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	<title>Schwungfahrt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T19:58:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwungfahrt&amp;diff=1451122&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: /* Grenzbahnhöfe */</title>
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		<updated>2024-07-10T07:36:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Grenzbahnhöfe&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwungfahrt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Fahrt eines elektrischen, vom [[Fahrdraht]] abhängigen [[Triebfahrzeug]]s in einen Bahnhofsbereich ohne geeignete Stromzufuhr. Das Triebfahrzeug fährt dabei ohne eigenen Antrieb. Im Fall einer Einfahrt in einen Bahnhof spricht man von einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwungeinfahrt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwungfahrabschnitt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Bahnstrom|elektrifizierte]]s Teilstück einer [[Bahnstrecke]], den elektrisch betriebene Fahrzeuge nur mit abgesenktem [[Stromabnehmer]] durchfahren dürfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesbahndirektion Mainz (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Bundesbahndirektion Mainz&amp;#039;&amp;#039; vom 1. März 1968, Nr. 9. Bekanntmachung Nr. 72, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grenzbahnhöfe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DB 189 082 at Emmerich.JPG|mini|Schwungdurchfahrt eines Güterzuges in [[Bahnhof Emmerich|Emmerich]] (2008).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Grenzbahnhof|Grenzbahnhöfen]], die auch Schnittstelle verschiedener [[Bahnstrom]]systeme sind, gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Betriebskonzepte. Zum einen sind dies umschaltbare Oberleitungsabschnitte, zum anderen das Konzept der Einfahrt mit Schwung. Letztere wird etwa im [[Bahnhof Venlo]] (nur im Güterbahnhof) oder im [[Bahnhof Brenner]] verwendet. Dabei besteht die [[Systemtrennstelle|Trennstelle]] zwischen den Bahnstromsystemen etwa in der Mitte des Bahnhofes. Einfahrende Züge fahren abgebügelt in den Bahnhof ein und rollen ohne Strom unter dem fremden Stromsystem aus. Von einer [[Rangierlokomotive]] wird die [[Elektrolokomotive]] später wieder zurück unter das richtige Bahnstromsystem geschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güterzüge in Umladebahnhöfen ==&lt;br /&gt;
Die Schwungeinfahrt als Konzept für die Zufahrt von mit [[Elektrolokomotive]]n geführten [[Ganzzug|Ganzzügen]] aus [[Containerwagen#Containertragwagen|Containerwagen]] in den [[Güterbahnhof|Umschlagbahnhof]] ersetzt [[Rangieren|Rangierfahrten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gleisabschnitt unter dem vorhandenen [[Portalkran]] kann nicht mit einem Fahrdraht überspannt werden. Deshalb fährt die E-Lok des Güterzugs per Schwungeinfahrt unter dem Arbeitsbereich des Krans durch. Die kinetische Energie des Zuges reicht aus, um die E-Lokomotive an den nächsten Strom führenden Abschnitt jenseits des Portalkrans und damit an die Ausfahrposition zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher wurden [[Diesellokomotive]]n eingesetzt, um den Güterzug bereitzustellen und das Be- und Entladen zu ermöglichen. Nach der Herrichtung des über dem Ladegleis unterbrochenen Fahrdrahtes und Freigabe des Betriebskonzepts der Schwungeinfahrt können Ganzzüge gezogen von [[Elektrolokomotive]]n „in einem Schwung“ unter den Ladekran einfahren. Rangierfahrten werden so eingespart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwungeinfahrt wird beispielsweise in München-Riem&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link | date= 2017-10-04 | url=http://www.bahntv-online.de/btvo/site/index.php?s=5600&amp;amp;ids=141125 | text=Bahn TV}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Kornwestheim Rangierbahnhof|Kornwestheim]] und Ludwigshafen, dem [[Megahub Lehrte]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://fahrweg.dbnetze.com/file/fahrweg-de/13575980/8z6uixGjJ6l_HiTpEe4oNMPXyus/15084520/data/inbetriebnahmen_zum_netzfahrplan_2019.pdf |text=Inbetriebnahmen zum bzw. im Netzfahrplan 2019 |wayback=20171005051017}}, auf dbnetze.de, abgerufen am 4. Oktober 2017 (pdf, 76 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;, sowie bei Hafenterminals der [[Hamburger Hafen und Logistik|HHLA]] und [[Eurogate]] angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderfall alter Hauptbahnhof Berlin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:19970301a Bln Ostbhf.jpg|mini|Östliche Hallenschürze in Berlin Hbf mit [[Fahrleitungssignal|El-4- und El-6-Signalen]] (1997).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im damaligen Hauptbahnhof Berlin (heute [[Berlin Ostbahnhof]]) lag die Schürze der Bahnsteighalle zu niedrig für den Fahrdraht. Der Fahrdraht endete zu DDR-Zeiten an der Ostseite der Halle, die nach [[West-Berlin]] führende [[Berliner Stadtbahn|Stadtbahn]] auf der Westseite blieb damals ohnehin im Dieselbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ankommende elektrisch betriebene Züge fuhren mit Schwung in die Halle ein und wurden mit Diesellokomotiven rangiert. Abfahrende Züge wurden so bereitgestellt, dass die E-Lok noch vor der Halle blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Elektrifizierung der Stadtbahn wurden die Hallenschürzen bis 1998 entfernt, heute ist durchgehender elektrischer Betrieb möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahntechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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