<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sebald_Schwarz</id>
	<title>Sebald Schwarz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sebald_Schwarz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sebald_Schwarz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T13:28:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sebald_Schwarz&amp;diff=1376278&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der Bischof mit der E-Gitarre: /* Leben */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sebald_Schwarz&amp;diff=1376278&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2021-02-01T14:13:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Sebald Christoph Schwarz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. August]] [[1866]] in [[Rotterdam]]; † [[15. Februar]] [[1934]] in [[Aschersleben]]) war ein deutscher Pädagoge und Schulreformer, zuletzt von 1925 bis 1933 Schulrat in [[Lübeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schwarz wurde als Sohn eines in Rotterdam und später in Berlin an der [[St.-Simeon-Kirche (Berlin)|Simeonskirche]] tätigen Pfarrers geboren. Er besuchte das [[Luisenstädtisches Gymnasium|Luisenstädtische Gymnasium]] und studierte nach dem Abitur zunächst Theologie an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]]. 1886 wechselte er auf die Lehrfächer Germanistik, Geschichte und Geographie und beendete das Studium 1890 mit dem Staatsexamen für das höhere Lehramt. 1891 promovierte er zum Dr. phil. Die Referendarzeit absolvierte er an der [[Kieler Gelehrtenschule]] und an der Realschule Altona, einer damals sehr bekannten &amp;#039;&amp;#039;[[Reformpädagogik|Reform-Realanstalt]]&amp;#039;&amp;#039; unter [[Ernst Schlee (Pädagoge)|Ernst Schlee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Hilfslehrertätigkeiten fand er seine erste Anstellung als Oberlehrer an der Realschule in [[Hamburg-Blankenese|Blankenese]] und wechselte 1903 von dort an eine Realschule nach [[Dortmund]]. 1905 wurde er nach Lübeck berufen, um als Direktor dort das zweite Realgymnasium aufzubauen, die spätere [[Oberschule zum Dom|Oberrealschule zum Dom]] (OzD) in den Räumen der ehemaligen [[Domschule Lübeck|Höheren Bürgerschule]], die 1881 an der [[Musterbahn]] hinter dem Chor des [[Lübecker Dom]]s eingerichtet worden war. Die OzD entwickelte sich unter seiner Leitung rasch zu einer auch über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten Reformschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarz, der politisch von 1919 bis 1924 Mitglied der [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] war, führte an dieser Schule bereits 1922 ein Kurssystem ein, das den Schülern der Oberstufe erlaubte, 30 Prozent des Unterrichts außerhalb der Kernfächer frei zu wählen. Auch in der Mittelstufe bestanden bereits, wenn auch in geringerem Umfang, entsprechende Wahlmöglichkeiten für die Schüler. Mit seiner erfolgreichen Berufungspolitik zog er aus ganz Deutschland Pädagogen an, die ihm für die Umsetzung seiner Reformpläne geeignet erschienen. 1925 wurde Schwarz als Nachfolger von [[Jakob Wychgram]] [[Schulaufsicht|Landesschulrat]] des Lübeckischen Staates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied des [[Bund Entschiedener Schulreformer|Bundes Entschiedener Schulreformer]] verfolgte Schwarz programmatisch als Zielvorstellung die [[Einheitsschule|Elastische Einheitsschule]], mit der er sich politisch gegen die Lobby der Mittelschulen und gegen den Elternwillen nicht durchsetzen konnte. Nach seinen Plänen erbaute der Lübecker Stadtbaudirektor [[Hans Pieper (Architekt)|Hans Pieper]] die 1931 fertiggestellte [[Klosterhofschule (Lübeck)|Klosterhofschule]] im Mönkhofer Weg im Stadtteil [[Lübeck-St. Jürgen|St. Jürgen]], die zu der Zeit als die modernste Schule in Deutschland galt. Am 31. März 1933 wurde Schwarz von den [[NSDAP|Nationalsozialisten]] in den Ruhestand versetzt. Damit endete auch der groß angelegte Lübecker Schulversuch im Zuge der folgenden [[Gleichschaltung]]. Schwarz selbst konnte diese Entwicklung nicht verwinden und zog sich gekränkt aus Lübeck zurück. Sein Nachfolger als Landesschulrat wurde der Nationalsozialist [[Hans Wolff (Politiker)|Hans Wolff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarz engagierte sich ehrenamtlich in [[Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit]] und war 1913–1920 Vorsitzender der [[Geographische Gesellschaft zu Lübeck|Geographischen Gesellschaft zu Lübeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Schwarz heiratete am 30. Juni 1894 in erster Ehe Johanna Cordes (* 23. März 1873; † 18. Mai 1901 in Blankenese). Die gemeinsame Tochter Mia (* 14. Juni 1895 in Blankenese) wurde zur Dr. phil promoviert und arbeitete als Oberschulrätin im niedersächsischen Kultusministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. September 1910 heiratete Schwarz in zweiter Ehe Friederike Luise &amp;#039;&amp;#039;Agnes&amp;#039;&amp;#039; Petersen (* 21. Oktober 1872 in Blankenese; † 21. Oktober 1955 in Rantzau). Seine Ehefrau war eine Tochter des Malers Klaus Friedrich Anton Petersen (1834–1885) und dessen Ehefrau Maria Catharina Augusta, geborene Wriedt. Aus der Ehe ging der Landesforstmeister [[Rüdiger Schwarz (Forstmeister)|Rüdiger Schwarz]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarz hatte darüber hinaus einen weiteren Sohn.&amp;lt;ref&amp;gt;Achim Leschinsky: &amp;#039;&amp;#039;Schwarz, Sebald&amp;#039;&amp;#039;. in: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck&amp;#039;&amp;#039;. Band 7. Wachholtz Verlag, Neumünster 1985 S. 291.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sebald Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Schülerreisen&amp;#039;&amp;#039;. Kroeger, Blankensee 1903 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-130962}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landesschulrat Dr. Sebald Schwarz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vaterstädtische Blätter&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1924/25, Nr. 8, Ausgabe vom 11. Januar 1925, S.&amp;amp;nbsp;29–30.&lt;br /&gt;
* [[Achim Leschinsky]]: &amp;#039;&amp;#039;Sebald Schwarz&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Lebensläufe&amp;#039;&amp;#039;, Neumünster 1993, S. 361–166 ISBN 3-529-02729-4&lt;br /&gt;
* [[Jörg Fligge]]: &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Schulen im &amp;quot;Dritten Reich&amp;quot;: eine Studie zum Bildungswesen in der NS-Zeit im Kontext der Entwicklung im Reichsgebiet&amp;#039;&amp;#039;, Schmidt-Römhild, Lübeck 2014, S. 93 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117367885}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117367885|LCCN=no/2010/199919|VIAF=264276282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schwarz, Sebald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schwarz, Sebald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schwarz, Georg Sebald Christoph (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge und Schulreformer, zuletzt Schulrat in Lübeck (1925–1933)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rotterdam]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aschersleben]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der Bischof mit der E-Gitarre</name></author>
	</entry>
</feed>