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	<title>Sedisvakanz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sedisvakanz&amp;diff=20346&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-01-02T12:24:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sede vacante.svg|mini|Wappentimbrierung bei Sedisvakanz des Apostolischen Stuhles: [[Padiglione]] (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;umbraculum&amp;#039;&amp;#039;, italienisch &amp;#039;&amp;#039;ombrellino&amp;#039;&amp;#039;) und Schlüssel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2 euro coin Va serie 2.png|mini|2005 nach dem Tode Johannes Pauls II. herausgegebene [[Vatikanische Euromünzen|Euromünze des Vatikans]] ([[Revers (Numismatik)|Rückseite]] einer Zwei-Euro-Münze) mit dem Wappen des [[Camerlengo|Kardinalkämmerers]] [[Eduardo Martínez Somalo]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sedisvakanz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|sedis vacantia}}; mittellateinisch &amp;#039;&amp;#039;vacantia&amp;#039;&amp;#039; ‚das Freisein‘, ‚Leersein‘; &amp;#039;&amp;#039;sedis&amp;#039;&amp;#039; Genitiv zu &amp;#039;&amp;#039;sedes&amp;#039;&amp;#039; ‚Sitz‘, ‚Stuhl‘; also eigentlich „Unbesetztheit des Stuhls“, meist wiedergegeben mit „leerer Stuhl“ oder mit dem Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;sede vacante&amp;#039;&amp;#039; „während der Sitz frei ist“) drückt aus, dass ein [[kirchliches Amt]] unbesetzt ist, weil der [[Amtsträger]] aus dem Amt geschieden, aber noch kein Nachfolger eingeführt ist. Mit dem leeren, unbesetzten oder verwaisten Stuhl ist die [[Kathedra]], der Lehrstuhl eines Bischofs, im Falle des [[Papst]]es die Kathedra des [[Bistum Rom|Bischofs von Rom]], gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vakanz des Heiligen Stuhles ==&lt;br /&gt;
Die Vakanz des Heiligen Stuhles (lat.: &amp;#039;&amp;#039;Apostolica sedes vacans&amp;#039;&amp;#039;) beginnt mit dem Ende des [[Pontifikat]]es des Papstes, das heißt fast immer mit Tod des Papstes. Der [[Liste von Päpsten, die auf das Amt verzichtet haben|freiwillige Amtsverzicht]] ereignete sich in der Geschichte der katholischen Kirche bisher nur vier Mal, 1045 ([[Benedikt IX.]]), 1294 ([[Coelestin V.]]), 1415 ([[Gregor XII.]]) und 2013 ([[Benedikt XVI.]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der letzten Monate des Pontifikats von [[Johannes Paul II.]] wurde der Begriff der „faktischen Sedisvakanz“ geprägt. Gemeint ist damit, dass der Papst zwar lebt, seinen Aufgaben aber aus gesundheitlichen Gründen nicht nachkommen kann. Zwar kann der Apparat der [[Römische Kurie|Römischen Kurie]] einen Großteil der päpstlichen Aufgaben übernehmen, jedoch gibt es Handlungen, wie die Ernennung von Bischöfen und von [[Kardinal|Kardinälen]], die zwingend und ohne Ausnahme dem Papst vorbehalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Apostolischen Konstitution [[Universi Dominici Gregis]] (UDG) fasste Papst Johannes Paul II. im Jahr 1996 die Sedisvakanz betreffende Regelungen neu und bestätigte darin in weiten Teilen die bereits bestehenden Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere seit dem [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]] wird von Vertretern des [[Sedisvakantismus]] (der außerordentlichen Sedisvakanz) der Vorwurf erhoben, dass der Papststuhl unrechtmäßig besetzt sei. Die Möglichkeit der außerordentlichen Sedisvakanz wird in der katholischen Lehrtradition jedoch ausgeschlossen aufgrund der Verheißung Christi: „Und die Pforten der Unterwelt werden sie [die Kirche] nicht überwältigen“ {{Bibel|Mt|16|18}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere in der Zeit zwischen dem 10. und dem 15. Jahrhundert stritten sich mehrmals zwei oder mehr Männer um den Stuhl Petri, und erst nachträglich wurde festgestellt, ob ein Pontifikat zu Recht bestand oder ob der Stuhl Petri zu einem bestimmten Zeitpunkt zwar von einem [[Gegenpapst]] besetzt, genau genommen aber vakant war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sedisvakanz durch Tod des Papstes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurzerklärt – Das passiert nach dem Tod des Papstes (Tagesschau).webm|mini|thumbtime=2|Was passiert nach dem Tod des Papstes? – Kurzvideo der [[Tagesschau (ARD)|Tagesschau]]]]&lt;br /&gt;
Trotz der [[Prominenz]] des Papstes und der weitreichenden Folgen, die sein Tod auslöst, findet keinerlei [[Pathologie|pathologische]] [[Medizinische Untersuchung|Untersuchung]] oder gar [[Obduktion|Autopsie]] des verstorbenen Papstes statt. Vielmehr wird der Tod des Papstes vom [[Camerlengo]], dem päpstlichen Kämmerer, offiziell festgestellt. Dazu wurde früher die sogenannte „Hammerfrage“ gestellt, bei welcher der Camerlengo dem verstorbenen Papst dreimal mit einem zeremoniellen Hämmerchen aus Silber und [[Ebenholz]] auf die Stirn klopfte, ihn bei seinem Taufnamen rief und fragte, ob er schlafe. Davon ist allerdings in &amp;#039;&amp;#039;Universi Dominici Gregis&amp;#039;&amp;#039; nicht mehr die Rede, weswegen das Ritual als [[Obsoleszenz#Allgemeines|obsolet]] gelten kann. Beim Tode Papst Johannes Pauls II. am 2. April 2005 wurde der Verstorbene angesprochen, ohne dass ein Hämmerchen zur Anwendung kam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Christiane Kohl | url=https://www.sueddeutsche.de/politik/abschied-von-johannes-paul-ii-das-amen-und-ein-spaeter-glockenschlag-1.930900 | titel=Das Amen und ein später Glockenschlag | werk=[[sueddeutsche.de]] | datum=2010-05-19 |abruf=2025-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Benachrichtigung der Öffentlichkeit ====&lt;br /&gt;
Es ist die Aufgabe des [[Kardinalvikar]]s für die [[Bistum Rom|Diözese Rom]], das römische Volk vom Tod seines Bischofs in Kenntnis zu setzen, sowie die Pflicht des [[Kardinaldekan]]s, dasselbe bei den am Heiligen Stuhl akkreditierten Diplomaten zu tun. Der Tod von Papst Johannes Paul II. wurde vom Vatikan erstmals per E-Mail bekanntgegeben und verbreitete sich schnell um die ganze Welt. Dieses Vorgehen widerspricht nicht den Regeln der Konstitution &amp;#039;&amp;#039;[[Universi Dominici gregis]]&amp;#039;&amp;#039;, da diese keine Angaben über eine vorgeschriebene Form der Todesnachricht enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beisetzung des Papstes ====&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Papstes finden über einen Zeitraum von neun Tagen die Trauerfeierlichkeiten für den Papst statt, wobei die eigentliche Beisetzung, traditionell in der [[Krypta]] des [[Petersdom]]es, nicht vor dem vierten und nicht nach dem sechsten Tag nach dem Tod des Papstes stattfindet. Der am 21. April 2025 verstorbene [[Papst Franziskus]] hat zu Lebzeiten verfügt, dass er jedoch nicht im Petersdom, sondern in der [[Basilika (Titel)|Basilika]] [[Santa Maria Maggiore]] in [[Rom]] beigesetzt werden möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Privatgemächer des verstorbenen Papstes werden vom Camerlengo versiegelt, sein persönlicher Nachlass wird, falls er ein [[Testament]] angelegt hat, dem von ihm benannten [[Testamentsvollstrecker]] übertragen. Dieser ist nicht dem Kardinalskollegium, sondern einzig und allein dem neuen Papst verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zerstörung von Fischerring und Siegeln ====&lt;br /&gt;
Nachdem die amtliche [[Sterbeurkunde|Todesurkunde]] vom Kanzler der [[Apostolische Kammer|apostolischen Kammer]] ausgestellt wurde, wird im Beisein der ersten [[Generalkongregation der Kardinäle]] der bis zu diesem Zeitpunkt anwesenden [[Kardinal|Kardinäle]] der [[Fischerring]] des verstorbenen Papstes zerbrochen. Diese Maßnahme verhindert, dass Dokumente nachträglich in betrügerischer Absicht legitimiert werden können, und verhindert ebenso, dass bereits bestehende Dokumente nachträglich in Zweifel gezogen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sedisvakanz durch Amtsverzicht des Papstes ===&lt;br /&gt;
Der Amtsverzicht ist zwar im Can. 332 § 2 des [[Codex Iuris Canonici]] ausdrücklich erwähnt und geregelt, kam aber in der Geschichte des Papsttums nur sehr selten vor. Ein Papst kann jederzeit von seinem Amt zurücktreten, sofern dies freiwillig geschieht und hinreichend bekannt gemacht wird. Der Verzicht bedarf nicht der Annahme durch irgendeine kirchliche Stelle und kann daher nicht verhindert oder aufgeschoben werden. Insofern unterscheidet sich das [[Bistum Rom]], dessen [[Bischof]] der Papst ist, von den anderen Bistümern, in denen der Bischof mit Erreichen des 75. Lebensjahres dem Papst seinen Rücktritt anbietet. Man geht im Allgemeinen davon aus, dass der einzige wirklich freiwillige Amtsverzicht eines Papstes vor dem Verzicht [[Benedikt XVI.|Benedikts XVI.]] im Jahr 2013 der von [[Coelestin V.]] am 13. Dezember 1294 war (siehe Dekretale VI.1.7.1 Quoniam aliqui curiosi).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Entschluss Benedikts XVI. erklärte Vatikan-Sprecher [[Federico Lombardi]], der Fischerring werde, wie sonst beim Tod des Papstes vorgesehen, zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archivioradiovaticana.va/storico/2013/02/26/pater_lombardi_papst_bleibt_seine_heiligkeit_benedikt_xvi/ted-668579 &amp;#039;&amp;#039;Pater Lombardi: Papst bleibt Seine Heiligkeit Benedikt XVI.&amp;#039;&amp;#039;] [[Radio Vatikan]] vom 26. Februar 2013, abgerufen am 26. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Camerlengo|Kardinalkämmerer]] werde den Ring zwar nicht zerschlagen, aber brechen, um das Siegel ungültig zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle|titel=Beginn der Sedisvakanz|titelerg=Gott ohne Papst|autor=[[Annette Langer]] und Rainer Leurs|hrsg=[[Spiegel Online]]|url=http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/sedisvakanz-fragen-zur-uebergangszeit-bis-zur-wahl-des-neuen-papsts-a-886179.html|datum=2013-02-28|zugriff=2013-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Letztendlich wurde der Ring mit einer Gravur durch die Ringplatte entwertet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kath.net/news/40416 &amp;#039;&amp;#039;Vatikan: Fischerring von Benedikt XVI. wurde entwertet.&amp;#039;&amp;#039;] [[kath.net]], 6. März 2013, abgerufen am 29. August 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtsfolgen ===&lt;br /&gt;
Der Papst hat sowohl als Oberhaupt der katholischen Kirche als auch als [[Staatsoberhaupt]] des Staates der [[Vatikanstadt]] weitgehend [[Absolutismus#Absolutismus in der Gegenwart|uneingeschränkte Vollmacht]]. Um einerseits Sorge zu tragen, dass der Geschäftsgang des Heiligen Stuhls und des Vatikans nicht völlig zum Erliegen kommt, und um andererseits ein Machtvakuum oder gar Machtintrigen während der Sedisvakanz zu verhindern, sind die Rechte, Pflichten und Vollmachten der verschiedenen Ämter, Personen und Institutionen des Vatikans und des [[Heiliger Stuhl|Heiligen Stuhls]] in &amp;#039;&amp;#039;Universi Dominici Gregis&amp;#039;&amp;#039; genau geregelt. Der Grundsatz dabei ist, dass die notwendigen Funktionen des Papstamtes auf das Kardinalskollegium übergehen und von diesem bis zur Wahl des neuen Papstes gemeinschaftlich ausgeübt werden. Sinnbild für diesen Grundsatz ist, dass der Fischerring, der Siegelring des verstorbenen Papstes, in so viele Teile zerbrochen werden soll, wie Kardinäle anwesend sind, was angesichts der hohen Zahl von Kardinälen jedoch nicht mehr praktikabel ist. Allerdings gibt es umfangreiche Einschränkungen, bei denen ebenfalls der Grundsatz gilt, dass jede vom Kardinalskollegium getroffene Maßnahme, sofern sie während eines [[Pontifikat]]s dem Papst vorbehalten wäre, unter dem Vorbehalt der Zustimmung des neuen Papstes steht. Die Regeln der [[Papstwahl]] dürfen während einer Sedisvakanz nicht geändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jurisdiktion ====&lt;br /&gt;
Das Kardinalskollegium hat gemäß Kapitel I Nr. 1 &amp;#039;&amp;#039;Universi Dominici gregis&amp;#039;&amp;#039; „keinerlei Vollmacht oder [[Jurisdiktion (Kirche)|Jurisdiktion]] bezüglich jener Fragen, die dem Papst zu Lebzeiten oder während der Ausübung der Aufgaben seines Amtes zustehen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/de/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_22021996_universi-dominici-gregis.html |titel=Universi Dominici Gregis (22. Februar 1996) {{!}} Johannes Paul II. |abruf=2025-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jede solche Handlung, die das Kardinalskollegium außerhalb des festgesetzten Rahmens treffen zu müssen glaubt, ist ungültig und nichtig. Der &amp;#039;&amp;#039;Oberste Gerichtshof der [[Apostolische Signatur|Apostolischen Signatur]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Gerichtshof der [[Römische Rota|Römischen Rota]]&amp;#039;&amp;#039; führen ihren ordentlichen Geschäftsgang weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Exekutive ====&lt;br /&gt;
Die Leitung der Katholischen Kirche übernimmt das [[Kardinalskollegium]], für das „Tagesgeschäft“ vertreten durch den [[Camerlengo]] und drei Kardinäle als Assistenten, „aber nur zur Erledigung der ordentlichen Angelegenheiten oder für jene Fragen, die keinen Aufschub dulden, sowie für die Vorbereitung dessen, was zur Wahl des neuen Papstes erforderlich ist“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die UDG beinhaltet also eine Öffnungsklausel, die es dem Kardinalskollegium ermöglicht, die Unaufschiebbarkeit einer Maßnahme festzustellen und diese bereits während der Sedisvakanz vorzunehmen, sofern diese Maßnahme nicht die höchste [[Autorität]] des Papstes erfordert (insbesondere kann das Kardinalskollegium keine neuen Kardinäle ernennen bzw. alte absetzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nr. 7 von &amp;#039;&amp;#039;Universi Dominici gregis&amp;#039;&amp;#039; bestimmt, dass die drei den Camerlengo unterstützenden Kardinäle der Sonderkongregation durch Los aus den wahlberechtigten Kardinälen bestimmt werden, je einem aus jeder [[Kardinalsklasse|Ordnung]]. In Abweichung hiervon regelt Art. 235 § 3 von [[Praedicate Evangelium]], dass einer (stets) der Kardinal-Koordinator des Wirtschaftsrates ist und (nur) die beiden anderen in der Weise bestimmt werden, wie dies in den Normen über die Vakanz des Apostolischen Stuhles und die Wahl des Papstes vorgesehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortbestand verschiedener Ämter der Kurie ===&lt;br /&gt;
Mit dem Tod oder Amtsverzicht des Papstes verlieren alle Leiter der [[Dikasterie]]n der [[Römische Kurie|Römischen Kurie]] ihr Amt. Dies betrifft insbesondere den [[Kardinalstaatssekretär]] und die [[Kardinalpräfekt]]en. Im Amt bleiben jedoch der Camerlengo und der [[Großpönitentiar]], die bei der Erfüllung ihrer ordentlichen Aufgaben während der Sedisvakanz dem Kardinalskollegium verantwortlich sind. Darüber hinaus bleiben auch der [[Kardinalvikar|Generalvikar der Diözese Rom]] sowie der [[Liste der Erzpriester des Petersdoms|Kardinalerzpriester der Vatikanbasilika]] und der [[Bistum Rom|Generalvikar für die Vatikanstadt]] im Amt, desgleichen der Präfekt des [[Dikasterium für den Dienst der Nächstenliebe|Dikasteriums für den Dienst der Nächstenliebe]] (bis 2022 Almosenier Seiner Heiligkeit), der [[Staatssekretariat (Heiliger Stuhl)#Sektion für Allgemeine Angelegenheiten|Substitut des Staatssekretariats]] und der [[Staatssekretariat (Heiliger Stuhl)#Sektion für die Beziehungen mit den Staaten|Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten]] sowie gemäß einem Reskript von Papst Franziskus vom 24. Mai 2023 der [[Generalrevisor]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2023/05/24/0390/00862.html |titel=Rescriptum ex audientia SS.MI: Rescritto del Santo Padre circa i compiti dell’Ufficio del Revisore Generale, 24.05.2023 |hrsg=Pressesaal des Hl. Stuhls |datum=2023-05-24 |sprache=it |abruf=2025-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ämter der diplomatischen Vertreter des Heiligen Stuhles (z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Apostolischer Nuntius|Nuntien]]) bleiben unberührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dauer ===&lt;br /&gt;
Die Dauer der Sedisvakanz hängt fast ausschließlich davon ab, wie lange die Kardinäle brauchen, um im [[Papstwahl#Konklave|Konklave]] einen neuen Papst zu wählen. Die [[Universi Dominici gregis|UDG]] spricht aber von den Fristen in drei Stufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Stufe ist im Falle des Todes des Papstes dessen [[Beisetzung]]. Sie soll nicht vor dem vierten und nicht nach dem sechsten Tag der Sedisvakanz stattfinden (Nr. 13b UDG)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Stufe reicht bis zum Beginn des Konklaves. Die Kardinäle müssen nach dem Ende des Pontifikats 15 volle Tage warten, bevor das Konklave beginnen darf. Diese Wartezeit wurde eingeführt, um allen Kardinälen die früher zum Teil beschwerliche und langwierige Anreise zum Konklave zu ermöglichen. Inzwischen ist es den Kardinälen jedoch im Regelfall möglich, schon zur Beisetzung des Papstes zwischen dem vierten und sechsten Tag der Sedisvakanz anwesend zu sein, so dass von der in der UDG vorgesehenen Möglichkeit, die Wartefrist bis zum zwanzigsten Tag auszudehnen, kaum Gebrauch gemacht werden muss. Spätestens am zwanzigsten Tag hat jedoch das Konklave zu beginnen (Nr. 37 UDG).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Erlass des [[Motu Proprio]] &amp;#039;&amp;#039;[[Normas nonnullas]]&amp;#039;&amp;#039; durch [[Benedikt XVI.]], welches 2013 Nr. 37 UDG reformiert hat, ist es kirchenrechtlich nunmehr möglich, dass das Kardinalskollegium die Wahl vorziehen kann, wenn feststeht, dass alle wahlberechtigten Kardinäle anwesend sind. Von dieser neuen Regelung wurde nach dem Amtsverzicht Benedikts Gebrauch gemacht; die Wahl begann am 12. Tag nach Eintritt der Sedisvakanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Stufe reicht vom Beginn des Konklaves bis zur Papstwahl. Die „erste Runde“ der Abstimmungen dauert drei Tage. Sofern bereits am Nachmittag des ersten Tages mit der Wahl begonnen wird, findet an diesem Tag nur ein einziger Wahlgang statt. An den folgenden Tagen erfolgen jeweils zwei Wahlgänge am Vormittag und zwei am Nachmittag. Wurde dann keine Einigung auf einen Kandidaten erzielt, wird eine Pause von höchstens einem Tag zur Besinnung und zum Gebet eingelegt. Danach werden erneut sieben Wahlgänge (über einen Zeitraum von zwei Tagen) durchgeführt. Falls diese ergebnislos bleiben, wird eine erneute Pause von höchstens einem Tag gemacht. Dieses Prozedere wiederholt sich noch ein weiteres Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu einer Änderung durch Papst Benedikt XVI. im Jahr 2007 konnten die Kardinäle danach mit absoluter Mehrheit entscheiden, dass zur Wahl entweder die absolute Mehrheit der Stimmen ausreichte (statt der bisherigen [[Zweidrittelmehrheit]]) oder dass eine Stichwahl zwischen den beiden führenden Kandidaten erfolgte. Derzeit gilt aber, dass bei zukünftigen Papstwahlen auch nach mehr als 33 Wahlgängen weiterhin die Zweidrittelmehrheit notwendig ist. Ebenso ist eine Stichwahl nicht mehr zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sedisvakanz im April / Mai 2025 dauerte vom Tode [[Franziskus (Papst)|Franziskus]]’ bis zur Wahl von [[Leo XIV.]] 17 Tage. Die längste Sedisvakanz der Geschichte dauerte jedoch fast drei Jahre, nachdem sich die Kardinäle nach dem Tod von [[Clemens IV.]] am 29. November 1268 bis zur Wahl von [[Gregor X.]] am 1. September 1271 auf keinen Kandidaten einigen konnten, da die Kardinäle in ein kaiserliches und ein französisches Lager gespalten waren. Auf Anraten des heiligen [[Bonaventura von Bagnoregio]] schlossen die Behörden von [[Viterbo]] nach zwei Jahren der Sedisvakanz den Papstpalast hermetisch ab, rissen das Dach herunter und setzten die Kardinäle auf Wasser und Brot, um den Wahlvorgang zu beschleunigen. Die Kardinäle blieben jedoch hart und erreichten eine Aufhebung der Sperre, es dauerte noch ein ganzes Jahr, bis man sich auf [[Gregor X.|Tebaldo Visconti]], den Archidiakon von [[Lüttich]] einigte, der zum Zeitpunkt seiner Wahl nicht einmal [[Priester (Katholizismus)|Priester]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besonders lange Sedisvakanzen ===&lt;br /&gt;
* 304–308(?): Sedisvakanz nach dem Tod von [[Marcellinus (Bischof von Rom)|Marcellinus]]; der Beginn der Amtszeit seines Nachfolgers [[Marcellus I.]] ist nicht sicher.&lt;br /&gt;
* 309(?)–310(?): Sedisvakanz unbestimmter Dauer zwischen den Amtszeiten von [[Eusebius (Bischof von Rom)|Eusebius]] und [[Miltiades (Bischof von Rom)|Miltiades]].&lt;br /&gt;
* 1241–1243: Sedisvakanz nach dem überraschenden Tod von Papst [[Coelestin IV.]], der bereits 17 Tage nach Annahme seiner Wahl starb, ohne in sein Amt eingeführt worden zu sein.&lt;br /&gt;
* 1268–1271: Sedisvakanz nach dem Tod von [[Clemens IV.]], da [[Karl I. (Neapel)|Karl von Anjou]] die französischen gegen die italienischen Kardinäle ausspielte.&lt;br /&gt;
* 1292–1294: Sedisvakanz, verlängert durch eine Epidemie in Rom und die Konkurrenz der römischen Adelsfamilien [[Colonna (Adelsgeschlecht)|Colonna]] und [[Orsini]].&lt;br /&gt;
* 1314–1316: Sedisvakanz aufgrund einer politischen Krise in Frankreich ([[Avignonesisches Papsttum]]) und dem [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]].&lt;br /&gt;
* 1415–1417: Sedisvakanz am Ende des [[Abendländisches Schisma|Abendländischen Schismas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
* In den [[Interzessionen]] im [[Hochgebet]] der [[Heilige Messe|heiligen Messe]] entfällt die Nennung des Papstnamens.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sede vacante 1846 74001140.jpg|mini|hochkant=1.6|[[Sedisvakanzmünzen|Sedisvakanzmünze]] (Scudo) von 1846 mit dem Wappenschild des Camerlengo [[Tommaso Riario Sforza]]. Die Münze wurde nach dem Tod von Papst [[Gregor XVI.]] geprägt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20250430 St. Peter München 4.jpg|mini|hochkant|Petrus ohne Tiara  in der Kirche [[St. Peter (München)]] während der Sedisvakanz nach dem Tod von [[Franziskus (Papst)|Franziskus]] (2025)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Wappen der Sedisvakanz ist zweigeteilt: oberhalb die gekreuzten Petrusschlüssel und über ihnen anstatt der [[Tiara]] ein als [[Padiglione]] (auch &amp;#039;&amp;#039;[[ombrellino]]&amp;#039;&amp;#039;, offiziell lateinisch: &amp;#039;&amp;#039;umbraculum&amp;#039;&amp;#039;) bezeichneter [[Baldachin]] mit rot-gelben Streifen, der untere Teil stellt das persönliche Wappen des [[Kardinalkämmerer]]s (Camerlengo) dar. Es ersetzt für die Dauer der Sedisvakanz das päpstliche Wappen (so z.&amp;amp;nbsp;B. auf der Titelseite des [[L’Osservatore Romano|Osservatore Romano]]).&lt;br /&gt;
* Mit dem Beginn der Sedisvakanz veranlasst der Kardinalkämmerer die Prägung einer [[Sedisvakanzmünzen|Sedisvakanzmünze]], die auf der Vorderseite das Wappen der Sedisvakanz mit der Inschrift &amp;#039;&amp;#039;Sede vacante&amp;#039;&amp;#039; zeigt, auf der Rückseite eine [[Tauben|Taube]], das Symbol des [[Heiliger Geist|Heiligen Geistes]], mit der Inschrift &amp;#039;&amp;#039;Veni Sancte Spiritus&amp;#039;&amp;#039; (Komm, Heiliger Geist).&lt;br /&gt;
* 2005 wurde ein [[Vatikanische Euromünzen|Euro-Münzen]]-Kurssatz geprägt, der auf der nationalen Seite das Wappen der Sedisvakanz trug. Diese Münzen sind in der gesamten Eurozone gültiges Zahlungsmittel. Seit einer Änderung der Vereinbarung ist dieses nicht mehr erlaubt. Während der Sedisvakanz 2013 und 2025 gab es lediglich eine 2-Euro-Gedenkmünze.&lt;br /&gt;
* Während der Sedisvakanz wird in der Münchner Kirche [[St. Peter (München)|St. Peter]] von der Figur des [[Simon Petrus|Petrus]] im Hochaltar die [[Tiara]] abgenommen. Erst nach der Wahl des neuen Papstes wird sie der Figur wieder aufgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ism1&amp;quot;&amp;gt;Daniela Crescenzio: &amp;#039;&amp;#039;Italienische Spaziergänge in München, Band I – Florenz Venedig Rom&amp;#039;&amp;#039;, 2. Aufl., IT-INERARIO, Unterhaching 2009, ISBN 978-3-9813046-0-2, S. 76–81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vakanz des Bischöflichen Stuhles ==&lt;br /&gt;
Die Vakanz des Bischöflichen Stuhls ist kirchenrechtlich in den cann. 416–430 [[Codex Iuris Canonici|CIC]] 1983 geregelt. Eine Vakanz tritt ein durch (can. 416):&lt;br /&gt;
* Tod des Amtsinhabers;&lt;br /&gt;
* die Annahme seines Amtsverzichts durch den Papst;&lt;br /&gt;
* Versetzung;&lt;br /&gt;
* Amtsenthebung oder Absetzung.&lt;br /&gt;
Eine Vakanz tritt in diesen Fällen nicht ein, wenn ein [[Bischofskoadjutor]] bestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Eintritt der Vakanz verlieren General- oder Bischofsvikare ihre Ämter (c. 481 § 1), es sei denn, es ist ein Weihbischof und es ist nichts anderes geregelt (c. 409 § 2). Der [[Priesterrat]] hört auf zu bestehen (c. 501 § 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat der Heilige Stuhl nicht durch Bestimmung eines [[Apostolischer Administrator|Apostolischen Administrators]] vorgesorgt, geht nach c. 419 bis zur Wahl eines [[Diözesanadministrator]]s die Leitung des Bistums auf den dienstältesten [[Weihbischof]] oder, wenn es keinen gibt, auf das [[Konsultor]]enkollegium (im deutschen Sprachraum: das Domkapitel) über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Domkapitel]] hat innerhalb von acht Tagen nach Kenntnisnahme der Vakanz einen Diözesanadministrator zu wählen (c. 421 § 1), nach dieser Frist geht das Bestimmungsrecht auf den [[Metropolit]]en über (c. 421 § 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Diözesanadministrator darf nur ein Priester gewählt werden, der mindestens 35-jährig, geeignet und nicht als Bischofskandidat benannt oder gewählt ist (c. 425). Der Administrator darf keine grundlegenden Entscheidungen treffen. Es gilt die Regel „&amp;#039;&amp;#039;Sede vacante nihil innovetur&amp;#039;&amp;#039;“ (während der Bischofsstuhl leer ist darf nichts verändert werden) (c. 428 § 1). Der Diözesanadministrator darf keinen Pfarrer ernennen, es sei denn, das Bistum ist bereits mehr als ein Jahr vakant (c. 525 Nr. 2). Die übrigen Rechte und Pflichten des Diözesanadministrators entsprechen denen des Diözesanbischofs. Die Sedisvakanz endet bei Inbesitznahme des Bistums durch einen neuen Bischof (c. 430 § 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
;Papst&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
* Johannes Paul II PP: Konstitution &amp;#039;&amp;#039;Universi Dominici Gregis.&amp;#039;&amp;#039; 1996 ([http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_22021996_universi-dominici-gregis_ge.html online]).&lt;br /&gt;
* Johannes Paul II PP: &amp;#039;&amp;#039;[[Codex Iuris Canonici]].&amp;#039;&amp;#039; 1983 ([http://www.codex-iuris-canonici.de/ online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sekundärliteratur:&lt;br /&gt;
* Frederic J. Baumgartner: &amp;#039;&amp;#039;Behind Locked Doors. A History of the Papal Elections.&amp;#039;&amp;#039; Palgrave Macmillan, New York NY u. a. 2003, ISBN 0-312-29463-8.&lt;br /&gt;
* [[Heiner Boberski]]: &amp;#039;&amp;#039;Der nächste Papst. Die geheimnisvolle Welt des Konklave.&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Müller, Salzburg u. a. 2001, ISBN 3-7013-1041-6.&lt;br /&gt;
* Louis Carlen: &amp;#039;&amp;#039;Die Papstwahl im Kirchenrecht.&amp;#039;&amp;#039; In: Louis Carlen: &amp;#039;&amp;#039;Recht, Geschichte und Symbol. Aufsätze und Besprechungen.&amp;#039;&amp;#039; Weidmann, Hildesheim 2002, ISBN 3-615-00243-1, S. 209–211.&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Die Nachfolge. Von der Zeit zwischen den Päpsten.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 1997, ISBN 3-451-26190-1.&lt;br /&gt;
* [[Markus Graulich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Vakanz des Apostolischen Stuhls und die Wahl des Bischofs von Rom – Zwei Rechtsinstitute in der Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für katholisches Kirchenrecht]]. (AfkKR).&amp;#039;&amp;#039; Bd. 174, Heft 1, 2005, S. 75–95.&lt;br /&gt;
* Alberto Melloni: &amp;#039;&amp;#039;Das Konklave. Die Papstwahl in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 2002, ISBN 3-451-27850-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bischof&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Rhode]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenrecht&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studienbücher Theologie;&amp;#039;&amp;#039; Bd. 24). Kohlhammer, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-17-026227-0, S. 114.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=https://www.erzbistum-koeln.de/erzbistum/erzbischof/emeritierung/faq_zur_bischofswahl/ | wayback=20140629193551 | text=Ablauf der Bischofswahl}} auf den Seiten des [[Erzbistum Köln|Erzbistums Köln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
Im Film &amp;#039;&amp;#039;[[In den Schuhen des Fischers]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Michael Anderson (Regisseur)|Michael Anderson]] aus dem Jahr [[1968]], basierend auf dem Roman &amp;#039;&amp;#039;The Shoes of the Fisherman&amp;#039;&amp;#039; von [[Morris L. West]], wird das Konklave des fiktiven russischen Papstes Kiril Lakota auf anschauliche Weise dargestellt. Mit der Wahl eines Osteuropäers nur zehn Jahre später erwies sich der Film als prophetisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweiteilige italienische Fernseh-Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Papa Luciani – Il sorriso di Dio]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 2006, das das Leben von Papst [[Johannes Paul I.]] zeigt, greift mit der Darstellung des „einfachen Hirten im Weinberg des Herrn“ den Film „In den Schuhen des Fischers“ auf; die filmische Darstellung der Sedisvakanz und des Konklaves sind in beiden Filmen frappierend ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Konklave (Film)|Konklave]]&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel &amp;#039;&amp;#039;Conclave&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Thriller]] von [[Edward Berger]] und basiert auf dem [[Konklave (Roman)|gleichnamigen Roman]] von [[Robert Harris]]. In dem Film spielen unter anderem [[Ralph Fiennes]], [[Stanley Tucci]] und [[John Lithgow]] Kardinäle aus verschiedenen Ländern, die bei einem [[Papstwahl#Konklave|Konklave]] zusammenkommen, um einen neuen [[Papst]] zu wählen. Der Film wurde Ende August 2024 beim [[Telluride Film Festival]] uraufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sede vacante|Sedisvakanz}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vatican.va/sede_vacante/sede-vacante-index_ge.htm Sedisvakanz] auf der Website des Vatikans&lt;br /&gt;
* [http://www.karl-leisner-jugend.de/papstmacher.htm Die Kardinäle und das Konklave – karl-leisner-jugend.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.nomokanon.de/abhandlungen/015_text.htm Dirk Uwer: Das Recht der Papstwahl nach der Apostolischen Konstitution Universi Dominici Gregis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4180615-3 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger Stuhl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahlsystem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischofswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchliches Amt|!Sedisvakanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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