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	<title>Sedilien - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T01:25:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sedilien&amp;diff=740169&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-64191-7: /* Gotische Sessionsnischen */</title>
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		<updated>2025-09-27T19:08:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gotische Sessionsnischen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Brilon, Krankenhaus, Kapelle, Sedilien.JPG|mini|Sedilien in einer Krankenhauskapelle in Brilon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sedilien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Singular|Sg.]] &amp;#039;&amp;#039;das Sedile&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Sedile Duden]&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;sedile&amp;#039;&amp;#039; [[Neutrum|n.]], [[Plural|pl.]] &amp;#039;&amp;#039;sedilia&amp;#039;&amp;#039;) sind die Sitze im Altarraum [[römisch-katholisch]]er und [[altkatholisch]]er Kirchen, die für [[Priester (Christentum)|Priester]], [[Diakon]]e und [[Messdiener]] und eventuell andere [[Liturgischer Dienst|liturgische Dienste]] vorgesehen sind, sofern diese mit der [[Einzug (Liturgie)|Einzugsprozession]] einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter gab es in vielen Kirchen feste Sedilienanlagen in Form einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sessionsnische&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder eines &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dreisitzes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sedilien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Canisius Berlin - Sedilien 1.jpg|mini|Sedilien in Bankform in [[St. Canisius (Berlin)]] mit zusätzlichen Sedilien für [[Konzelebration]]en]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen liturgischen Regeln empfehlen, den Priestersitz unter den Sedilien des Altarraums herauszuheben: {{Zitat|Der Sitz des Priesters hat dessen Dienst als Vorsteher der [[Gemeinde]] und dessen Aufgabe, das Gebet zu leiten, gut erkennbar zu machen. Besonders geeignet ist der Platz im Scheitelpunkt des Altarraumes, der Gemeinde zugewandt, sofern nicht die Gestalt des Raumes oder andere Gründe dagegen sprechen (wenn etwa der Kontakt zwischen Vorsteher und Gemeinde wegen zu großer Entfernung erschwert ist). Der Sitz darf nicht die Form eines [[Thron]]es haben. Die Plätze der Teilnehmer, die einen besonderen Dienst ausüben, sollen sich an passender Stelle im Altarraum befinden, damit alle ihre Aufgaben ohne Schwierigkeiten erfüllen können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dli.institute/wp/wp-content/uploads/2017/11/ah77_12.pdf Allgemeine Einführung in das Römische Messbuch], Nr. 271&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Sedilien haben fast nur in der Frühzeit die Form eines Einzelsitzes, selten sind auch Doppelsitze, in den weitaus meisten Fällen handelt es sich, soweit ihre Zahl an der Form der Sedilie ablesbar ist, um &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dreisitze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die älteren Sedilien sind typischerweise in die südliche [[Chor (Architektur)|Chorwand]] eingelassen, diese mehr oder weniger dekorierten Vertiefungen werden auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sessionsnischen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und sind vor allem aus gotischer Zeit überliefert. Besonders häufig finden sich steinerne Sedilien in England, wo sie seit dem 12. und 13. Jahrhundert üblich werden.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Cyprian Alston: &amp;#039;&amp;#039;Sedilia&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Catholic Encyclopedia&amp;#039;&amp;#039;, 1913, Bd. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch gibt es in der Gotik, vor allem aus dem 14. Jahrhundert, auch selbständige, hölzerne Möbel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gotische Sessionsnischen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerolding Kirche02.jpg|mini|Gotische Sessionsnische in der [[Pfarrkirche Gerolding]] in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitznische oder &amp;#039;&amp;#039;Sessio&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;sessio&amp;#039;&amp;#039; „Sitz“) in der zumeist rechten [[Chor (Architektur)|Chorwand]] – bei einer [[Ostung]] der Kirche in der Südwand – befindet sich im letzten [[Joch (Architektur)|Joch]] vor dem Chorschluss. &amp;lt;!--Ob es sich bei Sitznischen in der Außenwand um einen besonderen Modus der [[niederösterreich]]ischen Bauhütten handelt, bedarf einer kunsthistorischen Abklärung. (bis dahin sollte hier eine Listung geduldet sein) Bitte hier Duldung, bzw. eigene List, Anton-kurt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutschland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wandnische mit Maßwerk in der [[Antoniterkirche (Köln)|Antoniterkirche]] in [[Köln]]&lt;br /&gt;
* Wandnische mit Maßwerk in der Stadtkirche in [[Grebenstein]]&lt;br /&gt;
* Wandnische in der ehemaligen [[Neustädter Marienkirche|Stiftskirche St. Maria]] in der Bielefelder Neustadt&lt;br /&gt;
* Wandnische in der Kirche in [[Dagobertshausen (Malsfeld)]]&lt;br /&gt;
* Wandnische in der [[Stadtkirche St. Marien (Homberg)|St.-Marien-Kirche]] in Homberg/Efze&lt;br /&gt;
* Wandnische in der ehemaligen Klosterkirche in [[Kloster Lippoldsberg|Lippoldsberg]]&lt;br /&gt;
* Wandnische in der Stadtkirche in [[Spangenberg]]&lt;br /&gt;
* Wandnische in der ehemaligen [[Wallfahrtskirche]] in [[Gottsbüren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niederösterreich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Session als Wandnische mit Kleeblattbogen aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts in der [[Filialkirche hl. Nikolaus (Winkl)|Filialkirche hl. Nikolaus]] in Winkl in Kirchberg am Wagram&lt;br /&gt;
* Session mit einer reich profilierten Vorhangbogennische in der [[Pfarrkirche Spitz]] in Spitz an der Donau&lt;br /&gt;
* Sessionsnische im Chorschluss mit vegetabiler Einfassung und einem Maßwerkschleier um 1400 in der [[Pfarrkirche Groß]]&lt;br /&gt;
* Gekuppelte Sessionsnische mit spitzem Dreieckgiebel und Maßwerk im gotischen Chor der [[Pfarrkirche Niederkreuzstetten]]&lt;br /&gt;
* Vermauerte frühgotische Sessionsnische in der [[Pfarrkirche Groß-Enzersdorf|Pfarrkirche Mariä Schutz]] in Groß-Enzersdorf&lt;br /&gt;
* Sessionsnische in der südlichen Chorwand der [[Pfarrkirche Probstdorf]]&lt;br /&gt;
* Zweiteilige Sessionsnische aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in der [[Pfarrkirche Stillfried]] in [[Stillfried]]&lt;br /&gt;
* Sessionsnische mit Kleeblattmaßwerk in der [[Pfarrkirche Friedersbach]]&lt;br /&gt;
* Spitzbogige Sessionsnische, genutzt als Grabsteinrahmung, in der [[Stephanuskirche (Eggenburg)|Pfarrkirche hl. Stephanus]] in [[Eggenburg]]&lt;br /&gt;
* Flachbogige geschlossene und profilierte Sitznische in der [[Pfarrkirche St. Wolfgang bei Weitra]]&lt;br /&gt;
* Dreiteilige spätgotische Sessionsnische mit einem übergreifenden gefasten Spitzbogenmaßwerk in der [[Pfarrkirche Perchtoldsdorf]]&lt;br /&gt;
* Sitznische mit Blendmaßwerk mit einem Rund- und Kleeblattbogenfries am segmentbogigen Sturz in der [[Pfarrkirche Totzenbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steiermark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Steinerne Rahmenarchitektur einer Sessionsnische mit einem Kielbogen mit Krabbenbesatz und Kreuzblume in der [[Pfarrkirche Riegersburg]]&lt;br /&gt;
* Sessionsnische mit einem [[Abhängling]] in der [[Pfarrkirche Fohnsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Dreiteilige spitzbogige Sessionsnische im rechten Seitenchor in der [[Michaelerkirche (Wien)|Michaelerkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tschechien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Dreiteilige Sessionsnische mit Arkaden, Maßwerk und Sanktuarium in der südlichen Chorwand der Kirche St. Wenzel und Leib Christi in [[Křečhoř]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dreisitze ==&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Levitenstuhl.jpg|mini|hochkant|Steinerner Dreisitz im [[Kloster Amelungsborn]], 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienkirche Dreisitz.jpg|mini|hochkant|Holzgeschnitzter Dreisitz in der Marienkirche Salzwedel, 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dreisitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Levitensitz, -bank, -stuhl,&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Leviten&amp;#039;&amp;#039;sitz siehe den auf diese Zelebranten bezogenen Abschnitt über die christlichen [[Leviten#Römisch-katholische Kirche|Leviten]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Zelebrantenstuhl) nahmen die Geistlichen während bestimmter Abschnitte der Liturgie, vor allem [[Gloria]] und [[Credo]], Platz, wenn die Messe als [[Levitenamt]] von Priester, [[Diakon]] und [[Subdiakon]] gefeiert wurde. Die Messe als „Levitenamt“ zu feiern ist seit dem [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]] nur noch in der [[Tridentinische Messe|außerordentlichen Form]] des Römischen Ritus üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktion, Ort und Typen ===&lt;br /&gt;
Ort des Dreisitzes ist die Südwand (rechte Seite, [[Epistelseite]]) des Chorraums in der Nähe des Hochaltars. Hier sind die ältesten, nischenförmigen Dreisitze aus Stein im Verband der Chormauer noch erhalten. In späteren Beispielen verselbständigen sich die Türmchenarchitekturen der Baldachine über den Sitzen. Seit dem 14. Jahrhundert sind es dann überwiegend hölzerne Möbel, deren Konstruktionen sich denen der Chorgestühle mit ihren Seitenwangen, Rückwänden und Überdachungen formal annähern. Doch im Gegensatz zu diesen haben Dreisitze in der Regel keine Pultreihe und keine Klappsitze. In seltenen Fällen sind Dreisitze nicht als Levitenstühle für die liturgischen Akteure errichtet worden, sondern als Ehrensitze anzusehen und befinden sich dann eher am westlichen Ende des Chorraums.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Loose: &amp;#039;&amp;#039;Chorgestühle des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;, 1928, S. 11; Beispiele: Dreisitz im [[Freisinger Dom]] (Berndt Osterholt: Der Chorraum des Freisinger Münsters im Mittelalter, &amp;lt;!-- wo und wann erschienen? --&amp;gt; S. 14). – Comburg, [[St. Nikolaus (Comburg)|Stiftskirche]], Prälatenstuhl mit Pult, 1715 (Loose, S. 42, Abb. 57).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Qualität der Schnitzereien an den mittelalterlichen Levitenstühlen steht der an den Altären kaum nach. Nur sind ihre Themen weltlicher, haben aber oft einen deutlich moralisierendem Hintergrund.&lt;br /&gt;
Die Anzahl erhaltener Dreisitze scheint in der Barockzeit abzunehmen. In protestantischen Kirchen, zum Beispiel in Norddeutschland, haben sich Dreisitze vergleichsweise oft erhalten, ein Anzeichen dafür, dass sie im veränderten Ritus neue Funktionen bekamen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vereinzelt wurden sie im 16. Jahrhundert sogar im Zusammenhang mit einem Abendmahlstisch neu errichtet. [[Alfred Rauhaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Kirchenkunde, Reformierte Kirchen von innen und außen&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2007, S. 122–124 nennt ostfriesische Beispiele in [[Canumer Kirche|Canum]] und [[Uttumer Kirche|Uttum]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausragende Dreisitze ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Ort!! Zeit!! Material!! Bemerkungen !! Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schulpforte]], Klosterkirche|| 1268|| Stein|| ||[[Datei:Interior Klosterkirche Schulpforte 06 2014 04.JPG|80px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[St. Viktor (Xanten)|Xanten, Stiftskirche]]||um 1290|| Stein||Figürlicher Schmuck: Thronende Muttergottes, Personifikationen des [[Altes Testament|AT]] und [[Neues Testament|NT]], David, Salomon, Evangelisten als Wasserspeier. Stilgeschichtlich eng an die Reimser Skulpturen anschließend.||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Doberaner Münster|Bad Doberan, Klosterkirche]]|| 1310/1890|| Holz|| Klappsitze original, Rest um 1890 kopiert, Originalteile in Ludwigslust.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Die Turmaufbauten des Altartabernakels in der Katholischen Kirche zu Ludwigslust – Bestandsdokumentation, Restaurierung, Umbau zu einem Levitenstuhl&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit Potsdam (masch.) 1998&amp;lt;/ref&amp;gt; ||&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Doberan, Münster, Levitenstuhl, Kopie um 1890, Klappsitze um 1310. S.JPG|80px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Verdener Dom#Dreisitz|Verden, Dom]]|| 1329 ca.|| Holz|| Figürlicher Schmuck: Paare aus dem [[Altes Testament|AT]], personifizierte [[Ständeordnung|Stände]]. Literatur&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmale der Kreise Verden, Rotenburg und Zeven&amp;#039;&amp;#039;, Hannover 1908 und Nachdruck Osnabrück 1980, S. 65–67.&amp;lt;/ref&amp;gt; ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kloster Amelungsborn]]|| 1370–90 || Stein|| || [[Datei:07 Levitenstuhl.jpg|80px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kloster Scharnebeck]]|| 1330–50 || Holz|| Mit Chorgestühlsresten zu neuen Gestühlen zusammengesetzt. Literatur&amp;lt;ref&amp;gt;Willi Meyne: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterlichen Gestühlsreste in der Kirche zu Scharnebeck.&amp;#039;&amp;#039; In: Lüneburger Blätter 13, 1962, S. 25 ff.; Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen – Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;, München 1992, S. 1163.&amp;lt;/ref&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Marienkirche (Salzwedel)|Salzwedel, Marienkirche]]|| 1300–1350 || Holz|| ||[[Datei:Marienkirche Dreisitz.jpg|80px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[St. Johann (Osnabrück)|Osnabrück, St. Johann]]|| 1350–80 || Holz ||Literatur&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Dolfen]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Levitenstuhl der ehem. Stiftskirche St. Johann in Osnabrück&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Provinzial-Museums zu Hannover&amp;#039;&amp;#039; NF Bd. 4 (1929) S. 88–98.&amp;lt;/ref&amp;gt;|||[[Datei:F-Chor, Südwand-1.jpg|80px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Naumburger Dom]], Ostchor||1390–1400||Holz||Figürliche Reliefs. - Literatur&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Der Naumburger Dom&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1997, S. 66–67 (angeblich „für den Bischof sowie für den Propst und den Dechanten des Domkapitels“). An der Ostwand des Ostlettners.&amp;lt;/ref&amp;gt;||[[Datei:Naumburg Dom Chorgestühl 2012-04-29-17-03-34.jpg|80px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ulmer Münster]], alleinstehender Dreisitz der den Chorraum vom Langhaus abgrenzt||1468/1469||dunkles&amp;lt;br /&amp;gt;Eichenholz||Der Dreisitz ist das Werk von [[Jörg Syrlin (der Ältere)|Jörg Syrlin d. Ä.]]&amp;lt;br /&amp;gt;Auf der abgeschrägten Fläche befinden sich zwei vollplastische Büsten, die [[Sibylle (Prophetin)|Sibyllen]] mit Spruchbändern darstellen. Die Außenwände sind mit Pflanzenornamenten verziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Schnell-Kunstführer Nummer 2905, 1. Auflage, 2019, Seite 12: &amp;#039;&amp;#039;Das Ulmer Münster&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Der Chorraum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;||[[Datei:Ulm-DomChorgestühl1-Asio.JPG|80px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kloster Maulbronn]], Chor der Kirche||gegen 1500||Holz||sog. Abtsstuhl||[[Datei:Kloster Maulbronn, Kirche, Abtsstuhl.JPG|80px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[St.-Ansgari-Kirche (Hage)|St.-Ansgari-Kirche]] in Hage (Ostfriesland)||um 1500|| ||wahrscheinlich aus der Prämonstratenserabtei [[Kloster Coldinne|Coldinne]]; 1981 restauriert&amp;lt;ref&amp;gt;Broschüre &amp;#039;&amp;#039;Evangelisch-lutherisch St.-Ansgari-Kirche zu Hage&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kirchengestühl]]&lt;br /&gt;
* [[Chorgestühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
Vorbemerkung zum Kenntnis- und Forschungsstand: Zum Möbeltyp „Dreisitz“ war keine monografische Darstellung zu ermitteln. Weder das [[Lexikon für Theologie und Kirche|LThK]] noch die [[Religion in Geschichte und Gegenwart|RGG]] widmen ihm Artikel. Der im [[Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte]] angekündigte Artikel „Levitenstuhl“ ist 2016 (auch in der digitalen Version „RDK-Labor“) noch nicht erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sedilia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenausstattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sitzmöbel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-64191-7</name></author>
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