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	<title>Sebastian Droste - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T11:07:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sebastian_Droste&amp;diff=2499243&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-31804-5: /* Leben */ nur Beleg eingefügt</title>
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		<updated>2025-08-02T17:10:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; nur Beleg eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grab SebastianDroste (WillyKnobloch) JüdischerFriedhof HamburgOhlsdorf (2).jpg|mini|Grabstein „Willi Knobloch“, Jüdischer Friedhof Ohlsdorf (Ilandkoppel)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sebastian Droste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Willi Knobloch&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Februar]] [[1898]] in [[Hamburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsregister StA Hamburg 3, Nr. 233/1898&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[27. Juni]] [[1927]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister StA Hamburg 3, Nr. 349/1927&amp;lt;/ref&amp;gt;), war ein [[Deutschland|deutscher]] Tänzer, Lyriker und Schauspieler. Zusammen mit seiner Ehefrau [[Anita Berber]] gehörte er zu den skandalreichsten Persönlichkeiten der [[Weimarer Republik]] und war bis zu seinem Tode einer der bedeutendsten Tänzer des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Droste wurde in Hamburg unter dem Namen Willi Knobloch in eine reiche jüdische [[Patrizier]]familie geboren. Sein Vater war der Kaufmann Hugo Knobloch, seine Mutter Franziska Knobloch, geb. Simon. Seine Anfänge beim Tanz hatte er im Ensemble von [[Celly de Rheidt]] als einer ihrer Tänzer. Danach hatte er einige Soloprojekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1920er-Jahre lernte er die Schauspielerin und Tänzerin Anita Berber kennen, die er angeblich 1923 in [[Budapest]] geheiratet haben soll; eine genaue Bestätigung konnte bis heute nicht gefunden werden. Beide erarbeiteten ein Bühnenkonzept mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Tänze des Lasters, des Grauens und der Ekstase&amp;#039;&amp;#039;, die auch die [[Performance (Kunst)|Performance]] von Gedichten und Tanzszenen enthielt. Damit tourten sie durch ganz Mitteleuropa und traten mit der Show in [[Berlin]], [[Wien]], [[Prag]] und Budapest auf. Die Show wurde ein Skandal, gleichzeitig wurden beide Tänzer damit sehr berühmt. Es folgte ein Bildband der bekannten Photographin [[Madame d’Ora]], die Droste und Berber während der Show fotografiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende der Tournee und des Erfolges kam es zum Zerwürfnis mit Berber, worauf Droste mitsamt ihrem Schmuck nach [[New York City]] verschwand, wo er sich zunächst als [[Baron]] ausgab und später als Journalist für eine deutsche Zeitung arbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berliner-zeitung.de/open-source/yoga-sexpartys-drogen-wie-ein-deutscher-dandy-in-den-1920ern-new-york-aufmischte-li.2255085 |titel=Yoga, Sexpartys, Drogen: Wie ein deutscher Dandy in den 1920ern New York aufmischte |datum=2024-09-19 |sprache=de |abruf=2025-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Rückkehr nach Hamburg starb der [[kokain]]süchtige und homosexuelle Künstler dort am 27. Juni 1927 im Haus seiner Eltern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sebastian Droste wurde als &amp;#039;&amp;#039;Willi Knobloch&amp;#039;&amp;#039; im Bereich der Familiengrabstätte &amp;#039;&amp;#039;Knobloch&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Jüdischer Friedhof Ohlsdorf|Jüdischen Friedhof Ilandkoppel]] in [[Hamburg-Ohlsdorf]],  Planquadrat N 1–63, beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.xn--jdischer-friedhof-altona-vsc.de/img/Datenbanken/ilandkoppel_grabregister.pdf |wayback=20160817175509 |text=Grabregister |archiv-bot=2023-01-08 07:31:20 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://jfhh.org/plan.html Friedhofsplan]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die Revue- und Varieteshow der &amp;#039;&amp;#039;Tänze des Lasters, des Grauens und der Ekstase&amp;#039;&amp;#039; (1922) hatte Droste und Berber zur Herausgabe eines Buches mit gleichem Titel gebracht (1923), dem ein Dokumentarkurzfilm zu dem Thema von [[Fritz Freisler]] folgte. In dem Buch erschienen auch die zahlreichen Gedichte des Lyrikers Droste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Revue wurden einzelne skandalträchtige Szenen gezeigt, so &amp;#039;&amp;#039;Der heilige Sebastian&amp;#039;&amp;#039; (nach dem sich Droste offensichtlich seinen Vornamen gegeben hatte), &amp;#039;&amp;#039;Kokain&amp;#039;&amp;#039; und andere. So ließ er sich auch als [[Vampir]] gekleidet ablichten. Viele Tänze der beiden wurden halbnackt oder nackt aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Tänze des Lasters, des Grauens und der Ekstase&amp;#039;&amp;#039;, zusammen mit Anita Berber, Gloriette Verlag, Wien, 1923.&lt;br /&gt;
:Englische Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Dances of Vice, Horror, and Ecstasy.&amp;#039;&amp;#039; Übers. v. Merrill Cole. Side Real Press, Newcastle upon Tyne 2012. ISBN 978-0-9542953-7-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Willy Knobloch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Versensporn – Heft für lyrische Reize.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 56) Hrsg. von Tom Riebe. Edition Poesie schmeckt gut, Jena 2024, 120 Exemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Algol (Film)|Algol – Tragödie der Macht.]]&amp;#039;&amp;#039; 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tänze des Grauens, des Lasters und der Ekstase.&amp;#039;&amp;#039; Kurzdokumentation, Regie: Fritz Freisler, 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Way&amp;#039;&amp;#039; (Unvollendet), Tanzfilm. 1929 ([[postum]]), Regie: [[Francis Bruguière]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Hergemöller, Mann für Mann, Suhrkamp-Verlag, 2001.&lt;br /&gt;
* www.bookslut.com/nonfiction/2007_06_011201.php&lt;br /&gt;
* www.dieterwunderlich.de/Anita_Berber.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1687463}}&lt;br /&gt;
* [https://siderealpressxtras.blogspot.com/2012/06/anita-berber-sebastian-droste-and.html &amp;#039;&amp;#039;Anita Berber, Sebastian Droste, and the &amp;#039;&amp;#039;Dances of Vice, Horror and Ecstasy] (ausführliche Biografie auf der Website des Verlages der englischen Übersetzung, mit zahlreichen Fotos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126134952|LCCN=no2007106244|NDL=|VIAF=10829285}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Droste, Sebastian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tänzer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Droste, Sebastian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Knobloch, Willy (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Tänzer, Lyriker und Schauspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Februar 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Juni 1927&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-31804-5</name></author>
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