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	<title>Schwules Museum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T15:36:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwules_Museum&amp;diff=379683&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-36793-03: das Schwule Museum hat mit dem neuen Corporate Design 2018 offiziell auf das Gendersternchen im Namen verzichtet</title>
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		<updated>2025-11-27T10:46:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;das Schwule Museum hat mit dem neuen Corporate Design 2018 offiziell auf das Gendersternchen im Namen verzichtet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schwules Museum* Berlin.JPG|mini|hochkant=1.3|Schwules Museum, aktueller Standort: [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Tiergarten#Lützowstraße*|Lützowstraße]]&amp;amp;nbsp;73 in [[Berlin-Tiergarten]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwule Museum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin]] wurde am 6.&amp;amp;nbsp;Dezember 1985 gegründet. Es beschäftigt sich in Ausstellungen, Veranstaltungen und Archivarbeit mit [[lesbisch]]en, [[schwul]]en, [[transgender|transsexuellen]], [[bisexuell]]en und [[queer]]en Lebensgeschichten, Themen und Konzepten in Geschichte, Kunst und Kultur. Die Museumsräume befanden sich von 1989 bis März 2013 am [[Mehringdamm]] in [[Berlin-Kreuzberg|Kreuzberg]], bevor sie im Mai 2013 in die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Tiergarten#Lützowstraße*|Lützowstraße]]&amp;amp;nbsp;73 im Ortsteil [[Berlin-Tiergarten|Tiergarten]] verlegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwules Museum* Shop.JPG|mini|Museumsshop des Schwulen Museums, 2015]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwules Museum Berlin.jpg|mini|Eingang zum ehemaligen Standort des Schwulen Museums in Kreuzberg von 1988 bis 2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwules Museum Schild.jpg|mini|hochkant|Schwules Museum, Standort Mehringdamm – Schild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1984 fand im [[West-Berlin]]er [[Berlin Museum]] (das später mit dem [[Ost-Berlin]]er [[Märkisches Museum (Berlin)|Märkischen Museum]] zusammengelegt wurde) auf Initiative von studentischen Museumsaufsichten – [[Andreas Sternweiler]], [[Wolfgang Theis (Filmwissenschaftler)|Wolfgang Theis]] und [[Manfred Baumgardt]] – die Ausstellung „[[Eldorado (Berlin)|Eldorado]] – Homosexuelle Frauen und Männer in Berlin 1850–1950“ statt. Sie wurde von den Initiatoren in Zusammenarbeit mit einer Gruppe lesbischer Aktivistinnen kuratiert. Nach deren großem Erfolg&amp;amp;nbsp;– über 40.000 Menschen besuchten die Ausstellung&amp;amp;nbsp;– hatten die Ausstellungsmacher die Idee, diese Art der Arbeit in einem eigenen Museum weiter zu führen. Am 6.&amp;amp;nbsp;Dezember 1985 wurde daher der „Verein der Freunde eines Schwulen Museums in Berlin e.&amp;amp;#8239;V.“ gegründet. In den Räumen der Allgemeinen Homosexuellen Arbeitsgemeinschaft AHA in der [[Friedrichstraße]]&amp;amp;nbsp;12 legte man den Grundstock für eine Museumsbibliothek und ein Archiv, und hier fand auch 1986 die erste Ausstellung statt: „Igitt&amp;amp;nbsp;– 90&amp;amp;nbsp;Jahre Homopresse“. Anlässlich des ein Jahr später stattfindenden [[750 Jahre Berlin|750.&amp;amp;nbsp;Gründungsjubiläums von Berlin]] zeigte das Schwule Museum die Ausstellung „750 warme Berliner“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1988 folgte der Umzug des Museums in die Museumsräume am Mehringdamm&amp;amp;nbsp;61, wo bis 2013 mehr als 130 Ausstellungen realisiert wurden, dann ein Umzug in das Gebäude in der Lützowstraße&amp;amp;nbsp;73 in Berlin-Tiergarten. Dort verfügt das Schwule Museum über vier Ausstellungsräume, ein Café, eine Präsenzbibliothek mit Rechercheplätzen für Nutzer, Büroräume und eine Werkstatt sowie ein klimatisiertes Archiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;Schwules Museum*&amp;#039;&amp;#039;==&lt;br /&gt;
Ursprünglich war es das Ziel der Gründer des Museums&amp;amp;nbsp;– Andreas Sternweiler, Wolfgang Theis, [[Manfred Herzer]] und Manfred Baumgardt&amp;amp;nbsp;–, mit der Ausstellungsarbeit die Vielfältigkeit schwulen Lebens einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und eine wissenschaftliche Aufarbeitung und Erforschung schwuler Geschichte zu gewährleisten. Dadurch sollte schwules Leben sichtbar und präsent gemacht und Toleranz und Akzeptanz gegenüber Schwulen gefördert werden, um [[Diskriminierung]] entgegenzuwirken und um schwules Selbstbewusstsein und schwule Identität zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 erfolgt eine inhaltliche Neuausrichtung, die neben der männlichen [[Homosexualität]] als Gegenstand von Sammlungs-, Forschungs- und Ausstellungstätigkeit auch andere [[sexuelle Orientierung|sexuelle Orientierungen]] und [[Geschlechtsidentität|Geschlechtsidentitäten]] einbezieht, in erster Linie die von Lesben und [[Transgender]]n. Dies soll durch die Ergänzung des [[Gendersternchen]]s (&amp;lt;code&amp;gt;*&amp;lt;/code&amp;gt;) zum Namen &amp;#039;&amp;#039;Schwules Museum&amp;amp;#8239;*&amp;#039;&amp;#039; ausgedrückt werden. Es steht für eine Vielfalt von sexuellen und geschlechtlichen Identitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dauerausstellung ==&lt;br /&gt;
Von Dezember 2004 bis zum Umzug im Mai 2013 wurde die Dauerausstellung „Selbstbewusstsein und Beharrlichkeit. 200&amp;amp;nbsp;Jahre schwule Geschichte“ gezeigt. Sie präsentiert für den Zeitraum von 1790 bis 1990 Strategien, Möglichkeiten und Probleme von Homosexuellen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, Gleichgesinnte zu finden und Netzwerke zu organisieren. Dem gegenübergestellt werden die gesellschaftlichen und gesetzlichen Bedingungen, wie der [[§&amp;amp;nbsp;175]] und die damit verbundene Ausgrenzung, Verfolgung und Bestrafung von Homosexuellen sowie die Erfolge der [[Schwulenbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderausstellungen ==&lt;br /&gt;
Seit seiner Gründung zeigte das Schwule Museum etwa 150 Ausstellungen, wie beispielsweise über [[Oscar Wilde]], [[Marlene Dietrich]], [[Greta Garbo]], [[Rosa von Praunheim]] oder [[Ludwig Wittgenstein]]. Historische Expositionen beleuchteten einzelne Epochen oder geschichtliche Entwicklungen differenziert, wie „Goodbye to Berlin. 100&amp;amp;nbsp;Jahre Schwulenbewegung“ (1997 im Haus der [[Akademie der Künste (Berlin-Hansaviertel)|Akademie der Künste]] im [[Berlin-Hansaviertel|Hansaviertel]]). Mit der Ausstellung „Verfolgung homosexueller Männer in Berlin 1933–45“ in Kooperation mit der [[Gedenkstätte Sachsenhausen]] wurde das Thema [[Schwule während der Zeit des Nationalsozialismus]] bearbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2015 zeigte das Schwule Museum mit „Homosexualität_en“ seine bisher größte Ausstellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dhm.de/publikation/homosexualitaet-en/ |titel=HOMOSEXUALITÄT_EN - Deutsches Historisches Museum |sprache=de-DE |abruf=2024-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Kooperation mit dem [[Deutsches Historisches Museum Berlin|Deutschen Historischen Museum]], wurden ein halbes Jahr lang vielfältige Exponate zur queeren Kultur- und Emanzipationsgeschichte gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Nadine Lange: [https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/queerspiegel/die-ausstellung-homosexualitaet_en-im-schwulen-museum-zeitgenoessische-kunst-und-spannende-interviews/11971118-2.html &amp;#039;&amp;#039;Die Verschiebung der Mitte.&amp;#039;&amp;#039;] Bei: &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;.  26. Juni 2015, abgerufen am 13. Februar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archiv ==&lt;br /&gt;
Im Archiv des Schwulen Museums kann zur Kultur, Geschichte und der Bewegung homosexueller und transgeschlechtlicher Menschen aus allen Zeiten geforscht werden. Zeitschriften aus Deutschland ab 1896, aus Europa und der Welt werden hier gesammelt, katalogisiert und kontinuierlich ergänzt. Neben dem Schriftgutarchiv umfasst das Archiv eine Sammlung von Fotos, Videos, Filmen, Plakaten, [[Autograph]]en, Kunstwerken sowie Nachlässen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die internationale Präsenzbibliothek umfasst etwa 19.000&amp;amp;nbsp;Titel – großteils „[[graue Literatur]]“ und [[Hochschulschrift]]en – aus allen Gebieten zur männlichen Homosexualität mit einem großen Kunstschwerpunkt. Zudem zählen rund 3.000&amp;amp;nbsp;internationale Zeitschriftentitel, rund 4.000&amp;amp;nbsp;Filme und andere Medien wie Schallplatten, Kassetten, Tonbänder, CDs und Digitalisate zum Bestand der Bibliothek des Schwulen Museums. Es wird auch Literatur zur weiblichen Homosexualität und Standardliteratur zu trans- und [[Intersexualität|intergeschlechtlichen]] Lebensweisen sowie zu queeren Themen gesammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Archiv wird von Wissenschaftlern aus aller Welt genutzt. Darüber hinaus bestehen Kooperationsbeziehungen mit Universitäten und Forschungsinstituten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://taz.de/Zukunft-des-Schwulen-Museums-Berlin/!5546828/ |autor=Dirk Ludigs |titel=Zukunft des Schwulen Museums Berlin – Wie in einer zerrütteten Ehe |werk=taz.de |zugriff=2018-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur ==&lt;br /&gt;
Träger des Schwulen Museums ist der gemeinnützige „Verein der Freundinnen und Freunde des Schwulen Museums in Berlin e.&amp;amp;#8239;V.“, gegründet am 6.&amp;amp;nbsp;Dezember 1985. Neben der institutionellen Förderung durch das Land Berlin bilden die Mitgliedsbeiträge und Spenden eine unverzichtbare Einnahmequelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Vorstand sind 17 hauptamtliche Arbeitskräfte im Schwulen Museum beschäftigt. Ein großer Teil des laufenden Betriebes wird von knapp 60&amp;amp;nbsp;[[Ehrenamt]]lichen gewährleistet.&amp;lt;ref&amp;gt;Kevin Clarke: [https://www.queer.de/detail.php?article_id=22938 &amp;#039;&amp;#039;Ehrenamtler schmeißen das Schwule Museum*.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;queer.de&amp;#039;&amp;#039;. 26. Dezember 2014, abgerufen am 28. Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jan-Henrik Friedrichs: &amp;#039;&amp;#039;[https://werkstattgeschichte.de/wp-content/uploads/2018/01/WG75_033-042_FRIEDRICHS_MUSEUM.pdf „Wir wollen alle noch irgendwas mit dem Museum.“ Interview mit Birgit Bosold, Aykan Safoğlu und Wolfgang Theis, Schwules Museum*, Berlin.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[WerkstattGeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;. Heft 75, 2017, S. 33–42.&lt;br /&gt;
* Schwules Museum (Hrsg.), Andreas Sternweiler: &amp;#039;&amp;#039;Selbstbewusstsein und Beharrlichkeit. Zweihundert Jahre Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, 2004.&amp;lt;br /&amp;gt;englisch: &amp;#039;&amp;#039;Self-Awareness and Persistence. Two Hundred Years of History.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, 2004.&lt;br /&gt;
* Schwules Museum und Akademie der Künste (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Goodbye to Berlin? 100&amp;amp;nbsp;Jahre Schwulenbewegung.&amp;#039;&amp;#039; rosa Winkel, 1997, ISBN 3-86149-062-5.&lt;br /&gt;
* Verein der Freunde eines Schwulen Museums in Berlin e.&amp;amp;#8239;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eldorado. Homosexuelle Frauen und Männer in Berlin 1850–1950. Geschichte, Alltag und Kultur.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Aufl. Berlin 1992, ISBN 3-89468-032-6.&lt;br /&gt;
* Schwules Museum und Deutsches Historisches Museum (Hrsg.), Birgit Bosold, Dorothée Brill und Detlef Weitz: &amp;#039;&amp;#039;Homosexualität_en&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-95498-163-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schwules Museum}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schwulesmuseum.de/ Website des Schwulen Museums]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.50433|EW=13.35786|type=landmark|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5101252-2|LCCN=n/94/121492|VIAF=148014685}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archiv, Bibliothek oder Museum zur Geschichte der Homosexualität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Homosexualität (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homosexualität (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mehringdamm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Tiergarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialgeschichtliches Museum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1985]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-36793-03</name></author>
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