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	<title>Sedimentationsverfahren - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T16:23:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sedimentationsverfahren&amp;diff=748004&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: bereits in Unterkategorie „Tiermedizinische Diagnostik“ bzw. „Labormedizinisches Untersuchungsverfahren“ enthalten, Leerzeichen in Überschrift, Kleinkram</title>
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		<updated>2023-03-30T20:10:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bereits in Unterkategorie „Tiermedizinische Diagnostik“ bzw. „Labormedizinisches Untersuchungsverfahren“ enthalten, Leerzeichen in Überschrift, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sedimentationsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Koproskopie|koproskopisches]] Nachweisverfahren (Kotuntersuchung) für den Nachweis [[parasit]]ärer Entwicklungsstadien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip des Verfahrens ==&lt;br /&gt;
Bei den nachzuweisenden Eiern handelt es sich um große, schwere Eier (polylecithale, also viel [[Dotter]]substanz enthaltend). Diese lagern sich dementsprechend schnell im Sediment der Suspension ab. Das Verfahren ist geeignet für den Nachweis von:&lt;br /&gt;
* Eiern der [[Diphyllobothriidae]]&lt;br /&gt;
* Eiern von [[Saugwürmer]]n der Gattungen [[Fasciola]] und [[Paramphistomum]]&lt;br /&gt;
* Oozysten von Einzellern: [[Balantidium]], einige [[Eimeria]]-Arten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Verfahren werden nur etwa 30 % der Eier im Kot erfasst, so dass die diagnostische Sicherheit für den [[Großer Leberegel|Großen Leberegel]] bei etwa 68 % liegt. Für andere Saugwürmer wie dem [[Kleiner Leberegel|Kleinen Leberegel]] oder [[Opisthorchiidae]] ist das Verfahren sehr unsicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qualitatives Sedimentationsverfahren nach Benedek ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wird aus der Kotprobe und Leitungswasser eine [[Suspension (Chemie)|Suspension]] hergestellt. Eventuell kann ein wenig [[Detergens]] (ein Tropfen Spülmittel) hinzugegeben werden. Die Suspension wird sodann durch ein Sieb der Maschenweite 250–300 μm in ein hohes, schmales [[Becherglas]] gegossen. Der Siebrückstand wird mit Leitungswasser nachgespült, bis das Becherglas gefüllt ist und dieses dann für drei Minuten stehen gelassen. Danach wird der Überstand (Teil der Suspension über dem sedimentierten Bereich) abgegossen und das Glas wieder mit Leitungswasser aufgefüllt. Dieser Vorgang wird je nach Verschmutzungsgrad ein- bis zweimal wiederholt. Der Überstand wird nun ein letztes Mal abgegossen. Zum zuletztgewonnenen Sediment können zwei bis drei Tropfen [[Methylenblau]] hinzugegeben werden, um verbliebene Pflanzenteile (Pflanzenfasern aus dem Kot von Pflanzenfressern) anzufärben. Diese Hintergrundkontrastfärbung ist sinnvoll, um die Eier und Larven leichter von noch verbliebenen Pflanzenfasern unterscheiden zu können. Das Sediment kann nun in einer [[Petrischale]] unter dem Mikroskop durchgemustert werden. Bei Kotproben von Wiederkäuern reicht gegebenenfalls die Lupenvergrößerung, bei Proben von Fleischfressern ist eine größere Vergrößerung notwendig, da hier die Eier relativ klein sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Flotationsverfahren]]&lt;br /&gt;
* [[Larvenauswanderungsverfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Thomas Schnieder | Titel=Veterinärmedizinische Parasitologie | Auflage= | Verlag=Georg Thieme | Ort=Stuttgart | Jahr=2006 | ISBN=9783830441359 | Seiten=91}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Labormedizinisches Untersuchungsverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinische Parasitologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiermedizinische Parasitologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiermedizinische Diagnostik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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