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	<title>Sečovce - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-14T09:25:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in der Slowakei&lt;br /&gt;
|NAME = Sečovce&lt;br /&gt;
|GEMEINDEART = Stadt&lt;br /&gt;
|WAPPEN = Sečovce.erb.png&lt;br /&gt;
|KRAJ = Košický kraj&lt;br /&gt;
|OKRES = Trebišov&lt;br /&gt;
|REGION = Dolný Zemplín&lt;br /&gt;
|CODE = 528722&lt;br /&gt;
|PLZ = 078 01&lt;br /&gt;
|VORWAHL = 0 56&lt;br /&gt;
|HÖHE = 149&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 32.658&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 48/42/4/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 21/39/25/E&lt;br /&gt;
|GLIEDERUNG = 2 Stadtteile&lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER = Dominik Frajkor&lt;br /&gt;
|ADRESSE = Mestský úrad Sečovce&amp;lt;br /&amp;gt;Námestie Sv. Cyrila a Metoda 43/27&amp;lt;br /&amp;gt;078 01 Sečovce&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.secovce.sk&lt;br /&gt;
|STAND_VERWALTUNG = Oktober 2022&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sečovce&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Gálszécs&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://slovnik.juls.savba.sk/?w=Se%C4%8Dovce&amp;amp;s=exact&amp;amp;c=de27&amp;amp;cs=&amp;amp;d=obce# | titel=Slovníkový portál Jazykovedného ústavu Ľ. Štúra SAV | sprache=sk | datum= | abruf=2021-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine Stadt in der südöstlichen [[Slowakei]] mit {{EWZ|SK|528722}} Einwohnern (Stand {{EWD|SK|528722}}) und Teil des [[Okres Trebišov]] in der Landschaft [[Zemplín (Landschaft)|Zemplín]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sečovce reservoir 01.jpg|mini|links|Stausee Sečovce mit den &amp;#039;&amp;#039;Slanské vrchy&amp;#039;&amp;#039; im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
Die Stadt befindet sich im westlichen Teil des [[Ostslowakisches Hügelland|Ostslowakischen Hügellands]] im [[Ostslowakisches Tiefland|Ostslowakischen Tiefland]] in einer stark landwirtschaftlich geprägten Gegend unterhalb des westlich gelegenen Gebirges &amp;#039;&amp;#039;[[Slanské vrchy]]&amp;#039;&amp;#039;, am kleinen Fluss [[Trnávka (Ondava)|Trnávka]] im Einzugsgebiet der [[Ondava]]. Oberhalb der Stadt speist die Trnávka den kleinen Stausee &amp;#039;&amp;#039;Sečovce&amp;#039;&amp;#039;. Das Stadtzentrum liegt auf einer Höhe von {{Höhe|149|SK|link=true}} und ist 12 Kilometer von [[Trebišov]], 37 Kilometer von [[Košice]] sowie etwa 440 Kilometer von der Hauptstadt [[Bratislava]] entfernt (jeweils Straßenentfernungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sečovce besteht aus den Gemeindeteilen [[Albínov]] und Sečovce sowie dem nicht mehr als eigenständige Gemeinde auftretenden Ort [[Kochanovce (Sečovce)|Kochanovce]] (1948 eingemeindet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Bačkov (Slowakei)|Bačkov]] im Nordwesten und Norden, [[Višňov]] im Norden, [[Parchovany]] und [[Dvorianky]] im Nordosten, [[Hriadky]] im Osten, [[Vojčice]] im Südosten, [[Nový Ruskov]], [[Veľké Ozorovce]] und [[Malé Ozorovce]] im Süden, [[Zbehňov]] im Südwesten und [[Trnávka (Trebišov)|Trnávka]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Súsošie sv. Cyrila a Metoda, kostol Sečovce 19 Slovakia.jpg|mini|links|Römisch-katholische Kirche im Ort]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Centrum mesta Sečovce 19 Slovakia6.jpg|mini|links|Das Rathaus von Sečovce]]&lt;br /&gt;
Sečovce wurde 1245 (nach älteren Quellen 1255) zum ersten Mal als &amp;#039;&amp;#039;Zeech&amp;#039;&amp;#039; bei der Abgrenzung der Nachbarorte Albínov und Techna (heute Dvorianky) schriftlich erwähnt. 1255 war es Besitz des Magisters Peter aus dem Geschlecht [[Aba (Adelsgeschlecht)|Aba]], 1320 gehörte der Ort der Familie &amp;#039;&amp;#039;Micsbán&amp;#039;&amp;#039; und der [[Burg Braničev]] (historisch &amp;#039;&amp;#039;Purustyan&amp;#039;&amp;#039; genannt) und 1356 dem &amp;#039;&amp;#039;[[comes]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Gál(l)&amp;#039;&amp;#039;, dessen Name zum vorangestellten Teil der ungarischen Bezeichnung wurde. 1437 war Sečovce ein Ort mit begrenzten Stadtrechten, mit Markt- und Mautrecht. [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] verlieh dem Städtchen das Recht, zwei Jahrmärkte (am Martinstag (11. November) und am Tag der Hl. Sophia (15. Mai)) zu veranstalten. Von 1439 bis 1459 besetzten ehemalige [[Hussiten]]anhänger die Stadt und bauten hier ein befestigtes Lager mit einer Burgstätte auf. 1466 wurde das Städtchen vom damaligen Gespan &amp;#039;&amp;#039;Perényi&amp;#039;&amp;#039; besetzt, später wurde aber noch die Familie &amp;#039;&amp;#039;Szécs&amp;#039;&amp;#039; zu Gutsherren, ehe sie im späten 15. Jahrhundert ausstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1600 wurde Sečovce Besitz der Familie &amp;#039;&amp;#039;Szemere&amp;#039;&amp;#039;. Im 17. Jahrhundert entwickelte sich das wirtschaftliche Leben der Stadt (1633 wurde eine Schusterzunft erwähnt, 1642 Schneider- und Ledererzünfte), andererseits wurde sie durch antihabsburgische Standesaufstände schwer beeinträchtigt. Eine Versammlung von Sempliner Adligen, die Forderungen bezüglich Religionsfreiheiten verfassten und nach deren Nichterfüllung sich dem Aufstand von [[Stephan Bocskai]] anschlossen, ließ die Stadt lange in Ungnade des kaiserlichen Hofs. Eine Pestepidemie im Jahr 1633 dezimierte große Teile der Bevölkerung in Sečovce sowie in der Siedlung Albínov. 1647 verwüsteten [[Osmanisches Reich|osmanische]] Truppen die Gegend, 1676 dann die [[Kuruzen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.secovce.sk/z-historie.phtml?id3=10410 Z histórie] In: secovce.sk, abgerufen am 9. September 2021 (slowakisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Aufstand von Franz II. Rákóczi|Rákóczi-Aufstand]] (1703–1711) war die Stadt verwüstet und kaum bewohnt. Verzeichnisse aus den Jahren 1715 und 1720 sprechen von 157 verlassenen und 14 bewohnten Haushalten. Nach dem Wiederaufbau war Sečovce erneut Marktflecken, aber ausschließlich auf Landwirtschaft gerichtet. 1787 hatte die Stadt 187 Häuser und 1384 Einwohner, 1828 zählte man 208 Häuser und 1504 Einwohner. 1831 brach in der Gegend der [[Ostslowakischer Bauernaufstand|Bauern- beziehungsweise Choleraaufstand]] aus. 1876 wurde Sečovce Sitz eines Stuhlbezirks, 1895 zerstörte ein Brand fast die ganze Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1918 gehörte die im [[Komitat Semplin]] liegende Stadt zum [[Königreich Ungarn]] und kam anhand des [[Vertrag von Trianon|Vertrages von Trianon]] zur [[Tschechoslowakei]] beziehungsweise heute Slowakei. In der ersten tschechoslowakischen Republik war die Stadt bis 1929 Sitz eines Kreises und ein bedeutender Marktort. Dies begünstigte auch die Entwicklung der örtlichen jüdischen Gemeinde, die in den 1930er Jahren etwa ein Viertel der Bevölkerung ausmachte, nach der Entstehung des [[Slowakischer Staat|Slowakischen Staats]] aber fast völlig ausgelöscht wurde. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], als die [[Wehrmacht]] unter dem Druck der [[Rote Armee|Roten Armee]] zurückweichen musste, lag die Stadt im Herbst 1944 sieben Wochen lang an der Front, bis sie am 2. Dezember 1944 von den sowjetischen Soldaten befreit wurde. Das Ergebnis der Schlacht war eine zu 75 Prozent zerstörte Stadt, etwa 1800 gefallene Soldaten und 150 Zivilisten, dazu 1500 deportierte oder evakuierte Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Wiederaufbau der Stadt in den Jahren 1946 und 1947 wurde sie 1949 noch einmal Sitz eines Kreises, bevor der Sitz 1960 nach Trebišov verlegt wurde. 1962 erhielt Sečovce (erneut) das [[Stadtrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{{Slovak municipality|pop}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Volkszählung 2011 wohnten in Sečovce 8236 Einwohner, davon 6223 [[Slowaken]], 1308 [[Roma in Tschechien und der Slowakei|Roma]],  38 [[Tschechen]], 19 [[Magyaren in der Slowakei|Magyaren]], 14 [[Ukrainer]], 11 [[Russinen]], 11 [[Mährer (Volksgruppe)|Mährer]] und ein [[Juden|Jude]]. Neun Einwohner gaben eine andere Ethnie an und 613 Einwohner machten keine Angabe zur [[Ethnie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3521 Einwohner bekannten sich zur [[Römisch-katholische Kirche in der Slowakei|römisch-katholischen Kirche]], 1797 Einwohner zur [[Griechisch-katholische Kirche in der Slowakei|griechisch-katholischen Kirche]], 161 Einwohner zur [[Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in der Slowakei|Evangelischen Kirche A. B.]], 126 Einwohner zur reformierten Kirche, 32 Einwohner zur [[Orthodoxe Kirche der Tschechischen Länder und der Slowakei|orthodoxen Kirche]], 32 Einwohner zu den [[Zeugen Jehovas]], 20 Einwohner zur apostolischen Kirche und 18 Einwohner zu den christlichen Gemeinden. 32 Einwohner bekannten sich zu einer anderen Konfession, 1506 Einwohner waren [[Atheismus|konfessionslos]] und bei 986 Einwohnern wurde die Konfession nicht ermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://udaje.statistics.sk/tabulky.html | titel=Ergebnisse der Volkszählung 2011 | sprache=sk | datum= | abruf=2021-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke und Denkmäler ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pamätník padlým Sečovce 19 Slovakia.jpg|mini|Rote-Armee-Denkmal]]&lt;br /&gt;
* römisch-katholische Kirche Mariä Heimsuchung aus dem Jahr 1494, der ursprünglich gotische Sakralbau wurde mehrmals umgebaut (z. B. 1672 und 1730) und barockisiert, nach einem Umbau im Jahr 1871 erhielt die Kirche Seitenschiffe. Nachdem sie im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt worden war, erhielt sie 1954 im Rahmen der Sanierung einen 56 m hohen Turm.&lt;br /&gt;
* Pietà in der römisch-katholischen Kirche aus dem frühen 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* griechisch-katholische Kirche, ein Neubau an der Stelle der alten Kirche aus dem Jahr 1757, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.&lt;br /&gt;
* alter jüdischer Friedhof, der heute als einziges Denkmal an die ehemals bedeutende jüdische Gemeinde erinnert, nachdem die 1873 erbaute Synagoge im Jahr 1976 abgerissen wurde&lt;br /&gt;
* Denkmal an die Rote Armee aus dem Jahr 1945, an der Stelle der zerstörten reformierten (calvinistischen) Kirche errichtet&lt;br /&gt;
* Denkmal an der Choleraaufstand von 1831 aus den Jahren 1848–1849, 1971 erneuert&lt;br /&gt;
{{WeiterePUSR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur und Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sečovce, Bus station.jpg|mini|Busbahnhof Sečovce]]&lt;br /&gt;
Durch Sečovce passiert die internationale [[Cesta I. triedy 19]] („Straße 1. Ordnung“, [[Europastraße 50|E 50]], [[Europastraße 58|E 58]]) von Košice nach [[Michalovce]] und zur [[Grenze zwischen der Slowakei und der Ukraine|ukrainischen Grenze]] bei [[Vyšné Nemecké]]/[[Uschhorod]]. Im Nachbarort Hriadky kreuzt sie sich mit der [[Cesta I. triedy 79]] von [[Vranov nad Topľou]] nach Trebišov, [[Slovenské Nové Mesto]] und [[Kráľovský Chlmec]]. Kleinere Straßen 3. Ordnung führen nach [[Kravany (Trebišov)|Kravany]], Nový Ruskov und Trebišov, [[Plechotice]] und Zbehňov. Nördlich der Stadt soll die [[Diaľnica D1|Autobahn D1]] führen, ein konkreter Zeitplan zum Bau liegt jedoch nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt hat einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Trebišov–Vranov nad Topľou]], seit 2003 wird sie nicht mehr im regelmäßigen Personenverkehr bedient, ebenso wie die Haltestelle Dvorianky nahe Albínov. Der nächste Bahnhof mit Personenverkehr ist seither in Trebišov an der [[Bahnstrecke Michaľany–Łupków]]. Der Busbahnhof der Stadt befindet sich südlich des Stadtzentrums, Bushaltestellen gibt es in Albínov und Kochanovce.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Fáy]] (1786–1864), ungarischer Schriftsteller, Anwalt, Geschäftsmann und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Adolf Schwarz (Schachspieler)|Adolf Schwarz]] (1836–1910), österreichisch-ungarischer Schachmeister&lt;br /&gt;
* [[Emery Roth]] (1871–1948), amerikanischer Architekt jüdischer Abstammung&lt;br /&gt;
* [[Gejza Šimanský]] (1924–2007), tschechoslowakischer Fußballspieler (Stürmer) und -trainer&lt;br /&gt;
* [[František Patočka]] (1927–2002), slowakischer Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Ingrid Timková]] (* 1967), slowakische Schauspielerin und Regisseurin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste der Städte in der Slowakei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.e-obce.sk/obec/secovce/secovce.html Eintrag auf e-obce.sk] (slowakisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Trebišov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7594158-2|LCCN=n00050489|VIAF=150059853}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Slowakei|Secovce]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1245]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in der Slowakei]]&lt;/div&gt;</summary>
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