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	<title>Seelisberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Entopos: /* Geschichte */ Komma statt Strichpunkt</title>
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		<updated>2026-04-20T15:30:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Komma statt Strichpunkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit der Gemeinde Seelisberg. Zur christlich-jüdischen Konferenz im Jahr 1947 siehe [[Konferenz von Seelisberg]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Seelisberg 2021.png&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Seelisberg UR.svg&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_FAHNE  = CHE Seelisberg Flag.svg&lt;br /&gt;
|BILD = Seelisberg Juli2019.jpeg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Seelisberg&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-UR&lt;br /&gt;
|IMAGEMAP = Kanton Uri&lt;br /&gt;
|BFS = 1215&lt;br /&gt;
|PLZ = 6377&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 46.975825&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 8.586117&lt;br /&gt;
|HÖHE = 801&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 13.28&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|AUSLÄNDER = 15,2 % &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dezember 2014)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.pxweb.bfs.admin.ch/Selection.aspx?px_language=de&amp;amp;px_db=px-x-0102020000_201&amp;amp;px_tableid=px-x-0102020000_201%5Cpx-x-0102020000_201.px&amp;amp;px_type=PX |wayback=20151228210303 |text=pxweb.bfs.admin.ch |archiv-bot=2023-01-08 11:26:09 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|GEMEINDEPRÄSIDENTIN = Sonja Truttmann-Trüeb (parteilos)&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.seelisberg.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seelisberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton Uri|Uri]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
{{PanoViewer|Seelisberg 360 Grad im April 2022.jpg|Kugelpanorama Seelisberg (April 2022)}}&lt;br /&gt;
Seelisberg liegt am östlichen Hang eines Bergs, dessen höchster Punkt die Brandegg ({{Höhe|1108|CH}}) ist. Das Dorf liegt etwa {{Höhe|400|CH-m}} oberhalb des [[Vierwaldstättersee]]s und ist die nördlichste Gemeinde des Kantons Uri. Es besteht aus den Teilen Sunnenberg, Oberdorf und Unterberg. Der tiefste Punkt der Gemeinde liegt auf {{Höhe|434|CH}} am Ufer des Vierwaldstättersees, der mit {{Höhe|2117|CH}} höchste Punkt befindet sich am [[Oberbauenstock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Seelisberg gehören auch die am Vierwaldstättersee gelegene Schiffsanlegestelle &amp;#039;&amp;#039;[[Treib]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|436|CH}}), die Weiler &amp;#039;&amp;#039;Volligen&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|508|CH}}) ebenfalls am See, &amp;#039;&amp;#039;Schattenhalb&amp;#039;&amp;#039; am Nordhang des Zingelbergs (beide nordwestlich des Dorfs), &amp;#039;&amp;#039;Beroldingen&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|864|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Wyssig&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|761|CH}}) südlich des Dorfs und &amp;#039;&amp;#039;Geissweg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|793|CH}}; südwestlich des Dorfs an der Strasse nach [[Emmetten]]). Bekanntester Ortsteil der Gemeinde ist sicherlich das &amp;#039;&amp;#039;[[Rütli]]&amp;#039;&amp;#039;, wo gemäss mythischer Überlieferung die Gründung der Schweiz stattfand. Das Rütli ist eine Wiese am Ufer des Vierwaldstättersees mit einem Restaurant, keine eigentliche Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur 53 ha oder 4,0 % der Gemeinde sind Siedlungsfläche. Davon sind 26 ha Gebäudeareal sowie 17 ha Verkehrsfläche. Umfangreicher ist die Landwirtschaftsfläche mit 454 ha oder einem Anteil von 34,3 %. Darunter befinden sich grössere Alpgebiete. Diese bedecken eine Fläche von 132 ha. Dagegen sind 313 ha Wies- und Ackerland. Ausserdem sind 645 ha oder 48,7 % von Wald und Gehölz bedeckt. Unproduktives Gebiet umfasst den Rest des Gemeindegebiets, genauer 173 ha oder 13,1 %. Es handelt sich fast ausschliesslich um vegetationslose Flächen (Hochgebirge) oder Gebiete mit unproduktiver Vegetation (hochalpine Vegetation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelisberg grenzt im Westen an die [[Kanton Nidwalden|Nidwaldner]] Gemeinde [[Emmetten]], im Norden und Osten an den Vierwaldstättersee und im Süden an [[Isenthal]] und [[Seedorf UR|Seedorf]]. Im Vierwaldstättersee findet sich ein [[Liste der Dreikantonsecken der Schweiz|Dreikantonseck]] (Nidwalden, Schwyz, Uri)  ({{Coordinate|NS=46.99012|EW=8.57102|type=landmark|dim=1|region=CH-NW/CH-SZ/CH-UR|text=ICON2|name=Vierwaldstättersee – Dreikantonseck NW, SZ, UR}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits 853 gehörte die Siedlung zu Uri und zur Pfarrei [[Altdorf UR|Altdorf]]. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Sewelisberg&amp;#039;&amp;#039; ist erstmals 1316 bezeugt. Das [[Fraumünster]] Zürich hatte Grundbesitz in Seelisberg und auch das [[Zehnt]]recht, bis das Dorf es 1418 auskaufte. Das [[Schlösschen Beroldingen]] war vom 13. Jahrhundert an&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|23394|von Beroldingen|Autor=Urs Kälin|Datum=2011-12-15|Abruf=2026-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stammsitz der einflussreichen Familie &amp;#039;&amp;#039;von Beroldingen&amp;#039;&amp;#039;. Im [[Treib#Wirtshaus zur Treib|Haus zur Treib]] (erstmals erwähnt 1482) fanden im 17. und im 18. Jahrhundert [[Tagsatzung]]en statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|704|Seelisberg|Autor=Hans Stadler|Datum=2011-11-21|Abruf=2026-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Jahrhundert zog die Wallfahrtskapelle &amp;#039;&amp;#039;Maria Sonnenberg&amp;#039;&amp;#039; (Neubau 1666) zahlreiche Pilger an. Zwischen 1853 und 1874 wurde Seelisberg als Kurort weltbekannt; das &amp;#039;&amp;#039;[[Hotelanlage Sonnenberg|Grand Hotel Sonnenberg]]&amp;#039;&amp;#039; genoss höchstes Ansehen. Ab 1854 legten in Treib Dampfschiffe an. Die Strasse Treib–Seelisberg–Emmetten wurde 1870–1872 erbaut, die [[Treib-Seelisberg-Bahn]] 1914–1916.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1970er-Jahre verlegte der indische [[Guru]] [[Maharishi Mahesh Yogi]] den Hauptsitz seiner Bewegung [[Transzendentale Meditation]] (TM) in die Schweiz, in das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Grand Hotel Sonnenberg&amp;#039;&amp;#039; in Seelisberg. Der Ort wurde zum Zentrum dieser weltweiten Meditationsbewegung. Ein Teil seiner Anhängerschaft erwarb das Grand Hotel, um darin zu leben und zu meditieren. Zeitweilig lebten bis zu 300 Anhängerinnen und Anhänger dort. Ende 2025 ging die Ära der Yogis in Seelisberg zu Ende; sie verkauften die Hotelanlage.&amp;lt;ref&amp;gt;Manda Beck: [https://www.swissinfo.ch/ger/geschichte/wie-yoga-den-weg-von-indien-in-die-schweiz-fand/90733327 &amp;#039;&amp;#039;Wie Yoga den Weg von Indien in die Schweiz fand.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;swissinfo.ch&amp;#039;&amp;#039;, 16. Januar 2026, abgerufen am 21. März 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/news/schweiz/seelisberg-ur-wie-es-fliegende-yogis-in-ein-urner-bergdorf-zog &amp;#039;&amp;#039;Wie es fliegende Yogis in ein Urner Bergdorf zog.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;srf.ch&amp;#039;&amp;#039;, Regionaljournal Zentralschweiz, 23. Januar 2026, abgerufen am 21. März 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1980 besteht der [[Seelisbergtunnel]] der [[Gotthardautobahn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;170&amp;quot; heights=&amp;quot;120&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maria sonnenberg.jpg|Wallfahrtskapelle Maria Sonnenberg&lt;br /&gt;
Johann Heinrich Müller, 1825-1894 G11 Seelisberg.JPG|Das &amp;#039;&amp;#039;Grand Hotel Sonnenberg&amp;#039;&amp;#039; um 1880. Postkarte, Radierung von [[commons:Category:Johann Heinrich Müller (1825-1894)|Heinrich Müller]]&lt;br /&gt;
ETH-BIB-Seelisberg mit Vierwaldstättersee-Inlandflüge-LBS MH01-006908.tif|Historisches Luftbild von [[Walter Mittelholzer]] von 1932&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Zwischen 1850 und 1860 kam es zu einem kleineren Bevölkerungsrückgang. Danach wuchs die Einwohnerschaft bis 1880 auf den Rekordstand von 717 Personen an (1860–1880: +18,3 %). Nach einem Auf und Ab in den nächsten Jahrzehnten lag die Zahl der Bewohner im Jahr 1920 auf gleicher Höhe wie 1880 und 1888. Danach sank die Einwohnerzahl&amp;amp;nbsp;– nur unterbrochen von einem kurzfristigen Wachstum in den 1930er-Jahren&amp;amp;nbsp;– bis 1980 unablässig und massiv (1920–1980: −24,9 %). Die 533 Einwohner im Jahr 1980 waren der absolute Tiefpunkt. Seither steigt die Zahl der Bewohner wieder an (1980–2005: +13,9 %). Die Gründe für die massive Abwanderung zwischen 1920 und 1980 lag in der abgeschiedenen Lage. Seit die Gemeinde auf der Strasse (per Autobahn und Postauto) besser erreichbar ist, wandern wieder Leute wegen Seelisbergs schöner Lage zu.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
| rowspan=8 bgcolor=#fff | &lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850 || 649 || 1960 || 560&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1860 || 606 || 1980 || 533&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || 717 || 1990 || 569&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1888 || 713 || 2000 || 592&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || 635 || 2005 || 607&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1920 || 710 || 2010 || 662&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1941 || 681 || 2011 || 685&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung spricht eine hochalemannische Mundart. Fast die gesamte Einwohnerschaft spricht als tägliche Umgangssprache Deutsch. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2000 gaben 97,13 % Deutsch, 0,84 % Französisch und 0,51 % Englisch als Hauptsprache an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seelisberg Kirche 5112.jpg|mini|[[St. Michael (Seelisberg)|Pfarrkirche St. Michael]]]]&lt;br /&gt;
=== Religionen – Konfessionen ===&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung war früher vollumfänglich Mitglied der römisch-katholischen Kirche. Die Konfessionsverhältnisse im Jahr 2000 lassen immer noch die ursprüngliche Struktur erkennen. 475 Personen waren katholisch (80,24 %). Daneben gab es 4,73 % evangelisch-reformierte Christen und 9,97 % Konfessionslose. 25 Personen (4,22 %) machten keine Angaben zu ihrem Glaubensbekenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft – Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den Ende 2005 607 Bewohnern waren 561 (92,42 %) Schweizer Staatsangehörige. Die Zugewanderten stammen mehrheitlich aus Deutschland, Italien und [[Nordmazedonien|Mazedonien]]. Bei der Volkszählung 2000 waren 555 Personen (93,75 %) Schweizer Bürger; davon besassen acht Personen eine zweite Staatsbürgerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altersstruktur ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde zählt einen hohen Anteil an älteren Erwachsenen (45–59 Jahre; 23,48 %). Der Anteil der Personen unter zwanzig Jahren von 24,83 % der Ortsbevölkerung liegt leicht über dem Anteil der Personen im Seniorenalter (60 Jahre und älter; 22,47 %). Auffallend ist die geringe Anzahl der Bewohner zwischen 20 und 29 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2000 ergab sich folgende Altersstruktur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Alter || 0–6 Jahre || 7–15 Jahre || 16–19 Jahre || 20–29 Jahre || 30–44 Jahre || 45–59 Jahre || 60–79 Jahre || 80 Jahre und mehr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Anzahl || 32 || 82 || 33 || 49 || 124 || 139 || 107 || 26&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Anteil || 5,41 % || 13,85 % || 5,57 % || 8,28 % || 20,95 % || 23,48 % || 18,07 % || 4,39 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Legislative&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das gesetzgebende Organ der Gemeinde Seelisberg ist die offene Dorfgemeindeversammlung, die jeweils im Mai und im Dezember stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Exekutive&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]] bildet die [[Exekutive#Schweiz|Exekutive]]. Er ist nebenamtlich tätig. [[Gemeindepräsident]]in ist seit dem 1. Januar 2024 die parteilose Sonja Truttmann (Stand 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2005 gab es 31 Landwirtschaftsbetriebe, die 72 Arbeitsstellen anboten. Industrie und Gewerbe beschäftigten in 7 Arbeitsstätten 18, der Dienstleistungsbereich in 29 Betrieben 151 Personen (Beschäftigung auf Vollzeitstellen umgerechnet). Die Volkszählung 2000 ergab 37 Landwirtschafts- und Forstbetriebe mit 93 Beschäftigten. Die Betriebszählung 2001 kam auf 6 Industrie- und Gewerbebetriebe mit 19 und 32 Dienstleistungsunternehmen mit 144 Beschäftigten. Von den im Jahr 2000 309 erwerbstätigen Personen Seelisbergs arbeiteten 153 (49,51 %) in der eigenen Gemeinde. Insgesamt bot der Ort 181 Menschen Arbeit an, von denen 153 (84,53 %) Einheimische waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 156 Wegpendler verrichten ihre Arbeit grösstenteils in Gemeinden des Kantons Nidwalden. Diese Besonderheit ist mit den Strassenverbindungen zu erklären. Darunter arbeiteten 34 Personen in [[Stans]], 18 in Emmetten, je 12 in [[Beckenried]] und [[Buochs]] und 8 in [[Ennetbürgen]]. In der Stadt [[Luzern]] waren 21 Personen, in den [[Kanton Schwyz|Schwyzer]] Gemeinden [[Ingenbohl]] 6 und [[Schwyz (Gemeinde)|Schwyz]] 5 und im Urner Kantonshauptort 9 Menschen beschäftigt. Es gab nur 28 Zupendler. Diese kamen hauptsächlich aus Emmetten (10 Personen) und Beckenried (4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:TSB (21).JPG|thumb|Bergstation der [[Treib-Seelisberg-Bahn]] mit Postauto]]&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Seelisberg ist ganzjährig von [[Luzern]] mit dem Auto über die [[A2 (Schweiz)|A2]], Ausfahrt Beckenried Süd via Emmetten in 30 Minuten zu erreichen&amp;amp;nbsp;– zum übrigen Kantonsteil hat die Gemeinde keine direkte Strassenverbindung. Von [[Treib]] am Vierwaldstättersee führt die [[Treib-Seelisberg-Bahn]], eine [[Standseilbahn]] in den Ort. Von [[Kanton Nidwalden|Nidwalden]] her ist Seelisberg auch mit dem [[Postauto]] erreichbar (ungefähr 45 Minuten Fahrzeit von Stans).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
In einem grösseren Bergsee, dem [[Seelisbergsee]], kann im Sommer gebadet werden; ein Campingplatz (nur Zelte) liegt unmittelbar beim Seeli. Das [[Rütli]] ist der Startpunkt des [[Weg der Schweiz|Wegs der Schweiz]]. Der landschaftlich gestaltete [[Wanderweg]], der vom Rütli via Seelisberg, Bauen, [[Flüelen]] und [[Sisikon]] nach [[Brunnen SZ|Brunnen]] führt, war ein Geschenk der [[Kanton (Schweiz)|Kantone]] an die Bevölkerung der Schweiz zum [[700 Jahre Eidgenossenschaft|700-jährigen Jubiläum der Eidgenossenschaft]]. Die Route bietet weite Ausblicke, führt vom Rütli den Berg hoch, beim [[Schlösschen Beroldingen]] vorbei und später am [[Urnersee]] entlang durch Wälder, über Wiesen. Gut ausgebaute Picknickplätze mit Bänken und Brunnen stehen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschiedenes ==&lt;br /&gt;
* Unterhalb von Seelisberg liegt das [[Rütli]], der Legende nach die Geburtsstätte der [[Schweiz|Schweizerischen Eidgenossenschaft]].&lt;br /&gt;
* Der [[Elbst]] ist ein Wassergeist, der in einem Bergsee bei Seelisberg hausen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Seelisberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;120&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seelisberg from Fronalpstock.jpg|Seelisberg (Bildmitte), vom [[Fronalpstock (Schwyz)|Fronalpstock]] gesehen&lt;br /&gt;
Seelisberg Seeli.jpg|Das [[Seelisbergsee|Seeli]] bei Seelisberg&lt;br /&gt;
Seelisberg. Veduta sul Grütli (DOI 25873).jpg|Blick von Seelisberg auf das [[Rütli]]&lt;br /&gt;
Maharishi European Research University 1.jpg|Die einstigen Hotelgebäude sind heute Sitz der «Maharishi European Research University»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Alfons Lutz]] (* 25. Juli 1903 in Seelisberg; † 9. Juni 1985 in Basel), Apotheker und Pharmaziehistoriker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmi Gasser]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Uri, Band 2: Die Seegemeinden.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1986 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 78). ISBN 3-7643-1811-2. S.&amp;amp;nbsp;359–464.&lt;br /&gt;
* {{HLS|704|Seelisberg|Autor=Hans Stadler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Seelisberg|Seelisberg|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.seelisberg.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Seelisberg]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://www.seilbahninventar.ch/objekt.php?objid=40378&amp;amp;lang=de |werk=[[Schweizer Seilbahninventar]] |titel=Nr. 61.048 Treib – Seelisberg|datum=2011|abruf=2023-01-01|abruf-verborgen=1|hrsg=[[Bundesamt für Kultur]]}}&lt;br /&gt;
* [https://orgel-verzeichnis.de/seelisberg-st-michael/ Gollorgel der Pfarrkirche St. Michael Seelisberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kanton Uri}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4106871-3|VIAF=238395301}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Uri]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seelisberg| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Entopos</name></author>
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