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	<title>Sebastian Abratzky - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T14:55:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sebastian_Abratzky&amp;diff=1798906&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: lt. Sterbeurkunde und Dresdner Nachrichten von 1897</title>
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		<updated>2026-02-05T22:51:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lt. Sterbeurkunde und Dresdner Nachrichten von 1897&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sebastian Abratzky - Schornsteinfeger und Bergsteiger.jpg|mini|Sebastian Abratzky]]&lt;br /&gt;
[[Datei:08585-Königstein-1907-Festung mit Abratzkyfelsen-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|Festung mit Abratzkyfelsen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sebastian Abratzky Grab Dresden.JPG|mini|Grab Sebastian Abratzkys auf dem Johannisfriedhof in Dresden]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Friedrich Sebastian Abratzky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. August]] [[1829]] in [[Mahlis]] bei [[Oschatz]]; † [[26. Januar]] [[1897]] in [[Dresden]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stadtarchiv Dresden]], Standesamt Dresden I, Sterbe-Nebenregister 1897, Nr. 160.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein Schornsteinfegergeselle, der am 19.&amp;amp;nbsp;März 1848 ohne Hilfsmittel über die Außenwand in die [[Festung Königstein]] einstieg. Diese Besteigung gilt als ein Meilenstein in der Entwicklung des Sportkletterns in der [[Sächsische Schweiz|Sächsischen Schweiz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dietrich Hasse]]: &amp;#039;&amp;#039;Wiege des Freikletterns – Sächsische Marksteine im weltweiten Alpinsport bis Mitte des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; [[Bergverlag Rother]], München, 2. Auflage 2000. ISBN 3-7633-8103-1. Seite 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend ==&lt;br /&gt;
Sebastian Abratzky wurde am 22.&amp;amp;nbsp;August 1829 in Mahlis geboren und hatte im Frühjahr 1848 mit 18 Jahren seine Schornsteinfegerlehre beendet. Danach ging er auf die [[Wanderjahre|Walz]] und kam nach [[Dresden]]. In [[Königstein (Sächsische Schweiz)|Königstein]] bewunderte er die gleichnamige [[Festung Königstein|Festung]] und erfuhr, dass jeder Besucher einen [[Taler]] zehn [[Neugroschen]] Eintritt zahlen musste. Da er kein Geld hatte, kletterte er an der fast durchgehend senkrechten Sandsteinwand in einer hohen Felsspalte zur Festung hoch. Nach anderthalb Stunden stieg er mit letzter Kraft über die Brustwehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unt&amp;quot; /&amp;gt; Gerade läuteten die Kirchenglocken der Stadt zu Mittag. Die Wache nahm ihn fest und führte ihn vor den Kommandanten, der ihn einen halben Tag in den Arrest steckte. Dann entließ er ihn aus der Haft und wies ihn in seinen Geburtsort [[Mahlis]] zurück. Abratzky behauptete später, er sei wegen seines &amp;#039;&amp;#039;verwegenen Streichs&amp;#039;&amp;#039; 12 Tage arretiert gewesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schindler&amp;quot;&amp;gt;Joachim Schindler: &amp;#039;&amp;#039;Sebastian Abratzky – ein sächsischer Münchhausen?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Neue Sächsische Bergsteiger&amp;#039;&amp;#039;, Mitteilungsblatt des SBB, 13. Jahrgang, Heft Nr. 2, Juni 2002, S. 36–39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben nach der Besteigung ==&lt;br /&gt;
Bereits vor seiner Entlassung stand im &amp;#039;&amp;#039;Pirnaischen Wochenblatt&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
„Ein harmloser Schornsteinfeger hat es vollbracht, wozu unermessliche Streitkräfte nicht in der Lage gewesen waren!“&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvz&amp;quot; /&amp;gt; Später veröffentlichte Abratzky ein Buch und hielt Vorträge, in denen er seinen Aufstieg in die Festung ausschmückte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alter und Ende ==&lt;br /&gt;
Ab 1860 verbüßte Abratzky eine fünfjährige [[Arbeitshaus]]strafe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schindler&amp;quot; /&amp;gt; Von 1865 bis 1870 saß Abratzky wegen Diebstahls und Landstreicherei und aufgrund eines von ihm verübten Einbruches im Zuchthaus. Er begann zu trinken, so fand man ihn sturzbetrunken und hilflos im Koma auf einer Straße in Dresden. Abratzky verstarb darauf am 26.&amp;amp;nbsp;Januar 1897 in Dresden in einer Polizei-Haftanstalt und wurde auf dem [[Johannisfriedhof (Dresden)|Johannisfriedhof]] beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstein ==&lt;br /&gt;
In seinem Geburtsort Mahlis stellte im April 1998 der dortige Heimatverein auf dem Dorfplatz den nach ihm benannten Abratzky-Stein als Gedenkstein auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Abratzky-Kamin ==&lt;br /&gt;
Der nach Abratzky benannte &amp;#039;&amp;#039;Abratzky-Kamin&amp;#039;&amp;#039; wurde nach ihm erstmals wieder 1923 durchstiegen. Eine Königsteiner Firma erhielt danach den Auftrag, den Kamin zuzumauern, letztlich wurde er jedoch nur mit Stacheldraht abgesperrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schindler&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1955 war die Festung nach Schließung des [[Jugendwerkhof]]s wieder öffentlich zugänglich. Damit war es Bergsteigern erneut möglich, den Kamin zu erklettern. Die erste Nachkriegsbesteigung des seitdem mit Schwierigkeitsgrad&amp;amp;nbsp;IV nach der sächsischen [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeitsskala]] bewerteten Weges fand am 8. August 1955 statt. 1956 wurde ein erstes [[Gipfelbuch|Wandbuch]] installiert. 1991 wurde der Abratzky-Kamin erstmals im Kletterführer aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schindler&amp;quot; /&amp;gt; Er zählt seitdem zu den drei im [[Klettergebiet Sächsische Schweiz]] als Ausnahmen zugelassenen [[Massiv]]klettereien – normalerweise ist in der Sächsischen Schweiz Klettern nur an den ausgewiesenen [[Klettergipfel]]n erlaubt. Der etwa 34 Meter hohe Kamin wird von Kletterern heute in etwa 15 bis 20 Minuten durchstiegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schindler&amp;quot; /&amp;gt; Unterhalb der Mauer muss man jedoch abseilen, da das Übersteigen der Mauer verboten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Textgleiche Zeitschriftenartikel:&lt;br /&gt;
** {{Gartenlaube |Wikisource=Die einzige Eroberung des Königsteins |Autor=-tz- |Jahr=1859 |Heft=12 |Seite=171–174}}&lt;br /&gt;
** N.N. &amp;#039;&amp;#039;Die einzige Eroberung des Königsteins.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Erzähler. Ein Unterhaltungsblatt für Jedermann.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 26 vom 30. März 1859, Geiger, Augsburg 1859, S. 102–104, 106–108 ([https://books.google.de/books?id=a1VEAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA102#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google-Buchsuche]).&lt;br /&gt;
* Sebastian Abratzky: &amp;#039;&amp;#039;Die einzige Ersteigung der Festung Königstein.&amp;#039;&amp;#039; Zerbst 1892 ([https://digital.slub-dresden.de/id404410154/5 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Walter Fellmann: &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Koehler &amp;amp; Amelang, München/Berlin 2000, ISBN 3-7338-0234-9.&lt;br /&gt;
* Joachim Schindler: &amp;#039;&amp;#039;Sebastian Abratzky – ein sächsischer Münchhausen?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Neue Sächsische Bergsteiger&amp;#039;&amp;#039;, Mitteilungsblatt des SBB, 13. Jahrgang, Heft Nr. 2, Juni 2002, S. 36–39.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Marek Wejwoda|112631991|Sebastian Abratzky}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dietmar Sehn: &amp;#039;&amp;#039;Schornsteinfeger Sebastian Abratzky. Auf der Festung Königstein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Volkszeitung, Oschatzer Allgemeine&amp;#039;&amp;#039;, Oschatz, 20.&amp;amp;nbsp;Juli 2010.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;unt&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
N.N.: &amp;#039;&amp;#039;Die einzige Eroberung des Königsteins.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Erzähler. Ein Unterhaltungsblatt für Jedermann.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 26 vom 30. März 1859, Geiger, Augsburg 1859, S. 102–104, 106–108. Hier S. 107.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=112631991|VIAF=49881012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Abratzky, Sebastian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsteiger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klettergebiet Sächsische Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1829]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Abratzky, Sebastian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bezwinger der Festung Königstein&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. August 1829&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mahlis]] bei [[Oschatz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Januar 1897&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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