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	<title>Sechsbinden-Gürteltier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-09T05:10:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Sechsbinden-Gürteltier&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Euphractus sexcinctus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Euphractus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Johann Georg Wagler|Wagler]], 1830&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Euphractinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      =&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Chlamyphoridae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Gürteltiere&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Dasypoda&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Gepanzerte Nebengelenktiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Cingulata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Euphractus sexcinctus.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Sechsbinden-Gürteltier (&amp;#039;&amp;#039;Euphractus sexcinctus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sechsbinden-Gürteltier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Euphractus sexcinctus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Säugetiere|Säugetierart]] aus der Gruppe der [[Gürteltiere]] (Dasypoda). Es lebt im östlichen Teil von [[Südamerika]] und bevorzugt weitgehend offene [[Savanne]]n und [[Grasland]], kommt aber auch in verschiedenen Waldgebieten vor. Als [[Allesfresser]] vertilgt es sowohl Pflanzen als auch Insekten und kleine Wirbeltiere, wobei es auf der Nahrungssuche den Geruchssinn einsetzt und häufig kleine Löcher anlegt. Weiterhin lebt die Gürteltierart unterirdisch in eigens gegrabenen Bauen, von denen im [[Aktionsraum]] eines Tieres mehrere bestehen. In weiten Bereichen Südamerikas gilt die Art zudem als Krankheitsüberträger. Der Bestand des Sechsbinden-Gürteltier ist als nicht gefährdet eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Habitus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Six-banded armadillo (Euphractus sexcinctus).JPG|mini|links|Sechsbinden-Gürteltier im [[Pantanal]]]]&lt;br /&gt;
Das Sechsbinden-Gürteltier erreicht eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 34 bis 49 cm (durchschnittlich 40 cm), hinzu kommt noch ein 12 bis 30 cm langer Schwanz, das Gewicht schwankt von 2 bis 6,5 kg. Damit ist es etwa so groß wie das [[Neunbinden-Gürteltier]] (&amp;#039;&amp;#039;Dasypus novemcinctus&amp;#039;&amp;#039;) und wird unter den heute lebenden Gürteltieren nur vom [[Kappler-Gürteltier|Kappler-]] (&amp;#039;&amp;#039;Dasypus kappleri&amp;#039;&amp;#039;) und vom [[Riesengürteltier]] (&amp;#039;&amp;#039;Priodontes maximus&amp;#039;&amp;#039;) übertroffen. Allerdings neigt es in Gefangenschaft dazu, Fett anzusetzen und kann dann bis zu maximal 11 kg schwer werden. Der Kopf besitzt eine Länge von bis zu 12 cm, zudem ist er auch sehr breit. Die [[Schnauze]] ist dagegen recht schmal und weiterhin leicht herausgezogen. Insgesamt weist der Kopf einen deutlich schwereren Bau auf als bei den meisten anderen Gürteltierarten. Die Ohren sind mit maximal 4,7 cm Länge eher kurz und stehen weit auseinander, der Abstand zueinander übertrifft in der Regel die Ohrlänge. Der typische Kopfschild ist lang sowie dreieckig geformt und ragt fast bis zur Nasenspitze vor, so dass er bis zu 80 % der Kopflänge einnimmt. Er wird aus großen, regelmäßig angeordneten Knochenplättchen geformt. Dabei reicht der Schild bis hinter die Ohren und verbreitert sich vor den Ohren noch einmal halbkreisförmig, im Bereich der Augen ist er dagegen leicht eingezogen. Der Rückenpanzer weist eine Dreiteilung auf mit einem festen Schulter- und Beckenteil und sechs bis acht, häufig aber sechs, beweglichen Bändern dazwischen. Er besteht ebenfalls aus kleinen Knochenplättchen, die in Reihen angeordnet sind. Ebenso ist der lange Schwanz gepanzert, ein weiteres Band aus Knochenplättchen befindet sich am Nacken. Oberhalb des Schwanzes im Beckenpanzerabschnitt sind bis zu vier Löcher in den Plättchen vorhanden, die Drüsen für ein [[Sekret]] enthalten, das dem Sechsbinden-Gürteltier seinen charakteristischen Geruch verleiht. Die Gürteltierart ist insgesamt gelblich-braun gefärbt, zwischen den einzelnen Knochenplättchen sprießen ebenso gelblich getönte, borstenartige Haare hervor. Die Gliedmaßen sind relativ kurz und besitzen an den Vorder- und Hinterfüßen jeweils fünf Zehen. Diese tragen kräftige Krallen, wobei die mittlere Kralle der Vorderfüße jeweils am längsten ist. Die Hinterfußlänge variiert zwischen 7,5 und 9,2 cm. Weibliche Tiere weisen zwei [[Milchdrüse]]n auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith 2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Redford 1985&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2018&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schädel- und Skelettmerkmale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirkintxoa.jpg|mini|Skelett des Sechsbinden-Gürteltiers]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Euphractus sexcinctus 02 MWNH 910.JPG|mini|links|Schädel des Sechsbinden-Gürteltiers]]&lt;br /&gt;
Der Schädel ist sehr breit und erreicht an den [[Jochbein]]bögen Werte von bis zu 7,5 cm, bei einer Länge von 12 cm. Das [[Schnauze|Rostrum]] ist dagegen eher schmal und ausgezogen. Das Gebiss weicht von dem anderer [[Säugetiere]] ab und besteht aus [[Molar (Zahn)|molarenartigen]] Zähnen ohne [[Zahnschmelz]], die beim Sechsbinden-Gürteltier relativ kräftig gebaut sind. Pro Kieferhälfte befinden sich im Oberkiefer in der Regel acht bis neun, im Unterkiefer neun bis zehn Zähne, insgesamt also 34 bis 38.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith 2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Redford 1985&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem die vorderen Gliedmaßen sind kräftig gebaut. Am Unterarm befindet sich am oberen Ende der [[Ulna]] ein sehr ausgedehntes und großes Gelenk, das [[Olecranon]], welches bei einer Knochenlänge von 7 cm etwa 2,8 cm einnimmt. Derartig große Gelenke am Unterarm sind typisch für Tiere mit grabender Lebensweise.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Viscaino et al 2002&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinnesleistungen und Lautäußerungen ===&lt;br /&gt;
Das Sechsbinden-Gürteltier besitzt einen schlechten [[Sehsinn]], dafür aber einen guten [[Geruchssinn]], der vor allem bei der Nahrungssuche eingesetzt wird. Generell gibt ein Tier nur wenige Lautäußerungen von sich, typisch ist ein Grunzen, das es während des Fressens von hervorstößt. Jungtiere verfügen darüber hinaus über Quiek- und Klicklaute, um auf sich aufmerksam zu machen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith 2007&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Six-banded Armadillo area.png|mini|hochkant|Verbreitungsgebiet]]&lt;br /&gt;
Das Sechsbinden-Gürteltier lebt in [[Südamerika]] und ist östlich der [[Anden]] weit verbreitet. Das Verbreitungsgebiet reicht vom südlichen [[Suriname]] über den Osten und die Mitte [[Brasilien]]s bis hinunter nach [[Bolivien]], dem Norden von [[Argentinien]] und [[Paraguay]] sowie [[Uruguay]], wobei letzteres Land die südlichste Grenze darstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Medri et al. 2010&amp;quot;/&amp;gt; In jüngster Zeit konnte eine Ausdehnung des Verbreitungsgebietes im Nordosten Brasiliens über den [[Rio Gurupí]] hinweg nach Westen beobachtet werden,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Andrade et al. 2006&amp;quot;/&amp;gt; auch ist die Gürteltierart im nordwestlichen Bolivien belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ayala et al. 2021&amp;quot;/&amp;gt; Ebenso kommt das Sechsbinden-Gürteltier dort auf einigen küstennahen Inseln vor, die es aufgrund seiner guten Schwimmfähigkeit eigenständig erreicht hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hass et al. 2003&amp;quot;/&amp;gt; Eine kleine [[Population (Biologie)|Population]] wurde im zentralen [[Chile]] eingeführt, erwies sich aber nicht als stabil. Ein weiteres Vorkommen in [[Peru]] gilt als unsicher. Als bevorzugte [[Habitat]]e dienen offene Grasländer und [[Savanne]]n, vor allem im [[Cerrado]] und im [[Gran Chaco]]. Die Gürteltierart kommt aber auch in verschiedenen Waldlandschaften vor, so in sekundären, trockenen, aber auch in laubabwerfenden Wäldern. Teilweise ist sie auch in [[Tropischer Regenwald|tropischen Regenwäldern]] des [[Amazonas]]-Tieflandes und in [[Galeriewald|Galeriewäldern]] des [[Pantanal]] anzutreffen, meidet aber sumpfiges Gebiet. Zum Teil bewohnt das Sechsbinden-Gürteltier auch [[Landwirtschaft|landwirtschaftlich]] genutzte Gebiete. In vielen Fällen werden [[Ökoton|ökotonale]] Gebiete genutzt, etwa Flussränder. Die Populationsdichte in den einzelnen Lebensräumen ist recht unterschiedlich und allgemein abhängig von der vorhandenen [[Biomasse]]. In der Cerrado-Region Brasiliens wird sie auf etwa 14 Individuen je Quadratkilometer geschätzt, in [[Galeriewald|Galerie-]] und laubwerfenden Wäldern auf bis zu 57 Individuen je Quadratkilometer, in der trockenen Chaco-Region Boliviens aber nur auf ein Individuum auf einer ähnlich großen Fläche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bonato et al. 2008&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith 2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Redford 1985&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2018&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
=== Territorialverhalten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tatu Peludo.jpg|mini|Sechsbinden-Gürteltier]]&lt;br /&gt;
Das Sechsbinden-Gürteltier ist ein Einzelgänger, der vorwiegend tagaktiv ist, jedoch gelegentlich auch nachts auf Nahrungssuche geht. Einzelne Tiere besitzen [[Aktionsraum|Aktionsräume]] (&amp;#039;&amp;#039;home ranges&amp;#039;&amp;#039;), die mitunter recht groß sind. Bei männlichen Individuen ist er mit bis zu 96 ha deutlich größer als bei weiblichen, deren maximaler Aktionsraum knapp 19 ha erreicht. Innerhalb ihrer Reviere legen die Tiere unterirdische Baue an, indem sie mit den Vorderfüßen graben und den Aushub mit den Hinterbeinen wegschieben. Die Baue reichen meist ein bis zwei Meter und in einem Winkel von durchschnittlich 32,4° in den Boden und enden in einer kleinen Kammer, die gerade Platz genug zum Umdrehen bietet. Die Eingänge sind 20 cm breit und 16 cm hoch, häufig liegen sie zwischen Baumwurzeln und sind der Windrichtung entgegen gewandt. Ein einzelnes Tier nutzt einen Bau regelmäßig, in einem Fall konnte eine 18fache Wiederbenutzung beobachtet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carter et al. 1983&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trovati et al. 2015&amp;quot;/&amp;gt; Allerdings verfügt es über mehrere Baue in einem relativ kleinen Gebiet. Bei Tieren in der Gefangenschaft ist bekannt, dass sie die Baue mit den Stoffen ihrer Duftdrüsen am Hinterleib markieren, für freilebende Tiere wird dies auch angenommen. Ein aggressives Verhalten gegenüber Artgenossen ist nur während der [[Stillzeit]] beobachtet worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bonato et al. 2008&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith 2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Redford 1985&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2018&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
Als ausgesprochener [[Allesfresser]] besteht die Nahrung des Sechsbinden-Gürteltiers aus pflanzlicher und fleischlicher Kost. Einen Großteil seiner Nahrung macht jedoch pflanzliches Material aus und umfasst [[Frucht|Früchte]], [[Pilze]] und [[Nussfrucht|Nüsse]], aber auch [[Getreide]]. Untersuchungen zu Mageninhalten aus der brasilianischen Provinz [[Mato Grosso]] zeigten vor allem [[Same (Pflanze)|Samen]] und Früchte von [[Orangen]], der [[Papaya]] und von [[Zuckerrohr]] auf, insgesamt nahm Pflanzennahrung hier ein Drittel aller aufgenommenen Reste ein. Mit 20 % recht hoch war auch der Anteil an [[Ameisen]] und [[Termiten]], weiterhin fanden sich [[Käfer]] und deren [[Larve]]n sowie [[Echte Grillen|Grillen]], eher selten wurden dagegen [[Spinnentiere|Spinnen]] verspeist. Insgesamt lag der Anteil an [[Wirbellose]]n bei fast 50 %. Auch [[Wirbeltiere]] wurden nachgewiesen, so vor allem kleine [[Säugetiere]] wie [[Mäuse]] und [[Ratten]], teilweise auch [[Vögel]] und [[Schlangen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dalponte et al. 2004&amp;quot;/&amp;gt; Ob die Wirbeltiere in freier Wildbahn aktiv erbeutet werden oder [[Aas]] gefressen wird,  ist unbekannt, das Sechsbinden-Gürteltier selbst ist ein schlechter Beutegreifer, da ihm die Reißzähne für einen tödlichen Biss fehlen; das Fleisch reißt es aber mit den Zähnen von der Beute.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Redford 1985&amp;quot;/&amp;gt; Tiere in Gefangenschaft wurden beim Töten von Ratten beobachtet, freilebende Sechsbinden-Gürteltiere im Pantanal erbeuteten [[Haushuhn|Haushühner]] in Fallen, die zur Anlockung von [[Raubtiere]]n ausgesetzt worden waren. Letztgenannte Vögel stellen mit einem Gewicht von rund 1,5 kg die bisher größten Beutetiere dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Foster et al. 2017&amp;quot;/&amp;gt; An der Nordostküste Brasiliens wurde auch beobachtet, dass die Gürteltierart [[Krabben]] frisst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hass et al. 2003&amp;quot;/&amp;gt; Bei der Nahrungssuche nutzt das Sechsbinden-Gürteltier seinen guten Geruchssinn und läuft mit der Nase am Boden hin und her, stoppt häufig und gräbt kleine Löcher in den Boden. Gelegentlich stellt es sich auch auf die Hinterbeine und schnüffelt in der Luft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith 2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Redford 1985&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2018&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung ===&lt;br /&gt;
Männliche und weibliche Tiere erreichen mit rund neun Monaten ihre Geschlechtsreife. Es wird davon ausgegangen, dass die Tiere ganzjährig weitgehend paarungsbereit sind und mehrere Würfe im Jahr erfolgen können, allerdings ergaben Untersuchungen in der bolivianischen Chacoregion wohl eine verkürzte, saisonale Reproduktionsphase von Oktober bis Januar für südliche [[Population (Biologie)|Populationen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cuellar 2008&amp;quot;/&amp;gt; Männliche Tiere werben möglicherweise im gegenseitigen Jagen um das Weibchen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Desbiez et al. 2006&amp;quot;/&amp;gt; an solchen Werberitualen können Beobachtungen mit [[Kamerafalle]]n zufolge bis zu fünf Tiere beteiligt sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Profirio et al. 2015&amp;quot;/&amp;gt; Nach dem Geschlechtsakt sucht das Weibchen häufig einen nahe gelegenen Bau auf, wobei beobachtet wurde, dass das Männchen dieses wieder auszugraben versucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tomas et al. 2013&amp;quot;/&amp;gt; Die [[Tragzeit]] beträgt rund 60 bis 65 Tage, während derer das Weibchen ein Nest baut. In der Regel kommen eins bis drei Jungtiere zur Welt, die Geburt erfolgt in der Nestkammer und die Jungen verbleiben dort für rund 90 Tage. Neugeborene sind 95 bis 115 g schwer und haben in den ersten drei Lebenswochen geschlossene Augen. Ebenfalls ist der Körperpanzer noch sehr weich und es sind noch keine Haare ausgebildet. Nach rund 30 Tagen nehmen die Jungen erstmals feste Nahrung zu sich, in diesem ersten Lebensmonat vervierfacht sich ihr Gewicht. Ein Muttertier mit Nachwuchs versucht bei Störung oder Gefahr diesen zu verstecken oder fortzutragen, wobei sie die Jungen einzeln mit dem Maul transportiert,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Urey et al. 2014&amp;quot;/&amp;gt; und kann mitunter sehr [[Aggression|aggressiv]] werden. Die Lebenserwartung des Sechsbinden-Gürteltiers liegt bei maximal 15 bis 18 Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith 2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Redford 1985&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2018&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beutegreifer und Feindverhalten ===&lt;br /&gt;
Die größten Fressfeinde sind der [[Jaguar]] und der [[Puma]], allerdings gehört das Sechsbinden-Gürteltier nicht zur bevorzugten Beute der beiden Raubkatzen. Untersuchungen an 106 [[Kot]]stellen des Jaguars und 95 Kotstellen des Pumas in der paraguayischen Chaco-Region ergaben nur jeweils einen Hinweis auf die Erbeutung dieser Gürteltierart.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taber et al. 1997&amp;quot;/&amp;gt; Auch der [[Mähnenwolf]] erbeutet gelegentlich ein Sechsbinden-Gürteltier. Hier ergaben vergleichbare Untersuchung aus der Cerrado-Region in Brasilien an 148 Kotstellen ebenfalls nur einen Nachweis. Dabei stellte die Gürteltierart nur 1,7 % der insgesamt vertilgten Biomasse des Mähnenwolfes dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rodrigues et al. 2007&amp;quot;/&amp;gt; Jungtiere können auch vom [[Kleingrison]] getötet werden, der klein genug ist, um in die Baue einzudringen. Gelegentlich vertreibt der [[Anden-Skunk]] Tiere aus ihren Unterschlüpfen. Normalerweise flieht ein Sechsbinden-Gürteltier bei aufziehender Gefahr in den nächsten Bau oder gräbt sich ein, aufmerksame Tiere erheben sich auf die Hinterbeine und schnuppern in der Luft. Bei Berührung beißen sie und lassen häufig Kot und [[Urin]] ab, was als Reaktion auf [[Stress]] gedeutet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith 2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Redford 1985&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parasiten ===&lt;br /&gt;
Zu den äußeren [[Parasit]]en gehören vor allem [[Zecken]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Amblyomma]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bechara et al. 2002&amp;quot;/&amp;gt; und [[Flöhe]] verschiedener Gattungen, so &amp;#039;&amp;#039;[[Tunga (Floh)|Tunga]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Malacopsylla]]&amp;#039;&amp;#039;. Innere Parasiten umfassen meist [[Fadenwürmer]], überwiegend &amp;#039;&amp;#039;[[Aspipodera]]&amp;#039;&amp;#039;, aber auch &amp;#039;&amp;#039;[[Moennigia]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Delicata (Gattung)|Delicata]]&amp;#039;&amp;#039;. Zudem ist das Sechsbinden-Gürteltier Träger des &amp;#039;&amp;#039;[[Mycobacterium leprae]]&amp;#039;&amp;#039;, welches die [[Lepra]] auch beim Menschen hervorrufen kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frota et al. 2012&amp;quot;/&amp;gt; Außerdem wurde der Einzeller &amp;#039;&amp;#039;[[Trypanosoma cruzi]]&amp;#039;&amp;#039; nachgewiesen, der die [[Chagas-Krankheit]] verursacht, die in Südamerika weit verbreitet ist, sie tritt aber beim Sechsbinden-Gürteltier mit einer weniger gefährlichen Variante auf. Weiterhin konnten [[Toxoplasmose]]-Erreger identifiziert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith 2007&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
{{userboxtop|toptext=&amp;lt;small&amp;gt;Innere Systematik der Gürteltiere nach Gibb et al. 2015&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gibb et al. 2015&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Klade|style=white-space:nowrap;font-size:75%;line-height:100%&lt;br /&gt;
|label1=&amp;amp;nbsp;[[Gürteltiere|Dasypoda]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|1={{Klade&lt;br /&gt;
  |label1=&amp;amp;nbsp;[[Dasypodidae]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
  |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Dasypus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
  |label2=&amp;amp;nbsp;[[Chlamyphoridae]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
  |2={{Klade&lt;br /&gt;
    |label1=&amp;amp;nbsp;[[Euphractinae]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
    |1={{Klade&lt;br /&gt;
      |label1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Euphractus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
      |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Euphractus sexcinctus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
      |2={{Klade&lt;br /&gt;
        |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Chaetophractus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        |2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Zaedyus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        }}&lt;br /&gt;
      }}&lt;br /&gt;
    |2={{Klade&lt;br /&gt;
      |label1=&amp;amp;nbsp;[[Chlamyphorinae]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
      |1={{Klade&lt;br /&gt;
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        }}&lt;br /&gt;
      |label2=&amp;amp;nbsp;[[Tolypeutinae]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
      |2={{Klade&lt;br /&gt;
        |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Priodontes]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        |2={{Klade&lt;br /&gt;
          |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Tolypeutes]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
          |2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Cabassous]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
          }}&lt;br /&gt;
        }}&lt;br /&gt;
      }}&lt;br /&gt;
    }}&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{userboxbottom}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Cambridge Natural History Mammalia Fig 104.jpg|mini|Historische Darstellung des Sechsbinden-Gürteltiers aus dem Jahr 1902]]&lt;br /&gt;
Das Sechsbinden-Gürteltier ist die einzige [[Art (Biologie)|Art]] der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;Euphractus&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der Gruppe der [[Gürteltier]]e (Dasypoda), hier gehört sie zudem zur [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Chlamyphoridae]] und zur Unterfamilie der [[Euphractinae]]. Die nächsten verwandten Formen stellen die [[Borstengürteltiere]] (&amp;#039;&amp;#039;Chaetophractus&amp;#039;&amp;#039;) und das [[Zwerggürteltier]] (&amp;#039;&amp;#039;Zaedyus&amp;#039;&amp;#039;) dar. Die Euphractinae insgesamt stehen als [[Taxon|Schwestertaxon]] einer Gruppe bestehend aus den [[Chlamyphorinae]] mit dem [[Gürtelmull]] und den [[Tolypeutinae]] gegenüber, denen unter anderem auch die [[Kugelgürteltiere]] (&amp;#039;&amp;#039;Tolypeutes&amp;#039;&amp;#039;) und die [[Nacktschwanzgürteltiere]] (&amp;#039;&amp;#039;Cabassous&amp;#039;&amp;#039;) angehören. Die Chlamyphoridae trennten sich laut [[Molekulargenetik|molekulargenetischen]] Untersuchungen bereits im Oberen [[Eozän]] vor rund 37 Millionen Jahren. Die Diversifizierung der Euphractinae in die heute bestehenden Gattungen  begann im Oberen [[Miozän]] vor rund 11 Millionen Jahren. Fossil sind der Unterfamilie noch zahlreiche weitere Gattungen zuzuweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krull et al. 2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Delsuc et al. 2012&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gibb et al. 2015&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt werden heute fünf Unterarten anerkannt:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;E. s. boliviae&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Oldfield Thomas|Thomas]]}}, 1907; westliches [[Paraguay]], [[Bolivien]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;E. s. flavimanus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Anselme Gaëtan Desmarest|Desmarest]]}}, 1804; [[Uruguay]], östliches [[Paraguay]], nördliches [[Argentinien]], südliches [[Brasilien]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;E. s. setosus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Maximilian zu Wied-Neuwied|Wied-Neuwied]]}}, 1826; südöstliches [[Brasilien]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;E. s. sexcinctus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Carl von Linné|Linnaeus]]}}, 1758, [[Suriname]], nördliches [[Brasilien]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;E. s. tucumanus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Thomas}}, 1911; nördliches [[Argentinien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Stammesgeschichte]] des Sechsbinden-Gürteltiers reicht bis in das Mittlere [[Pleistozän]] zurück. Zu den frühesten Funden gehören solche aus der argentinischen Provinz [[Buenos Aires (Provinz)|Buenos Aires]], wo die Gürteltierart heute allerdings nicht mehr vorkommt. Funde aus dem Spätpleistozän stammen unter anderem aus den Höhlen von [[Lagoa Santa (Minas Gerais)|Lagoa Santa]] im brasilianischen Bundesstaat [[Minas Gerais]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Redford 1985&amp;quot;/&amp;gt; Weitere, ähnlich alte Fossilreste stammen aus den Höhlen &amp;#039;&amp;#039;Gruta dos Moura&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gruta do Urso&amp;#039;&amp;#039; im brasilianischen Bundesstaat [[Tocantins]]. Bereits ins frühe [[Holozän]] datieren Knochenplättchen aus der &amp;#039;&amp;#039;Gruta do Urso Fóssil&amp;#039;&amp;#039; im brasilianischen Bundesstaat [[Ceará]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Soibelzon et al. 2015&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oliveiro et al. 2014&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sechsbinden-Gürteltier wurde 1758 von [[Carl von Linné|Linnaeus]] [[Erstbeschreibung|erstmals beschrieben]], er verwies es aber zur Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Dasypus]]&amp;#039;&amp;#039;, den Langnasengürteltieren. Der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Euphractus&amp;#039;&amp;#039; stammt von [[Johann Georg Wagler]] aus dem Jahr 1830.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagler 1830&amp;quot;/&amp;gt; Das Wort bedeutet dabei so viel wie „gute Schale“ und bezieht sich auf den Rückenpanzer, der Artname &amp;#039;&amp;#039;sexcinctus&amp;#039;&amp;#039; verweist auf die sechs beweglichen Bänder. In der lokalen [[Guaraní (Volk)|Guaraní]]-Volksgruppe wird die Gürteltierart &amp;#039;&amp;#039;Tatu poju&amp;#039;&amp;#039; genannt, wobei &amp;#039;&amp;#039;poju&amp;#039;&amp;#039; die Klauen an den Zehen hervorhebt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith 2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Redford 1985&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohung und Schutz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SixBandedArmadillo CincinnatiZoo.jpg|mini|Sechsbinden-Gürteltier im Zoo von [[Cincinnati]]]]&lt;br /&gt;
Das Sechsbinden-Gürteltier wird gelegentlich vom Menschen gejagt, da es Felder umgräbt und die Samen frisst. Das Fleisch wird jedoch wegen des angeblichen starken Eigengeschmackes eher selten vom Menschen verzehrt. Eine Untersuchung bei indigenen Gruppen im argentinischen [[Gran Chaco]] ergab, dass die Menge an verzehrten Sechsbinden-Gürteltieren insgesamt 3,3 % der aufgenommenen Biomasse über ein Jahr ausmachte, wobei die Gürteltierart an drei Tagen innerhalb dieses Zeitraums konsumiert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Altrichter 2008&amp;quot;/&amp;gt; Ebenso dient der Schwanz manchmal zum Feuermachen, indem mit Hilfe von [[Feuerstein]] Funken erzeugt werden, aber auch zum Transport von Geräten zum Erzeugen von Feuer. Weiterhin wird die Gürteltierart häufig Opfer von Verkehrsunfällen, allein im Brasilianischen Bundesstaat [[São Paulo (Bundesstaat)|São Paulo]] stellt sie 37 % aller durch Fahrzeuge getöteter Säugetiere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith 2007&amp;quot;/&amp;gt; Insgesamt ist das Sechsbinden-Gürteltier jedoch weitverbreitet und gilt als einer der häufigsten Vertreter der Gürteltiere. Seitens der [[IUCN]] wird der Bestand als „nicht gefährdet“ (&amp;#039;&amp;#039;least concern&amp;#039;&amp;#039;) eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;/&amp;gt; Das Sechsbinden-Gürteltier ist in zahlreichen geschützten Gebieten vertreten, so unter anderem im [[Emas-Nationalpark]] in Brasilien&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sanderson 2003&amp;quot;/&amp;gt; und im Nationalpark [[Serra da Capivara]], ebenfalls in Brasilien gelegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vaz et al. 2012&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kent H. Redford und Ralph M. Wetzel: &amp;#039;&amp;#039;Euphractus sexcinctus &amp;#039;&amp;#039; Mammalian Species 252, 1985, S. 1–4&lt;br /&gt;
* Mariella Superina und Agustín Manuel Abba: &amp;#039;&amp;#039;Chlamyphoridae (Chlamyphorid armadillos).&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson und Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; Volume 8: &amp;#039;&amp;#039;Insectivores, Sloths and Colugos.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2018, S. 48–71 (S. 67) ISBN 978-84-16728-08-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith 2007&amp;quot;&amp;gt;Paul Smith: &amp;#039;&amp;#039;Six-banded armadillo Euphractus sexcinctus Linnaeus, 1758.&amp;#039;&amp;#039; Mammals of Paraguay 5, 2007, S. 1–16&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Redford 1985&amp;quot;&amp;gt;Kent H. Redford und Ralph M. Wetzel: &amp;#039;&amp;#039;Euphractus sexcinctus &amp;#039;&amp;#039; Mammalian Species 252, 1985, S. 1–4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Viscaino et al 2002&amp;quot;&amp;gt;S. F. Vizcaíno und N. Milne: &amp;#039;&amp;#039;Structure and function in armadillo limbs (Mammalia: Xenarthra: Dasypodidae).&amp;#039;&amp;#039; Journal of Zoology 257, 2002, S. 257, 117–127&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Medri et al. 2010&amp;quot;&amp;gt;I. M. Medri  und Mariella Superina: &amp;#039;&amp;#039;Euphractus sexcinctus.&amp;#039;&amp;#039; Edentata 11 (2), 2010, S. 170&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Andrade et al. 2006&amp;quot;&amp;gt;Fernanda Atanaena Gonçalves de Andrade, Marcus Emanuel Barroncas Fernandes, Maria Claudene Barros, Horácio Schneider: &amp;#039;&amp;#039;A Range Extension for the Yellow Armadillo, Euphractus sexcinctus Linnaeus, 1758 (Xenarthra: Dasypodidae), in the Eastern Brazilian Amazon.&amp;#039;&amp;#039; Edentata 7, 2006, S. 27–30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bonato et al. 2008&amp;quot;&amp;gt;Vinícius Bonato, Eduardo G. Martins, Glauco Machado, Cibele Q. da-Silva und Sérgio F. dos Reis: &amp;#039;&amp;#039;Ecology of the Armadillos Cabassous unicinctus and Euphractus sexcinctus (Cingulata: Dasypodidae) in a Brazilian Cerrado.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Mammalogy 89 (1), 2008, S. 168–174&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carter et al. 1983&amp;quot;&amp;gt;Tracy S. Carter und Christiane D. Encarnação: &amp;#039;&amp;#039;Characteristics and Use of Burrows by Four Species of Armadillos in Brazil.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Mammalogy 64, 1983, S. 103–108&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dalponte et al. 2004&amp;quot;&amp;gt;Júlio C. Dalponte und José A. Tavares-Filho: &amp;#039;&amp;#039;Diet of the Yellow Armadillo, Euphractus sexcinctus, in South-Central Brazil.&amp;#039;&amp;#039; Edentata 6, 2004, S. 37–41&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hass et al. 2003&amp;quot;&amp;gt;Adriani Hass, Flávio H. G. Rodrigues und Tadeu G. de Oliveira: &amp;#039;&amp;#039;The Yellow Armadillo, Euphractus sexcinctus, in the North/Northeastern Brazilian Coast.&amp;#039;&amp;#039; Edentata 5, 2003, S. 46–47&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Desbiez et al. 2006&amp;quot;&amp;gt;Arnaud Léonard Jean Desbiez, Paulo André Lima Borges und Ísis Meri Medri: &amp;#039;&amp;#039;Chasing Behavior in Yellow Armadillos, Euphractus sexcinctus, in the Brazilian Pantanal.&amp;#039;&amp;#039; Edentata 7, 2006, S. 51–53&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taber et al. 1997&amp;quot;&amp;gt;Andrew B. Taber, Andrés J. Novaro, Nora Neris und Flavio H. Colman: &amp;#039;&amp;#039;The Food Habits of Sympatric Jaguar and Puma in the Paraguayan Chaco.&amp;#039;&amp;#039; Biotropica 29, 1997, S. 204–213&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rodrigues et al. 2007&amp;quot;&amp;gt;Flávio H. G. Rodrigues, Adriani Hass, Ana C. R. Lacerda, Raquel L. S. C. Grando, Marcelo A. Bagno†, Alexandra M. R. Bezerra und Wesley R. Silva: &amp;#039;&amp;#039;Feeding Habits of the Maned Wolf (Chrysocyon brachyurus) in the Brazilian Cerrado.&amp;#039;&amp;#039; Mastozoologia Neotropical 14 (1), 2007, S. 37–51&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bechara et al. 2002&amp;quot;&amp;gt;Gervásio H. Bechara, M. P. J. Szabó, W. V. Almeida Filho, J. N. Bechara, R. I. G. Pereira, J. E. Garcia und Marcelo C. Pereira: &amp;#039;&amp;#039;Ticks associated with armadillos (Euphractus sexcinctus) and anteater (Myrmecophaga tridactyla) of Emas National Park, State of Goias, Brazil.&amp;#039;&amp;#039; Annales of the New York Academy of Sciences 969, 2002, S. 290–293&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frota et al. 2012&amp;quot;&amp;gt;Cristiane Cunha Frota, Luana Nepomuceno Costa Lima, Adalgiza da Silva Rocha, Philip Noel Suffys, Benedito Neilson Rolim, Laura Cunha Rodrigues, Maurício Lima Barreto, Carl Kendall und Ligia Regina Sansigolo Kerr: &amp;#039;&amp;#039; Mycobacterium leprae in six-banded (Euphractus sexcinctus) and nine-banded armadillos (Dasypus novemcinctus) in Northeast Brazil.&amp;#039;&amp;#039; MemoriasInstituto Oswaldo Cruz 107 (Suppl. I), 2012, S. 209–213&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krull et al. 2007&amp;quot;&amp;gt;Maren Möller-Krull, Frédéric Delsuc, Gennady Churakov, Claudia Marker, Mariella Superina, Jürgen Brosius, Emmanuel J. P. Douzery und Jürgen Schmitz: &amp;#039;&amp;#039;Retroposed Elements and Their Flanking Regions Resolve the Evolutionary History of Xenarthran Mammals (Armadillos, Anteaters and Sloths).&amp;#039;&amp;#039; Molecular Biology and Evolution 24, 2007, S.&amp;amp;nbsp;2573–2582.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Delsuc et al. 2012&amp;quot;&amp;gt;Frédéric Delsuc, Mariella Superina, Marie-Ka Tilak, Emmanuel J. P. Douzery und Alexandre Hassanin: &amp;#039;&amp;#039;Molecular phylogenetics unveils the ancient evolutionary origins of the enigmatic fairy armadillos.&amp;#039;&amp;#039; Molecular Phylogenetics and Evolution 62, 2012, 673–680&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagler 1830&amp;quot;&amp;gt;Johann Georg Wagler: &amp;#039;&amp;#039;Natürliches System der Amphibien, mit vorangehender Classification der Säugethiere und Vögel.&amp;#039;&amp;#039; J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Miinchen, 1830, S. 1–354 (S. 36)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Altrichter 2008&amp;quot;&amp;gt;Mariana Altrichter: &amp;#039;&amp;#039;Wildlife in the Life of Local People of the Semi-arid Argentine Chaco.&amp;#039;&amp;#039; Biodiversity and Conservation 15, 2008, S. 2719–2736&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;I. M. Medri und Mariella Superina: &amp;#039;&amp;#039;Euphractus sexcinctus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;IUCN 2012. IUCN Red List of Threatened Species. Version 2012.2.&amp;#039;&amp;#039; ([{{IUCN|ID=8306|ScientificName=Euphractus sexcinctus|PureURL=yes}}]), zuletzt abgerufen am 13. April 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sanderson 2003&amp;quot;&amp;gt;James Sanderson: &amp;#039;&amp;#039;Observations of Xenarthra in the Brazilian Cerrado and Guyana.&amp;#039;&amp;#039; Edentata 5, 2003, S. 40–44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vaz et al. 2012&amp;quot;&amp;gt;Vanderson Corrêa Vaz, Ricardo Tadeu Santori, Ana Maria Jansen, Ana Cláudia Delciellos and Paulo Sérgio D’Andrea: &amp;#039;&amp;#039;Notes on food habits of armadillos (Cingulata, Dasypodidae) and anteaters (Pilosa, Myrmecophagidae) at Serra da Capivara National Park (Piauí State, Brazil).&amp;#039;&amp;#039; Edentata 13, 2012, S. 84–89&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tomas et al. 2013&amp;quot;&amp;gt;Walfrido Moraes Tomas, Zilca Campos, Arnaud Léonard Jean Desbiez, Danilo Kluyber, Paulo André Lima Borges und Guilherme Mourão: &amp;#039;&amp;#039;Mating behavior of the six-banded armadillo Euphractus sexcinctus in the Pantanal wetland, Brazil.&amp;#039;&amp;#039; Edentata 14, 2013, S. 87–89&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Soibelzon et al. 2015&amp;quot;&amp;gt;Esteban Soibelzon, L. S. Avilla und M. Castro: &amp;#039;&amp;#039;The cingulates (Mammalia: Xenarthra) from the late Quaternary of northern Brazil: Fossil records, paleoclimates and displacements in America.&amp;#039;&amp;#039; [[Quaternary International]], 2015 ({{doi|10.1016/j.quaint.2015.02.052}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oliveiro et al. 2014&amp;quot;&amp;gt;Paulo V. Oliveira, Ana Maria Ribeiro, Édison V. Oliveira und Maria Somália S. Viana: &amp;#039;&amp;#039;The Dasypodidae (Mammalia, Xenarthra) from the Urso Fóssil Cave (Quaternary), Parque Nacional de Ubajara, State of Ceará, Brazil: paleoecological and taxonomic aspects.&amp;#039;&amp;#039; Anais da Academia Brasileira de Ciências 86 (1), 2014, S. 147–158&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cuellar 2008&amp;quot;&amp;gt;Erika Cuéllar: &amp;#039;&amp;#039;Biology and Ecology of Armadillos in the Bolivian Chaco.&amp;#039;&amp;#039; In: Sergio F. Vizcaíno und W. J. Loughry (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Biology of the Xenarthra.&amp;#039;&amp;#039; University Press of Florida, 2008, S. 306–312&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Urey et al. 2014&amp;quot;&amp;gt;José Luis Poma Urey und Romer Salvador Miserendino Salazar: &amp;#039;&amp;#039;Avistamientos de una peji (Euphractus sexcinctus Linnaeus, 1758) llevando su cría.&amp;#039;&amp;#039; Edentata 15, 2014, S. 66–68&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Profirio et al. 2015&amp;quot;&amp;gt;Grasiela Porfirio, Filipe Martins Santos, Leonardo Nascimento, Wanessa Teixeira Gomes Barreto, Pricila Fátima de Souza und Paula H. Santa Rita: &amp;#039;&amp;#039;An observation of chasing behavior in the yellow armadillo (Euphractus sexcinctus) at Maciço do Urucum, Corumbá, MS, Brazil.&amp;#039;&amp;#039; Edentata 16, 2015, ([http://www.xenarthrans.org/resources/newsletter/Porfirio%20et%20al_An%20observation%20of%20chasing%20behavior%20in%20the%20yellow%20armadillo%20at%20Macic%CC%A7o%20do%20Urucum,%20Brazil.pdf])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gibb et al. 2015&amp;quot;&amp;gt;Gillian C. Gibb, Fabien L. Condamine, Melanie Kuch, Jacob Enk, Nadia Moraes-Barros, Mariella Superina, Hendrik N. Poinar und Frédéric Delsuc: &amp;#039;&amp;#039;Shotgun Mitogenomics Provides a Reference Phylogenetic Framework and Timescale for Living Xenarthrans.&amp;#039;&amp;#039; Molecular Biology and Evolution 33 (3), 2015, S. 621–642&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trovati et al. 2015&amp;quot;&amp;gt;Roberto Guilherme Trovati: &amp;#039;&amp;#039;Differentiation and characterization of burrows of two species of armadillos in the Brazilian Cerrado.&amp;#039;&amp;#039; Chilena de Historia Natural 88, 2015, S. 19, [[doi:10.1186/s40693-015-0049-z]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Foster et al. 2017&amp;quot;&amp;gt;Vania Cristina Foster, Grasiela Porfirio, Diego Viana, Pedro Sarmento und Erich Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Yellow armadillos (Euphractus sexcinctus) can predate on vertebrates as large as a chicken.&amp;#039;&amp;#039; Mammalia 81 (3), 2017, S. 319–322 ([https://www.degruyter.com/view/j/mamm.ahead-of-print/mammalia-2016-0002/mammalia-2016-0002.xml?format=INT])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Superina et al. 2018&amp;quot;&amp;gt;Mariella Superina und Agustín Manuel Abba: &amp;#039;&amp;#039;Chlamyphoridae (Chlamyphorid armadillos).&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson und Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; Volume 8: &amp;#039;&amp;#039;Insectivores, Sloths and Colugos.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2018, S. 48–71 (S. 67) ISBN 978-84-16728-08-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ayala et al. 2021&amp;quot;&amp;gt;Guido Marcos Ayala, María Estela Viscarra und Robert Benedict Wallace: &amp;#039;&amp;#039;First records of the seven-banded armadillo (Dasypus septemcinctus) and the six-banded armadillo (Euphractus sexcinctus) in northwestern Bolivia.&amp;#039;&amp;#039; Edentata 22, 2021, S. 42–46&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Euphractus sexcinctus|Sechsbinden-Gürteltier}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2006&lt;br /&gt;
|ID=8306&lt;br /&gt;
|ScientificName=Euphractus sexcinctus&lt;br /&gt;
|YearAssessed=2006&lt;br /&gt;
|Assessor=Cuellar &amp;amp; members of the Edentate Specialist Group&lt;br /&gt;
|Download=13. April 2013&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gürteltiere]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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