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	<title>Seegraswiese - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T15:40:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Seegraswiese&amp;diff=766651&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Llydia: /* Gefährdung */ + Beleg m zusätzlichen Aspekten</title>
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		<updated>2025-03-23T13:36:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gefährdung: &lt;/span&gt; + Beleg m zusätzlichen Aspekten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Surfgrass 300.jpg|mini|Seegraswiese]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seaweed-field - (Zostera marina) at Baltic Sea.jpg|mini|Seegraswiese aus &amp;#039;&amp;#039;[[Zostera marina]]&amp;#039;&amp;#039; in der [[Ostsee]] ([[Kieler Förde]] / [[Falckensteiner Strand]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seegraswiesen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zosteretea&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden&amp;lt;ref name = SPE&amp;gt;[https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/seegraswiesen/60582 &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Biologie: Seegraswiesen&amp;#039;&amp;#039;] [[Spektrum der Wissenschaft]], abgerufen am 30. August 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, sind artenreiche [[Pflanzengesellschaft|Gesellschaften]] mariner [[Samenpflanzen|Blütenpflanzen]], die auf [[Schlick]]- oder Sandböden im [[Meer]]- oder [[Watt (Küste)|Wattbereich]] in [[Gemäßigte Klimazone|gemäßigten Zonen]] auf der [[Nordhalbkugel|Nord-]] und [[Südhalbkugel]] anzutreffen sind. Die so gebildeten [[Benthos|benthischen]] [[Ökosystem]]e existieren vornehmlich in Küstenbereichen ([[Ästuar]]en), wo sie unter Wasser ausgedehnte Wiesen bilden, die zu den artenreichsten Biotope zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen Funktionen, die Seegraswiesen als Lebensräume, Stabilisator des Meeresbodens und Speicher von [[Kohlendioxid]] haben, werden oft unterschätzt. Als [[Kohlenstoffsenke]] ist eine Seegraswiese in der Lage rund 30 bis 50 Mal so viel Kohlendioxid zu binden, wie [[Wald|Wälder]]. Insgesamt nehmen Seegraswiesen weltweit rund 15 Prozent des vom Ozean aufgenommenen Kohlendioxids auf.&amp;lt;ref name = SMS&amp;gt;[https://www.stiftung-meeresschutz.org/foerderung/seegraswiesen-seegras-renaturierung/ &amp;#039;&amp;#039;Seegras – Seegraswiesen&amp;#039;&amp;#039;] Stiftung Meeresschutz, abgerufen am 30. August 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Morphology of Zostera marina L. seedlings.jpg|mini|links|Wachstum von Seegras am Beispiel von [[Zostera marina]]]]&lt;br /&gt;
Nur schätzungsweise 0,2 Prozent des Meeresbodens ist von Seegraswiesen bedeckt, wobei bisher nur rund 20 Prozent der Bestände erfasst und kartiert wurden.&amp;lt;ref name = SMS/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seegraspflanzen wurzeln im küstennahen Sediment von Schlick- oder Sandböden, die sie gleichzeitig vor Erosion schützen. Die Pflanzen können einige 100 Jahre alt werden (Neptungras sogar über 1.000 Jahre) und besiedeln vorzugsweise Tiefen von einem bis zu 10 Metern.&amp;lt;ref name = SMS/&amp;gt; Unterschiedliche [[Seegras]]-Arten, wie [[Neptungräser]] (&amp;#039;&amp;#039;Posidonia&amp;#039;&amp;#039;) und [[Gewöhnliches Seegras|Gewöhnlichem Seegras]] (&amp;#039;&amp;#039;Zostera marina&amp;#039;&amp;#039;) sind ihre Charakterpflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seegras kann einige hundert Jahre alt werden und spielt eine zentrale Rolle im Ökosystem Meer. Es bietet Kleintieren Schutz und Nahrung, speichert große Mengen von [[Kohlenstoffdioxid|Kohlendioxid]], gibt [[Sauerstoff]] ins Wasser ab und festigt die [[Marines Sediment|marine Sedimentschicht]] mit bis zu 1.000 Pflanzen pro Quadratmeter.&amp;lt;ref name = ZOS&amp;gt;[https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/zosteretea/71957 &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Biologie: Zosteretea&amp;#039;&amp;#039;] [[Spektrum der Wissenschaft]], abgerufen am 30. August 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name = NAB&amp;gt;[https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/pflanzenportraets/wildpflanzen/24556.html &amp;#039;&amp;#039;Kinderstube der Ostsee. Seegraswiesen (Großes Seegras und Zwergseegras)&amp;#039;&amp;#039;] [[Naturschutzbund Deutschland]], abgerufen am 30. August 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Wurzeln aller Seegraspflanzen [[Winterhärte|winterhart]] sind, treiben manche Arten jedes Jahr neue Blätter aus. Seegrasblätter können bis zu zwei Meter lang werden&amp;lt;ref name = NAB/&amp;gt; und streben durch archimedischen [[Auftrieb (Ozeanographie)|Auftrieb]], im Meerwasser nach oben. Sie wogen dabei unter dem Strömungseinfluss von darüberlaufenden [[Wasserwelle|Meereswellen]] hin und her und dämpfen bei hoher Besatzdichte dabei die Strömungsgeschwindigkeit am Grund so stark, dass Sedimente nicht verwirbelt werden und die Wurzeln besseren Halt finden. Seegraswiesen weisen daher scharfe Grenzen auf. In Faserform sinken abgefallene, abgestorbene Blattteile der Art &amp;#039;&amp;#039;Posidonia oceanica&amp;#039;&amp;#039; ([[Neptungras]]) auf den Meeresgrund, wo sie [[aquatisch]] lebenden [[Destruent]]en Nahrung bieten. Riefen und Rippel am Grund bündeln diese Fasern, das Hin und Her der Strömung der Wellen lässt in der Grenzfläche der Strömung am Grund diese Fasern sich ver[[filz]]end zusammenballen und [[Seeball|Seebälle]] daraus formen, die von stärkeren Wellen aus dem Wasser gespült und meist oberhalb des [[Spülsaum]]es abgelagert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökosystemfunktionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fish migrations between coral reef, macroalgae, seagrass, and mangrove habitats.jpg|mini|x260px|In natürlich erhaltenen Lebensräumen wandern [[Fische]], je nach Tageszeit und Wasserstand oft zwischen [[Mangrove (Ökosystem)|Mangrovenwäldern]], Seegraswiesen, [[Kelpwald|Kelpwäldern]] und Korallenriffen]]&lt;br /&gt;
Die Seegräser leben in diesen Wiesen in Gemeinschaften mit anderen Pflanzen und Tieren. Ihre Blätter bieten stabile, harte Oberflächen. Sie tragen oft große Populationen von [[epiphyt]]ischen oder Aufwuchs-[[Algen]], aber auch von Kleintieren, die in den weichen [[Lockersediment|Sedimenten]] nicht leben könnten. Die Seegraswiesen werden außerdem von vielen Spezies als „Kinderstube“ genutzt, hierzu zählen unter anderem Jungfische, [[Muscheln]], [[Seesterne]], [[Seepferdchen]] und [[Seegurken]]. Auf den bis zu zwei Meter langen Blättern weiden auch gern [[Meeresschnecken]] und kleine [[Krebstiere]] den Bewuchs ab.&amp;lt;ref name = NAB/&amp;gt; Außerdem heften [[Hornhecht]]e und [[Echte Heringe|Heringe]] ihre Eier an die Halme des Seegrases. Die dichten Blättermatten der „Wiese“ schützen die Jungfische vor Fressfeinden. Andere Tiere legen ihre Gänge in der Nähe der Wurzelsysteme der Seegräser an, die sie vor räuberischen Feinden schützen. Im Herbst besuchen [[Ringelgans|Ringelgänse]] und [[Pfeifente]]n auf dem Vogelzug die Seegraswiesen, um sich von den Blättern und den Wurzeln des Seegrases zu ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wärmeren Gebieten zählt Seegras zu den wichtigsten Nahrungsquellen von [[Grüne Meeresschildkröte|Grünen Meeresschildkröten]], [[Seekühe]]n und [[Schaufelnasen-Hammerhai]]en. Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine 4.000 Quadratmeter große, intakte Seegraswiese rund 40.000 Fischen und etwa 50 Millionen wirbellosen Tieren, wie z. B. [[Hummer]], [[Oktopoden]], [[Garnelen]] etc. einen Lebensraum bieten kann.&amp;lt;ref name = SMS/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seegraswiesen gehören zu den ozeanischen Lebensräumen mit der höchsten [[Primärproduktion]]. Etwa die Hälfte der Produktion stammt von den Seegräsern selbst, dazu kommt vor allem die der dort beheimateten Epiphyten und Makroalgen. Ein signifikanter Teil der Biomasse wird im Meeresboden in den [[Rhizom]]en und Wurzeln der Seegräser produziert. Dadurch fixieren sie dauerhaft [[Kohlenstoffdioxid]] als [[Kohlenhydrate]], etwa [[Cellulose]]. Die Wurzeln schützen außerdem den Meeresboden vor Erosion und verzögern eine Remineralisierung des enthaltenen Kohlenstoffs. Zudem führt die verringerte Strömungsgeschwindigkeit in dichten Seegraswiesen zu höheren Sedimentationsraten. Damit bilden Seegraswiesen eine wichtige [[Kohlenstoffsenke]], ihr vollständiger Verlust könnte zu einer Freisetzung von CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; in der Größenordnung von 10&amp;amp;nbsp;Gt führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;alongi2018&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Daniel M. Alongini |Titel=Blue Carbon – Coastal Sequestration for Climate Change Mitigation |Reihe=Springer Briefs in Climate Studies |Datum=2018 |ISBN=978-3-319-91697-2 |Kapitel=4 Seagrass Meadows}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seegraswiesen festigen Sedimente am Meeresboden und stabilisieren die sandigen [[Gezeiten]]bereiche der Flussmündungen ([[Ästuar]]e) und erfüllen eine wichtige Funktion im [[Küstenschutz]].&amp;lt;ref name = NAB/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eelgrass revealed at low tide (50730896216).jpg|mini|Bei sinkendem Wasserstand profitieren auch Jäger, wie dieser [[Graureiher]] von dem Fischreichtum der Seegraswiesen]]&lt;br /&gt;
Die Seegrasbestände gehen weltweit zurück, wobei sie insbesondere durch menschliche Einflüsse und Aktivitäten bedroht werden. Die Verlustrate stieg von 0,09 Prozent pro Jahr vor 1940 auf 7 Prozent pro Jahr seit 1980. Etwa ein Viertel der dort lebenden Arten wird auf der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste gefährdeter Arten]] als bedroht geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;alongi2018&amp;quot; /&amp;gt; Im Laufe des letzten Jahrhunderts wurden beispielsweise im Bereich des [[Nordsee]]-[[Wattenmeer]]es durch [[Überfischung]] und Krankheiten neben den [[Austern]]bänken auch dauerhaft überflutete Seegraswiesen ausgelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als in den 1930er Jahren sowohl an der europäischen wie an der amerikanischen Atlantikküste durch eine Pilz-Krankheit große Teile der Wiesen mit [[Gewöhnliches Seegras|Gewöhnlichem Seegras]] (&amp;#039;&amp;#039;Zostera marina&amp;#039;&amp;#039;) weitgehend zerstört wurden, wirkte sich dies auch auf die die Seegraswiesen beweidenden Ringelgänse aus, die auf rund zehn Prozent der vorjährigen Bestandsdichten zurückgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verdrängung durch den [[Neophyt]]en [[Caulerpa taxifolia]] findet besonders im [[Mittelmeer]] statt und beeinflusst die bestehenden [[Habitat]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seegräser, die ihre [[Nährstoff (Pflanze)|Nährstoffe]] über Wurzeln aus dem sandigen, schlickigen Meeresboden beziehen, gedeihen gut in relativ nährstoffarmem Wasser. Verstärkter Eintrag von [[Überdüngung|Dünger]] führt zu einer verstärkten [[Algenblüte]] und dadurch zu verringertem Wachstum durch die Konkurrenz ums Licht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;asmus2006&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Harald Asmus, Ragnhild Asmus |Hrsg=Gotthilf Hempel, Irmtraut Hempel, Siegrid Schiel |Titel=Neptuns wogende Gärten – Seegraswiesen sind Oasen an sandigen Küsten |Sammelwerk=Faszination Meeresforschung |Verlag=H. M. Hauschild |Ort=Bremen |Datum=2006 |ISBN=3-89757-310-5 |Seiten=216–221}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name =LLLSH&amp;gt;[https://umweltanwendungen.schleswig-holstein.de/Bestellsysteme/pdf/faltblatt/grosse_seegras_2020.pdf &amp;#039;&amp;#039;Das Große Seegras. Zostera marina.&amp;#039;&amp;#039;] [[Landesamt für Landwirtschaft und nachhaltige Landentwicklung (Schleswig-Holstein)]], abgerufen am 23. März 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gegenwärtige [[Globale Erwärmung|Klimawandel]] lässt die Meerestemperaturen steigen, damit geht eine zunehmende Häufigkeit und Intensität von Extremereignissen einher. Dies trägt ebenfalls zur Gefährdung und zum Rückgang von Seegraswiesen bei. So kam es bei einer [[Marine Hitzewelle|marinen Hitzewelle]] in der [[Shark Bay]] an der Westküste Australiens zu Schäden an mehr als einem Drittel der dortigen bedeutenden, zum UNESCO-Welterbe gehörenden Seegrasbestände.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ortiz2018&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. Arias-Ortiz u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=A marine heatwave drives massive losses from the world’s largest seagrass carbon stocks |Sammelwerk=Nature Climate Change |Datum=2018 |DOI=10.1038/s41558-018-0096-y}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im westlichen Mittelmeer könnten Neptungraswiesen bis Mitte des Jahrhunderts funktionell aussterben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gabriel Jordà, Núria Marbà, Carlos M. Duarte |Titel=Mediterranean seagrass vulnerable to regional climate warming |Sammelwerk=Nature Climate Change |Datum=2012-05 |DOI=10.1038/nclimate1533}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andererseits könnten die meisten Seegräser als [[C3-Pflanze]]n vom steigenden Kohlenstoffdioxidgehalt des Meeres profitieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gema Hernán u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=Seagrass (Posidonia oceanica) seedlings in a high-CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; world: from physiology to herbivory |Sammelwerk=Scientific Reports |Band=6 |Nummer=38017 |Datum=2016-01 |DOI=10.1038/srep38017}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch mechanische Zerstörung durch [[Schleppnetzfischerei]], küstennahe [[Schifffahrt]] und Bauprojekte zählen zu den Hauptbedrohungen für Seegraswiesen.&amp;lt;ref name =LLLSH/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mrasek2019&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Volker Mrasek |url=https://www.deutschlandfunk.de/meeresoekologie-seegrassterben-an-den-kuesten.676.de.html?dram:article_id=442203 |titel=Meeresökologie – Seegrassterben an den Küsten |werk=deutschlandfunk.de |datum=2019-02-27 |abruf=2019-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anorganische Stickstoffkonzentrationen von über 112 µg/L, die über zehn Jahre hinweg auf das Wasser einwirken, schädigen den Lebensraum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spektrum.de/news/abwasser-zerstoert-seegraswiesen/1745452 |titel=China: Abwasser zerstört Seegraswiesen |abruf=2020-07-06 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung durch den Menschen ==&lt;br /&gt;
Der Mensch nutzt Seegras unter anderem zur Herstellung von [[Teppich]]en. Die hierfür verwendeten Pflanzen stammen jedoch in der Regel nicht aus Wildbeständen, sondern werden (ähnlich wie [[Reis]]) auf sogenannten Schwemmfeldern angebaut. Für die Teppichherstellung werden die langen, ledrigen Fasern erst getrocknet und dann zu starken Strängen versponnen, die zu Teppichen verzwirnt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.teppichkontor.de/ladengeschaeft/leistungen/materialien/seegras &amp;#039;&amp;#039;Seegras. Natur neu interpretiert – und imprägniert.&amp;#039;&amp;#039;] Teppichkontor, abgerufen am 30. August 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gewöhnliches Seegras]]&lt;br /&gt;
* [[Neptungräser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* A. J. Underwood, M.G. Chapman: &amp;#039;&amp;#039;Unser Wunderbarer Planet&amp;#039;&amp;#039;. S. 191&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Harald Asmus, Ragnhild Asmus&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Gotthilf Hempel, Irmtraut Hempel, Siegrid Schiel&lt;br /&gt;
   |Titel=Neptuns wogende Gärten – Seegraswiesen sind Oasen an sandigen Küsten&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Faszination Meeresforschung&lt;br /&gt;
   |Verlag=H. M. Hauschild&lt;br /&gt;
   |Ort=Bremen&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89757-310-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=216–221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* Pamela L Reynolds, Smithsonian: [https://ocean.si.edu/ocean-life/plants-algae/seagrass-and-seagrass-beds &amp;#039;&amp;#039;Seagrass and Seagrass-beds.&amp;#039;&amp;#039;] April 2018.&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer, Stefan Nehring: [https://www.oekologie.uni-rostock.de/fileadmin/uni-rostock/Alle_MNF/Bio_Oekologie/RMB/RMB_15/RMB-Band-15-Meyer_Nehring-105-119.pdf &amp;#039;&amp;#039;Anpflanzung von Seegraswiesen (Zostera marina L.) als interne Maßnahme zur Restaurierung der Ostsee.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 431 kB) In: &amp;#039;&amp;#039;Rostocker Meeresbiologische Beiträge.&amp;#039;&amp;#039; Heft 15, 2006.&lt;br /&gt;
* [[Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eulitorale Seegrasbestände im niedersächsischen Wattenmeer 2019. Gesamtbestandserfassung und Bewertung nach EG-Wasserrahmenrichtlinie&amp;#039;&amp;#039;, Norden November 2020 ([https://www.nationalpark-wattenmeer.de/mediathek/eulitorale-seegrasbestaende-im-niedersaechsischen-wattenmeer-2019/ Link zum Download])&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/klimasenker-seegras-1646036 |titel=Seegraswiesen gegen den Treibhauseffekt |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2021-04-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biotoptyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Llydia</name></author>
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