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	<title>Seega - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T15:50:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Seega&amp;diff=61243&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ⵓ: ⇄; •1 externer Link geändert• 🌐︎</title>
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		<updated>2026-03-09T19:07:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;; •1 externer Link geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kyffhäuserland&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Seega.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/19/30/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/02/08/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 175&amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.070&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/161536 |titel=Gemarkung Seega, Gemeinde Kyffhäuserland |werk=GEOindex |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 400&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/thuringen/kyffh%C3%A4userkreis/16065085x0ECD__seega/ |titel=Ortsteil Seega |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=www.citypopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2012-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99707&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034671&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Seega in Kyffhäuserland.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage des Ortsteils in Kyffhäuserland&lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Seega Kirche.JPG|mini|hochkant|Kirche in Seega (2014)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Doppelschwengelpumpe aus dem 19. Jahrhundert in Seega - 194 goellingen.jpg|mini|hochkant|Historische Wasserpumpe in Seega]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reinhart, Anton Ludwig 1672 Seega.jpg|mini|hochkant|Anton Ludwig Reinhart (1672)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf Seega und die Wenige Hainleite (Kleine Hainleite).jpg|mini|hochkant=1.5|Blick Richtung Südosten auf Seega und die Wenige Hainleite.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf Seega und den Wipperdurchbruch der Hainleite.jpg|mini|hochkant=1.5|Blick von Norden auf Seega, die Hainleite und den Wipperdurchbruch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Herbstlicher Blick auf Seega und die Hainleite.jpg|mini|hochkant=1.5|Blick von Norden auf Seega und die Hainleite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seega&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Kyffhäuserland]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Kyffhäuserkreis]]. Für den Ortsteil gibt es eine [[Ortsteilverfassung]] nach der [[Thüringer Kommunalordnung]] und damit einen [[Ortsteilrat]] und [[Ortsteilbürgermeister]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kyffhaeuser-land.de/images/pdf/Satzungen/Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;3 und 4 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Kyffhäuserland |format=PDF; 335&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort Seega liegt eingebettet zwischen [[Karst]]steinhängen der [[Hainleite]], einem Muschelkalk-Gebirge. Durch das kleine Dorf fließt ein Nebenfluss der [[Unstrut]], die [[Wipper (Unstrut)|Wipper]]. Das so genannte [[Wipperdurchbruch]]stal, das seit 1961 als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist, zieht sich im Süden bis nach [[Bilzingsleben]]. Zu Seega gehört die südlich gelegene [[Papiermühle (Kyffhäuserland)|Papiermühle]]. Umliegende Ortschaften sind: Im Nordwesten [[Göllingen (Kyffhäuserland)|Göllingen]], im Norden [[Rottleben]], im Nordosten [[Bad Frankenhausen/Kyffhäuser|Bad Frankenhausen]], im Osten [[Seehausen (Bad Frankenhausen)|Seehausen]]. Im Südosten erhebt sich die Wenige Hainleite, im Süden ist das Wipperdurchbruchstal durch die Hainleite mit der Ortschaft [[Günserode]] und dem dahinter bereits im [[Thüringer Becken]] befindlichen Bilzigsleben. Ebenfalls im Süd-Südwesten, auf der sanft ins Thüringer Becken abfallenden Südabdachung der Hainleite, befindet sich das Dorf [[Oberbösa]]. Im Südwesten an dem Steilhang des Durchbruchtales direkt über Seega befindet sich die Ruine der [[Arnsburg (Seega)|Arnsburg]]; dahinter auf der Hochfläche der Südabdachung der Hainleite liegt das ehemalige Gut [[Bonnrode]].  Im Westen erstreckt sich der Mittelabschnitt des langgestreckten bewaldeten Höhenzugs Hainleite mit dem Kuhberg als höchsten Punkt dieses Abschnitts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1278 wird der Ort erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Syga&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Später im Jahr 1356 wurde Seega an die [[Schwarzburg-Rudolstädter Unterherrschaft|Unterherrschaft]] des Fürstentums [[Schwarzburg-Rudolstadt]] übergeben, bei der es bis 1918 verblieb. Die südwestlich vom Ortskern gelegene [[Arnsburg (Seega)|Arnsburg]] sicherte in diesen Jahren die Pass-Straße, die bei Seega durch das Schluchtental nach [[Günserode]] führte. Die Burg mit ihrem Zwinger wurde 1525 von einem Bauernheer belagert und zerstört. Auf dem Gebiet der heutigen Papiermühle stand das 1193 gegründete Benediktinerinnenkloster „Kloster Capelle unter dem Arnsberge“&amp;lt;ref&amp;gt;A. L. J. Michelsen: Thuringiae Diplomaticus, Diplomatar des Klosters Capelle unter dem Arnsberge, 1854&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Bergbau auf Kalisalze soll hier geschichtlich nicht unerwähnt bleiben. Unweit der Ortschaft befindet sich das stillgelegte [[Kaliwerk Gewerkschaft Schwarzburg]]. Die Gründung dieser bergbaulichen Gewerkschaft erfolgte am 24. November 1906. Die handelsrechtliche Eintragung als „[[Bergrechtliche Gewerkschaft|Gewerkschaft]] Schwarzburg“ nach Schwarzburg-Rudolstädtischem Recht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.deutsche-schutzgebiete.de/fuerstentum_schwarzburg-rudolstadt.htm |titel=Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt 1697–1918 |werk=deutsche-schutzgebiete.de |archiv-url=https://archive.today/20130106130551/www.deutsche-schutzgebiete.de/fuerstentum_schwarzburg-rudolstadt.htm |archiv-datum=2013-01-06 |abruf=2021-12-06}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://deutsche-schutzgebiete.de/wordpress/projekte/kaiserreich/fuerstentum-schwarzburg-rudolstadt/ |titel=Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt |werk=deutsche-schutzgebiete.de |datum=2021-06-09 |abruf=2021-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erfolgte erst vier Jahre später. Jetzt begannen auch die Abteufarbeiten am [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] Schwarzburg. Im Frühsommer 1910 erreichte man die [[Teufe|Endteufe]] von 744,6 m. Im Älteren [[Steinsalz]] wurden zwei [[Sohle (Bergbau)|Sohlen]] angeschlagen:  die 724,6-m- und die 732,6-m-Sohle. Im [[Örterbau]] wurde [[Carnallit]]it gewonnen und zur Weiterverarbeitung mittels [[Seilbahn]] zum benachbarten Kaliwerk Günthershall befördert. Die Einstellung der bergbaulichen Gewinnungsarbeiten auf der Grundlage des § 83a der Stilllegungsverordnung vom 22. Oktober 1921 erfolgte im Jahr 1923. Schacht Schwarzburg wurde im Dezember 1926  mit einem Betondeckel verschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seega wurde im April 1945 von [[US-Truppen]] besetzt und – wie ganz Thüringen – Anfang Juli an die [[Rote Armee]] übergeben. So wurde es Teil der [[SBZ]] und ab 1949 der [[DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 und danach fanden Heimatvertriebene in der Gemeinde ein neues Zuhause. Anfangs wurden sie von manchen Einheimischen als Eindringlinge angesehen. Dann erwiesen sie sich als belebendes Element, zumal sie in unterschiedlichen Berufen, Landwirte, Handwerker, Gärtner, Lehrer u.&amp;amp;nbsp;a. arbeiteten und überall „ihren Mann standen“. Einige einheimische Familien nahmen sich der „Neubürger“ in dieser für alle schweren Zeit in besonders menschlicher Weise an.&lt;br /&gt;
Nach dem Schuljahresende 1973 wurden die Räume der 1950 errichteten [[Grundschule]] (Klassen 1–4) völlig umgebaut und für die Nutzung als Jagdgaststätte vorgesehen. Eine Speisegaststätte mit dem Bezug auf die Jagd war notwendig geworden, weil seit 1969 die Kreisjägerfeste in Seega stattfanden. Der Umbau geschah im Rahmen des Wettbewerbs „[[Schöner unsere Städte und Gemeinden]]“. Als [[Konsumgaststätte]] „Weidmannsheil“ mit einer modernen Keilerbar wurde sie 1974 in Betrieb genommen. Beim V. Kreisjägerfest 1979 wurde in Seega eine [[Schliefanlage]] übergeben, die den internationalen Normen für solch eine Anlage entsprach. Weiterhin wurde ein Jagd- und [[Lehrpfad|Naturlehrpfad]] mit einer Länge von 3 km im Waldgebiet westlich von Seega geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Karlstedt: &amp;#039;&amp;#039;Das Jagd- und Naturschutzzentrum Seega.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Gemeindeverband „Wippertal“. Bad Frankenhausen, 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2012 schloss sich die Gemeinde Seega mit weiteren Gemeinden der [[Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser]] zur Gemeinde Kyffhäuserland zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2012.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Seega &amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1995: 517&lt;br /&gt;
* 2000: 494&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2005: 470&lt;br /&gt;
* 2010: 423&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 28. April 1995 durch das Thüringer Landesverwaltungsamt genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Im Wellenschnitt bespalten von Blau und Silber mit grünem Schildhaupt im Zinnenschnitt; vorn ein silberner gestürzter Fisch, hinten ein grüner Eichenzweig mit drei Blättern und einer Eichel.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Seega ist geprägt von einer Wald- und wasserreichen Landschaft. So befinden sich der Fisch und das Eichenlaub als Symbole des Fischfangs und des Laubwaldes im Wappen wieder. Der Wellenschnitt und die Farbe Blau stehen zusätzlich für den Fluss [[Wipper (Unstrut)|Wipper]]. Das Eichenlaub soll auch auf die Jagdtraditionen der Gemeinde verweisen, die auch heute noch wachgehalten werden. Bedeutendstes Bauwerk in der Gemeinde war die Arnsburg, von der noch Ruinen zu besichtigen sind. Die Arnsburg war Sitz verschiedener Herrschaftsgeschlechter, deren bedeutendste die [[Grafschaft Schwarzburg|Grafen von Schwarzburg]] waren. Symbolisch für die Burg trennt ein Zinnenschnitt das Schildhaupt ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Neues Thüringer Wappenbuch Band 2 Seite 29; Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Thüringen e.&amp;amp;nbsp;V. 1998, ISBN 3-9804487-2-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von dem Heraldiker &amp;#039;&amp;#039;Michael Zapfe&amp;#039;&amp;#039; gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Zirka 1,5 km südwestlich von Seega befindet sich auf einem Hang über dem Durchbruchstal der Wipper die Ruine der [[Arnsburg (Seega)|Arnsburg]] aus dem 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die evangelische Kirche Sankt Martini zu Seega ist eine vermutlich mittelalterliche [[Chorturmkirche]]. Das Schiff wurde im 17. und 18. Jahrhundert überformt. An der Südseite ist ein wiederverwendetes Gewände eines [[Bogen (Architektur)#Vorhangbogen|Vorhangbogenfensters]] (bezeichnet 1520). Im Westen sind [[Dachturm|Dachtürmchen]]. Das flachgedeckte [[Kirchenschiff|Schiff]] enthält eine dreiseitige [[Empore]] und im [[Chor (Architektur)|Chor]] ein [[Tonnengewölbe]]. Die Kirche wird nicht mehr genutzt (2014). Auch das gegenüberliegende frühere Pfarrhaus steht leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auf dem Kirchhof stehen ein [[Kriegerdenkmal]] für die gefallenen und vermissten Soldaten beider Weltkriege und ein [[Klassizismus|klassizistisches]] Grabmal in Form eines Obelisken mit Urne.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Dehio]], bearbeitet von Stephanie Eißing u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Thüringen&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. [[Deutscher Kunstverlag]], München/Berlin 2003, ISBN 3-422-03095-6, S. 1136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Ort befindet sich eine [[Schwengelpumpe|Doppelschwengelpumpe]] aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts mit zwei Saugrohren aus Gusseisen in [[Neugotik|neugotischen]] Formen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Dehio]], bearbeitet von Stephanie Eißing u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Thüringen&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. [[Deutscher Kunstverlag]], München/Berlin 2003, ISBN 3-422-03095-6, S. 1136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oberhalb des Dorfes entstand nach 1945 ein Kinderheim, genannt „Kinderdorf“. Es nahm Waisenkinder aus Ostpreußen auf. Kleinen Familien wurden bungalowartige Häuschen mit der Maßgabe zugewiesen, zusätzlich zu ihren eigenen Kindern Waisenkinder aufzunehmen. Für das Gemeinschaftsleben standen weitere Räume zur Verfügung. Zu DDR-Zeiten wurde die Anlage um die Gaststätte „Weidmanns Heil“ erweitert und von der Interessengemeinschaft „Naherholung“ des Jagd- und Naturschutzgebietes im Kreis Artern als Erholungsstätte genutzt. Zahlreiche Touristen der DDR konnten so von der Bungalow-Siedlung aus das Erholungsgebiet Kyffhäuser erschließen. Ein Versuch, die Anlage nach der Deutschen Wiedervereinigung durch einen Investor weiterzuentwickeln, schlug fehl. Heute steht die Gaststätte leer und zeigt Erscheinungen des Verfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Anton Ludwig Reinhart (1665–1707), Wunderkind und Pastor in Seega&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://data.cerl.org/thesaurus/cnp00515925 |titel=Reinhard, Anton Ludwig |werk=CERL Thesaurus |abruf=2021-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[August Wilhelm Reinhart]] (1696–1770), [[Pastor primarius]] in Heringen/Helme und Sohn von Anton Ludwig Reinhart&lt;br /&gt;
* [[Albert Rödiger]] (1903–1973), Politiker (DBD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Kyffhäuserland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4054116-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kyffhäuserkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kyffhäuserland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kyffhäuserkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1278]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2012]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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