<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Science-Fiction-Film</id>
	<title>Science-Fiction-Film - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Science-Fiction-Film"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Science-Fiction-Film&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T15:33:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Science-Fiction-Film&amp;diff=31224&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Science-Fiction-Film&amp;diff=31224&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-24T19:38:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Science-Fiction-Film&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Science-Fiction&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Filmgenre]], dem Filme zugeordnet werden, die sich wie das Literaturgenre [[Science-Fiction]] mit fiktionalen Techniken sowie wissenschaftlichen Leistungen und deren möglichen Auswirkungen auf die [[Zukunft]] beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Es fehlt eine schlüssige chronologische Darstellung der Entwicklung, hier wurden bisher nur einzelne, teilweise länderspezifische Epochen zusammengeflickt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste von Science-Fiction-Filmen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria from metropolis.JPG|mini|Der 1927 in [[Filmstudio Babelsberg|Babelsberg]] bei Berlin produzierte Film &amp;#039;&amp;#039;[[Metropolis (Film)|Metropolis]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Fritz Lang]] war der erste Science-Fiction-Film in Spielfilmlänge überhaupt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.scififilmhistory.com/index.php?pageID=metro |text=SciFi Film History – Metropolis (1927) |wayback=20171010074916 |archiv-bot=2023-01-08 03:03:25 InternetArchiveBot}} – &amp;#039;&amp;#039;Although the first science fiction film is generally agreed to be Georges Méliès’ A Trip To The Moon (1902), Metropolis (1926) is the first feature length outing of the genre.&amp;#039;&amp;#039; – scififilmhistory.com, abgerufen am 15. Mai 2013 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;sub&amp;gt;Im Bild: &amp;#039;&amp;#039;Maschinen-Maria&amp;#039;&amp;#039;, Statue einer Filmfigur im [[Filmpark Babelsberg]].&amp;lt;/sub&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Den Grundstein für das Science-Fiction-Genre legte die Literatur: Technikbegeisterte Autoren wie [[Jules Verne]] und [[H.G. Wells]] erweiterten die Reise- und Abenteuerliteratur des 19. Jahrhunderts um die Science-Fiction-Komponente und beeinflussten die ersten Science-Fiction-Filme maßgeblich. Schon früh hatten Filmpioniere technische Abläufe und ihre Anfälligkeit ins Zentrum ihrer Filme gestellt, so etwa [[Louis Lumière]] und [[Ferdinand Zecca]]. [[Georges Méliès]], der sich bereits 1897 mit &amp;#039;&amp;#039;[[Les Rayons Röntgen]]&amp;#039;&amp;#039; an die Thematik herangetastet hatte, schuf dann 1902 den von Jules Verne inspirierten Film &amp;#039;&amp;#039;[[Die Reise zum Mond]]&amp;#039;&amp;#039;, der weltweit für Furore sorgte. [[James Searle Dawley]] drehte 1910 mit &amp;#039;&amp;#039;[[Frankenstein (1910)|Frankenstein]]&amp;#039;&amp;#039; die erste Verfilmung des gleichnamigen [[Frankenstein (Roman)|Romans]] von [[Mary Shelley]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten deutschen Science-Fiction-Filme war &amp;#039;&amp;#039;[[Der Herr der Welt (1913)|Der Herr der Welt]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Rudolf del Zopp]] aus dem Jahr 1913 über die künstliche Herstellung von Gold. Im gleichen Jahr wurde von [[Stellan Rye]] ein Science-Fiction-Film mit Horror-Elementen „[[Die Eisbraut]]“ nach einer Novelle von [[Hanns Heinz Ewers]] gedreht, in dem sich ein englischer Maler in eine in einem Eisblock eingeschlossene junge Frau aus der Urzeit verliebt. Eine weitere frühe deutsche Produktion war die sechsteilige Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Homunculus (Film)|Homunculus]]&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1916; gedreht von [[Otto Rippert]], mit einer Länge von insgesamt über 400 Minuten, die nur zum Teil erhalten ist. Weitere Meilensteine des frühen Science-Fiction-Films waren [[Holger-Madsen]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Das Himmelsschiff]]&amp;#039;&amp;#039; (1918), [[Jakow Alexandrowitsch Protasanow|Jakow Protasanows]] &amp;#039;&amp;#039;[[Aelita (Film)|Aelita]]&amp;#039;&amp;#039; (1924) (nach einem Science-Fiction-Roman von [[Alexei Nikolajewitsch Tolstoi|Alexei Tolstoi]]) sowie [[Fritz Lang]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Metropolis (Film)|Metropolis]]&amp;#039;&amp;#039; (1927) und &amp;#039;&amp;#039;[[Frau im Mond]]&amp;#039;&amp;#039; (1929). 1936 wurde in der [[Sowjetunion]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kosmische Reise]]&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt, der unter der Mitarbeit [[Konstantin Ziolkowski]]s entstanden war; allerdings wurde der Film aus kulturpolitischen Gründen noch im selben Jahr abgesetzt und erst in den 1980er Jahren erneut aufgeführt. Im Jahre 1937 begann das Filmprojekt &amp;#039;&amp;#039;[[Weltraumschiff 18]]&amp;#039;&amp;#039;, das aufgrund des Krieges abgebrochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Aufstieg des US-amerikanischen Kinos ===&lt;br /&gt;
Das Entstehen des klassischen phantastischen Kinos gründete sich auf den technischen und politischen Fortschritt. Durch den Zuwachs an Produktivität wurden Energien produziert, die sich auf die Eroberung, Entdeckung und Beherrschung „wilder“ Länder konzentrierten. Gleichzeitig herrschte die [[Weltwirtschaftskrise]]. Auf der Leinwand nahmen Angstvorstellungen und Albträume Gestalt an. In der Folge dominierten sogenannte „[[Verrückter Wissenschaftler|mad scientist]]“-Filme wie &amp;#039;&amp;#039;[[Frankenstein (1931)|Frankenstein]]&amp;#039;&amp;#039; (1931), &amp;#039;&amp;#039;[[Dr. Jekyll und Mr. Hyde (1931)|Dr. Jekyll und Mr. Hyde]]&amp;#039;&amp;#039; (1931) oder &amp;#039;&amp;#039;[[Der Unsichtbare (1933)|Der Unsichtbare]]&amp;#039;&amp;#039; (1933). Der sich über alle Bedenken hinwegsetzende Fortschrittsglaube präsentiert sich in &amp;#039;&amp;#039;[[King Kong und die weiße Frau]]&amp;#039;&amp;#039; (1933). Die Archetypen von [[Science-Fiction|Science Fiction]], [[Horrorfilm|Horror]] und [[Fantasy]] entstanden in dieser Zeit und beeinflussen den Science-Fiction-Film bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei repräsentieren diese schreckenerregenden Erzählungen besser als jeder „gesellschaftskritische“ Film die Vorstellungswelt eines Amerika, das eine akute Angstneurose durchlebt. Diese Filme antworten auf die Ängste der damaligen Zeit und steigern sie ins Hysterische. Sie bilden eine Art Enteignungsritual, an dem die Zuschauer teilnehmen, um sich von ihren Alltagssorgen – Arbeit, Geld, Gesundheit, Unterhalt – zu befreien. In den 1950er Jahren boomte das amerikanische Science-Fiction-Kino mit vielen Filmen, die diese Ängste, aber auch die Paranoia der McCarthy-Ära widerspiegelten. Wenige Jahre später entstanden die ersten Farbfilme. In &amp;#039;&amp;#039;[[Metaluna 4 antwortet nicht]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Kampf der Welten]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Alarm im Weltall]]&amp;#039;&amp;#039; nutzen die Filmemacher die neuen Möglichkeiten, um prächtige, fantasievolle Filme zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den [[Serial]]s kamen schnelle und billige Fortsetzungsfilme für die Samstagsmorgen-Vorstellungen auf die Leinwand. Von 231 [[Tonfilm]]-Serials, die von Anfang der 1930er Jahre bis 1956 produziert wurden, sind 31 eindeutig der Science-Fiction zuzuordnen. Weitere 37 weisen SF-Elemente auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Roy Kinnard: &amp;#039;&amp;#039;Science fiction serials. A critical filmography of the 31 hard SF cliffhangers. With an appendix of the 37 serials with slight SF content&amp;#039;&amp;#039;. Jefferson, NC u. a. (McFarland) 1998, S. 7, 197-204&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Phantom-Reiter]]&amp;#039;&amp;#039; (1935) war nach &amp;#039;&amp;#039;[[The Vanishing Shadow]]&amp;#039;&amp;#039; (1934) die zweite Serie, die als Science-Fiction-Serial gilt. Danach begann der Siegeszug der [[Comic]]-Verfilmungen, deren [[Superheld]]en eine ideale Basis für Abenteuergeschichten bildeten. Den Anfang machte 1936 &amp;#039;&amp;#039;[[Flash Gordon]]&amp;#039;&amp;#039; mit seinen Fortsetzungen. Weitere Reihen handelten von &amp;#039;&amp;#039;[[Buck Rogers]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Captain Marvel (DC Comics)|Captain Marvel]]&amp;#039;&amp;#039; und führten 1948 zum „Superhelden aller Superhelden“, der Reihe um &amp;#039;&amp;#039;[[Superman]]&amp;#039;&amp;#039;. Erst die Verbreitung des [[Fernsehen]]s führte zum Ende der Serien. Da die Reihen unkomplizierte Geschichten vom ewigen Kampf (und Sieg) des Guten gegen das Böse waren und eine Adaption der bei Kindern beliebten Comics darstellten, zog die Science Fiction vermehrt die Kinder an und eröffnete sich ein neues Publikum. Dieses störte sich auch nicht an den ständigen Fortsetzungen erfolgreicher Ideen, so gab es allein von &amp;#039;&amp;#039;[[Der Unsichtbare (1933)|Unsichtbaren]]&amp;#039;&amp;#039; Nachfolger wie &amp;#039;&amp;#039;[[Der Unsichtbare kehrt zurück]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Die unsichtbare Frau]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der unsichtbare Agent&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der Unsichtbare nimmt Rache]]&amp;#039;&amp;#039;. Spätestens nach Filmen wie &amp;#039;&amp;#039;Frankenstein trifft auf den Wolfsmenschen&amp;#039;&amp;#039; und der Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Abbott und Costello treffen Frankenstein]]&amp;#039;&amp;#039; wurde eine Krise deutlich. Filme, die auf den Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] reagiert hätten und der Welt einen Spiegel vorgehalten hätten, gab es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1960er und 1970er Jahre: der Wettlauf ins All ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Science-Fiction-Filme der 1960er Jahre|Science-Fiction-Filme der 1970er Jahre}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960ern rückt die Science Fiction in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zurück. Das [[Wettlauf ins All|Rennen zum Mond]] zwischen der [[Sowjetunion|UdSSR]] und den USA beherrschte die Nachrichten, filmisch verarbeitet u.&amp;amp;nbsp;a. in &amp;#039;&amp;#039;[[Die erste Fahrt zum Mond]]&amp;#039;&amp;#039; (GB 1964, Regie: [[Nathan Juran]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[Countdown: Start zum Mond]]&amp;#039;&amp;#039; (USA 1968, Regie: [[Robert Altman]]). Der technische Fortschritt wirkte sich aus. Die SF spielte nicht mehr auf entfernten Planeten, sondern musste eine gewisse Glaubwürdigkeit besitzen. Fast nur das italienische SF-Kino, das in den 1960er Jahren eine Blütezeit erlebte, war mit einer Mischung aus Horror und SF vertreten: &amp;#039;&amp;#039;[[Planet der Vampire]]&amp;#039;&amp;#039; (Italien/Spanien 1965, Regie: [[Mario Bava]]), &amp;#039;&amp;#039;[[Orion-3000 – Raumfahrt des Grauens]]&amp;#039;&amp;#039; (Italien 1966, Regie: [[Antonio Margheriti]]), &amp;#039;&amp;#039;[[Dämonen aus dem All]]&amp;#039;&amp;#039; (Italien 1967, Regie: Antonio Margheriti) und andere. Stattdessen thematisierten viele Filme die latente [[Atomkrieg]]sgefahr (&amp;#039;&amp;#039;[[Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Angriffsziel Moskau]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Sieben Tage im Mai]]&amp;#039;&amp;#039;), die nach der fehlgeschlagenen [[Invasion in der Schweinebucht]], der [[Kubakrise]] und dem Tod Kennedys höchst aktuell geworden war. &amp;#039;&amp;#039;[[Die phantastische Reise]]&amp;#039;&amp;#039; führt ins Innere des Körpers und &amp;#039;&amp;#039;[[2001: Odyssee im Weltraum]]&amp;#039;&amp;#039; ins Innere des Verstandes. Die Comicverfilmung &amp;#039;&amp;#039;[[Barbarella (Film)|Barbarella]]&amp;#039;&amp;#039; (Frankreich/Italien 1968, Regie: [[Roger Vadim]]) spielte mit der in den 1960er Jahren aufkommenden sexuellen Freizügigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sicht von [[Ronald M. Hahn]] und Volker Jansen waren utopische bzw. Science-Fiction-Filme bis 1969 meist „Schund“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ronald M. Hahn]], Volker Jansen: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Science Fiction-Films.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1997, ISBN 3-453-11860-X, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Mondlandung]] 1969 war ein bisher beliebtes Thema im SF-Film uninteressant geworden. Wieder einmal hatte die Wirklichkeit den SF-Film eingeholt. Gleichzeitig schlug die Krise des Studiosystems voll durch: [[New Hollywood]] entstand. Aufwendige Weltraumabenteuer interessieren nicht mehr, einzig „[[Planet der Affen (1968)|Planet der Affen]]“ wurde mit seinen vier [[Fortsetzung (Film)|Fortsetzungen]], einer TV-Realserie und einer Zeichentrickserie ein typisches Hollywood-Produkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Uhrwerk Orange (Film)|Uhrwerk Orange]]&amp;#039;&amp;#039; ist eine schockierende [[Dystopie]] um [[Vergewaltigung]] und [[Brutalität]]. &amp;#039;&amp;#039;[[Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All (1971)|Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All]]&amp;#039;&amp;#039; zeichnet exakt die Arbeit von [[Wissenschaft]]lern nach, und bei &amp;#039;&amp;#039;[[Solaris (1972)|Solaris]]&amp;#039;&amp;#039; steht die Psychologie des Menschen im Zentrum. &amp;#039;&amp;#039;[[Lautlos im Weltraum]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Jahr 2022… die überleben wollen|Soylent Green]]&amp;#039;&amp;#039; thematisierten die fortschreitende Umweltzerstörung. &amp;#039;&amp;#039;[[Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung]]&amp;#039;&amp;#039; änderte dies 1977 und wurde zu einem großen Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1980er Jahre ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Science-Fiction-Filme der 1980er Jahre}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SF-Filme der [[1980er]] Jahre, als [[Ronald Reagan]] das Weltraum-Verteidigungsprogramm [[Strategic Defense Initiative|SDI]] auch [[Star Wars]] nannte, brachten nur wenige wirklich innovative Filme hervor. Eine der Ausnahmen ist &amp;#039;&amp;#039;[[Blade Runner]]&amp;#039;&amp;#039;, der heute als Meilenstein gilt und als [[Hommage]] häufig in anderen Filmen stilistisch und visuell zitiert wird. Die Studios beschränkten sich oft auf Fortsetzungen bekannter Motive. [[Actionfilm]]e wurden die wichtigste Geldmaschine [[Hollywood]]s; so entstanden die Action- und Horror-Reihen &amp;#039;&amp;#039;[[Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt|Alien]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Predator (Film)|Predator]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Genrefilme richteten sich an ein jugendliches Publikum, das Effekte und (zynischen) Humor wünschte und bekam. Die Filme spielten auf der Erde der Zukunft, originelle Weltraum-Filme waren selten. Aber es waren Science-Fiction-Filme im eigentlichen Sinne, der Horroraspekt trat zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gene Roddenberry crop.jpg|mini|Star-Trek-Macher [[Gene Roddenberry]]]]&lt;br /&gt;
Eine beginnende Tendenz der [[1980er]] Jahre sind Filmreihen ([[Fortsetzung (Film)|Fortsetzungen]], seltener auch [[Prequel]]s). Beginnend mit &amp;#039;&amp;#039;[[Star Wars]]&amp;#039;&amp;#039; (ab 1977) zählen dazu beispielsweise die &amp;#039;&amp;#039;[[Star Trek|Star-Trek]]&amp;#039;&amp;#039;-Filme (ab 1979), die &amp;#039;&amp;#039;[[Superman]]&amp;#039;&amp;#039;-Filme (ab 1978), die &amp;#039;&amp;#039;[[Terminator (Film)|Terminator]]&amp;#039;&amp;#039;-Filme (ab 1984) sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Zurück in die Zukunft]]&amp;#039;&amp;#039; (1985, Regie: [[Robert Zemeckis]]) und seine beiden Fortsetzungen.&lt;br /&gt;
Filme für ein erwachsenes Publikum entstanden ebenfalls, zwar abseits des Mainstreams, dafür jedoch mit ernsthaften Auseinandersetzungen mit Themen, die das Publikum herausforderten. &amp;#039;&amp;#039;[[The Day After – Der Tag danach]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Briefe eines Toten]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Tag Null|Threads]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Klapperschlange]]&amp;#039;&amp;#039; sowie der englische Zeichentrickfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Wenn der Wind weht]]&amp;#039;&amp;#039; beschäftigten sich mit dem fiktiven dritten Weltkrieg oder der post-apokalyptischen Welt.&lt;br /&gt;
Daneben gab es [[Terry Gilliam]], der mit &amp;#039;&amp;#039;[[Brazil (1985)|Brazil]]&amp;#039;&amp;#039; einen Film drehte, der bekannte Motive der [[Dystopie]] bearbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1990er Jahre ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Science-Fiction-Filme der 1990er Jahre}}&lt;br /&gt;
Die [[1990er]] Jahre waren auch im SciFi hauptsächlich durch [[Blockbuster]]-Filme geprägt. Durch das Aufkommen neuer [[Filmtrick|Tricktechniken]] und realistischer [[Computer Generated Imagery|CGI]]-Effekte erhielt das Genre einen neuen Anstrich. Bildgewaltige Filme wie &amp;#039;&amp;#039;[[Independence Day (1996)|Independence Day]]&amp;#039;&amp;#039; (1996), &amp;#039;&amp;#039;[[Mars Attacks!]]&amp;#039;&amp;#039; (1996) oder &amp;#039;&amp;#039;[[Men in Black (Film)|Men in Black]]&amp;#039;&amp;#039; (1997) stellen klassische Motive der Science Fiction in neuem Gewand dar, parodieren diese zum Teil sogar. Der durch &amp;#039;&amp;#039;[[Star Wars]]&amp;#039;&amp;#039; bereits in den [[1970er]]n ausgelöste Trend zu SciFi-Filmen für die ganze Familie erhielt einen flächendeckenden Einzug und stellt gegen Ende des Jahrzehnts eher die Norm dar.&lt;br /&gt;
Durch die hohe Verbreitung von Computern und die zunehmende Digitalisierung in der Bevölkerung passte sich die Darstellung und Erklärungen der SciFi-Elemente stärker an reale Vorbilder an. Beispielsweise nutzt der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Jurassic Park]]&amp;#039;&amp;#039; wissenschaftlich akkurate Herleitungen zur Erklärung von Dinosauriern in unserer heutigen Zeit. &amp;#039;&amp;#039;[[Ghost in the Shell (Anime)|Ghost in the Shell]]&amp;#039;&amp;#039; (1995) und &amp;#039;&amp;#039;[[Matrix (Film)|Matrix]]&amp;#039;&amp;#039; (1999) zeigen eine Darstellungsweise von künstlicher Intelligenz mit hohem Bezug zu unserer computerisierten Realität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Genre wurde zunehmend Action-lastiger. Filme wie &amp;#039;&amp;#039;[[Terminator 2 – Tag der Abrechnung|Terminator 2]]&amp;#039;&amp;#039; (1991), &amp;#039;&amp;#039;[[Das fünfte Element]]&amp;#039;&amp;#039; (1997) oder &amp;#039;&amp;#039;[[Lost in Space (1998)|Lost in Space]]&amp;#039;&amp;#039; (1998) bieten einfach verdauliche Science-Fiction-Inhalte nach Spielart von [[Actionfilm]]en für ein breites Publikum.&lt;br /&gt;
Eine Tendenz liegt in der Verfilmung klassischer SciFi-Literatur bedeutender Autoren. So zählen &amp;#039;&amp;#039;[[Die totale Erinnerung – Total Recall|Total Recall – Die Totale Erinnerung]]&amp;#039;&amp;#039; (1990) und &amp;#039;&amp;#039;[[Starship Troopers (Film)|Starship Troopers]]&amp;#039;&amp;#039; (1997) zu den wichtigsten Verfilmungen. Auch [[Videospielverfilmung]]en wie &amp;#039;&amp;#039;[[Wing Commander (Film)|Wing Commander]]&amp;#039;&amp;#039; (1999) traten in den 1990ern im SciFi erstmals auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2000er, 2010er und 2020er Jahre ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Science-Fiction-Filme der 2000er Jahre|Science-Fiction-Filme der 2010er Jahre|Science-Fiction-Filme der 2020er Jahre}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Sci-Fi-Film in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Der deutsche Film ist zu Beginn der 1920er Jahre stark vom [[Expressionismus]] geprägt und reflektiert gleichzeitig die psychologischen Spätfolgen des Ersten Weltkrieges. 1918 und 1920 erscheinen mit &amp;#039;&amp;#039;[[Alraune (1918)|Alraune]]&amp;#039;&amp;#039; (Regie: [[Eugen Illés]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[Der Golem, wie er in die Welt kam]]&amp;#039;&amp;#039; (1920, Regie: [[Paul Wegener (Schauspieler)|Paul Wegener]], [[Carl Boese]] nach [[Gustav Meyrink]]) (klassische Fantasy) bereits Filme, die bei aller Unterschiedlichkeit den Horror-Archetyp &amp;#039;&amp;#039;[[Das Ding ohne Namen]]&amp;#039;&amp;#039; verwenden: Das seelenlose Wesen wendet sich gegen seinen Schöpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele der Stummfilmzeit sind &amp;#039;&amp;#039;[[Genuine]]&amp;#039;&amp;#039; (1920) und &amp;#039;&amp;#039;[[Orlac’s Hände]]&amp;#039;&amp;#039; (1924) (beide Regien: [[Robert Wiene]]), &amp;#039;&amp;#039;[[Metropolis (Film)|Metropolis]]&amp;#039;&amp;#039; (1927, [[Fritz Lang]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[Frau im Mond]]&amp;#039;&amp;#039; (1929, Fritz Lang). Erste Tonfilme sind &amp;#039;&amp;#039;[[Alraune (1930)|Alraune]]&amp;#039;&amp;#039; (1930, [[Richard Oswald]]), &amp;#039;&amp;#039;[[Die Herrin von Atlantis (1932)|Die Herrin von Atlantis]] &amp;#039;&amp;#039; (1932, [[Georg Wilhelm Pabst]]), &amp;#039;&amp;#039;[[F.P.1 antwortet nicht]]&amp;#039;&amp;#039; (1932, [[Karl Hartl]]), &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tunnel (1933)|Der Tunnel]]&amp;#039;&amp;#039; (1933, [[Kurt Bernhardt]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[Gold (1934)|Gold]]&amp;#039;&amp;#039; (1934, Karl Hartl). Danach war kaum noch Fantastisches aus eigener Produktion in den deutschen Kinos zu sehen. Ein paar SF-Elemente enthält noch der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Münchhausen (Film)|Münchhausen]]&amp;#039;&amp;#039; (1943, [[Josef von Báky]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Filmproduktion in den beiden deutschen Staaten getrennte Wege.&lt;br /&gt;
Der erste SF- bzw. fantastische Film der ostdeutschen [[DEFA]] war wohl &amp;#039;&amp;#039;[[Chemie und Liebe]]&amp;#039;&amp;#039; (1948, [[Arthur Maria Rabenalt]]). Ende der 1950er Jahre drehte [[Kurt Maetzig]] in der DDR &amp;#039;&amp;#039;[[Der schweigende Stern]]&amp;#039;&amp;#039; (1960 veröffentlicht), der 1964 auf dem Filmfestival von Triest ein „Goldenes Raumschiff“ erhielt. Weitere DEFA-SF-Filme sind unter anderen &amp;#039;&amp;#039;[[Der Mann mit dem Objektiv]]&amp;#039;&amp;#039; (1961, [[Frank Vogel (Regisseur)|Frank Vogel]]), &amp;#039;&amp;#039;[[Signale – Ein Weltraumabenteuer]]&amp;#039;&amp;#039; (1970, [[Gottfried Kolditz]]), &amp;#039;&amp;#039;[[Eolomea]]&amp;#039;&amp;#039; (1972, [[Herrmann Zschoche]]), &amp;#039;&amp;#039;[[Im Staub der Sterne]]&amp;#039;&amp;#039; (1976, Gottfried Kolditz) und &amp;#039;&amp;#039;[[Besuch bei van Gogh]]&amp;#039;&amp;#039; (1985, [[Horst Seemann]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der BRD gab es in den 50er und 60er Jahren kaum selbstproduzierte Science Fiction in den Kinos zu sehen. Eine der wenigen Ausnahmen war etwa eine weitere Verfilmung von &amp;#039;&amp;#039;[[Alraune (1952)|Alraune]]&amp;#039;&amp;#039; (1952, [[Arthur Maria Rabenalt]]). Von der Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[Raumpatrouille]]&amp;#039;&amp;#039; (1966) kam erst 2003 ein Zusammenschnitt als Spielfilm in die Kinos. Der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Herrliche Zeiten im Spessart]]&amp;#039;&amp;#039; (1967, [[Kurt Hoffmann (Filmregisseur)|Kurt Hoffmann]]) – die zweite Fortsetzung des Nicht-SF-Films &amp;#039;&amp;#039;[[Das Wirtshaus im Spessart (1958)|Das Wirtshaus im Spessart]]&amp;#039;&amp;#039; – enthält streckenweise sehr viele SF-Elemente. Vor allem in den 1960er Jahren wurden einige heute kaum noch bekannte „mad scientist“-Filme produziert: Ein „guter“ Wissenschaftler macht eine bahnbrechende Erfindung, die er gern zum Wohle der Menschheit einsetzen will, doch eine „böse“ Macht will sie ihm stehlen. Oder auch ein „böser“ Wissenschaftler macht eine Erfindung, die er zum Schaden der Menschheit einsetzen will. Ein Beispiel dafür ist die Mabuse-Filmreihe, beginnend mit &amp;#039;&amp;#039;[[Scotland Yard jagt Dr. Mabuse]]&amp;#039;&amp;#039; (BRD 1963, [[Paul May]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 drehte [[Alexander Kluge]] den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der große Verhau]]&amp;#039;&amp;#039;, der erst 1971 in die Kinos kam und dem [[Neuer Deutscher Film|Neuen Deutschen Film]] zuzuordnen ist.&lt;br /&gt;
1977 schuf [[Rainer Erler]] mit &amp;#039;&amp;#039;[[Operation Ganymed]]&amp;#039;&amp;#039; ein Werk, das 1978 auf dem Filmfestival von Triest als bester Film des Jahres ausgezeichnet wurde. Weitere (west)deutsche Filme sind zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;[[Das Arche-Noah-Prinzip]]&amp;#039;&amp;#039; (1984, [[Roland Emmerich]]), die Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Xaver und sein außerirdischer Freund]]&amp;#039;&amp;#039; (1986, [[Werner Possardt]]), &amp;#039;&amp;#039;[[Moon 44]]&amp;#039;&amp;#039; (1990, Roland Emmerich) und &amp;#039;&amp;#039;[[Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein (Film)|Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein]]&amp;#039;&amp;#039; (1990, [[Peter Fleischmann (Regisseur)|Peter Fleischmann]]). Nach der Wiedervereinigung wurde die Parodie &amp;#039;&amp;#039;[[(T)Raumschiff Surprise – Periode 1]]&amp;#039;&amp;#039; (2004, [[Michael Herbig]]) ein beachtlicher Erfolg. Erwähnenswert ist weiterhin die Trash-Parodie &amp;#039;&amp;#039;[[Captain Cosmotic]]&amp;#039;&amp;#039; (1998, [[Thilo Gosejohann]]). Eine der jüngsten und zugleich aufwändigsten SciFi-Produktionen aus Deutschland ist der Thriller &amp;#039;&amp;#039;[[Pandorum]]&amp;#039;&amp;#039; (2009, [[Christian Alvart]]) – dieser ist in einer Zukunft angesiedelt, welche die Menschheit zum Verlassen der Erde und zur Besiedlung eines neuen [[Erdähnlicher Planet|erdähnlichen Planeten]] zwingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motive ==&lt;br /&gt;
=== Ängste und Bedrohungen ===&lt;br /&gt;
Ein bedeutendes Themenfeld ist der oder das Fremde – die Bedrohung durch das Unbekannte. Geschehen kann dies durch den Kontakt mit Außerirdischen &amp;#039;&amp;#039;([[Kampf der Welten]], [[Independence Day (1996)|Independence Day]])&amp;#039;&amp;#039;, durch eine [[Zeitreise]], die dem Zuschauer Schreckliches prophezeit &amp;#039;&amp;#039;([[Die Zeitmaschine (1960)|Die Zeitmaschine]], [[Terminator (Film)|Terminator]])&amp;#039;&amp;#039;, aber auch in der Konfrontation mit einem wissenschaftlichen Fortschritt, der außer Kontrolle gerät oder missbraucht wird (&amp;#039;&amp;#039;[[The Matrix]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Gattaca]]&amp;#039;&amp;#039;). Auch die Frage nach dem Bösen oder Unerklärlichen in der menschlichen Psyche wird in manchen Filmen bearbeitet &amp;#039;&amp;#039;([[Solaris (1972)|Solaris]], [[Uhrwerk Orange (Film)|Uhrwerk Orange]])&amp;#039;&amp;#039;. Bei dieser Thematik ist die Grenze zum [[Horrorfilm]] fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kernwaffe|Atombombe]], der [[Koreakrieg]] und die Kommunistenjagd unter [[Joseph McCarthy]] erzeugten ein Klima der Furcht. Viele Filme reflektierten diese [[Paranoia]] und brachten diese Ängste verschlüsselt auf die Leinwand &amp;#039;&amp;#039;([[Botschafter der Angst]])&amp;#039;&amp;#039;. Es dominieren Horror-SF und Atom-Monster. Ein Blick ins Naturkunde-Buch genügte, um das nächste Leinwandgrauen zu konstruieren: Skorpione, Schnecken, Ameisen, Spinnen, Echsen etc. bedrohten die Menschheit – einige davon mit Frauenköpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Horror-SF-Filme wie &amp;#039;&amp;#039;[[Formicula]]&amp;#039;&amp;#039; ansprechen, ist die Schutzbedürftigkeit der Bürger und das notwendige Opfer des Einzelnen für die Gemeinschaft. Diese symbolische Darstellung des Schreckens war möglich und notwendig vor allem deswegen, weil eine öffentliche Diskussion des technisch-militärischen Fortschritts, gar eine Kritik an der politischen und militärischen Führung, kaum möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angst vor der Zukunft, zu der man sich auf falschem Wege befand, war groß, aber noch größer war die Angst, kein „guter Amerikaner“ zu sein. Die Furcht betraf die eigene Führung so sehr wie etwaige ausländische Aggressoren; nur so ist die Ambivalenz dieser Filme zu verstehen, aus dieser moralisch-politischen Sackgasse heraus wird ihr Pessimismus und ihre Sprachlosigkeit oft interpretiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den &amp;#039;&amp;#039;monster SF movies&amp;#039;&amp;#039; von Hollywood ist so viel Kritik an der wissenschaftlichen und militärischen Rücksichtslosigkeit enthalten, wie möglich schien, und soviel an [[Affirmation]] und politischer Bestätigung, wie notwendig, um das Unbehagen nicht ausdrücklich werden zu lassen. Die einzige, ein wenig paranoide Hoffnung in diesen Filmen war die, dass Militär und Wissenschaft am Ende die Bedrohung auch wieder von den Menschen nehmen könnten, die sie selbst hervorgerufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neugierde ===&lt;br /&gt;
Der urmenschliche Instinkt „Neugier“ ist eine zentrale Triebfeder von Zivilisation und deren Ausdehnung über zunächst unüberschreitbare Grenzen hinaus. Diese Grenzen sind im SF-Film beispielsweise das Gefangensein in der Gegenwart, welches mittels [[Zeitreise]] überwunden wird &amp;#039;&amp;#039;(Die Zeitmaschine, [[Planet der Affen (1968)|Planet der Affen]])&amp;#039;&amp;#039;, die Überwindung des Raumes, die uns fremde Welten besuchen lässt &amp;#039;&amp;#039;([[2001: Odyssee im Weltraum]])&amp;#039;&amp;#039; oder auch die Überwindung der Isolation der Menschheit als einzige intelligente Lebensform &amp;#039;&amp;#039;([[Contact (1997)|Contact]], [[Signs – Zeichen]])&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Betrachtungsweise der Thematiken in der Sciencefiction findet man unter [[Science-Fiction|Science Fiction]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergenres ==&lt;br /&gt;
Der Science-Fiction-Film wird vor allem als Hintergrund für andere [[Filmgenre]]s herangezogen. So finden sich neben Kreuzungen mit dem [[Horrorfilm]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt|Alien]]&amp;#039;&amp;#039;), dem [[Actionfilm]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Terminator (Film)|Terminator]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Filmkomödie|Komödien]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Meine Stiefmutter ist ein Alien]]&amp;#039;&amp;#039;) oder dem [[Drama (Filmgenre)|Drama]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Alarm im Weltall]]&amp;#039;&amp;#039;) auch für die meisten anderen Filmgenres eine Reihe von Beispielen, in denen fremde Genremuster vor einen Science-Fiction-Hintergrund gestellt werden. Vor allem die [[Space Opera]] hat sich bereits ab den 1930er Jahren (&amp;#039;&amp;#039;[[Flash Gordon]]&amp;#039;&amp;#039;) als eigenständiges Subgenre des Science-Fiction-Films entwickelt. Jüngstes deutsches Projekt ist die Hamburger Produktion &amp;#039;&amp;#039;Violent Starr&amp;#039;&amp;#039; (2018) von [[Oliver Tietgen]] und [[Matti Schindehütte]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.imdb.com/title/tt5679566/&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch einige Pornofilme (etwa &amp;#039;&amp;#039;Shocking&amp;#039;&amp;#039; von [[Claude Mulot]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ronald M. Hahn]], Volker Jansen: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Science Fiction-Films.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1997, ISBN 3-453-11860-X, S. 803.&amp;lt;/ref&amp;gt;) verwenden aufgesetzte Science-Fiction-Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Aufzählung der wichtigsten Filme ist unter [[Liste von Science-Fiction-Filmen]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Science-Fiction im Fernsehen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Science-Fiction-Filme bis 1919]]&lt;br /&gt;
* [[Science-Fiction-Filme der 1920er Jahre]]&lt;br /&gt;
* [[Science-Fiction-Filme der 1930er Jahre]]&lt;br /&gt;
* [[Science-Fiction-Filme der 1940er Jahre]]&lt;br /&gt;
* [[Science-Fiction-Filme der 1950er Jahre]]&lt;br /&gt;
* [[Science-Fiction-Filme der 1960er Jahre]]&lt;br /&gt;
* [[Science-Fiction-Filme der 1970er Jahre]]&lt;br /&gt;
* [[Science-Fiction-Filme der 1980er Jahre]]&lt;br /&gt;
* [[Science-Fiction-Filme der 1990er Jahre]]&lt;br /&gt;
* [[Science-Fiction-Filme der 2000er Jahre]]&lt;br /&gt;
* [[Science-Fiction-Filme der 2010er Jahre]]&lt;br /&gt;
* [[Science-Fiction-Filme der 2020er Jahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas R. Atkins (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Science Fiction Films.&amp;#039;&amp;#039; New York 1976.&lt;br /&gt;
* John Baxter: &amp;#039;&amp;#039;Science Fiction in the Cinema.&amp;#039;&amp;#039; New York / Londin 1970.&lt;br /&gt;
* [[John Clute]]: &amp;#039;&amp;#039;Science Fiction. Die illustrierte Enzykloopädie&amp;#039;&amp;#039; München 1996, ISBN 3-453-11512-0; Übersetzung von &amp;#039;&amp;#039;Science fiction: the illustrated encyclopedia.&amp;#039;&amp;#039; Dorling Kindersley, London 1995, ISBN 0-7513-0202-3.&lt;br /&gt;
* Hank Davis: &amp;#039;&amp;#039;Classic Cliffhangers Volume 1 1914–1940.&amp;#039;&amp;#039; Baltimore, MD (Luminary Press) 2007, ISBN 978-1-887664-76-9.&lt;br /&gt;
* Sonja Fritzsche (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Liverpool companion to world science fiction film&amp;#039;&amp;#039;, Liverpool (Liverpool University Press) 2014 (Schriftenreihe &amp;#039;&amp;#039;Liverpool science fiction texts and studies&amp;#039;&amp;#039; Band 47). ISBN 978-1-78138-038-3&lt;br /&gt;
* [[Rolf Giesen]]: &amp;#039;&amp;#039;Science-Fiction. 50 Klassiker des SF-Kinos&amp;#039;&amp;#039;, Roloff &amp;amp; Seesslen, Schondorf (Ammersee) 1981.&lt;br /&gt;
* Rolf Giesen: &amp;#039;&amp;#039;Sagenhafte Welten. Der phantastische Film.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Heyne, München 1990, ISBN 3-453-03776-6.&lt;br /&gt;
* Denis Gifford: &amp;#039;&amp;#039;Science Fiction Film.&amp;#039;&amp;#039; London / New York 1971.&lt;br /&gt;
* [[Ronald M. Hahn]], Volker Jansen: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Science Fiction Films. Band 1 – A-L. Band 2 – M-Z.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage. Wilhelm Heyne, München 1997, ISBN 3-453-11860-X. Mit 200 Fotos und Illustrationen sowie zahlreichen Fehlern.&lt;br /&gt;
* Phil Hardy (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Science-fiction-Filmenzyklopädie.&amp;#039;&amp;#039; Heel, Königswinter 1998, ISBN 3-89365-601-4. Übersetzung von &amp;#039;&amp;#039;The Aurum Film Encyclopedia: Science Fiction.&amp;#039;&amp;#039; Londin 1995.&lt;br /&gt;
* [[Christian Hellmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Science Fiction Film.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1983, ISBN 3-453-86054-3.&lt;br /&gt;
* William Johnson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Focus on the Science Fiction Film.&amp;#039;&amp;#039; Englewood Cliffs, N.J., 1972.&lt;br /&gt;
* Roy Kinnard: &amp;#039;&amp;#039;Science fiction serials. A critical filmography of the 31 hard SF cliffhangers&amp;#039;&amp;#039;. With an appendix of the 37 serials with slight SF content. Jefferson, NC u. a. (McFarland) 1998, ISBN 0-7864-0545-7.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Koebner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Filmgenres: Science Fiction.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Ditzingen 2003, ISBN 3-15-018401-0.&lt;br /&gt;
* [[Dirk Manthey]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Science-Fiction.&amp;#039;&amp;#039; Kino Verlag, Hamburg.&lt;br /&gt;
* Paul Meehan: &amp;#039;&amp;#039;Saucer movies. A UFOlogical history of the cinema&amp;#039;&amp;#039;, Lanham, MD u.&amp;amp;nbsp;a. (Scarecrow Press) 1998, ISBN 0-8108-3573-8&lt;br /&gt;
* Axel Mehlem: &amp;#039;&amp;#039;Der Science-Fiction-Film.&amp;#039;&amp;#039; Alfeld/Leine 1996, ISBN 3-930258-23-4.&lt;br /&gt;
* Jürgen Menningen, Werner Dütsch: &amp;#039;&amp;#039;Filmbuch Science Fiction.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1975, ISBN 3-7701-0774-8.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Rother]], Annika Schaefer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Future Imperfect. Science • Fiction • Film.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2017, ISBN 978-3-86505-249-0.&lt;br /&gt;
* Steve Rubin, [[Rolf Giesen]], Dirk Manthey (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Science-Fiction.&amp;#039;&amp;#039; Kino Verlag, Hamburg 1988, ISBN 3-89324-009-8.&lt;br /&gt;
* Steven Jay Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;101 Sci-Fi Filme die Sie sehen müssen, bevor das Leben vorbei ist.&amp;#039;&amp;#039; Edition Olms, Zürich 2012, ISBN 978-3-283-01169-7.&lt;br /&gt;
* [[Georg Seeßlen]], Fernand Jung: &amp;#039;&amp;#039;Science Fiction.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Marburg 2003, ISBN 3-89472-429-3.&lt;br /&gt;
* [[Simon Spiegel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Konstitution des Wunderbaren. Zu einer Poetik des Science-Fiction-Films.&amp;#039;&amp;#039; Schüren, Marburg 2007, ISBN 3-89472-516-8.&lt;br /&gt;
* James Chapman, Nicholas J. Cull: &amp;#039;&amp;#039;Projecting tomorrow. Science fiction and popular cinema&amp;#039;&amp;#039;, Tauris, London u.&amp;amp;nbsp;a. 2013, ISBN 1-78076-410-3, ISBN 1-78076-409-X, ISBN 978-1-78076-410-8, ISBN 978-1-78076-409-2&lt;br /&gt;
* [[Bill Warren]]: &amp;#039;&amp;#039;Keep Watching the Skies! American Science Fiction Movies of the Fifties: The 21st Century Edition&amp;#039;&amp;#039;, McFarland &amp;amp; Company 2010, ISBN 978-0-7864-4230-0&lt;br /&gt;
* [[Barbara Wurm]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Spiegel der Begegnungskalküle. Utopische Filme der DEFA.&amp;#039;&amp;#039; In: Stefanie Mathilde Frank &amp;amp; [[Ralf Schenk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Publikumspiraten. Das Genrekino der DEFA und seine Regisseure (1946–90)&amp;#039;&amp;#039;, Schriftenreihe der [[DEFA-Stiftung]], [[Bertz + Fischer Verlag]], Berlin: 2022, ISBN 978-3-86505-421-0, S. 349–367.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Science fiction films|Science-Fiction-Filme}}&lt;br /&gt;
* [http://filmdrippink.com/index.php?lang=de&amp;amp;cat=scifi Textsammlung zum Science-Fiction-Film] – stetig wachsende Datenbank bei drippink&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Kultur/Film/Genres/Science_Fiction_und_Fantasy/|Sciencefiction und Fantasy}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sf-film.de/ SF-Film.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.spittel.de/sf/filme/filme.htm Olaf R. Spittel: Sciencefiction-Filme der DDR]&lt;br /&gt;
* [https://www.simifilm.ch/liz Simon Spiegel: Weisen der Weltdarstellung. Zu einer Theorie wunderbarer Filmgenres.]&lt;br /&gt;
* Sekundärliteratur zum Science-Fiction-Film in der [http://www.bibfan.de/ Bibliografie des Fantastischen Films]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &amp;lt;!-- AUTOMATISCH GELISTETE FUßNOTEN (Zitationsbelege, Anmerkungen) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4054023-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Science-Fiction-Film| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmgenre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[nl:Sciencefiction#Film en televisie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
	</entry>
</feed>