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	<title>Schytomyr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-19T18:19:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikidata bereits in Vorlage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der ukrainischen Stadt. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Schytomyr (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Ukraine&lt;br /&gt;
|Ort = Schytomyr&lt;br /&gt;
|OrtK = Житомир&lt;br /&gt;
|Wappen = Coat of arms of Zhytomyr.svg&lt;br /&gt;
|Oblast = Oblast Schytomyr&lt;br /&gt;
|Rajon = Rajon Schytomyr&lt;br /&gt;
|Gliederung = 2 [[Stadtrajon]]e, 1 Dorf&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Serhij Suchomlyn&lt;br /&gt;
|Adresse = майдан Рад 4/2&amp;lt;br /&amp;gt;10014 м. Житомир&lt;br /&gt;
|Website = [https://zt-rada.gov.ua/ Website des Stadtrates]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schytomyr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ʒɪ&amp;#039;tɔmɪr}}]&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Aussprache: der Anfangskonsonant ist stimmhaft [{{IPA-Text|ʒ}}] wie {{frS|Jean}}, Betonung: &amp;#039;&amp;#039;Schytómyr&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{ukS|Житомир|Audio=Uk-Житомир.ogg}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; {{ruS|Житомир|Schitomir}}; {{plS|Żytomierz|Audio=Pl-Żytomierz.ogg}}) ist eine [[Großstadt]] in der&amp;amp;nbsp;[[Ukraine]] mit etwa 270.000 Einwohnern und Verwaltungssitz der [[Oblast Schytomyr|gleichnamigen Oblast]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;pop-stat&amp;quot;&amp;gt;[http://pop-stat.mashke.org/ukraine-cities.htm Städte und Siedlungen der Ukraine] auf &amp;#039;&amp;#039;pop-stat.mashke.org&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 2. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt am Ufer des&amp;amp;nbsp;[[Teteriw]], eines Nebenflusses des [[Dnepr]], und ist Verkehrsknotenpunkt, Industriezentrum und kultureller Mittelpunkt mit [[Hochschule]]n, [[Theater]] und [[Museum|Museen]]. Wirtschaftlich dominiert der [[Maschinenbau]] und die [[Lebensmittel]]industrie. In der Nähe wird [[Marmor]] abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schytomyr ist Sitz des [[römisch-katholisch]]en [[Bistum Kiew-Schytomyr|Bistums Kiew-Schytomyr]]. Bischofskirche ist die Kathedrale St. Sophia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Schytomyr liegt 140&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Kiew]] und 150&amp;amp;nbsp;km südlich der [[Grenze zwischen Belarus und der Ukraine|Grenze zu Belarus]]. Die Stadt befindet sich am Kreuzungspunkt zweier [[Fernstraßen in der Ukraine|Fernstraßen]] ([[M&amp;amp;nbsp;06]], [[M 21 (Ukraine)|M&amp;amp;nbsp;21]]) und zweier [[Eisenbahnstrecke|Bahnstrecken]]. Diese vier Linien verlaufen annähernd nach den vier Himmelsrichtungen. Außerdem führen die Nationalstraße [[N&amp;amp;nbsp;03]] und die [[Regionalstraße (Ukraine)|Regionalstraße]] P–18 in die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgründung geht etwa auf das 7. Jahrhundert zurück, als die eingewanderten slawischen Stämme sesshaft wurden. Die Erhebung zur Stadt im 9. Jahrhundert wird in altrussischen Chroniken des Jahres 1240 erwähnt. Seit dem 11. Jahrhundert gehörte die Region zum Staat der [[Kiewer Rus]], dessen Hauptstadt [[Kiew]] war. Sie war auch von Polen und [[Wolhynien|Wolhyniern]] bewohnt. Von 1320 an gehörte Schytomyr zu [[Litauen]]. 1444 erhielt sie das [[Magdeburger Recht|Magdeburger Stadtrecht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;MagdRe&amp;quot; /&amp;gt; 1569 kam die Stadt an das vereinigte Königreich [[Polen-Litauen]]. Zu dieser Zeit siedelten sich hier zahlreiche [[Juden]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1648 wurde Schytomyr für einige Jahre von den Kosaken [[Bohdan Chmelnyzkyj]]s (1595–1657) eingenommen. Nach dem Verlust Kiews an das [[Zarentum Russland|Zarenreich]] wurde Schytomyr zum Sitz der [[Woiwodschaft Kiew]]. 1793 kam die Stadt auf Grund der [[Teilungen Polens#Die zweite Teilung 1793|Zweiten Polnischen Teilung]] an das [[Russisches Kaiserreich|Russische Kaiserreich]] und wurde Hauptstadt des [[Gouvernement Wolhynien|Wolhynischen Gouvernements]]. 1899 wurde die bis heute bestehende [[Straßenbahn Schytomyr]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwere Kämpfe um Schytomyr entbrannten nach der [[Oktoberrevolution]] 1917 und im folgenden [[Russischer Bürgerkrieg|Russischen Bürgerkrieg]]. Im Bürgerkrieg zwischen „[[Weiße Bewegung|weiß]]“ und „[[Bolschewiki|rot]]“ waren dort unter anderem [[Nikolai Alexandrowitsch Schtschors|Nikolai Schtschors]] und [[Grigori Iwanowitsch Kotowski|Grigori Kotowski]] bedeutende Truppenführer. Das Deutsche Reich nutzte die durch den Bürgerkrieg destabilisierte innerpolitische Lage der Ukraine für eigene strategische Ziele. Einheiten des [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Heeres]] besetzten Schytomyr im Rahmen der Militäroffensive „[[Operation Faustschlag]]“ am 24. Februar 1918, 7&amp;amp;nbsp;Tage vor der Unterzeichnung des [[Friedensvertrag von Brest-Litowsk|Diktatfriedens von Brest-Litowsk]] mit [[Sowjetrussland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Unternehmen Barbarossa|deutschen Überfall auf die Sowjetunion]] war Schytomyr von 1941 bis 1944 als [[Generalbezirk]] Bestandteil des deutschen [[Reichskommissariat Ukraine|Reichskommissariats Ukraine]] und rückwärtiges Heeresgebiet. Der Widerstandskämpfer [[Wolf Kieper]] wurde vom &amp;#039;&amp;#039;Sonderkommando 4&amp;#039;&amp;#039; der [[SS-Sondereinheit Dirlewanger]] öffentlich hingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Christian Ingrao]] |Titel=Les chasseurs noirs. La brigade Dirlewanger |Reihe=Collection tempus |NummerReihe=286 |Auflage=3. |Verlag=Éditions Perrin |Ort=Paris |Datum=2009 |ISBN=978-2-262-03067-4 |Kapitel=6 |Seiten=185 und Fußnote 31, S. 272}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa 400 Juden wurden ermordet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im nördlichen Teil, durch den auch die „Nordbahn“ über [[Korosten]] nach [[Brest (Belarus)|Brest]] führte, war die deutsche Kontrolle aber durch [[Sowjetische Partisanen|Partisanenverbände]] erheblich beeinträchtigt. Dies galt zunehmend auch für die &amp;#039;&amp;#039;Südbahn&amp;#039;&amp;#039; über [[Berdytschiw|Berditschew]] und [[Schepetiwka|Schepetowka]] nach [[Kowel]]. 1943/44 kam es im Großraum Schytomyr zu heftigen und sehr verlustreichen Kämpfen zwischen der [[Wehrmacht]] und der letztlich siegreichen [[Rote Armee|Roten Armee]]. An den Gefechten um Schytomyr beteiligten sich sowohl im Bürgerkrieg ab 1918 als auch während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mehr oder weniger erfolgreich Einheiten unter Befehl von [[Semjon Michailowitsch Budjonny|Semjon Budjonny]] und [[Kliment Jefremowitsch Woroschilow|Kliment Woroschilow]]. Südlich der Stadt befand sich von 1942 bis 1944 die deutsche Siedlungskolonie [[Hegewald (Gebiet)|Hegewald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zerfall der Sowjetunion]] wurde die Region 1991 einer der 24 Bezirke (Oblast) der nun selbständigen Ukraine, deren Verwaltungs-, Kultur- und Industriezentrum die Stadt darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch den [[Russischer Überfall auf die Ukraine 2022|russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine]] kam es ab Februar 2022 zu mehrfachen Luft- und Raketenangriffen auf die Stadt Schytomyr. Dabei wurden zivile Infrastrukturen beschädigt oder zerstört. Am 4. März 2022 wurde das Lyzeum Nr. 25 durch einen russischen Raketenangriff vollständig zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nordstadtblogger-Redaktion |url=https://www.nordstadtblogger.de/besuch-in-schytomyr-ein-zeichen-der-solidaritaet-und-der-hilfe-fuer-die-partnerstadt-in-der-ukraine/ |titel=Besuch in Schytomyr: Ein Zeichen der Solidarität und der Hilfe für die Partnerstadt in der Ukraine |datum=2024-06-16 |abruf=2025-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus trafen Angriffe auch Wohngebäude und medizinische Einrichtungen; bis einschließlich 24. März starben mindestens neun Zivilisten, weitere 33 in der Region.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefanie Glinkski |url=https://www.srf.ch/news/international/krieg-in-der-ukraine-lagebericht-aus-schytomyr-eine-stadt-im-fadenkreuz-der-russen |titel=Lagebericht aus Schytomyr: eine Stadt im Fadenkreuz der Russen |werk=Krieg in der Ukraine |hrsg=[[Schweizer Radio und Fernsehen]] |datum=2022-03-03 |abruf=2022-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Schytomyr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal für die Opfer des Faschismus.JPG|mini|[[Josef Tabachnyk]]: &amp;#039;&amp;#039;Denkmal für die Opfer des Faschismus&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gab es in Schytomyr eine bedeutende [[Kehillah|jüdische Gemeinde]]. Die Stadt war ein Zentrum der [[Chassidismus|chassidischen]] Bewegung und gehörte im Zarenreich zum [[Ansiedlungsrayon]]. Im Jahre 1891 war über ein Drittel der Stadtbevölkerung jüdisch (24.062 Juden bei einer Gesamtbevölkerung von 69.785 Einwohnern). Zusammen mit [[Vilnius]] war dies der einzige Ort, an dem die russische Regierung ein [[Rabbinerseminar Schitomir|Rabbinerseminar]] zur Ausbildung von [[Rabbiner]]n im Staatsdienst errichten ließ. Zu den Leitern gehörte von 1862 bis zur Schließung 1873 der Universalgelehrte [[Chajim Slonimski]] und zu den bekannten Studenten des Rabbinerseminars zählte der Begründer des [[Jiddisches Theater|jiddischen Theaters]], [[Abraham Goldfaden]] und der [[Ivrit|neuhebräische]] Dichter und Schriftsteller [[Salomon Mandelkern]]. Der Schriftsteller [[Mendele Moicher Sforim]] wohnte in Schiyomimyr, und als Kind wuchs hier der bedeutende hebräische Dichter [[Chaim Nachman Bialik]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. und 8. Mai 1905 fand in Schytomyr ein [[Pogrom]] gegen die jüdische Bevölkerung statt. 29 Juden sowie der christliche Student Nikolaj Blinow, der den Juden zu Hilfe kommen wollte, wurden ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem deutschen [[Überfall auf die Sowjetunion]] wurde Schytomyr am 9. Juli 1941 von deutschen Truppen besetzt, unmittelbar hinter den Panzern der [[Wehrmacht]] rückten drei Lastwagen der [[SS-Einsatzgruppe]] 4a in die Stadt ein, kurze Zeit später wurden die meisten Juden aus Schytomyr und Umgebung ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Müller: &amp;#039;&amp;#039;Okkupation, Raub, Vernichtung&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1980, S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese persönliche Erfahrung war auch ausschlaggebend dafür, dass sich der [[Österreich|österreichische]] [[Oberstleutnant]] im [[Generalstab]] der Wehrmacht [[Robert Bernardis]] dem [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus#Widerstand innerhalb der Wehrmacht|militärischen Widerstand]] anschloss, am Attentat vom [[Attentat vom 20. Juli 1944|20. Juli 1944]] in [[Berlin]] beteiligt war und dafür am 8. August 1944 in Berlin hingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
Am 27. September 2018 wurde die Stadt zum Zentrum der neugegründeten &amp;#039;&amp;#039;Stadtgemeinde Schytomyr&amp;#039;&amp;#039; ({{ukS|Житомирська міська громада}}/&amp;#039;&amp;#039;Schytomyrska miska hromada&amp;#039;&amp;#039;), zu dieser zählen die Stadtrajone [[Rajon Bohunyja]] und [[Rajon Koroljowsk]] und das eingemeindete Dorf &amp;#039;&amp;#039;[[Weressy]]&amp;#039;&amp;#039; ({{ukS}} Вереси, {{ruS}} Вересы).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20201202064126/http://w1.c1.rada.gov.ua/pls/z7503/A036?rdat1=12.01.2019&amp;amp;vf7551=3344 Відповідно до Закону України &amp;quot;Про добровільне об&amp;#039;єднання територіальних громад&amp;quot; у Житомирській області на територіях Житомирського району та Житомирської міської ради Вересівська сільська рада Житомирського району від 26 вересня 2018 року]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis dahin bildeten allein die Stadtrajone die &amp;#039;&amp;#039;Stadtratsgemeinde Schytomyr&amp;#039;&amp;#039; (Житомирська міська рада / &amp;#039;&amp;#039;Schytomyrska miska rada&amp;#039;&amp;#039;) im Zentrum des [[Rajon Schytomyr|Rajons Schytomyr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
  id:lightgrey value:gray(0.9)&lt;br /&gt;
  id:darkgrey  value:gray(0.7)&lt;br /&gt;
  id:sfondo value:rgb(1,1,1)&lt;br /&gt;
  id:barra value:rgb(0.6,0.7,0.8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ImageSize  = width:700 height:300&lt;br /&gt;
PlotArea   = left:60 bottom:25 top:25 right:25&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period     = from:0 till:300000&lt;br /&gt;
TimeAxis   = orientation:vertical&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
ScaleMajor = gridcolor:darkgrey increment:100000 start:0&lt;br /&gt;
ScaleMinor = gridcolor:lightgrey increment:50000 start:0&lt;br /&gt;
BackgroundColors = canvas:sfondo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BarData=&lt;br /&gt;
  bar:1897 text: 1897&lt;br /&gt;
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  bar:2001 text: 2001&lt;br /&gt;
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  color:barra width:36 align:left&lt;br /&gt;
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PlotData=&lt;br /&gt;
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  text:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Quelle:&amp;lt;ref name=&amp;quot;pop-stat&amp;quot; /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zhytomyr Theatre.JPG|mini|Theater und Konzerthalle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zhytomyr Stariy Bul&amp;#039;var 9 Okruzhniy Sud 01 (YDS 6520).JPG|mini|Staatliche Universität für Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schytomyr ist bekannt für seine Gärten, Parks und grünen Alleen, besonders für die längs der felsigen Ufer des [[Teteriw]], an dessen Ufern sich auch das Denkmal zur Erinnerung an den Unbekannten Soldaten befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die interessantesten Zeugnisse der Baukunst der Stadt sind das einstige Magistratsgebäude aus dem 17. Jahrhundert sowie die an der Peremohy-Straße befindliche [[Verklärungskathedrale (Schytomyr)|Preobraschenski-Kathedrale]] aus dem 18. Jahrhundert. Diese ist eine dem [[Russisch-Orthodoxe Kirche|Moskauer Patriarchat]] unterstehende orthodoxe Kirche. Die Michaelskirche an der Kyjiwska (Kiewer) Straße aus dem 19. Jahrhundert untersteht dagegen der [[Orthodoxe Kirche der Ukraine|Orthodoxen Kirche der Ukraine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schytomyr hat mehrere Museen, zu denen die [[Wladimir Galaktionowitsch Korolenko|Korolenko]]- und die [[Sergei Pawlowitsch Koroljow|Koroljow]]-[[Gedenkstätte]] zählen, aber auch das [[Kosmonautik-Museum]] und das Naturkundemuseum, das seit 1987 in der Kathedrale der heiligen Kreuzerhöhung untergebracht ist. Laut einer Infotafel am Eingang der Kathedrale wurde sie im 18. Jahrhundert im russisch-[[Neobyzantinische Architektur|neobyzantinischen Stil]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Theater von Schytomyr erinnert an mitteleuropäische Opernhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1996 wurde in Schytomyr das [[Mahnmal für die Opfer des Faschismus (Schytomyr)|Denkmal für die Opfer der Tragödie im Wald von Bogunija]] errichtet, bei der im Zweiten Weltkrieg Kriegsgefangene und Bürger erschossen wurden. Es kombiniert ein 6,5&amp;amp;nbsp;Meter hohes Granitmonument mit einer Bronzefigur des Bildhauers [[Josef Tabachnyk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs legte die [[Wehrmacht]] südlich der Stadt auf einem 1,7 ha großen Gelände einen Soldatenfriedhof für etwa 2700 gefallene Soldaten an. Auf dem Gräberfeld ruhen heute 3143 Gefallene.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kriegsgraeberstaetten.volksbund.de/friedhof/shitomir Kriegsgräberstätte Schitomir / Shitomir.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert hat sich die Stadt beträchtlich ausgedehnt und die Zahl ihrer Industriebetriebe hat sich erhöht. In Schytomyr sind Firmen des [[Maschinenbau]]s, der Textil-, Möbel-, Automobil- und Lebensmittelindustrie ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt in einem landwirtschaftlich genutzten Gebiet. Sie ist Verkehrsknotenpunkt der Region und Umschlagplatz für [[Holz]] und [[Getreide]] sowie Sitz mehrerer landwirtschaftlicher Institute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung weist reiche Lagerstätten von dekorativem Gestein auf, das industriell gewonnen wird. Es werden roter, rosa und weißer [[Marmor]], [[Granit]] und silbriger [[Labradorit]] abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transportwesen ==&lt;br /&gt;
Der 1939 gegründete, im Osten des Stadtgebietes gelegene internationale Flughafen ([[IATA-Flughafencode|IATA]]: ZTR) bedient internationale Passagier- und Frachtflüge. Er wurde am 30. Juni 2021 nach intensiven Baumaßnahmen wieder für den Flugverkehr freigegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZTRAirPort20&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZTRAirPort21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Öffentlicher Nahverkehr|öffentlichen Nahverkehr]] verkehrt seit 1899 die [[Straßenbahn Schytomyr]]. Als eine von wenigen Straßenbahnen im ehemaligen russischen Zarenreich ist sie in [[Meterspur]] ausgeführt. Ergänzt wird die Straßenbahn seit 1962 um ein [[Oberleitungsbus]]system.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung und Wissenschaft ==&lt;br /&gt;
Zu den größeren [[Universität]]en und [[Hochschule]]n von Schytomyr zählen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable hintergrundfarbe-basis&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name der Bildungseinrichtung&lt;br /&gt;
! Lehrgebiete&lt;br /&gt;
! Gründungsjahr&lt;br /&gt;
! Weblink&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Staatliche Iwan Franko-Universität&lt;br /&gt;
| Geschichte, Naturwissenschaften, Mathematik, Sportwissenschaften, Sozialpsychologie&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1919&lt;br /&gt;
| [https://zu.edu.ua/en_index.html]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Staatliche Polytechnische Universität&lt;br /&gt;
| Informatik, Robotik, Mechatronik, Bergbau, Ökologie, Ökonomie, Finanzbuchhaltung, Verwaltung &amp;amp; Recht&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1920&lt;br /&gt;
| [https://ztu.edu.ua/en/]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nationale Agrarökologische Universität&lt;br /&gt;
| Agrartechnologie und Ingenieurwesen, Agrarwissenschaften, Waldwirtschaft, Ökologie, Ökonomie, Veterinärmedizin&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1922&lt;br /&gt;
| [https://polissiauniver.edu.ua/]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Militär- und nationales Luftfahrtinstitut&lt;br /&gt;
| Automatisierung und Steuerung, Elektrotechnik, Funktechnologie, Informationstechnologie&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1919&lt;br /&gt;
| [https://www.zvir.zt.ua/]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hochschule für Krankenpflege&lt;br /&gt;
| Labordiagnostik, Pflege, Geburtshilfe, Zahnheilkunde, Orthopädie, Rehabilitation, Physiotherapie, Ergotherapie&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1875&lt;br /&gt;
| [https://zhim.org.ua/index.php]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Technische Hochschule&lt;br /&gt;
| Forstwirtschaft, Holzverarbeitung, Verfahrenstechnik, Softwareentwicklung, Technische Informatik, Elektrotechnik, Automatisierungstechnik&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1911&lt;br /&gt;
| [http://ztk.org.ua/]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hochschule für Bauingenieurwesen&lt;br /&gt;
| Bautechnik, Baustofftechnik, Bauchemie, Architektur, Versorgungswesen, Baurecht&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1945&lt;br /&gt;
| [https://bkzt.at.ua/]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hochschule für Agrartechnik&lt;br /&gt;
| Agrarwissenschaften, Agrartechnik, Energietechnik, Elektrotechnik, Transportwesen, BWL, Vermarktung, Recht&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1921&lt;br /&gt;
| [https://zhatk.zt.ua/]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kooperative Hochschule für Wirtschaft und Recht&lt;br /&gt;
| Rechnungs-, Finanz- und Kreditwesen, Wirtschaftsrecht, Verfassungsrecht, Softwareentwicklung, Gastronomie, Ernährungstechnologie&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1967&lt;br /&gt;
| [https://zkkbp.com.ua/]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Der gemischte Kammerchor a cappella [[OREYA]], der 1986 in der Stadt gegründet wurde, tritt bei internationalen Wettbewerben und Konzerten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Житомир в июне 2020 года, 99.jpg|[[Evangelische Kirche Schitomir|Evangelisch-lutherische Kirche]] von 1896&lt;br /&gt;
Кафедральний костел Св. Софії - 1 (MG 2603).jpg|Römisch-katholische Kathedrale St. Sophia&lt;br /&gt;
Zhytomyr Kyivs&amp;#039;ka 4 Kostel Sv.Yoana z Dukli 02 (YDS 6340).JPG|Römisch-katholische St. Johannes von Dukla-Kirche&lt;br /&gt;
Хрестовоздвиженська Церква, Житомир, вул. Кафедральна, 18.jpg|Kreuzerhöhungs-Kathedrale&lt;br /&gt;
Церква Св. Михайла.jpg|Ukrainisch-orthodoxe Michaelskirche&lt;br /&gt;
Svyato-Preobrajenskiy-Sobor Zhytomyr 2008-2.jpg|[[Verklärungskathedrale (Schytomyr)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziales ==&lt;br /&gt;
Im Dezember 2006 gründete der bisher in der [[Republik Moldau]] tätige [[Österreich|österreichische]] [[Jesuit]] [[Georg Sporschill]] das erste von drei Betreuungshäusern für [[Straßenkind]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Schytomyr unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Twins&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zt-rada.gov.ua/?items=54 |titel=Міста-партнери (Partnerstädte) ǀ Житомирська Міська Рада |hrsg=Stadtrat von Schytomyr |sprache=uk |abruf=2024-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Stadt!!Land!!seit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bytom]] [[Datei:POL Bytom COA.svg|15px]]||{{POL|Woiwodschaft Schlesien|Schlesien, Polen}}||2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Dazhou]]||{{CHN|Sichuan|Xinan, Volksrepublik China}}||2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Dortmund]] [[Datei:DEU Dortmund COA.svg|15px]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dortmund&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dortmund.de/newsroom/nachrichten/dortmunder-delegation-besucht-ukrainisches-schytomyr-weiterer-schritt-hin-zu-staedtepartnerschaft.html |titel=Dortmunder Delegation besucht ukrainisches Schytomyr – weiterer Schritt hin zu Städtepartnerschaft ǀ dortmund.de |hrsg=Stadt Dortmund |sprache=de |abruf=2024-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;||{{DEU|Regierungsbezirk Arnsberg|Nordrhein-Westfalen, Deutschland}}||2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Gdynia]] [[Datei:POL Gdynia COA.svg|15px]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;v=HoG_YKttZT0&amp;quot; /&amp;gt;||{{POL|Woiwodschaft Pommern|Pommern, Polen}}||2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Hulun Buir]]||{{CHN|Innere Mongolei|Huabei, Volksrepublik China}}||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kutaissi]] [[Datei:COA of Kutaisi.svg|15px]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;v=NeJ16g5tDqs&amp;quot; /&amp;gt;||{{GEO|Imeretien|Imeretien, Georgien}}||2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Montana (Bulgarien)|Montana]] [[Datei:Coat of Arms of Montana (Bulgaria).png|15px]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;v=NeJ16g5tDqs&amp;quot; /&amp;gt;||{{BGR|Oblast Montana|Bulgarien}}||2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Pardubice]] [[Datei:Pardubice CoA CZ.svg|15px]]||{{CZE|Pardubický kraj|Čechy, Tschechien}}||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Płock]] [[Datei:POL Płock COA.svg|15px]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;v=NeJ16g5tDqs&amp;quot; /&amp;gt;||{{POL|Woiwodschaft Masowien|Masowien, Polen}}||2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Shangluo]]||{{CHN|Shaanxi|Xibei, Volksrepublik China}}||2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Vila Nova de Famalicão]] [[Datei:VNF1.png|15px]]||{{PRT|Cávado (Subregion)|Região Norte, Portugal}}||2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== In oder bei Schytomyr geboren ===&lt;br /&gt;
* [[Rustam Achmetow]] (* 1950), Hochspringer&lt;br /&gt;
* [[Spyrydon Babskyj]] (1958–2011), ukrainisch-orthodoxer Theologe und Erzbischof&lt;br /&gt;
* [[Andrei Jewgenjewitsch Belogrud|Andrej Belogrud]] (1875–1933), russischer Architekt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Dora Berndl]] (1878–1953), deutschsprachige Übersetzerin&lt;br /&gt;
* [[Ossip Bernstein]] (1882–1962), russisch-ukrainischer Schachspieler&lt;br /&gt;
* [[Alexander Iljitsch Besymenski|Alexander Besymenski]] (1898–1973), russischer Dichter&lt;br /&gt;
* [[Tadeusz Borowski]], polnischer Schriftsteller, Auschwitz-Überlebender&lt;br /&gt;
* [[Dawid Lasarewitsch Brodjanski|Dawid Brodjanski]] (1936–2017), ukrainisch-russischer Prähistoriker, Archäologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Iwan de Chaudoir]] (1858–1919), russischer Mäzen&lt;br /&gt;
* [[Oleksandr Chusman]] (* 1962), israelischer Schachspieler&lt;br /&gt;
* [[Jarosław Dąbrowski]] (1836–1871), polnischer Offizier und Revolutionär, an der Pariser Kommune beteiligt&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Iwanowna Epstein|Elisabeth Epstein]] (1879–1956), russische Malerin der Moderne&lt;br /&gt;
* [[Jan Borissowitsch Gamarnik|Jan Gamarnik]] (1894–1937), sowjetischer kommunistischer Aktivist und Militär&lt;br /&gt;
* [[Aharon David Gordon]] (1856–1922), hebräischer Schriftsteller und Zionist&lt;br /&gt;
* [[Alex Gottlieb]] (1906–1988), US-amerikanischer Drehbuchautor und Filmproduzent&lt;br /&gt;
* [[Noize Generation|Jewgeni Grischbowski]] (* 1992), russisch-deutscher Musikproduzent und DJ&lt;br /&gt;
* [[Vladimir Hachinski]] (* 1941), kanadischer Neurologe&lt;br /&gt;
* [[Halyna Jantschenko]] (* 1988), Politikerin und Aktivistin&lt;br /&gt;
* [[Tetjana Jaschtschenko]] (* 2001), Radsportlerin&lt;br /&gt;
* [[Julija Jelistratowa]] (* 1988), Triathletin&lt;br /&gt;
* [[Alexander Kipnis]] (1891–1978), ukrainisch-amerikanischer Opernsänger (Bass)&lt;br /&gt;
* [[Alexander Markowitsch Konstantinopolski|Alexander Konstantinopolski]] (1910–1990), sowjetischer Schachmeister und -theoretiker&lt;br /&gt;
* [[Wladimir Galaktionowitsch Korolenko|Wladimir Korolenko]] (1853–1921), russische Schriftsteller polnisch-ukrainischer Herkunft&lt;br /&gt;
* [[Sergei Pawlowitsch Koroljow|Sergei Koroljow]] (1907–1966), Chefkonstrukteur der ersten sowjetischen [[Sputnik]]s und [[Raumschiff]]e&lt;br /&gt;
* [[Wolodymyr Lawrynenko]] (* 1984), klassischer Pianist&lt;br /&gt;
* [[Keni Liptzin]] (1863–1916), englisch-amerikanische jiddische Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Borys Ljatoschynskyj]] (1895–1968), ukrainischer Komponist&lt;br /&gt;
* [[Ruslan Malinowskyj]] (* 1993), ukrainischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Mark Borissowitsch Mitin]] (1901–1987), sowjetischer Historiker und Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Olga Mykytenko]] (* 1974), deutsche Opernsängerin (Sopran) ukrainischer Herkunft&lt;br /&gt;
* [[Lea Nikel]] (1918–2005), israelische Malerin&lt;br /&gt;
* [[Oleh Olschytsch]] (1907–1944), ukrainischer Dichter, Schriftsteller und Prähistoriker&lt;br /&gt;
* [[Eugene Perelshteyn]] (* 1980), US-amerikanischer Schachgroßmeister sowjetisch-ukrainischer Herkunft&lt;br /&gt;
* [[Myroslaw Popowytsch]] (1930–2018), Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Theophil Richter (Musiker)|Theophil Richter]] (1872–1941), russlanddeutscher Musiker, Pädagoge und Komponist, Vater von Swjatoslaw Richter&lt;br /&gt;
* [[Swjatoslaw Teofilowitsch Richter|Swjatoslaw Richter]] (1915–1997), sowjetisch-russischer Pianist russlanddeutscher Herkunft&lt;br /&gt;
* [[Tetjana Rjabtschenko]] (* 1989), ukrainische Radrennfahrerin&lt;br /&gt;
* [[Naum Shtarkman]] (1927–2006), ukrainisch-russischer Pianist&lt;br /&gt;
* [[Pawel Stepanowitsch Roschizki|Pawel Roschizki]] (1893–1971), sowjetischer Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Michael Rostovtzeff]] (1870–1952), russischer Althistoriker&lt;br /&gt;
* [[Juri Eduardowitsch Sadowenko|Juri Sadowenko]] (1969–2025), russischer General&lt;br /&gt;
* [[Wjatscheslaw Schabranskyj]] (* 1987), Profiboxer im Halbschwergewicht&lt;br /&gt;
* [[Igor Rostislawowitsch Schafarewitsch|Igor Schafarewitsch]] (1923–2017), russischer Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[Walerij Schewtschuk]] (1939–2025), Schriftsteller, Übersetzer und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Alexander Schirmann]] (1876–1942), russisch-deutscher Komponist, Kapellmeister und Filmkomponist&lt;br /&gt;
* [[Alexei Michailowitsch Schtschastny|Alexei Schtschastny]] (1881–1918), russischer Seeoffizier&lt;br /&gt;
* [[Walentyna Schudina]] (* 1983), Hindernisläuferin&lt;br /&gt;
* [[Apollon Alexandrowitsch Skalkowski|Apollon Skalkowski]] (1808–1899), russischer Historiker&lt;br /&gt;
* [[Hipolit Skimborowicz]] (1815–1880), polnischer Autor, Journalist und Herausgeber&lt;br /&gt;
* [[Galina Alexandrowna Solotowa|Galina Solotowa]] (1924–2020), sowjetische bzw. russische Linguistin, Russistin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
* [[Lew Jakowlewitsch Sternberg]] (1861–1927), russisch-sowjetischer Ethnograph&lt;br /&gt;
* [[Mykola Sziborskyj]] (1897–1941), nationalistischer Aktivist&lt;br /&gt;
* [[Josef Tabachnyk]] (* 1947), Künstler&lt;br /&gt;
* [[Anastassija Tschernenko]] (* 1990), Triathletin&lt;br /&gt;
* [[Józef Turczyński]] (1884–1953), polnischer Pianist und Musikpädagoge&lt;br /&gt;
* [[Lessja Ukrajinka]] (1871–1913), ukrainische Dichterin, Dramatikerin und Übersetzerin&lt;br /&gt;
* [[Walentyn Wassjanowytsch]] (* 1971), Filmproduzent und -regisseur&lt;br /&gt;
* [[Wladimir Iossifowitsch Weksler|Wladimir Weksler]] (1907–1966), russischer Physiker&lt;br /&gt;
* [[Akim Lwowitsch Wolynski]] (1863–1926), russischer Literaturkritiker und Kunstwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Bruno Zach]] (1891–1945), österreichischer Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Juliusz Zarębski]] (1854–1885), polnischer Komponist und Pianist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
In Schytomyr hielt sich der große ukrainische [[Dichter]], [[Schriftsteller]] und Streiter für Gerechtigkeit [[Taras Schewtschenko]] (1814–1861) auf, lebte und arbeitete der Klassiker der ukrainischen [[Literatur]] [[Mychajlo Kozjubynskyj]] (1864–1913). Im Literaturmuseum wurde 1987 eine Dauerausstellung zu Leben und Wirken der Familie des Komponisten [[Mychajlo Skorulskyj]] (1887–1950) eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schitomirski]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zhitomir.&amp;#039;&amp;#039; In: Guy Miron (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Yad Vashem encyclopedia of the ghettos during the Holocaust&amp;#039;&amp;#039;. Yad Vashem, Jerusalem 2009, ISBN 978-965-308-345-5, S. 980ff.&lt;br /&gt;
* Alexander Kruglov: &amp;#039;&amp;#039;Zhitomir.&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Dean (Ed.): &amp;#039;&amp;#039;The United States Holocaust Memorial Museum Encyclopedia of Camps and Ghettos, 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 2, &amp;#039;&amp;#039;Ghettos in German-Occupied Eastern Europe : Part B&amp;#039;&amp;#039;. Indiana University Press, Bloomington 2012, ISBN 978-0-253-00227-3, S. 1579–1581.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zhytomyr|Schytomyr}}&lt;br /&gt;
* {{SgKP|XIV|901|Żytomierz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MagdRe&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Andreas Kappeler]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Ukraine – Prozesse der Nationsbildung&lt;br /&gt;
 |Auflage=1.&lt;br /&gt;
 |Verlag=Böhlau Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Köln&lt;br /&gt;
 |Datum=2011&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-412-20659-8&lt;br /&gt;
 |Seiten=177}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZTRAirPort20&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://rubryka.com/en/2021/06/30/mizhnarodnyj-aeroport-zhytomyr/&lt;br /&gt;
 |titel=Cabinet of Ministers grants Zhytomyr Airport international status with 24/7 operating hours&lt;br /&gt;
 |werk=&lt;br /&gt;
 |hrsg=IA “Rubric” LLC.&lt;br /&gt;
 |datum=2021-06-30&lt;br /&gt;
 |abruf=2022-03-06}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZTRAirPort21&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Iwan Pomidorow&lt;br /&gt;
 |url=https://vesti.ua/strana/aeroport-zhitomir-prinyal-pervyj-mezhdunarodnyj-rejs&lt;br /&gt;
 |titel=Der Flughafen Schytomyr hat den internationalen Flugverkehr aufgenommen&lt;br /&gt;
 |werk=&lt;br /&gt;
 |hrsg=Vesti.ua – Multimedia-Invest Group&lt;br /&gt;
 |datum=2021-08-14&lt;br /&gt;
 |abruf=2022-03-06}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;v=NeJ16g5tDqs&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://zt-rada.gov.ua/?pages=4922&lt;br /&gt;
 |titel=Delegationen von Partnerstädten und Partnern aus anderen Ländern gratulierten Schytomyr zum 1134-jährigen Jubiläum&lt;br /&gt;
 |hrsg=Stadtrat von Schytomyr&lt;br /&gt;
 |datum=2018-09-08&lt;br /&gt;
 |sprache=uk&lt;br /&gt;
 |abruf=2022-12-08}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;v=HoG_YKttZT0&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://zt-rada.gov.ua/?pages=15778&lt;br /&gt;
 |titel=Noch eine Partnerstadt: Schytomyr – Gdingen&lt;br /&gt;
 |hrsg=Stadtrat von Schytomyr&lt;br /&gt;
 |datum=2022-05-31&lt;br /&gt;
 |sprache=uk&lt;br /&gt;
 |abruf=2022-12-08}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Oblast Schytomyr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4381146-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Schytomyr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schytomyr| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschul- oder Universitätsstadt in der Ukraine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptstadt einer Oblast in der Ukraine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Teteriw]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ghetto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Murli</name></author>
	</entry>
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