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	<title>Seeburger See - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Derkoenig: wl</title>
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		<updated>2026-03-05T15:22:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|BILD = Seeburger See 1570.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Blick über den See&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 51/33/54/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 10/9/52/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-NI&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Seeburg (Niedersachsen)|Seeburg]], [[Landkreis Göttingen]], [[Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = Aue&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = Aue → [[Suhle (Hahle)|Suhle]] →→ [[Rhume]] →→ [[Weser]]&lt;br /&gt;
|INSELN = &lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Seeburg (Niedersachsen)|Seeburg]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Göttingen]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 156.6&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = DE-NN&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.89&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 1.1&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 1.05&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 2e6&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-VOLUMEN = &amp;lt;ref name=&amp;quot;nlwkn&amp;quot;&amp;gt;[http://www.nlwkn.niedersachsen.de/download/58239/Seeburger_See.pdf nlwkn.niedersachsen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|UMFANG = 3.7&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 4.2&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 2.25&lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET = 31.5&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-EINZUGSGEBIET = &amp;lt;ref name=&amp;quot;nlwkn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = theoret. Wasseraustauschzeit: vier Monate&lt;br /&gt;
|BILD1 = SeeburgerSee.png&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG = Umgebungskarte&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seeburger See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch das „Auge des [[Eichsfeld]]s“ genannt, liegt im [[Landkreis Göttingen]], etwa 15&amp;amp;nbsp;Kilometer östlich von [[Göttingen]]. Am östlichen und westlichen Seeufer befinden sich die Orte [[Bernshausen (Seeburg)|Bernshausen]] und [[Seeburg (Niedersachsen)|Seeburg]]. Durch den See fließt die &amp;#039;&amp;#039;Aue&amp;#039;&amp;#039;, ein linker Nebenfluss der [[Suhle (Hahle)|Suhle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Seeburger See ist die größte natürliche Wasserfläche in [[Südniedersachsen]]. Die Wasserfläche ist 86,5&amp;amp;nbsp;Hektar (0,865&amp;amp;nbsp;km²) groß; die Uferlinie umfasst 3,67&amp;amp;nbsp;Kilometer. Die größte Nord-Süd-Ausdehnung beträgt rund 1,2&amp;amp;nbsp;Kilometer, west-östlich sind es knapp 1,1&amp;amp;nbsp;Kilometer. Als maximale Tiefe werden 3,5&amp;amp;nbsp;Meter genannt. Das Gewässer befindet sich über der [[Subrosion|Lösungszone]] eines [[Steinsalz]]lagers aus der [[Zechstein]]zeit. Es entstand durch den Einsturz eines unterirdischen Hohlraumes. Eine auf diese Art entstandene Oberflächenformation wird auch als [[Erdfall]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Duval - Seeburger See.jpg|mini|links|Lithographie von [[Carl Duval]], 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Der See und ein großer Teil der Uferzone stehen unter Naturschutz („Naturschutzgebiet Seeburger See“); bestimmte Bereiche des Sees wurden dennoch für Bade-, Ruder-, Segel- und Angelsport freigegeben. Zum Fischbestand gehören Aal, Hecht, Zander, Schleie, Karpfen, Rotfeder, Weißfisch und Forelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gewässerqualität]] des Seeburger Sees ist aufgrund hoher [[Eutrophierung]] nur mäßig. Als wesentlichste Ursache gelten Nährstoffeinträge aus der umgebenden [[Landwirtschaft]], die insbesondere über die Aue eingeschwemmt werden.&lt;br /&gt;
In der Folge entsteht in manchen Sommermonaten eine [[Blaualgen]]-Blüte. In einigen Jahren trat ein [[Fischsterben]] auf, wobei im August 2006 vor allem [[Europäischer Aal|Aale]] betroffen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Seeburger See (2005-09-18).jpg|mini|Bootsverleih in Seeburg]]&lt;br /&gt;
Der See ist in der Region ein sehr beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel. Neben einem Naturseefreibad, einem Bootsverleih und einem Restaurant, Café und Biergarten&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.grafisang.de/ Graf Isang], abgerufen am 27. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; direkt am Seeufer gibt es in unmittelbarer Nähe einen Abenteuerspielplatz, Tennisplätze, eine Minigolfanlage, einen Campingplatz sowie ein Natur-Informationszentrum. Die Anzahl der Tagesgäste im Naturschwimmbad liegt bei 15.000 in der Saison, hinzu kommen etwa 100 Jahres- und Familienkarten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Göttinger Tageblatt.&amp;#039;&amp;#039; 13. September 2014, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- In der Internetseite vom selben Tag steht diese Info nicht, daher nur Print-Quelle --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind diverse Wander- und Radwanderwege ausgewiesen, darunter ein 4,5&amp;amp;nbsp;Kilometer langer Rundwanderweg um den See mit sieben Stationen, die auf Besonderheiten dieses Gebietes hinweisen. Segeln und Angeln sind nach Anmeldung möglich. In der Umgebung wurde vom Landkreis Göttingen das Renaturierungs-Projekt „Seeanger, Westersee und Luttersee“ gestartet, das vor allem die Wiedervernässung verlandeter und trockengelegter Feuchtgebiete betreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Seeburger See 23.tif|mini|Haubentaucher]]&lt;br /&gt;
Entstanden ist der Seeburger See vor etwa 10.000 Jahren durch einen [[Erdfall]], als der Boden über einem ausgelaugten [[Salzstock]] einbrach ([[Erdfallsee (Gewässertyp)|Erdfallsee]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;nlwkn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine erste schriftliche Erwähnung findet sich in einer Urkunde aus dem Jahre 1312, in der zwei Seen namens Westersee und Luttersee in der Nähe des Ortes Seeburg genannt werden: &amp;#039;&amp;#039;in duobus lacubus suis iuxta Seborch, minoribus videlicet, quorum unus vocatur Westerse, alius vero Lutterse.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kirstin Casemir, Uwe Ohainski, Jürgen Udolph |Hrsg=Jürgen Udolph |Titel=Die Ortsnamen des Landkreises Göttingen |Sammelwerk=Niedersächsisches Ortsnamenbuch (NOB) |Band=Teil IV |Verlag=Verlag für Regionalgeschichte |Ort=Bielefeld |Datum=2003 |ISBN=3-89534-494-X |Seiten=366f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am Seeufer entstanden einige Außenaufnahmen für den [[Heinz Erhardt|Heinz-Erhardt]]-Film &amp;#039;&amp;#039;[[Vater, Mutter und neun Kinder]]&amp;#039;&amp;#039; (1958).&lt;br /&gt;
1976 wurden der See und ein großer Teil der Uferzone unter Naturschutz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlandungsproblematik ==&lt;br /&gt;
Durch das Eindringen von Schlamm und Nährstoffen befindet sich der See in einem andauernden Prozess der Verlandung. Durch die landwirtschaftliche Nutzung der umgebenden in Hanglage liegenden Felder wird diese Entwicklung zusätzlich beschleunigt. 2014 wurden Maßnahmen eingeleitet, mit Hilfe von Sedimentrückhaltebecken und Querriegeln den Eintrag von Sedimenten in den See zu verringern und damit den Verlandungsprozess zu verlangsamen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schutz vor Schmutz im Seeburger See.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Tageblatt.&amp;#039;&amp;#039; 3. September 2014. [http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Duderstadt/Uebersicht/Schutz-vor-Schmutz-im-Seeburger-See (goettinger-tageblatt.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiet ==&lt;br /&gt;
Das 119 ha große Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG BR 038 umfasst den Seeburger See und einen ringsum verlaufenden Landstreifen mit Sumpfwald, Feuchtgebüschen und Grünland. Das Gebiet ist Lebensraum verschiedener, zum Teil gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Der Seeburger See ist Brut- und Rastgebiet verschiedener Vogelarten wie Teichrohrsänger und Haubentaucher sowie Jagdgebiet für Fledermausarten. Das NSG ist Teil des FFH-Gebietes Nr. 140 &amp;#039;&amp;#039;Seeburger See&amp;#039;&amp;#039; und des EU-Vogelschutzgebietes V19 &amp;#039;&amp;#039;Unteres Eichsfeld&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NLWKN|8062|43059}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerd Brunken: &amp;#039;&amp;#039;Zur Vogelwelt des Seeburger Sees und seiner näheren Umgebung, Teil 1: Ciconiiformes und Phoenicopteriformes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitt. Fauna Flora Süd-Nieders.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, 1985, S. 9–28.&lt;br /&gt;
* Günther Meinhardt: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte des Seeburger Sees.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfelder Heimatstimmen.&amp;#039;&amp;#039; 30.&amp;amp;nbsp;Jg., Duderstadt 1986, S.&amp;amp;nbsp;344–349.&lt;br /&gt;
* Bernd Siebert: &amp;#039;&amp;#039;Fischerei am Seeburger See.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfelder Heimatzeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 52 (2008), Heft 11, Mecke Druck und Verlag Duderstadt, S. 423–425.&lt;br /&gt;
* Hansjörg Streif (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Limnogeologische Untersuchung des Seeburger Sees (Untereichsfeld).&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Bodenforschung, Hannover 1970.&lt;br /&gt;
* Georg Wolpers: &amp;#039;&amp;#039;Inseln im Seeburger See. Ein Bericht aus dem Jahr 1911.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Goldene Mark.&amp;#039;&amp;#039; (20 Jg.), Duderstadt 1969, S. 17–20.&lt;br /&gt;
* W. Ohlmer: &amp;#039;&amp;#039;See und Burg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Goldene Mark.&amp;#039;&amp;#039; Duderstadt 6 (1955), S. 17–22, 33–38 und 7 (1956), S. 1–6, 25–30, 41–43.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Seen in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Seeburger See}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.seeburgersee.de/ Seeburg-Online]&lt;br /&gt;
* [http://www.svss.de/ Segler-Vereinigung Seeburger See]&lt;br /&gt;
* Die Sage vom Grafen Isang&lt;br /&gt;
** [http://www.sagen.at/texte/sagen/grimm/seeburgersee.html Deutsche Sagen, Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Brüder Grimm), Kassel 1816/18, Nr. 131]&lt;br /&gt;
** [http://www.sagen.at/texte/sagen/deutschland/niedersachsen/div/grafisang.html Ludwig Bechstein, Deutsches Sagenbuch, Leipzig 1853]&lt;br /&gt;
* [http://www.ornithologie-goettingen.de/?cat=7 Informationen zur Vogelwelt des Seeburger Sees und seiner Umgebung beim Arbeitskreis Göttinger Ornithologen (AGO)]&lt;br /&gt;
* [http://www.goest.de/seeburger.htm Seeburger See bei &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Stadtinfo&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www-docs.b-tu.de/fg-gewaesserschutz/public/projekte/uba_2/04_brem_niedersachs.pdf Dokumentation von Zustand und Entwicklung der wichtigsten Seen Deutschlands der TU Cottbus, Teil 4: Bremen und Niedersachsen] (PDF, 500 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete in Stadt und Landkreis Göttingen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4842382-8|VIAF=242764903}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Rhume|SSeeburger See]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- S wie See --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erdfallsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seeburg (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Naturschutzgebiete]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Important Bird Area in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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