdienst leichtsinnig zu vergeuden. So wird von jedem Insassen ein nüchternes und anständiges Betragen erwartet.“ Der Ausschank von Spirituosen war untersagt. Die Teilnahme an den Morgen- und Abendandachten war freiwillig. „Es wird aber gehofft, dass jeder Hausgenosse daran teilnimmt, da ein Tag mit Gott angefangen und mit ihm beschlossen, nicht ohne Segen bleiben kann&amp;amp;nbsp;…“ 1889 wurde dieses Haus in Bremen geschlossen, da der Schiffsverkehr sich nach Geestemünde, dem heutigen [[Bremerhaven]], verlagerte. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es durch Bomben zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;I. R. Thun: &amp;#039;&amp;#039;Werden und Wachsen der Deutschen evangelischen Seemannsmission&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag der Deutschen Seemannsmission, 1959, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seemannsheim Hamburg Krayenkamp Eing SH HH.jpg|mini|hochkant|Seemannsheim Hamburg Krayenkamp]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-46633-0001, Rostock, Internationaler Seemannsklub.jpg|mini|hochkant|Internationaler Seemannsklub in Rostock (1957)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Hamburg]] wurde 1863 das ab 1858 errichtete Seemannshaus in Hamburg eröffnet. Oberhalb der [[St. Pauli-Landungsbrücken]] gelegen, war es auf Kosten der Reeder als Seemannsheim und -krankenhaus eröffnet worden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Gartenlaube |Wikisource=Das Seemannshaus in Hamburg |Autor=E. W. |Jahr=1863 |Heft=19 |Seite=292–295}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (das Gebäude ist heute zum Teil im dortigen [[Hotel Hafen Hamburg]] erhalten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1887 gründete [[Pastor]] Nink ein Seemannsheim in [[Hamburg]]; ein kleines Seemannsheim am [[Pinnasberg]] in einem gemieteten Hause.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Münchmeyer (Seemannspastor): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Evangelischen Seemannsmission.&amp;#039;&amp;#039; 1912.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1906 fand am 6. April die Einweihung des ersten Seemannsheimes der [[Deutsche Seemannsmission|Deutschen Seemannsmission]] in Hamburg am Wolfgangsweg statt, neben dem auch die dem Seemannspastor dienende Lutherkirche, als Filialkirche des [[Hauptkirche St. Michaelis (Hamburg)|Michels]] entstand. Das Haus steht –&amp;amp;nbsp;nach Ausbombung im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und Wiederaufbau&amp;amp;nbsp;– noch, dient heute aber anderen Zwecken.[[Datei:SeemannsheimBremen.jpg|mini|hochkant|Seemannsheim Bremen (2018 verkauft)]]Neben der St. Michaeliskirche wurde am [[Krayenkamp]] am 26. September 1958 vom damaligen Vorsitzenden [[Robert Miles Reincke]] der Grundstein für den Neubau, um den dieser sich große Verdienste erworben hatte, gelegt. Am 12. September 1959 weihte [[Karl Witte (Bischof)|Bischof Karl Witte]] das neue Seemannsheim am Krayenkamp ein. Etwa zwei Jahrzehnte lang erlebte dieses Heim die Hochkonjunktur der deutschen Seeschifffahrt nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Jahr 1970 wurden etwa 44.000 Seeleute auf deutschen Schiffen beschäftigt. Die Zahl der Schiffe unter deutscher Flagge hatte ihren Höchststand nach der westdeutschen [[Wirtschaftswunder]]entwicklung erreicht. Die Nachfrage nach Betten im Seemannsheim war dementsprechend hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in anderen Hafenstädten entstanden Seemannsheime mit Hotelcharakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seemannsheime heute ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 11 06 Duckdalben Bibliothek DSCI0151 k.JPG|mini|Hamburger Hafen, gemütliche Bibliothek im Seemannsclub &amp;#039;&amp;#039;Duckdalben&amp;#039;&amp;#039; der Deutschen Seemannsmission Hamburg-Harburg e. V.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2013 04 08 Welcome Innen 1 DSCI2128 k P.JPG|mini|Blick in den Aufenthaltsraum vom Seemannsclub Welcome]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Nachfrage nach Übernachtungsmöglichkeiten für Seeleute weniger stark. Deshalb dienen die meisten Seemannsheime jetzt als Clubs, in denen die Seeleute während der Hafenliegezeiten ihrer Schiffe stundenweisen „Tapetenwechsel“, Rat und Hilfe finden und mit ihren Familienangehörigen weltweit telefonieren oder per [[E-Mail]] kommunizieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So besteht direkt im [[Hamburger Hafen]], mit kurzen Wegen zu den Schiffen, der [[Seemannsclub Duckdalben]] der Deutschen Seemannsmission als Aufenthaltsort (ohne Übernachtungsmöglichkeit) mit verschiedenen Dienstleistungen, Freizeitmöglichkeiten und Andachts- und Gebetsraum für unterschiedliche Religionen. In Bremerhaven wurde 1977 der Seemannsclub „Gute Stube“ im Gatehouse&amp;amp;nbsp;II auf dem Containerterminal in Bremerhaven eröffnet. Es war der erste Club in Europa, der sich in direkter Nähe der Schiffsliegeplätze befand. Er wurde unter dem Namen [[Seemannsclub Welcome]] an einem neuen Standort in einem Neubau an der Nordschleuse am Rand des Containerterminals verlagert und dort im Dezember 2002 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bremen wurde 1950 vom &amp;#039;&amp;#039;Verein Seemannsmission&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;als Ersatz für das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstörte Heim am Korffsdeich&amp;amp;nbsp;– im 4.&amp;amp;nbsp;Stock des Volkshauses an der ehemaligen [[Nordstraße (Bremen)|Nordstraße]] (heute Hans-Böckler-Straße) ein Heim mit 70 Betten eingerichtet. 1955/56 wurde ein Neubau mit 90 Betten im Stephaniviertel errichtet, der bis 1992 auf 34 Zimmer mit 43 Betten verkleinert und modernisiert wurde. Das Heim in unmittelbarer Nähe zu [[St. Stephani (Bremen)|Stephanikirche]] und [[Schlachte (Bremen)|Schlachte]] stand, wie in vielen anderen Seemannsheimen auch, auch Nicht-Seeleuten offen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bremen-Lexikon&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.seemannsheim-bremen.de/startseite.php |titel=Seemannsheim Bremen – Ein Zuhause in der Fremde |zugriff=2011-02-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111015055741/http://www.seemannsheim-bremen.de/startseite.php |archiv-datum=2011-10-15 |offline=ja |archiv-bot=2019-05-13 09:39:28 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 2017 wurde das Seemannsheim stillgelegt und verkauft&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Hanuschke |url=https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-wirtschaft_artikel,-uebernachtungsaus-in-aeltester-seemannsmission-deutschlands-_arid,1650099.html |titel=Übernachtungs-Aus in ältester Seemannsmission Deutschlands |abruf=2019-04-27 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2019 abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/seemansheim-abriss-seemannsmission-100.html |titel=Bremer Seemannsheim wird abgerissen - buten un binnen |abruf=2019-07-23 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.seemannsmission.org/ Deutsche Seemannsmission] – Mehrere nationale und internationale Seemannsheime unter Stationen&lt;br /&gt;
* [http://www.stella-maris.de/ Katholische Seemannsmission Stella Maris] – Seemannsheim Reimarusstraße Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bremen-Lexikon&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seemannschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensart (Beherbergung)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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