<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Scuol</id>
	<title>Scuol - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Scuol"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scuol&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T05:29:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scuol&amp;diff=77786&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernhard Diener: /* Persönlichkeiten */ + Thomas Tumler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scuol&amp;diff=77786&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-06T18:40:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; + Thomas Tumler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT        = Scuol&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE  = Karte Gemeinde Scuol 2016.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Scuol COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD            = Scuol 09.jpg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO      = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK          = Engiadina Bassa/Val Müstair&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP        = Region Engiadina Bassa/Val Müstair&lt;br /&gt;
| BFS             = 3762&lt;br /&gt;
| PLZ             = 7545 [[Guarda GR|Guarda]]&amp;lt;br /&amp;gt;7546 [[Ardez]]&amp;lt;br /&amp;gt;7550 Scuol&amp;lt;br /&amp;gt;7551 [[Ftan]]&amp;lt;br /&amp;gt;7552 [[Vulpera]]&amp;lt;br /&amp;gt;7553 [[Tarasp]]&amp;lt;br /&amp;gt;7554 [[Sent GR|Sent]]&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE       = CH SCU&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD     = 46.7988&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD      = 10.303&lt;br /&gt;
| HÖHE            = 1250&lt;br /&gt;
| FLÄCHE          = 438.61&lt;br /&gt;
| EINWOHNER       = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE         = www.scuol.net&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Scuol1.JPG|mini|Scuol im &amp;#039;&amp;#039;Unterengadiner Fenster&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scuol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|Roh-vallader-Scuol.ogg|[ʃkuə̯l]}}; {{deS|&amp;#039;&amp;#039;Schuls&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Graubünden]]. Sie gehört zur [[Region Engiadina Bassa/Val Müstair]]. Der Ort hiess bis 1943 offiziell &amp;#039;&amp;#039;Schuls&amp;#039;&amp;#039;, von 1943 bis 1970 &amp;#039;&amp;#039;Scuol/Schuls&amp;#039;&amp;#039; und seither &amp;#039;&amp;#039;Scuol&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cadastre.ch/internet/cadastre/de/home/docu/kva/vd-express.parsys.74574.downloadList.49972.DownloadFile.tmp/avexpress201010beilagede.pdf |format=PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB |titel=Toponymische Richtlinien der Schweiz |werk=Empfehlungen und Hinweise für die Schreibweise von geografischen Namen zur internationalen Verwendung |titelerg=7 Zweisprachige Gemeindenamen |seiten=16 |hrsg=[[Bundesamt für Landestopografie]] swisstopo |datum=2010 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131004234418/http://www.cadastre.ch/internet/cadastre/de/home/docu/kva/vd-express.parsys.74574.downloadList.49972.DownloadFile.tmp/avexpress201010beilagede.pdf |archiv-datum=2013-10-04 |abruf=2011-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name Scuol stammt vom lateinischen &amp;#039;&amp;#039;scopulus&amp;#039;&amp;#039; «Klippe» und bezieht sich auf den Standort der Kirche [[Reformierte Kirche Scuol|San Geer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Robert von Planta (Begr.): &amp;#039;&amp;#039;Rätisches Namenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet und herausgegeben von [[Konrad Huber (Romanist)|Konrad Huber]]. Band&amp;amp;nbsp;2: Andrea Schorta: &amp;#039;&amp;#039;Etymologien&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Romanica Helvetica.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;63). Francke, Bern 1964, S.&amp;amp;nbsp;841.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Zustimmung des Stimmvolkes zur Gemeindefusion mit über 80&amp;amp;nbsp;Prozent fusionierte Scuol per 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2015 mit den fünf Gemeinden [[Ardez]], [[Ftan]], [[Guarda GR|Guarda]], [[Sent GR|Sent]] und [[Tarasp]] zur neuen Gemeinde Scuol. Dadurch ist sie mit nunmehr 439&amp;amp;nbsp;Quadratkilometern die flächengrösste Gemeinde der Schweiz und löste damit [[Glarus Süd]] ab. Mit knapp 4700&amp;amp;nbsp;Einwohnern ist sie zugleich die grösste [[Bündnerromanisch|bündnerromanische]] Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.suedostschweiz.ch/politik/sechsmal-ja-zur-fusion-scuol |titel=Sechsmal Ja zur Fusion Scuol |werk=[[Südostschweiz (Zeitung)|Südostschweiz]] |datum=2014-03-30 |abruf=2015-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Scuol ist heute Hauptort des Unterengadins und liegt am [[Inn]]. Die Hauptsprache ist, wie im ganzen Unterengadin, [[Vallader]] ([[Rätoromanische Sprachen|rätoromanisch]]), Verkehrssprache ist aber auch [[Bündnerdeutsch]]. Der Ort teilt sich in ein Oberdorf (Scuol Sura) und ein Unterdorf (Scuol Sot). Neu ist der oberhalb der Umfahrungsstrasse seit einigen Jahren kontinuierlich wachsende, wegen seiner Lage am Sonnenhang beliebte Bereich Schinnas und Crastuoglia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scuol liegt inmitten des [[Unterengadiner Fenster]]s, einer [[Geologie|geologisch]] bedeutenden [[Verwitterung|Erosionslücke]] in der sonst gasundurchlässigen [[Gneis]]- und [[Granit]]schicht. Im Bereich des «Fensters» können Gase aus dem Erdinneren durch Risse und weichen [[Schiefer]] nach oben dringen, sich mit dem [[Grundwasser]] vermengen und so über 25&amp;amp;nbsp;[[Mineralquelle]]n bilden, die im Umkreis von Scuol-[[Vulpera]]-[[Tarasp]] als [[Heilwasser|Heilquellen]] genutzt werden. Aus vielen Scuoler Brunnen sprudelt [[Mineralwasser]] alkalischer Glauber- bzw. Bittersalzquellen und Eisensäuerlinge, deren verdauungsfördernde Wirkung schon die alten [[Römisches Reich|Römer]] gekannt hatten. Unter diesen Quellen ist auch die mineralreichste Glaubersalzquelle Europas mit dem Namen «Luzius» und einer Gesamtmineralisation von 17&amp;amp;nbsp;g/l.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele dieser Mineralwasserquellen enthalten natürliche [[Kohlensäure]]. Die öffentlichen Brunnen sind meist mit zwei Wasserhähnen ausgerüstet: Aus dem einen fliesst normales Trinkwasser, aus dem anderen kohlensäurehaltiges Mineralwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchste Punkt von Scuol befindet sich mit {{Höhe|3312|CH}} auf dem [[Piz Buin]], welcher zur Fraktion [[Guarda GR|Guarda]] gehört. Den tiefsten Punkt bildet mit {{Höhe|1099|CH}} der [[Inn]] bei Tramblai in der Fraktion [[Sent GR|Sent]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.scuol.net/xml_1/internet/de/application/d405/f505.cfm |titel=Scuol im Überblick |werk=www.scuol.net |abruf=2016-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Heinrich Müller, 1825-1894 J16 Scuol.JPG|mini|Scuol um 1870, Radierung von [[commons:Category:Johann Heinrich Müller (1825-1894)|Heinrich Müller]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Scuol-Schuls-LBS H1-010217.tif|mini|Scuol 1947, Luftaufnahme von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]]]]&lt;br /&gt;
Bei Ausgrabungen wurden 1963 auf dem Kirchhügel die ältesten Siedlungsreste freigelegt und auf 1500 vor Christus in der Bronzezeit datiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgrabungen von 1970 brachten Hinweise auf eine vermutlich karolingische Kirche, welche im Jahr 1258 niederbrannte. Um 1095 erfolgte die Ersterwähnung als &amp;#039;&amp;#039;Schulle&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.scuol.net/de/fraktionen/scuol/geschichte.html/181|titel=Geschichte – Gemeinde Scuol |werk=scuol.net |abruf=2022-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/001530/2016-12-08/ |titel=Scuol |werk=hls-dhs-dss.ch |abruf=2022-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Hauck: &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. J.&amp;amp;nbsp;C. Hinrich, Leipzig 1920 ({{Google Buch |BuchID=leQDAQAAIAAJ |Seite=1016}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; In Scuol wurde durch Eberhard von [[Schloss Tarasp|Tarasp]] in den Jahren 1089/96 der Ursprungskonvent der [[Abtei Marienberg]] im oberen [[Vinschgau]] begründet, wohin das abgegangene Kloster ab 1146 verlegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] |Titel=Tiroler Urkundenbuch |TitelErg=II. Abteilung: &amp;#039;&amp;#039;Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Bis zum Jahr 1140&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Universitätsverlag Wagner |Ort=Innsbruck |Jahr=2009 |Seiten=234, Nr. 266 |ISBN=978-3-7030-0469-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 16. Jahrhunderts war der romanische Nachfolgebau der Karolingerkirche baufällig geworden, und die heutige gotische Kirche wurde 1516 vollendet. Um 1530 trat die Gemeinde zum Protestantismus über. Ab 1621 durften die Frauen in der Kirche rechts sitzen, weil sie bei der Verteidigung des Ortes gegen den Angriff unter [[Alois Baldiron]] beteiligt gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterengadin wurde 1622 gegen eine Pacht wieder zu habsburgischem Untertanenland. Nach den Bündner Wirren wurde das Gebiet in zwei Verträgen mit Österreich 1649 und 1652 von verbleibenden österreichischen Rechten freigekauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geschichte-schweiz.ch/reformation.html &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Geschichte: Reformation und Gegenreformation – Die Bündner Wirren.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = CHE Scuol COA.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Gold eine schwarze [[Brunnen (Heraldik)|Brunnenschale]] mit vier blau-silbernen Wasserstrahlen&lt;br /&gt;
| Zusatz = Das Wappen symbolisiert Scuol als bedeutenden Badeort und wurde durch Vereinfachung des [[Siegel|Gemeindesiegels]] entworfen. Die Vierzahl der Wasserstrahlen steht für die verschiedenen Mineralquellen auf Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Das Unterengadin ist für sein sonniges Klima bekannt und zählt zu den trockensten Regionen der Schweiz, gar der gesamten [[Alpen]]. Es gehört zum westlichen Ausläufer der inneralpinen Trockenzone der Ostalpen, jedoch muss als Begründung für das besonders sonnige und trockene Klima ferner die spezielle [[Orografie|orographische]] Gegebenheit in Scuol berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterengadin wird sowohl gegen Norden von der [[Silvrettagruppe]] als auch gegen Süden durch die [[Engadiner Dolomiten]] von mächtigen Bergketten abgeschirmt. Dadurch scheint im Unterengadin oft auch dann die Sonne, während es am Alpennord- oder Südhang in den [[Staulage]]n regnet. Anders als das Oberengadin kann das Unterengadin klimatisch nicht zur [[Alpensüdseite (Schweiz)|Alpensüdseite]] gezählt werden, denn es dominiert im Gegensatz zum höher gelegenen Oberengadin der Wettereinfluss aus Nordwesten, nicht aus Süden. Das Unterengadin bildet eine eigene kleine Klimaprovinz, in der das Wetter sich nicht selten schwer voraussagen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kontinentale Prägung der Region um Scuol sorgt im Winter folglich für dominierend trocken-kaltes Wetter; der Niederschlagsschwerpunkt liegt im Sommer. Der Monat mit der geringsten Niederschlagssumme ist der Februar. Nebelbildung ist extrem selten (1,4&amp;amp;nbsp;Nebeltage im Jahr), der Wind weht in der Regel im Talboden nur sehr schwach, jedoch sorgt das Tal-Berg-Windsystem besonders nachts für eine sehr kräftige Abkühlung.&lt;br /&gt;
Die Temperaturen im Winter erreichen bei [[Strahlungslagen]] −20&amp;amp;nbsp;°C oder weniger, der Dezember und der Januar weisen eine für die Höhenlage überdurchschnittliche Zahl an 15 Eistagen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der relativen Trockenheit liegt fast immer genug Schnee im Winter, da es sowohl von Norden als auch von Süden her ausreichend schneit. Scuol hat den Vorteil, dass es zumeist bei ausgeprägten «Süd-» oder Nordjahren nie unter ernsthaftem Schneemangel leidet. Weder der feucht-milde Westwind, welcher die Schneefallgrenzen am Alpennordhang leicht über 1500–2000&amp;amp;nbsp;m steigen lässt, noch der als Schneefresser bekannte [[Föhn]] kommen in Scuol aufgrund der inneralpin geschützten Lage in der klassischen Form vor, was die Schneesicherheit fördert und starke Tauwetterlagen deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Normalperiode]] 1991–2020 betrug die [[Jahresmitteltemperatur]] 5,9&amp;amp;nbsp;°C, wobei im Januar mit −4,3&amp;amp;nbsp;°C die kältesten und im Juli mit 15,5 °C die wärmsten Monatsmitteltemperaturen gemessen wurden. Im Mittel sind hier rund 165 [[Frosttag]]e, und 41 [[Eistag]]e zu erwarten. [[Sommertag]]e gibt es im Jahresmittel rund 34, während im Schnitt 4,3 [[Hitzetag]]e zu verzeichnen sind. Die [[MeteoSchweiz]]-Wetterstation liegt auf einer Höhe von {{Höhe|1304|ch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Klimatabelle&lt;br /&gt;
| TABELLE = &lt;br /&gt;
| DIAGRAMM TEMPERATUR = rechts&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG HÖHE = 200&lt;br /&gt;
| QUELLE = MeteoSchweiz, Normalperiode 1991–2020&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.meteoschweiz.admin.ch/product/output/climate-data/climate-diagrams-normal-values-station-processing/SCU/climsheet_SCU_np9120_d.pdf |titel=Klimanormwerte Scuol. Normperiode 1991–2020 |werk=meteoschweiz.admin.ch |hrsg=[[Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie]] MeteoSchweiz |abruf=2022-04-10 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Überschrift = &lt;br /&gt;
| Ort = Scuol&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Höchsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hmjan = 0.0&lt;br /&gt;
| hmfeb = 2.9&lt;br /&gt;
| hmmär = 8.7&lt;br /&gt;
| hmapr = 13.0&lt;br /&gt;
| hmmai = 17.1&lt;br /&gt;
| hmjun = 21.1&lt;br /&gt;
| hmjul = 23.1&lt;br /&gt;
| hmaug = 22.6&lt;br /&gt;
| hmsep = 18.1&lt;br /&gt;
| hmokt = 13.2&lt;br /&gt;
| hmnov = 5.8&lt;br /&gt;
| hmdez = 0.3&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niedrigsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lmjan = −8.0&lt;br /&gt;
| lmfeb = −7.3&lt;br /&gt;
| lmmär = −3.5&lt;br /&gt;
| lmapr = 0.1&lt;br /&gt;
| lmmai = 4.3&lt;br /&gt;
| lmjun = 7.6&lt;br /&gt;
| lmjul = 9.3&lt;br /&gt;
| lmaug = 9.3&lt;br /&gt;
| lmsep = 5.6&lt;br /&gt;
| lmokt = 1.8&lt;br /&gt;
| lmnov = −2.8&lt;br /&gt;
| lmdez = −6.7&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Temperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| avjan = −4.3&lt;br /&gt;
| avfeb = −2.7&lt;br /&gt;
| avmär = 1.8&lt;br /&gt;
| avapr = 6.0&lt;br /&gt;
| avmai = 10.3&lt;br /&gt;
| avjun = 13.8&lt;br /&gt;
| avjul = 15.5&lt;br /&gt;
| avaug = 15.0&lt;br /&gt;
| avsep = 11.0&lt;br /&gt;
| avokt = 6.5&lt;br /&gt;
| avnov = 0.9&lt;br /&gt;
| avdez = −3.3&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niederschlagsmenge für den jeweiligen Monat in mm --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nbjan = 38&lt;br /&gt;
| nbfeb = 27&lt;br /&gt;
| nbmär = 34&lt;br /&gt;
| nbapr = 35&lt;br /&gt;
| nbmai = 53&lt;br /&gt;
| nbjun = 80&lt;br /&gt;
| nbjul = 88&lt;br /&gt;
| nbaug = 109&lt;br /&gt;
| nbsep = 65&lt;br /&gt;
| nbokt = 69&lt;br /&gt;
| nbnov = 63&lt;br /&gt;
| nbdez = 47&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Anzahl täglicher Sonnenstunden für den jeweiligen Monat in h/d --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| shjan = 3.2&lt;br /&gt;
| shfeb = 4.1&lt;br /&gt;
| shmär = 5.2&lt;br /&gt;
| shapr = 5.7&lt;br /&gt;
| shmai = 5.7&lt;br /&gt;
| shjun = 6.3&lt;br /&gt;
| shjul = 6.9&lt;br /&gt;
| shaug = 6.3&lt;br /&gt;
| shsep = 5.5&lt;br /&gt;
| shokt = 4.5&lt;br /&gt;
| shnov = 2.9&lt;br /&gt;
| shdez = 2.4&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Wassertemperatur (Meere, Seen u.ä.) für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wtjan = &lt;br /&gt;
| wtfeb = &lt;br /&gt;
| wtmär = &lt;br /&gt;
| wtapr = &lt;br /&gt;
| wtmai = &lt;br /&gt;
| wtjun = &lt;br /&gt;
| wtjul = &lt;br /&gt;
| wtaug = &lt;br /&gt;
| wtsep = &lt;br /&gt;
| wtokt = &lt;br /&gt;
| wtnov = &lt;br /&gt;
| wtdez = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Regentage für den jeweiligen Monat in d --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rdjan = 5.9&lt;br /&gt;
| rdfeb = 4.9&lt;br /&gt;
| rdmär = 5.2&lt;br /&gt;
| rdapr = 6.0 &lt;br /&gt;
| rdmai = 9.1&lt;br /&gt;
| rdjun = 10.6&lt;br /&gt;
| rdjul = 11.0&lt;br /&gt;
| rdaug = 11.8&lt;br /&gt;
| rdsep = 8.0&lt;br /&gt;
| rdokt = 8.0&lt;br /&gt;
| rdnov = 7.2&lt;br /&gt;
| rddez = 6.8&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Luftfeuchtigkeit für den jeweiligen Monat in % --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lfjan = 75&lt;br /&gt;
| lffeb = 69&lt;br /&gt;
| lfmär = 63&lt;br /&gt;
| lfapr = 61&lt;br /&gt;
| lfmai = 64&lt;br /&gt;
| lfjun = 66&lt;br /&gt;
| lfjul = 68&lt;br /&gt;
| lfaug = 71&lt;br /&gt;
| lfsep = 73&lt;br /&gt;
| lfokt = 75&lt;br /&gt;
| lfnov = 78&lt;br /&gt;
| lfdez = 77 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Hitzerekord]] in Scuol wurde am 27. Juni 2019 mit 33,3 °C aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/meteo/meteo-news/temperaturhoechstwerte-neue-hitzerekorde-sowohl-im-norden-wie-auch-im-sueden |titel=Temperaturhöchstwerte. Neue Hitzerekorde sowohl im Norden wie auch im Süden |werk=[[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF Meteo]] |datum=2019-06-27 |abruf=2019-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Scuol Historisches Foto.jpg|mini|Historische Luftaufnahme (Datum unbekannt)]]&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung in der ehemaligen Gemeinde&amp;lt;br /&amp;gt; (vor der Fusion mit den Nachbargemeinden) ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Jahr || 1835 || 1850 || 1900 || 1950 || 2000&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|1530|Scuol|Autor=Paul Eugen Grimm|Datum=2016-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 989|| 912 || 1117 || 1384 || 2122&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Die Sprache von Scuol ist das [[Vallader]], ein [[Bündnerromanisch|bündnerromanisches]] Idiom. Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatte die Gemeinde eine deutschsprachige Minderheit bekommen. Dennoch konnte sich das Romanische bis zum Zweiten Weltkrieg gut behaupten. 1880 gaben 82 %, 1910 64 % und 1941 wieder 71 % als Muttersprache Romanisch an. Bis 1970 fiel der romanischsprachige Anteil auf 62 %, erholte sich kurz – und ist seither stark gefallen. Im Jahr 2000 waren die Romanischsprachigen nur noch eine relative Mehrheit. Gemeinde und Schule unterstützen das Romanische, welches 1990 von 78 % und 2000 von 70 % der Einwohnerschaft verstanden wurde. Die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten zeigt folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|+ Sprachen in Scuol GR&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Sprachen || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 1980 || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 1990 || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 2000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anzahl || Anteil || Anzahl || Anteil || Anzahl || Anteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Deutsche Sprache|Deutsch]] || 484 || 27,75 % || 651 || 34,46 % || 831 || 39,16 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Rätoromanische Sprachen|Rätoromanisch]] || 1130 || 64,79 % || 1087 || 57,54 % || 1049 || 49,43 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Italienische Sprache|Italienisch]] || 76 || 4,36 % || 77 || 4,08 % || 82 || 3,86 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1744 || 100 % || 1889 || 100 % || 2122 || 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen und Konfessionen ===&lt;br /&gt;
1533 wurde im Ort die [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den Ende 2005 gezählten 2196 Bewohnern waren 1764 (80 %) Schweizer Staatsangehörige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Scuol}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Scuol 10.jpg|mini|Typisches Engadinerhaus in Scuol]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stradun, Scuol (1).jpg|mini|Die Hauptstrasse in Scuol, der &amp;#039;&amp;#039;Stradun&amp;#039;&amp;#039;]][[Datei:Punt d’En Vulpera-Tarasp.jpg|mini|Innbrücke zwischen Scuol und Vulpera]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brutarchitekt Center Augustin.jpg|mini|[[Center Chasa Augustin]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Sehenswert sind die [[Gotik|spätgotische]] [[Reformierte Kirche Scuol|St.-Georgs-Kirche]] von 1516 und die guterhaltenen [[Bürgerhaus|Bürgerhäuser]]. Im Unterdorf Scuol Sot stehen schöne alte [[Engadinerhaus|Engadinerhäuser]] und ein malerischer Dorfplatz mit einem grossen Brunnen und Sehenswürdigkeiten wie dem [[Unterengadiner Museum]] oder der [[Chasa Baer-Gaudenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oberdorf reihen sich historische Engadinerhäuser aneinander, darunter das denkmalgeschützte [[Pfarrhaus Scuol|Scuoler Pfarrhaus]], das Wohnhaus à Porta&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/wohnhaus.31612 |wayback=20230407213434 |text=Wohnhaus à Porta (Foto)}} auf &amp;#039;&amp;#039;baukultur.gr.ch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; und das Wohnhaus Wieland&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/wohnhaus.31613 |wayback=20220118161016 |text=Wohnhaus Wieland (Foto)}} auf &amp;#039;&amp;#039;baukultur.gr.ch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Scuol Sot:&lt;br /&gt;
* Wohnhaus Hohenbalken&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/wohnhaus.31614 |wayback=20220118164042 |text=Wohnhaus Hohenbalken (Foto)}} auf &amp;#039;&amp;#039;baukultur.gr.ch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wohnhaus mit spätgotischer Fassadenmalerei&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/wohnhaus_spaetgotische_fassadenmalerei.31615 |wayback=20220118170105 |text=Wohnhaus mit spätgotischer Fassadenmalerei (Foto)}} auf &amp;#039;&amp;#039;baukultur.gr.ch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gedeckte Holzbrücke&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/gedeckte_holzbruecke.31607 |wayback=20220809083903 |text=Gedeckte Holzbrücke (Foto)}} auf &amp;#039;&amp;#039;baukultur.gr.ch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Brückenturm&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/brueckenturm.31604 |wayback=20230407213530 |text=Brückenturm (Foto)}} auf &amp;#039;&amp;#039;baukultur.gr.ch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stradun:&lt;br /&gt;
* Villa Engiadina&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/villa_engiadina.31611 |wayback=20230407213436 |text=Villa Engiadina (Foto)}} auf &amp;#039;&amp;#039;baukultur.gr.ch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Center Chasa Augustin]] von [[Beat Consoni]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.architekturbibliothek.ch/bauwerk/center-chasa-augustin/ |titel=Center Chasa Augustin |werk=Architekturbibliothek |sprache=de |abruf=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nairs:&lt;br /&gt;
* Kurhaus Bad Tarasp&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/kurhaus_bad_tarasp.31608 |wayback=20220809080453 |text=Kurhaus Bad Tarasp (Foto)}} auf &amp;#039;&amp;#039;baukultur.gr.ch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehemaliges Bäderhaus (Center da cultura NAIRS)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/ehemaliges_baederhaus_center_da_cultura_nairs.31606 |wayback=20220809082845 |text=Ehemaliges Bäderhaus (Foto)}} auf &amp;#039;&amp;#039;baukultur.gr.ch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehemalige anglikanische Kirche (spätes 19. Jh., seit den 50er Jahren Wohnhaus)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/ehemalige_anglikanische_kirche.31605 |wayback=20230407213435 |text=Ehemalige anglikanische Kirche (Foto)}} auf &amp;#039;&amp;#039;baukultur.gr.ch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verkehrstechnische Monumente sind die [[Gurlainabrücke]] sowie die im Jahr 2010 für den Verkehr eröffnete [[Punt d’En Vulpera/Tarasp|Innbrücke]] zwischen Scuol und [[Vulpera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert ist auch die von [[Steivan Liun Könz]] grossflächig mit [[Sgraffito]] dekorierte Chasa da L’Üja, das Nebengebäude des Hotel Traube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brauchtum ===&lt;br /&gt;
Am ersten Samstag im Februar findet die traditionelle Verbrennung des [[L&amp;#039;Hom Strom|Hom Strom]] statt. Am 31.&amp;amp;nbsp;Dezember feiern die Kinder das Fest der [[Barchinas]]. Am 1. März jedes Jahres wird wie im Unterengadin weitverbreitet [[Chalandamarz]] gefeiert, wobei die Jugendlichen mit einem Umzug durch das Dorf ziehen und begleitet von Gesang und Lärm den Winter vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Übernamen der Engadiner Dörfer|Übername der Scuoler Bevölkerung]] lautet in der Engadiner Tradition &amp;#039;&amp;#039;ils porchs&amp;#039;&amp;#039; (dt.: &amp;#039;&amp;#039;die Schweine&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Scuol-Tarasp 2017.jpg|mini|Bahnhof Scuol-Tarasp im Jahr 2017 mit dem eingleisigen Tiroler[[Stumpfgleis|stumpen]]]]&lt;br /&gt;
Der in Scuol gelegene &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Scuol-Tarasp]]&amp;#039;&amp;#039; ist der östlichste Bahnhof der Schweiz, Endpunkt der [[Bahnstrecke Bever–Scuol-Tarasp]] der [[Rhätische Bahn|Rhätischen Bahn]] (RhB) sowie Ausgangspunkt diverser Buslinien. Die [[Hauptstrasse 27]] verbindet Scuol in östlicher Richtung mit [[Tirol (Bundesland)|Tirol]], in südwestlicher Richtung reicht sie bis nach [[St. Moritz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
=== Sommer ===&lt;br /&gt;
Scuols Hausberg [[Motta Naluns]] ist Ausgangspunkt für Wanderer, [[Radfahrer]] und [[Gleitschirmfliegen|Gleitschirmflieger]]. Auf der rechten Talseite befindet sich das Wander- und Tourengebiet des [[Val S-charl]] mit dem angrenzenden [[Schweizer Nationalpark|Nationalpark]] und der [[Lischanahütte]] des SAC. Oberhalb von Scuol liegt &amp;#039;&amp;#039;San Jon,&amp;#039;&amp;#039; ein Reitstall mit [[Wanderreiten|Wanderreit]]-Akademie, sowie &amp;#039;&amp;#039;Flöna,&amp;#039;&amp;#039; eine der ältesten Berghütten des Unterengadins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scuol ist der jährliche Austragungsort des Nationalpark-Bike-Marathons, dessen Start und Ziel in Scuol liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wintersport ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Skigebiet Motta Naluns}}&lt;br /&gt;
Das Scuoler Skigebiet Motta Naluns (1250–2785&amp;amp;nbsp;m) zählt mit 80&amp;amp;nbsp;km präparierten Pisten und 12&amp;amp;nbsp;Liftanlagen zu den mittelgrossen Skigebieten der Schweiz. Ein Vorteil ist die Kompaktheit von Skigebiet und Erschliessungsanlagen, die kurze Anfahrten ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Pisten ist leicht bis mittelschwer, schwierigere Abfahrten finden sich vor allem am Mot da Ri und Salaniva. Der Bereich Salaniva–Champatsch–Salez ist ein grosses Freeridegelände. Neben der ersten Liftanlage befindet sich ein «Fun-Park» für Snowboarder und Skifahrer, der aus sämtlichen Kickern und Boxen besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Highlight der Region ist die 10&amp;amp;nbsp;km lange und im unteren Teil auf 3&amp;amp;nbsp;km künstlich beschneite «Traumpiste» nach Sent (1430&amp;amp;nbsp;m), die vor wenigen Jahren auch noch 2&amp;amp;nbsp;km länger bis Scuol (1250&amp;amp;nbsp;m) führte. Weitere Pisten sind die vollbeschneite, mittelschwere Talabfahrt «Derby» nach Scuol (5,5&amp;amp;nbsp;km) sowie die 3&amp;amp;nbsp;km Talabfahrt nach Ftan (1684&amp;amp;nbsp;m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Langlauf ====&lt;br /&gt;
Das Unterengadin bietet insgesamt 72&amp;amp;nbsp;km Langlaufloipen für klassisch und [[Skating-Technik|Skating]] an, darunter die 28&amp;amp;nbsp;km lange Loipe Scuol–Martina entlang des Flusses Inn, die auf den ersten fünf Kilometern mit Kunstschnee präpariert werden kann. Die Loipe ist in der Regel schneesicher aufgrund der Lage im Talboden.&lt;br /&gt;
Weitere Loipen gibt es in Ftan, Tarasp und in anderen Orten des Unterengadins. Schneesicher bis April ist die Sechs-Kilometer-Höhenloipe auf Motta Naluns&lt;br /&gt;
(2146&amp;amp;nbsp;m) im Skigebiet von Scuol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mineralwasserquellen ===&lt;br /&gt;
Scuol ist dank [[Heilbad|Heil-]] und [[Mineralwasser]]quellen auch als [[Kurort]] bekannt. Es besitzt mit dem [[Bogn Engiadina Scuol]] ein Mineralwasserbad.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.engadin.com/wellness-gesundheit/baeder/engadin-bad-scuol/?R=1&amp;amp;S=1 |wayback=20160511093443 |text=Bogn Engiadina Scuol}} auf &amp;#039;&amp;#039;baukultur.gr.ch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Giacomo Rotondo]] (* um 1550 in Scuol; † nach 1613 ebenda), Baumeister, Architekt in Warschau&amp;lt;ref&amp;gt;Mariusz Karpowicz: &amp;#039;&amp;#039;Artisti ticinesi in Polonia nel ’600.&amp;#039;&amp;#039; Kanton Tessin, Bellinzona 1983, S.&amp;amp;nbsp;21, 24, 29, 54, 57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Molitor (Pfarrer)|Ludwig Molitor]] (* um 1620 in Scuol; † 1683 in Latsch GR), reformierter Pfarrer, Kirchenlieddichter&lt;br /&gt;
* [[Johann Feuerstein]] (* 1871 in Scuol; † 1946 ebenda), Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Tumasch Rauch]] (* 1896 in Scuol; † 1979 ebenda), Musiker, Komponist und Bauer&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sammlung.volksmusik.ch/eMP/eMuseumPlus?service=ExternalInterface&amp;amp;siteId=1&amp;amp;module=artist&amp;amp;objectId=18818&amp;amp;viewType=detailView&amp;amp;lang=de &amp;#039;&amp;#039;Tumsch Rauch.&amp;#039;&amp;#039;] Artikel bei &amp;#039;&amp;#039;Haus der Volksmusik&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Duri Bezzola (Politiker, 1942)|Duri Bezzola]] (* 1942), Architekt und Nationalrat FDP&lt;br /&gt;
* Anita Bischoff (* 1936 in Scuol), Schriftstellerin und Sammlerin von Mittelalter, Renaissance und Pop-Art&lt;br /&gt;
* [[Clo Duri Bezzola]] (* 1945 in Scuol; † 2004), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Nott Caviezel]] (* 1953 in Scuol), Kunsthistoriker und Universitätsprofessor&lt;br /&gt;
* [[Barbara Janom Steiner]] (* 1963 in Scuol), Rechtsanwältin, BDP-Politikerin und Regierungsrätin&lt;br /&gt;
* [[Bianca Mayer]] (Künstlername: &amp;#039;&amp;#039;Bibi Vaplan&amp;#039;&amp;#039;, * 1979 in Scuol), rätoromanische Musikerin und Sängerin&lt;br /&gt;
* [[Jon Pult (Politiker)|Jon Pult]] (* 1984 in Scuol), Politiker (SP)&lt;br /&gt;
* [[Thomas Tumler]] (* 1989 in Scuol), Skirennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Talina Gantenbein]] (* 1998 in Scuol), Freestyle-Skierin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Schuls, Kirche Inn-abwärts-Dia 247-12141.tif|Schuls, Kirche St.&amp;amp;nbsp;Georg mit Inn-abwärts, historisches Bild von [[Leo Wehrli]] (1939)&lt;br /&gt;
 Scuol Haus.jpeg|Engadinerhaus&lt;br /&gt;
 Scuol-Tarasp train station.jpg|Bahnhof Scuol-Tarasp&lt;br /&gt;
 Scuol 06.jpg|Blick auf Scuol&lt;br /&gt;
 Scuol 02.jpg|Platz mit Brunnen&lt;br /&gt;
 Scuol 14.jpg|Gurlainabrücke über den Inn&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden III. Die Talschaften Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] (GSK). Bern 1940, {{DNB|760079625}}.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1530|Scuol|Autor=Jürg Rageth, Paul Eugen Grimm|Datum=2016-12-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Scuol|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.scuol.net/ Offizielle Website der Gemeinde Scuol]&lt;br /&gt;
* {{ethorama|GV1Wj62PJmVOIVfoc6wk}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2218|Scuol|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.engadin.com/de Scuol] auf engadin.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Engiadina Bassa/Val Müstair}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4053543-5|VIAF=235911607}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Engadin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Inn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scuol| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1095]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernhard Diener</name></author>
	</entry>
</feed>