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	<title>Sebastian Köppel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T17:09:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sebastian_K%C3%B6ppel&amp;diff=1582008&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drahreg01: GNDCheck.</title>
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		<updated>2025-10-24T12:29:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GNDCheck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sebastian Köppel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keppel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 1548 in [[Schlaggenwald]]; † nach 13. November 1613 ebenda) war ein frühneuzeitlicher [[Böhmen|böhmischer]] Unternehmer. Er besaß das Hammerwerk in [[Potůčky|Breitenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Köppel war in der Bergstadt Schlaggenwald begütert und zog 1583 an die sächsisch-böhmische Grenze, wo er vom Rat der [[Horní Blatná|Bergstadt Platten]] die Rechte zur Errichtung eines [[Eisenhammer|Hammerwerks]] unweit des Zusammenflusses von [[Breitenbach (Schwarzwasser)|Breitenbach]] und [[Schwarzwasser (Zwickauer Mulde)|Schwarzwasser]] für 800 Gulden erwarb. Von [[Ferdinand II. (Tirol)|Ferdinand II.]] wurden ihm Eisensteine aus dem Bergrevier Platten zugesichert. Die Eisenerzeugnisse sollte er an Böhmische Bergstädte verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ließ in Breitenbach ein Hammerwerk mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden errichten. Um genügend Erze für die Verarbeitung in seinem Hammerwerk zu erhalten, kaufte er 1587 u. a. eines der bekanntesten Zinnbergwerke des westlichen [[Erzgebirge]]s, die Grube &amp;#039;&amp;#039;Fleschmaul&amp;#039;&amp;#039; bei [[Carlsfeld (Eibenstock)|Carlsfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1591 errichtete er im damaligen &amp;#039;&amp;#039;Höllengrund&amp;#039;&amp;#039; den &amp;#039;&amp;#039;Höllhammer&amp;#039;&amp;#039; samt Zubehör. Die Siedlung führte ab etwa 1604 den Namen [[Klingenthal]] nach den neuen Besitzern, den Hammerherren [[Nikolaus Klinger|Klinger]]. In der Feudalherrschaft der [[Schlik|Grafen Schlick]] besaß Köppel ein Hammerwerk an der Wilden Steinroda mit Hammergut, Ställen, Scheunen, Wohnhäusern sowie allen Hammereinrichtungen. Er verkaufte es für 1514 böhmische Gulden an Hans Hutschenreuter (1547- vor dem 3. Juni 1606) von [[Eibenstock]] in Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Köppel ist auch zeitweise als Besitzer des [[Rotava|Rothau]]er Hammerwerkes bei [[Jindřichovice|Heinrichsgrün]] in Böhmen nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. September 1592 wurde den Schlaggenwalder Brüdern Hans, Sebastian und Christoph Köppel in [[Prag]] ein Wappen mit der Krone verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Österreichisches Staatsarchiv, Signatur: AT-OeStA/AVA Adel RAA 228.38 unter https://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=2531416&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hammerherr betrieb Sebastian Köppel Breitenbach bis 1599, bevor er es gewinnbringend für 8000 Taler an die zwei Brüder [[Gabriel Siegel|Gabriel]] und Melchior (1558–1626) aus der sächsischen Hammermeisterfamilie Siegel und an den ebenfalls aus Sachsen stammenden Hammermeister Melchior Kleinhempel verkaufte und nach Schlaggenwald zurückzog.&amp;lt;ref&amp;gt;Sieber, Siegfried: &amp;#039;&amp;#039;Eisengewerbe in Schlesien, Sachsen, Thüringen, Böhmen und in der Oberpfalz&amp;#039;&amp;#039;. In: Schwerpunkte der Eisengewinnung und Eisenverarbeitung in Europa 1500–1650. Kölner Kolloquien zur internationalen Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Band 2. Hrsg. [[Hermann Kellenbenz]]. Böhlau Verlag Köln Wien, 1974. Seite 250–251.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Der Vater des Sebastian Köppel war der Schlaggenwalder Bürger Hans Köppel. Sebastian Köppel heirate vermutlich kurz vor dem 16. September 1588 die Maria N. N., zwei Kinder sind bekannt. In zweiter Ehe heiratete er vor Februar 1603 in Schlaggenwald die „ehrbare Frau“ Regina Dorothea Siegel (* in Eibenstock; † nach 8. April 1616 in Schlaggenwald), Tochter des „ehrbaren Herrn N. N. Siegel von Eubenstock“, aus dieser Ehe sind fünf Kinder bekannt. Sein Bruder Hans (* um 1546; † 9. Juli 1601 in Schlaggenwald) war Senator und etwa ab 1583 Bürgermeister in Schlaggenwald, sein Bruder Christoph (* um 1550 in Schlaggenwald; † vor 30. Januar 1604 in Schlaggenwald) war Bäckermeister in Schlaggenwald.&amp;lt;ref&amp;gt;Ortsfamilienbuch Schlaggenwald unter https://ofb.genealogy.net/famreport.php?ofb=schlaggenwald&amp;amp;ID=I4699&amp;amp;lang=de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-10-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koppel, Sebastian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hammerherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königreich Böhmen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 16. oder 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Köppel, Sebastian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=frühneuzeitlicher böhmischer Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Jahrhundert oder 17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drahreg01</name></author>
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