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	<title>Seekriegsleitung - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Cewbot: Korrigiere defekten Abschnittslink: 2025-04-22 #Marineausbildungsabteilung/Ausbildungsabteilung (A IV/ A I A)/Ausbildungs- und Stabsabteilung (Qu V)→Marinekommandoamt#Marineausbildungsabteilung/Ausbildungsabteilung (A IV / A I A)/Ausbildungs- und Stabsabteilung (Qu V)</title>
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		<updated>2025-04-23T05:47:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Cewbot/log/20201008/configuration&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Cewbot/log/20201008/configuration (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Korrigiere defekten Abschnittslink&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/255364186&quot; title=&quot;Spezial:Diff/255364186&quot;&gt;2025-04-22&lt;/a&gt; #Marineausbildungsabteilung/Ausbildungsabteilung (A IV/ A I A)/Ausbildungs- und Stabsabteilung (Qu V)→&lt;a href=&quot;/index.php?title=Marinekommandoamt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Marinekommandoamt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Marinekommandoamt#Marineausbildungsabteilung/Ausbildungsabteilung (A IV / A I A)/Ausbildungs- und Stabsabteilung (Qu V)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seekriegsleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Skl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war im [[Erster Weltkrieg|Ersten]] wie auch im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eine der höchsten Kommandobehörden der [[Geschichte der Deutschen Marine|deutschen Marine]]. Sie leitete Planung und Durchführung des [[Seekrieg]]s und lenkte die [[Dislozierung]], also die räumliche Verteilung der Seestreitkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaiserliche Marine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg wurde die Seekriegsleitung auf Vorschlag des vormaligen Flottenchefs und neuen Admiralstabschefs, [[Admiral]] [[Reinhard Scheer]], erst am 27. August 1918 als Kommandoabteilung des [[Admiralstab (Kaiserliche Marine)|Admiralstabs]] gegründet. Für die [[Seekrieg im Ersten Weltkrieg|Seekriegführung]] zuständig waren bis dahin (abgesehen von [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm II.]]) der Admiralstab (bis 1916 unter erheblichem Einfluss des [[Reichsmarineamt]]es mit [[Großadmiral]] [[Alfred von Tirpitz]] an der Spitze und seinen Vorstellungen) und auch die Befehlshaber an den einzelnen Kriegsschauplätzen, also der Chef der [[Hochseeflotte]], der Kommandierende Admiral des [[Marinekorps Flandern]], der [[Oberbefehlshaber der Ostseestreitkräfte]] sowie die Befehlshaber der [[Mittelmeerdivision]] und des [[Ostasiengeschwader]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das daraus resultierende Kompetenzwirrwarr schwächte den Einfluss der Marine auf die Kriegführung auch gegenüber der [[Oberste Heeresleitung|Obersten Heeresleitung]]. Auf [[Erich Ludendorff|Ludendorff]] ging zum Beispiel die Wiederaufnahme des uneingeschränkten [[U-Boot-Krieg]]es zurück, was den Eintritt der Vereinigten Staaten in den Krieg begünstigte. Nominell sollte die Seekriegsleitung das Pendant zur Obersten Heeresleitung bilden, ihr gemeinsamer Oberbefehlshaber war laut Gesetz der Kaiser, jedoch entschied die OHL auch weiterhin unabhängig, gegen Ende des Krieges ging von ihr de facto sogar die Regierungsgewalt aus. Die Seekriegsleitung wurde drei Tage nach Abschluss des allgemeinen Waffenstillstandes am 14. November 1918 aufgelöst. Ihre Aufgaben übernahm wieder unmittelbar der Admiralstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chef der Seekriegsleitung (zugleich Chef des Admiralstabs) ===&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
* Admiral Reinhard Scheer – 28. August 1918 bis 14. November 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsmarine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg war die Seekriegsleitung dem [[Oberkommando der Marine|Oberbefehlshaber der Kriegsmarine]] unterstellt, sie fungierte sozusagen an Stelle des Admiralstabs der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1930er Jahre erhielt der Chef des [[Marinekommandoamt]]es, einer Dienststelle des [[Oberkommando der Marine|OKM]], die zusätzliche Bezeichnung „zugl. Chef des Stabes der Seekriegsleitung“; damit erschien das Wort „Seekriegsleitung“ in der [[Kriegsmarine]] zum ersten Mal offiziell. Im Juli 1939 wurde die Personalunion aufgehoben, das Marinekommandoamt wurde dem Chef des Stabes der Seekriegsleitung unterstellt. Im Dezember 1939 erfolgte eine sichtbare Umstrukturierung; die Seekriegsleitung nummerierte ihre Abteilungen von nun an mit arabischen, das Marinekommandoamt – es erhielt im Lauf des Krieges die Bezeichnung „[[Quartiermeister]]amt“ – mit römischen Ziffern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die operative Zuständigkeit der Seekriegsleitung im Zweiten Weltkrieg war auf außerheimische Seegebiete beschränkt, auf denen weder der [[Flottenchef]] noch die [[Marinegruppenkommando]]s die Führung besaßen, so z.&amp;amp;nbsp;B. beim Einsatz von [[Hilfskreuzer]]n, [[Blockadebrecher]]n, [[Versorgungsschiff]]en. Auch der [[U-Boot-Krieg]] unterstand einer anderen Gewalt, dem [[Befehlshaber der U-Boote]] (B.d.U.). Lediglich die Stabsabteilung des B.d.U. wurde ab Februar 1943, nachdem Großadmiral [[Karl Dönitz]] das Amt des [[Oberkommando der Marine|Oberbefehlshabers der Kriegsmarine]] übernommen hatte, als Unterseebootsführungsabteilung (2/Skl BdU op.) formell bei der Seekriegsleitung angesiedelt. Die „originären“ Aufgaben der Seekriegsleitung waren Koordination der Seestreitkräfte (1/Skl), [[Marinenachrichtendienst#Im Zweiten Weltkrieg (1940–1945)|Marinenachrichtendienst MND (4/Skl)]] mit den vier Abteilungen Zentralabteilung (MND&amp;amp;nbsp;I), Abt. Nachrichtenübermittlung (MND&amp;amp;nbsp;II), Abt. Funkaufklärung (MND&amp;amp;nbsp;III) und Abt. Marinedrahtnachrichten (MND&amp;amp;nbsp;IV),&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/km/skl-org.htm wlb-stuttgart.de], abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie die Nachrichtenauswertung (3/Skl), Wetterbeobachtung und Lage-Information für das OKM und seine einzelnen Befehlshaber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chef des Stabes der Seekriegsleitung ===&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
* Konteradmiral/Vizeadmiral [[Günther Guse]] – 1. Oktober 1937 bis 31. Oktober 1938&lt;br /&gt;
* Admiral [[Otto Schniewind (Admiral)|Otto Schniewind]] – 1. November 1938 bis 10. Juni 1941&lt;br /&gt;
* Vizeadmiral/Admiral [[Kurt Fricke]] – 11. Juni 1941 bis 20. Februar 1943&lt;br /&gt;
* Admiral [[Wilhelm Meisel]] – 21. Februar 1943 bis 22. Mai 1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
* Operationsabteilung (1/Skl), vormals [[Flottenabteilung|Operationsabteilung (A I)]] des Marinekommandoamtes:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.deutschekriegsmarine.de/Organisation/skl/skl.htm |wayback=20160215060305 |text=Deutsche Kriegsmarine Seekriegsleitung Amtsgruppen und Abteilungen.  }} Abgerufen 15.&amp;amp;nbsp;Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Kapitän zur See/Konteradmiral/Vizeadmiral Kurt Fricke: von Oktober 1937 bis Juni 1941, anschließend Chef des Stabes der Seekriegsleitung&lt;br /&gt;
** Konteradmiral [[Gerhard Wagner (Admiral)|Gerhard Wagner]]: von Juni 1941 bis Juni 1944&lt;br /&gt;
** Konteradmiral [[Hans Karl Meyer|Hans Meyer]]: von Juni 1944 bis Kriegsende&lt;br /&gt;
* [[Marinenachrichtendienst#Abteilung Marinenachrichtendienst (2/Skl und 4/Skl)|Abteilung Marinenachrichtendienst (2/Skl)]]: 1940/1941&lt;br /&gt;
* Unterseebootsführungsabteilung (2/Skl) [[Befehlshaber der U-Boote#Drittes Reich und Zweiter Weltkrieg|B.d.U. op]]: ab März 1943; Konteradmiral [[Eberhard Godt]]&lt;br /&gt;
* Amtsgruppe Marinenachrichtendienst (2/Skl Chef MND); ab März 1943 als 4/Skl Chef MND&lt;br /&gt;
* Abteilung Marinenachrichtendienst (3/Skl): von 1937 bis 1939&lt;br /&gt;
* Abteilung Ortungsdienst (5/Skl): ab Juni 1944 unter dem Korvettenkapitän/Fregattenkapitän [[Hans Meckel]]&lt;br /&gt;
* Amtsgruppe Ubootswesen (Skl U): von September 1939 bis Mai 1943&lt;br /&gt;
** Konteradmiral [[Leopold Siemens]]: von September 1939 bis Dezember 1940&lt;br /&gt;
** Konteradmiral [[Werner Lange (Admiral)|Werner Lange]]: von Dezember 1940 bis Februar 1943&lt;br /&gt;
** Konteradmiral [[Ernst Kratzenberg]]: von Februar 1943 bis Mai 1943&lt;br /&gt;
* [[Amtsgruppe Nautik]] (AH, später Skl H): ab 1944 als 6/Skl&lt;br /&gt;
* [[Marinearchiv|Kriegswissenschaftliche Abteilung der Marine bzw. Kriegsgeschichtliche Abteilung der Marine]] (Skl KA bzw. Skl MKrGesch):&lt;br /&gt;
** Vizeadmiral [[Kurt Aßmann]]: von April 1933 bis Juni 1943&lt;br /&gt;
** Admiral [[Karlgeorg Schuster]]: von Juli 1943 bis Kriegsende&lt;br /&gt;
* Generalreferat Sonderkampfmittel (Skl S): von April 1944 bis Kriegsende; Vizeadmiral [[Hellmuth Heye]]&lt;br /&gt;
* Lehrstab des Oberkommandos der Kriegsmarine (Marinelehrstab): ab April 1944; Vizeadmiral [[Eberhard Weichold]]&lt;br /&gt;
* Quartiermeisteramt (Skl/Qu A), ab Juni 1941, ehemals Marinekommandoamt; ab 1944 Admiralquartiermeister (Skl/AdmQu)&lt;br /&gt;
** [[Marinekommandoamt#Marineausbildungsabteilung/Ausbildungsabteilung (A IV / A I A)/Ausbildungs- und Stabsabteilung (Qu V)|Ausbildungs- und Stabsabteilung]] (Skl/Qu A V): von Juni 1944 bis Januar 1945&lt;br /&gt;
** [[Marinekommandoamt#Schiffahrtsabteilung (A VI, Qu VI)|Schiffahrtsabteilung]] (Skl/Qu A VI)&lt;br /&gt;
** Kommandoabteilung Unterseeboote (Skl/Qu A U): von Mai 1943 bis August 1944; Kapitän zur See Heinz-Ehler Beucke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walther Hubatsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Admiralstab und die obersten Marinebehörden in Deutschland, 1848–1945&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M.: Bernard &amp;amp; Graefe, 1958.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Granier]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Seekriegsleitung im Ersten Weltkrieg. Dokumentation&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Materialien aus dem Bundesarchiv.&amp;#039;&amp;#039; H. 9). 4 Bände. Koblenz, Bundesarchiv 1999–2004.&lt;br /&gt;
* [[Michael Salewski]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Seekriegsleitung 1935–1945.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. Bernard &amp;amp; Graefe, München u. a. 1970–1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Rahn]], [[Gerhard Schreiber (Militärhistoriker)|Gerhard Schreiber]], Hansjoseph Maierhöfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kriegstagebuch der Seekriegsleitung 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrag des [[Militärgeschichtliches Forschungsamt|Militärgeschichtlichen Forschungsamtes]] in Verbindung mit dem [[Bundesarchiv-Militärarchiv]] und der Marine-Offizier-Vereinigung herausgegeben. 68 Bände. Mittler, Herford u. a. 1990–1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/km/skl-org.htm Organisation der SKL (2.WK)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserliche Marine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandobehörde der Kriegsmarine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stabswesen (Militär)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cewbot</name></author>
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