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	<title>Seeberge - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Seeberge&amp;diff=1175665&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T13:27:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Berge in Thüringen: Siehe auch: [[Seeberge (Pommern)]], ehemaliger Wohnplatz, [[Seeberg]], [[Seebergen]] bzw. [[Seeberger]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME= Seeberge&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH=[[Landkreis Gotha]], [[Thüringen]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=Geologie / [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE=[[Eichenberg–Gotha–Saalfelder Störungszone]] / [[Westthüringer Berg- und Hügelland]]es&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ=Teil der / des&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=Großer Seeberg&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE=409.2&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=DE-NHN&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=50/55/28/N&amp;lt;!-- Großer Seeberg! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=10/47/13/E&amp;lt;!-- Großer Seeberg! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-TH&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE=6&lt;br /&gt;
|POSKARTE=Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seeberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seeberge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind ein etwa sechs Kilometer langer, nach Südosten verlaufender Härtlingskamm unmittelbar südöstlich der [[Gotha]]er Innenstadt und westlich des Ortsteils [[Seebergen (Drei Gleichen)|Seebergen]] in der Gemeinde [[Drei Gleichen (Gemeinde)|Drei Gleichen]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Gotha]]. Im Norden liegen der Gothaer Ortsteil [[Siebleben]] und der Ort [[Tüttleben]], im Süden die &amp;#039;&amp;#039;Töpflebener Flur&amp;#039;&amp;#039; sowie die Ortsteile [[Günthersleben]] und [[Wechmar (Drei Gleichen)|Wechmar]] der Gemeinde Drei Gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seeberge erreichen am &amp;#039;&amp;#039;Großen Seeberg&amp;#039;&amp;#039; im Südosten bei Seebergen {{Höhe|409.2|DE-NHN}}, im Nordwesten bei Gotha am &amp;#039;&amp;#039;Kleinen Seeberg&amp;#039;&amp;#039; noch {{Höhe|356.4|DE-NHN}}. Fast ihr gesamtes Gebiet, vom Gipfelgebiet des Kleinen Seebergs abgesehen, liegt im 1941 erstausgewiesenen und rund 370&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] großen &amp;#039;&amp;#039;[[Seeberg (Naturschutzgebiet)|Naturschutzgebiet Seeberge]]&amp;#039;&amp;#039;.{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tlug-jena.de/uw_raum/umweltregional/gth/index.html?gth10.html Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie.&amp;lt;/ref&amp;gt; Geologisch stellen Großer und Kleiner Seeberg zwei wohlunterschiedene Teilhöhenzüge dar.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zur Natur und Geschichte des Naturschutzgebietes Seeberg bei Gotha&amp;#039;&amp;#039;, NAB Kreisverband Gotha, ISBN 3-00-015069-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage und Landschaft ===&lt;br /&gt;
Die Seeberge werden nordwestlich von  der &amp;#039;&amp;#039;Ratsrinne&amp;#039;&amp;#039; bzw. dem [[Wilder Graben (Nesse)|Wilden Graben]] flankiert, die sie vom [[Krahnberg]] (bis {{Höhe|431.3}}) trennen. Südöstlich fließt die [[Apfelstädt (Fluss)|Apfelstädt]] vorbei, die sie von den Höhenzügen der [[Drei Gleichen]] (bis {{Höhe|420.8}}) trennt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK10-2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur  | Autor=  | Herausgeber=Thüringer Landesvermessungsamt | Titel=Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Wartburgkreis, LK Gotha, Kreisfreie Stadt Eisenach |Sammelwerk=CD-ROM Reihe Top10| Band= CD&amp;amp;nbsp;2 | Verlag=  | Ort=Erfurt | Jahr=1999 |Seiten= |ISBN= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle genannten Höhenzüge liegen im Bereich der vom [[Hainich]] aus nach Südosten weisenden [[Eichenberg–Gotha–Saalfelder Störungszone]], die parallel zum Kamm des [[Thüringer Wald]]es verläuft. Gemeinsam bilden sie den Ostrand der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheit [[Westthüringer Berg- und Hügelland]] und umrahmen darin ein südwestliches Nebenbecken des landläufigen [[Thüringer Becken]]s, dessen Kernbecken sich unmittelbar nordöstlich anschließt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meynen&amp;quot;&amp;gt;[[Emil Meynen|E. Meynen]] und [[Josef Schmithüsen|J. Schmithüsen]]: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]] (6. Lieferung 1959) – Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen/Bad Godesberg 1953–1962 (9 Lieferungen in 8 Büchern, aktualisierte Karte 1:1.000.000 mit Haupteinheiten 1960)&amp;lt;/ref&amp;gt;{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seeberge sind überwiegend bewaldet; speziell am Höhenschwerpunkt im Südosten ist die Nordostflanke steil, während die Südwestflanke eher sanft abfällt. Im Norden und Süden schließen sich landwirtschaftlich genutzte Gebiete an, nördlich unmittelbar benachbart liegt das Naturschutzgebiet [[Siebleber Teich]]. Über die nordwestliche Hälfte des Höhenzugs mit dem Kleinen Seeberg verläuft die [[Elbe-Weser-Wasserscheide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch gehört das Gebiet zur Stadt Gotha und zur Gemeinde [[Drei Gleichen (Gemeinde)|Drei Gleichen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berge ===&lt;br /&gt;
Zu den Bergen und Erhebungen der Seeberge gehören von West nach Ost:&lt;br /&gt;
* Kleiner Seeberg 356,4 m&lt;br /&gt;
* ohne Namen ca. 375 m&lt;br /&gt;
* Maikopf 370,7 m&lt;br /&gt;
* Großer Seeberg 409,2 m&lt;br /&gt;
* äußerste Südostkuppe 372,5 m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet der Seeberge entwässert:&lt;br /&gt;
* im Westen und Südwesten zur Flachsröte (Einzugsgebiet der [[Nesse (Hörsel)|Nesse]])&lt;br /&gt;
* im Norden und Osten zur Roth (Einzugsgebiet der [[Apfelstädt (Gera)|Apfelstädt]])&lt;br /&gt;
* im Südosten zum Tiefenbach (Einzugsgebiet der [[Apfelstädt (Gera)|Apfelstädt]])&lt;br /&gt;
Bekannte Quellen sind die Ifflandquelle südlich von Siebleben und der Gesundbrunnen auf dem Großen Seeberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie und Bergbau ==&lt;br /&gt;
Die Seeberge sind ein Teil der durch Thüringen verlaufenden [[Eichenberg–Gotha–Saalfelder Störungszone]]. Der Große Seeberg ist ein [[Grabenbruch]] mit [[Reliefumkehr]], der Kleine Seeberg ist geologisch ein [[Muschelkalk]]-[[Horst (Geologie)|Horst]] mit Mittelkeuper-Umrandung. Einige Teile der Seeberges bestehen aus [[Keuper]]letten und Streifen des Muschelkalkes (Kleiner Seeberg). Der Große Seeberge besteht oberhalb aus Rhätsandstein und nach Süden aus [[Jura (Geologie)|Juraschichten]], was noch heute sichtbar ist. Schulklassen machen auf Grund der großen geologischen Vielfalt regelmäßig [[Exkursion]]en zum Seeberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sandsteinabbau ===&lt;br /&gt;
Der [[Sandstein]] vom Seeberg wurde seit Jahrhunderten für Bauwerke wie zum Beispiel für das Gothaer [[Schloss Friedenstein]] und das [[Museum der Natur Gotha]], ebenfalls in Gotha, verwendet. Durch den Sandsteinabbruch wurde die ehemals einheitliche [[Tektonische Decke|Sandsteindecke]] vollkommen zerstückelt. Bei gezielter Suche kann man heute noch Gesteinsformen finden, die als [[Steinbruch|Steinbrüche]] erkennbar sind. Auf dem Großen Seeberg findet man kleine Höhlen und Löcher. Diese bezeichnet man als „Sandlöcher“. Noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Sand von den umliegenden Gemeinden gefördert, was die Herkunft der „Sandlöcher“ erklärt. Heute wird wieder Sandstein auf dem „Maikopf“ abgebaut. Es handelt sich hier um einen umstrittenen Abbau, der die Landschaft weiter zerstört. Weiterhin veränderte der Kalk- und Gipsabbau am Kleinen Seeberg bis Anfang des 20. Jahrhunderts massiv die Landschaft. Die Steilwände am Südhang sind bis 15 Meter hoch und sind das Ergebnis vom Sandsteinabbau. Die Steilwände sind die bekanntesten Naturmerkmale für den Kleinen Seeberg. Der Seeberg gehört zum [[Geopark Inselsberg – Drei Gleichen]], besonders wegen des geologischen Naturdenkmals „Kammerbruch“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kammerbruch ===&lt;br /&gt;
Im Kammerbruch wird heute noch Sandstein abgebaut. Es ist ein ausgewiesenes Geotop. Das Geotop ist der einzige Aufschluss mit einer sicheren Grenze zwischen Oberem Keuper und Unterem Jura in Thüringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gipssteinbrüche ===&lt;br /&gt;
Die Gipssteinbrüche sind ein unter Schutz gestelltes Flächennaturdenkmal. Der Abbau von Gips erfolgte über Tage sowie in Stollen. Das Stollensystem wurde bergmännisch verschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erdfälle ===&lt;br /&gt;
Die Ursache für diese Erdfälle sind Auslaugungen im Untergrund, die Hohlräume zur Folge haben und zum Einsturz führen können. Sie bilden an der Oberfläche trichterförmige Senkungen im Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sandsteinbruch am Maikopf ===&lt;br /&gt;
Im Sandsteinbruch wird heute noch Sandstein abgebaut. Der Sandstein wird als Bildhauer- und Baumaterial verwendet sowie als Scheuersand in der chemischen Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Badlands am Düppel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ostrand des Seebergs gibt es so genannte [[Badlands]], graugrüne und rote, sehr nährstoffarme Tonsteine, die nahezu ohne Bewuchs offen zutage treten. Flora und Fauna ähneln deshalb einer südeuropäischen Steppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbeule Seebergen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Lands 3.JPG|miniatur|Die „Bergbeule“ an der Hauptstraße in Seebergen]]&lt;br /&gt;
Die Bergbeule (ein ehemaliger Steinbruch) ist ein Geotop im „Nationalen GEO-Park Inselsberg-Drei Gleichen“. Der anstehende Keuper wurde früher als Baumaterial genutzt. Der so entstandene Aufschluss zeigt den mittleren Keuper zu einer Entstehungszeit von 237 bis 249 Millionen Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Der Seeberg und seine angrenzenden Gebiete gehören zum [[Kontinentalklima|schwach-kontinentalen]] [[Mitteldeutsches Trockengebiet|Mitteldeutschen Trockengebiet]] mit atlantischen Zügen. Am wärmsten und trockensten ist der Südhang des Großen Seebergs. Immer feucht und kühl ist der Nordhang zwischen „Natzkopf“ und „Butterleite“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
=== Vegetation ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ifflandquelle.jpg|mini|Ifflandquelle]]&lt;br /&gt;
Der Seeberg ist fast vollständig bewaldet. Es handelt sich dabei um [[Trockenwald|Trocken]]- und Schattenwälder. Weiterhin gibt es Halbtrockenwiesen, [[Trockenwiese]]n, [[Streuobstwiese]]n, Heiden, [[Feuchtwiese]]n, Quellen und kleine Teiche. Es wurde hier die Mehrheit an nachgewiesenen [[Farne|Farn]]- und Blütenpflanzen Thüringens gefunden. Von den 950 Arten stehen 38 in der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]]. Nach der [[Bundesartenschutzverordnung]] finden sich 41 besonders geschützte Arten und darunter 15 [[Orchideen]]arten. Daneben sind auch zahlreiche [[Pilze|Pilzarten]] anzutreffen. So wachsen in der Nähe der „Ifflandquelle“, benannt nach [[August Wilhelm Iffland]], auch seltene Pilzarten wie der [[Weinrötlicher Schleimschirmling|Weinrötliche Schleimschirmling]] und der [[Grindige Rötling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf alten Ansichtskarten ist zu sehen, dass man von der damals (Ende des 19. Jahrhunderts) unbewaldeten Höhe des Kleinen Seebergs eine gute Sicht auf die Stadt Gotha hatte. Damals begann man mit der mühevollen Aufforstung des bis dato unbewaldeten Seebergs. Die schöne Aussicht ist damit Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tierarten ===&lt;br /&gt;
Auf dem Seeberg ist eine große Vielfalt an Tierarten anzutreffen. So konnten seltene Arten von Heuschrecken, Käfern, Tagfaltern, [[Wildbiene]]n, Ameisen, Spinnen und Weichtieren nachgewiesen werden. Es leben vier Kriechtier- und neun Lurcharten im Gebiet einschließlich des Siebleber Teichgebiets. Hervorzuheben sind dabei die vom Aussterben bedrohten Arten [[Wechselkröte]] und [[Moorfrosch]]. Weiterhin wurden die bedrohten Arten Kreuzkröte, Zauneidechse, Seefrosch, [[Nördlicher Kammmolch|Kammmolch]] und Ringelnatter gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebiet des Seeberges findet sich auch eine reiche Vogelvielfalt. In der „Steppenheide“ am Großen Seeberg findet man 27 Brutvogelarten vor. Heimisch sind [[Hausrotschwanz]], Steinschmätzer, Schwarzspecht, [[Wendehals (Vogel)|Wendehals]] und Uhu. Säugetiere wie Wildschweine, Rehe, Hasen, Kaninchen, Eichhörnchen, Dachse, Füchse, Iltise, Steinmarder und Fledermäuse haben am Seeberg ihren Lebensraum. Es wurden auch [[Waschbär]]en beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Siehe Hauptartikel [[Sehenswürdigkeiten auf und am Seeberg bei Gotha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Siedlungsgeschichte des Seeberges ==&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Seeberges gehörte zu den ältesten Siedlungsgebieten Thüringens. In vor- und frühgeschichtlicher Zeit war es eine der am dichtesten besiedelten Regionen Thüringens. Die fruchtbaren Böden und die guten Wasser- und Klimaverhältnisse schafften die Bedingungen dazu. Während der [[Nacheiszeit]] (6.&amp;amp;nbsp;Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr.) wurde die Gegend zwischen [[Töpfleben]] und dem Seeberg besiedelt. Von der [[Jungsteinzeit]] (ab 3000 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) über die [[Bronzezeit]] (2000–800 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) bis zur Germanenzeit (100–500 n.&amp;amp;nbsp;Chr.) war es Siedlungsraum. Der Seeberg wurde in diesem Zeitraum für Befestigungen, Steinbrüche und Begräbnisstätten genutzt. Unterhalb des Höhenzuges befanden sich Siedlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ur- und Frühgeschichtliche Fundplätze des Seeberges ===&lt;br /&gt;
Im Seeberggebiet gab es Bodenfunde von der Altsteinzeit (700.000–9.500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. in Europa) bis zur Frühgeschichte (50 v.&amp;amp;nbsp;Chr.–700 n.&amp;amp;nbsp;Chr.). Es handelt sich dabei um folgende Bodenfunde: Siedlungsplatz, [[Flachgrab]], [[Grabhügel]], Einzelfund, [[Depotfund]] und Münzfund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum für Regionalgeschichte in Gotha sind Ausgrabungen aus dieser Zeit zu sehen. Mit den vor- und frühgeschichtlichen Funden des Territoriums beginnt die Darstellung der Regionalgeschichte. In dieser Art ist sie ein Querschnitt der zweitgrößten Sammlung in Thüringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== August Wilhelm Iffland beschreibt den Seeberg ===&lt;br /&gt;
„Nie, nie werde ich die Feiertage in diesem schönen Walde vergessen... An einer Quelle, welche gleich links vornan im Walde entspringt, wurde gewöhnlich unser Mittagsmahl genommen. Das schöne, wohlhabende, milde regierte Land liegt in fruchtbarer Ebene hinab - der große Seeberg rechts - sowie die Schlösser der Gleichen - das freundliche Gotha links - der blaue Brocken schließlich die romantische Ferne.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Kohlstock zitiert in seinen „Entdeckungsreisen in der Heimat“ den Schauspieler Iffland mit dessen Beschreibung der Gegend vom Seeberg und der später nach ihm benannten Iffland–Quelle am Seeberg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Projekt Seeberg des NABU Deutschland ===&lt;br /&gt;
Zum &amp;#039;&amp;#039;Projekt Seeberg&amp;#039;&amp;#039; des [[Naturschutzbund Deutschland|Naturschutzbundes Deutschland]] gehört der Steilhang mit Halbtrockenrasen, der vordere Teil des Seeberges, der Kleine Seeberg – mit einer Höhe von 358 Meter. Auf diesem Hügel ist der NABU aktiv tätig. So wird die Rasenfläche regelmäßig gemäht und das ganze Gebiet entbuscht. Das dient der Erhaltung und Förderung geschützter Tier- und Pflanzenarten. Der Schutzstatus des Gebietes mit einer Größe von 2,4 Hektar ist zum Teil ein Flächen-Naturdenkmal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-12 |url=http://www.nabu.de/m03/m03_09/05961.html |text= |archivebot=2018-12-11 16:52:43 InternetArchiveBot}} Webseite NABU Deutschland – Thüringen Kleiner Seeberg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktionsbündnis „Rettet den Seeberg“ ===&lt;br /&gt;
Das Aktionsbündnis hat sich zur Aufgabe gesetzt, das Naturschutzgebiet Seeberg vor dem Sandsteinabbau zu retten. In der Bevölkerung findet das Aktionsbündnis große Resonanz und überwiegende Zustimmung. Es wurde eine endgültige Grenzziehung des Naturschutzgebiets Seeberg zum Sandsteinabbau erreicht. Am 25. August 2002 organisierte der Verein KommPottPora Gotha die „Rettet den Seeberg“ Wanderung. An der Wanderung, die über den Kammweg zur Gaststätte „Düppel“ führte, waren auch das [[MDR-Fernsehen]], das [[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR-Radio]] und die lokale [[Presse (Medien)|Presse]] dabei. Die ungefähr 1500 Menschen, die an der Wanderung teilnahmen, konnten sich von der Wichtigkeit der Erhaltung des Naturschutzgebiets selbst überzeugen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kommpottpora.de/rettetdenseeberg/index.html?chronologie.htm~mainFrame |wayback=20040714031203 |text=— |archiv-bot=2018-12-11 16:52:43 InternetArchiveBot }} Steinbruch im Naturschutzgebiet – Eine Chronologie.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Cäsar von Leonhard, H. G. Bronn: &amp;#039;&amp;#039;Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geognosie, Geologie und Petrefakten-kunde&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* W. Förster: &amp;#039;&amp;#039;Der Seeberg – Hausberg der Stadt Gotha, sowie der Anliegergemeinden Seebergen und Günthersleben–Wechmar.&amp;#039;&amp;#039; 2003&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Naturausstattung des Gothaer Seeberges.&amp;#039;&amp;#039; Gutachten des KV NABU im Auftrag des Landratsamtes Gotha&lt;br /&gt;
* M. Nagel: &amp;#039;&amp;#039;Der Seeberg als Teillandschaft des Westthüringer Berg- und Hügellandes.&amp;#039;&amp;#039; 1971&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Natur und Geschichte des Naturschutzgebietes Seeberg bei Gotha&amp;#039;&amp;#039;. NABU Kreisverband Gotha e.&amp;amp;nbsp;V., 2004, ISBN 3-00-015069-2&lt;br /&gt;
* Wolfgang Klug: &amp;#039;&amp;#039;Wildblumen im Thüringer Burgenland der Drei Gleichen und des Seeberges&amp;#039;&amp;#039;. Druckmedienzentrum Gotha, 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.thueringen.de/de/tmlfun/themen/naturschutz/steppenrasen/projektgebiete/pg11/content.html Naturschutz-Projektgebiet 11 &amp;#039;&amp;#039;Seeberg-Siebleber Teich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Gotha}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gotha)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg unter 1000 Meter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Gotha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Thüringen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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