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	<title>Seborrhoisches Ekzem - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Seborrhoisches_Ekzem&amp;diff=65492&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JKS: /* Antimykotika */</title>
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		<updated>2025-12-05T10:34:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Antimykotika&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = L21.0&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Seborrhoea capitis&amp;lt;br /&amp;gt;- Seborrhoischer Milchschorf&lt;br /&gt;
| 02-CODE = L21.1&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Seborrhoisches Ekzem der Kinder&lt;br /&gt;
|03-BEZEICHNUNG= Seborrhoisches Ekzem, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
|03-CODE= L21.9&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seborrhoeic dermatitis.jpg|mini|Seborrhoisches Ekzem im Gesicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seborrhoeic dermatitis head.jpg|mini|Akutes Seborrhoisches Ekzem auf der Kopfhaut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seborrhoisches Ekzem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seborrhoische Dermatitis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morbus Unna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plewig-531-536&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=G. Plewig et al. |Titel=Braun-Falco’s Dermatologie, Venerologie und Allergologie |Band=1 |Auflage=6., überarbeitete und erweiterte |Verlag=Springer |Datum=2012 |Seiten=531–536}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wird ein Hautausschlag ([[Ekzem]]) bezeichnet, der besonders auf der Kopfhaut und im Gesicht auftritt und meist mit [[Hautschuppe|Schuppungen]] verbunden ist. Eine spezielle Form des Ausschlags bei Neugeborenen, das [[Seborrhoisches Säuglingsekzem|seborrhoische Säuglingsekzem]], ist unter dem volkstümlichen Namen &amp;#039;&amp;#039;Milchschorf&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epidemiologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkrankung kommt oft bei Säuglingen im Alter von weniger als drei Monaten vor. Daneben tritt das Seborrhoische Ekzem bevorzugt um das 4. Lebensjahrzehnt auf. Ca. 5 % der Gesamtbevölkerung leiden an einer behandlungsbedürftigen Form.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plewig-531-536&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Prävalenz]] in Mitteleuropa liegt bei 3–10 % der Bevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.enzyklopaedie-dermatologie.de/dermatologie/ekzem-seborrhoisches-des-erwachsenen-1117#section-8984 |titel=Ekzem seborrhoisches des Erwachsenen |werk=Fachbereich Dermatologie - Altmeyers Enzyklopädie |abruf=2017-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind mehr Männer als Frauen betroffen. Bei Patienten mit erworbener [[Immundefizienz]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[AIDS]]) steigt die [[Inzidenz (Epidemiologie)|Inzidenz]] deutlich auf 30–80 % an. Die Hauterkrankung ist durch Perioden der Verschlimmerung und Besserung gekennzeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Del_Rosso-32-38&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. Q. Del Rosso |Titel=Adult seborrheic dermatitis. A status report on practical topical management |Sammelwerk=J Clin Aesthet Dermatol |Band=4 |Nummer=5 |Datum=2011-05 |Seiten=32–38 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome und Beschwerden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entsteht ein Hautausschlag (häufig mit gelblichen [[Hautschuppe|Schuppen]]), der die behaarte Kopfhaut (Gneis) und angrenzende Bereiche, die Haut um die Nase, das Kinn, die Augenbrauen, die Augenlider und die Haut um die Ohren betreffen kann. In schweren Fällen können auch das Brustbein und der Rücken entlang der Wirbelsäule betroffen sein. Ein starker Juckreiz kann auftreten, aber auch völlig fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen und Komplikationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Kratzen kann die geschwächte Haut verletzt werden und sich zusätzlich entzünden und bluten. Eine zusätzliche bakterielle Besiedlung ist möglich. Die betroffenen Stellen können kosmetisch sehr beeinträchtigen, verheilen aber in aller Regel ohne Narbenbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Pathogenese]] des Seborrhoischen Ekzems ist nicht vollständig geklärt. Es werden mehrere Ursachen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Hauptursache kann eine erhöhte Talgproduktion und die dadurch bedingte Zunahme der Besiedlung mit [[Malassezia|Malassezia-Hefen]] sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arsic_et_al&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=V. S. Arsic Arsenijevic, D. Milobratovic, A. M. Barac, B. Vekic, J. Marinkovic, V. S. Kostic |Titel=A laboratory-based study on patients with Parkinson’s disease and seborrheic dermatitis. The presence and density of Malassezia yeasts, their different species and enzymes production |Sammelwerk=BMC Dermatology |Band=14 |Datum=2014-03 |ArtikelNr=5 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Man ging davon aus, dass die Hautausschläge eine Reaktion auf Stoffwechselprodukte des [[Hefen|Hefepilzes]] &amp;#039;&amp;#039;[[Malassezia furfur]]&amp;#039;&amp;#039; (vormals &amp;#039;&amp;#039;Pityrosporum ovale&amp;#039;&amp;#039; genannt) sind. Inzwischen ist bekannt, dass mehrere Malassezia-Hefen beteiligt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arsic_et_al&amp;quot; /&amp;gt; Diese eigentlich harmlosen Besiedler der menschlichen Haut vermehren sich bei den Betroffenen übermäßig und erreichen so [[Krankheitswert]], indem sie zu Entzündungen und Ekzemen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand des [[Zentralnervensystem|zentralen Nerven-]] und des [[Immunsystem]]s scheint von Bedeutung zu sein. Das Seborrhoische Ekzem tritt vermehrt beim [[Morbus Parkinson]] und bei [[AIDS]]-Patienten auf. Auch Stressfaktoren scheinen eine Rolle zu spielen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{AWMF|https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/013-024.html|Psychosomatische Dermatologie (Psychodermatologie)|S2|Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)|2006}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Nach Schätzungen verfügen etwa die Hälfte aller Menschen über eine genetische [[Disposition (Medizin)|Prädisposition]] für die Erkrankung. Das bedeutet aber keineswegs, dass sie auch tatsächlich erkranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schweiß|Schwitzen]], atmungsinaktive Kleidung oder [[Okklusion (Pharmazie)|Okklusion]] durch ungeeignete, d. h. zu fettige Hautpflegeprodukte begünstigen bei Erkrankten die Symptome.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
Durch die charakteristisch betroffenen Hautpartien und den typisch wechselnden Verlauf der Erkrankung kann der Hautarzt normalerweise schnell auf eine seborrhoische Dermatitis schließen. Im Zweifelsfall kann eine [[Biopsie]] Klarheit bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=G. W. Clark |Titel=Diagnosis and treatment of seborrheic dermatitis |Sammelwerk=American Family Physician |Band=91 |Nummer=3 |Datum=2015 |Seiten=185–190 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Ziele der Behandlung sind, die sichtbaren Zeichen zu entfernen und weitere Symptome wie [[Erythema|Erytheme]] und [[Pruritus]] zu mindern bzw. zu beseitigen. Dies beinhaltet, die Talgproduktion zu reduzieren, die Besiedlung mit Malassezia-Hefen zu vermindern und die Entzündung zu kontrollieren. Da es sich um eine meist chronische Erkrankung handelt, ist häufig eine [[Erhaltungstherapie]] angezeigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Del_Rosso-32-38&amp;quot; /&amp;gt; Bei Babys ist der Verlauf dagegen selten chronisch.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.enzyklopaedie-dermatologie.de/artikel?id=1117&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antimykotika ===&lt;br /&gt;
[[Antimykotisch]]e Arzneimittel wirken therapeutisch, indem sie die Besiedlung mit Malassezien reduzieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. R. Schwartz et al. |Titel=A comprehensive pathophysiology of dandruff and seborrheic dermatitis. Towards a more precise definition of scalp health |Sammelwerk=Acta Derm Venereol |Band=93 |Nummer=2 |Datum=2013 |Seiten=131–137 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Azol]]e: [[Ketoconazol]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plewig-531-536&amp;quot; /&amp;gt; [[Bifonazol]], [[Clotrimazol]], [[Econazol]], [[Isoconazol]] und [[Sertaconazol]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Goldust, M. R. Ranjkesh, M. Amirinia, F. Golforoushan, E. Rezaee, M. A. Rezazadeh Saatlou |Titel=Sertaconazole 2 % cream versus hydrocortisone 1 % cream in the treatment of seborrheic dermatitis |Sammelwerk=The Journal of dermatological treatment |Datum=2013-02 |Sprache=en |Kommentar=elektronische Veröffentlichung vor dem Druck |DOI=10.3109/09546634.2012.755251 |PMID=23210976}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ciclopirox]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=K.-H. Nietsch |url=https://www.gd-online.de/german/veranstalt/abstracts2002_d/Nietsch2002_d.htm |titel=Wirksamkeit von Ciclopirox beim seborrhoischen Ekzem |werk=GD – Online {{!}} Jahrestagung Hamburg |abruf=2017-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Calcineurin-Inhibitoren ===&lt;br /&gt;
[[Calcineurin]]-Inhibitoren wirken immunsuppressiv und antientzündlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wirkstoffe:&lt;br /&gt;
** Pimecrolimus: Der äußerlich angewendete [[Immunmodulator]] [[Pimecrolimus]] wirkt gegen die Entzündungsreaktion und zeigte in Studien eine Besserung des seborrhoischen Ekzems.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hort, Nilles, Mayser&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=W. Hort, M. Nilles, P. Mayser |Titel=Malassezia-Hefen und ihre Bedeutung in der Dermatologie |Sammelwerk=[[Der Hautarzt]] |Verlag=Springer Medizin |Datum=2006-07 |Seiten=641 |DOI=10.1007/s00105-006-1170-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wird in Verbindung mit Lithiumsuccinat und Zinksulfat als Therapiemaßnahme empfohlen.&lt;br /&gt;
** Tacrolimus: Der äußerlich angewendete Immunmodulator [[Tacrolimus]] zeigte in Studien eine Besserung des seborrhoischen Ekzems, wobei neben einer antiinflammatorischen auch eine [[fungizid]]e Wirkung gegenüber &amp;#039;&amp;#039;Malassezia furfur&amp;#039;&amp;#039; nachgewiesen werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hort, Nilles, Mayser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natriumbituminosulfonat ===&lt;br /&gt;
Natrium[[Ammoniumbituminosulfonat#Synthese|bituminosulfonat]] wirkt antiseborrhoisch, antimykotisch, [[antiinflammatorisch]] und [[antibakteriell]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;D. Kulenkamp, J. Warnecke: &amp;#039;&amp;#039;Helles sulfoniertes Schieferöl in der Therapie des seborrhoischen Ekzems der Kopfhaut.&amp;#039;&amp;#039; derm(2), 1996, S.&amp;amp;nbsp;394–401.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kortikoide ===&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Glucocorticoid]]haltige Cremes (etwa mit dem Wirkstoff [[Clobetasolpropionat]]) sind eine Therapieoption, die bezüglich der Symptome des seborrhoischen Ekzems schnell Linderung verschafft. Falls sie nur kurzzeitig angewendet werden, halten sich die Nebenwirkungen in Grenzen. Längerfristiges (z.&amp;amp;nbsp;B. Monate, bzw. mehr als 14 Tage am Stück) oder unkontrolliertes Verwenden solcher Präparate kann unerwünschte Folgen, insbesondere auch für die behandelte Haut, haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiefmütterchenkraut (Viola tricolor) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wildes Stiefmütterchen|Stiefmütterchenkraut]] wirkt [[antiphlogistisch]], [[antioxidativ]] und [[cortison]]ähnlich. Die Wirksamkeit bei Ekzemen konnte im Tierversuch bestätigt werden, es wird zur Behandlung leichter seborrhoischer Hauterkrankungen positiv bewertet. Während der Blütezeit zwischen Mai und August werden die oberirdisch wachsenden Pflanzenteile gesammelt und zur Droge weiterverarbeitet. Die Anwendung kann als Teeaufguss innerlich und äußerlich erfolgen, zudem existieren Shampoo und Hautöl als Fertigarzneimittel. [[Nebenwirkung|Unerwünschte Wirkungen]], [[Kontraindikation]]en sowie [[Sensibilisierung (Medizin)|Sensibilisierungen]] sind nicht bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Augustin |Titel=Phytotherapie bei Hauterkrankungen |Verlag=Elsevier, Urban &amp;amp; Fischer |Datum=2004 |ISBN=3-437-56120-0 |Kapitel=6.46 Stiefmütterchen |Seiten=226–227 |Online={{Google Buch |BuchID=bPdFHIopFnkC |Seite=226}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=S. Meyer, T. Vogt, M. Landthaler, S. Karrer |Titel=Einsatz von Phytopharmaka in der Dermatologie – Indikationen, Therapiehinweise und Nebenwirkungen |Sammelwerk=Der Hautarzt |Verlag=Springer Medizin |Datum=2005-05 |Seiten=494 |DOI=10.1007/s00105-005-0949-y}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Topische Therapie – behaarte Kopfhaut ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kopfhaut sollte immer mitbehandelt werden, da sich auch hier Malassezien befinden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Y. Adler |Titel=Hautkrankheiten im Blick. Ein Fotoatlas |Auflage=3., überarb. und erw. |Datum=2016 |Seiten=91–93}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die behaarte Kopfhaut werden spezielle Shampoos oder Cremes eingesetzt.&lt;br /&gt;
Wirkstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ketoconazol&amp;lt;ref name=&amp;quot;Del_Rosso-32-38&amp;quot; /&amp;gt; wirkt antimykotisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Octopirox]] (bzw. [[Pirocton-Olamin]]) wirkt [[antimykotisch]], [[antibakteriell]] und zusätzlich [[antiinflammatorisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natriumbituminosulfonat wirkt antiseborrhoisch, [[antimykotisch]], [[antiinflammatorisch]] und [[antibakteriell]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In leichteren Fällen helfen Anti-Schuppen-Haarshampoos, beispielsweise mit [[Zink-Pyrithion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shampoos mit dem Wirkstoff [[Salicylsäure]] werden empfohlen. Dadurch werden die Hornschichten aufgeweicht und ein Peeling (Abrubbeln toter Hautschichten) erleichtert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Systemische Behandlung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Therapie des Seborrhoischen Ekzems erfolgt in erster Linie [[Topische Anwendung|lokal]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hort, Nilles, Mayser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei stark ausgeprägten Befunden und häufigen [[Rezidiv]]en wird auf [[Systemische Aufnahme|systemische]] Antimykotika zurückgegriffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hort, Nilles, Mayser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Hautpflege ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Reinigung sollte ein seifenfreies [[Syndet]] mit einem leicht sauren pH-Wert verwendet werden. Für die Gesichtspflege kann generell eine leichte Emulsion, Creme oder Gel mit geringem Fettgehalt gewählt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;S. Bender: &amp;#039;&amp;#039;Körperpflegekunde.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosmetische Produkte (z.&amp;amp;nbsp;B. Cremes, Lotionen) mit dem Wirkstoff [[Harnstoff]] (Urea) zeigen je nach Schwere ebenfalls Erfolge. Sie helfen, akute Zustände zu mildern oder ohne weitere Medikation abklingen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbeugung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Aufenthalte an der Sonne sind dem Abheilen der Symptome sehr förderlich, auch UV-Strahlung (besonders im Winter) wird von vielen Ärzten empfohlen. Der Grund dafür ist, dass die UV-Strahlung das Wachstum des Hefepilzes Malassezia furfur hemmt, der als Auslöser des Ausschlages vermutet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. R. Wikler, N. Janssen, D. P. Bruynzeel, C. Nieboer |Titel=The effect of UV-light on pityrosporum yeasts. Ultrastructural changes and inhibition of growth |Sammelwerk=[[Acta Dermato-Venereologica]] |Band=70 |Datum=1990 |Seiten=69–71 |Sprache=en |PMID=1967880}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen sehr kurzen Haarschnitt (dadurch kommt mehr Luft und Sonne an die betroffenen Stellen) und durch häufiges Haarewaschen, spätestens alle zwei Tage, können die Symptome gemildert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handelsnamen ==&lt;br /&gt;
=== Monopräparate ===&lt;br /&gt;
* [[Calcineurin]]-Inhibitoren (verschreibungspflichtig, Off-Label): Protopic®, Elidel®&lt;br /&gt;
* Natriumbituminosulfonat: Ichthoderm® (D), Ichthomed&lt;br /&gt;
* [[Antimykotika]]: Nizoral® (CH, D) ([[Off-label]]), Terzolin® (D), Selergo® (D)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Seborrhö]]&lt;br /&gt;
* [[Schuppenflechte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Peter Altmeyer]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Seborrhoisches Ekzem&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Enzyklopädie der Dermatologie, Allergologie, Umweltmedizin&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin/Heidelberg&lt;br /&gt;
   |Datum=2013&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.enzyklopaedie-dermatologie.de/artikel?id=1117}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Katrin Decker&lt;br /&gt;
   |Titel=Das seborrhoische Ekzem – Ein Spannungsfeld in der Dermatologie&lt;br /&gt;
   |Datum=&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Dissertation&lt;br /&gt;
   |Online=https://d-nb.info/972299467/34&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=1640&lt;br /&gt;
   |DNB=972299467}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.dermis.net/dermisroot/de/14440/diagnose.htm DermIs: &amp;#039;&amp;#039;Seborrhoisches Ekzem&amp;#039;&amp;#039; (Bilder zur Diagnose)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hautkrankheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Kinderheilkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JKS</name></author>
	</entry>
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