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	<title>SchwuZ - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T09:25:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SchwuZ&amp;diff=1032139&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rixkölln: /* Geschichte */ Wiederaufnahme</title>
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		<updated>2026-04-11T07:52:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Wiederaufnahme&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SchwuZ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Abkürzung für ‚SchwulenZentrum‘) wurde 1977 aus der [[Homosexuelle Aktion Westberlin|Homosexuellen Aktion Westberlin]] (HAW) heraus gegründet und wurde zum ersten alternativen Schwulenclub [[West-Berlin]]s. Im Unterschied zur umfangreichen, teils elitären Schwulenszene Berlins vor 1977 versteckte sich das neugegründete Zentrum nicht und war allen Interessierten frei zugänglich. Motto der Anfangszeit war &amp;#039;&amp;#039;Raus aus den [[Klappe (Sex)|Klappen]], rein in die Straße&amp;#039;&amp;#039; aus [[Rosa von Praunheim]]s Film &amp;#039;&amp;#039;[[Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt]]&amp;#039;&amp;#039;, der den Anstoß für die Gründung des SchwuZ gab. Beteiligt waren politisch interessierte Studenten wie Egmont Fassbinder, Michael Ostwald und [[Elmar Kraushaar]]. Das SchwuZ war Deutschlands ältester [[queer]]er Club, einer der größten Szene- und Community-Treffpunkte in Berlin und hatte regelmäßig Disco-Betrieb. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten musste der Club zum 1. November 2025 schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Mehringdamm61.jpg|mini|hochkant|Das Gebäude am ehemaligen Standort [[Mehringdamm]] 61]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der aus dem studentischen Milieu gegründeten HAW, die die Abschaffung des damaligen [[§ 175 Strafgesetzbuch (Deutschland)|Paragraphen 175]] anstrebte, lagen Spaßfraktion und Politikfraktion von Beginn an im Streit. Nach Aktionen wie dem Kiss-In 1974 in der Fußgängerzone [[Wilmersdorfer Straße]] erkannten die Beteiligten die politischen Vorteile theorieferner Aktivitäten. Ostern 1975 ging man auf einen traditionellen Spaziergang zur [[Krumme Lanke|Krummen Lanke]]. Beteiligt war der Lehrer Rainer Perfölz, dessen [[Berufsverbot]] 1974 mit Hinweis auf seine Homosexualität und nach Demonstrationen von Schülern Aufsehen erregt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1977 wurde dann die Zeit der theoretischen Strenge durch die Auflösung der HAW beendet und gleichzeitig das SchwulenZentrum in den gleichen Räumlichkeiten gegründet. In einer Fabriketage wurden Kinositze und eine selbst gemauerte Theke installiert. Ein kleinerer Raum wurde in &amp;#039;&amp;#039;Tante-Magnesia-Raum&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, nach dem Tuntennamen des Sexualwissenschaftlers [[Magnus Hirschfeld]], und mit Matratzen ausgestattet. In den monatlichen Plenarsitzungen ging es neben den politischen Aktivitäten um die Organisation von Veranstaltungen in den Räumlichkeiten. Später gaben Künstler wie [[Rick Astley]], [[Blondie (Band)|Blondie]], [[Boy George]] und [[Erasure]] Konzerte im SchwuZ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.blu.fm/blu/szene/schwuz-das-ist-der-neue-vorstand/| titel=SchwuZ: Der neue Vorstand| werk=BLU Media | zugriff=2018-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das SchwuZ war Kristallisationspunkt für viele Projekte und Aktivitäten wie etwa den ersten Berliner [[Christopher Street Day]] 1979 oder die schwule Stadtzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Siegessäule (Zeitschrift)|Siegessäule]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Räume dienten vielen Künstlern und Gruppen als Probenräume, so der [[Teufelsberg Produktion]], [[Die Tödliche Doris]], [[Cora Frost]] und [[Rosenstolz]]. Anfangs war der Zutritt zu den samstäglichen &amp;#039;&amp;#039;Männerfang&amp;#039;&amp;#039;-Diskotheken-Veranstaltungen kostenlos, später betrug der Eintritt eine [[Deutsche Mark|Mark]]. Unterschiedliche Gruppierungen wie beispielsweise die Hollmannstraße oder eines der schwulen [[Allgemeiner Studierendenausschuss|AStA]]-Referate organisierten Tanzveranstaltungen. Hierdurch bekam das SchwuZ eine zentrale Rolle in der immer enger werdenden Vernetzung der Schwulengruppen Berlins. Später resultierte die Gründung des [[Treffen Berliner Schwulengruppen|Treffens Berliner Schwulengruppen]] aus im SchwuZ entstandenen Kontakten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulf Lippitz |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Verliebte Jungs. 1977 wurde das Schwulen-Zentrum in Berlin gegründet&amp;#039;&amp;#039;. |Datum=2007-06-10 |Sammelwerk=[[Tagesspiegel]] |Online=https://web.archive.org/web/20071120202238/http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/geschichte/Geschichte;art15504,2317823}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiteten alle Beteiligten anfangs ehrenamtlich, werden seit der Professionalisierung 1999, die mit einer völligen Renovierung der Räume einherging, alle Abendkräfte entlohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das SchwuZ beteiligte sich an der Aktion „[[United We Stream]]“ der Berliner Clubszene, die durch die Maßnahmen gegen die [[COVID-19-Pandemie in Berlin|COVID-19-Pandemie]] massive Einbußen hinnehmen mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://unitedwestream.berlin/ |titel=Home |abruf=2020-04-14 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das SchwuZ geriet bereits Ende 2023 das erste Mal in finanzielle Nöte. Zwei Jahre später drohte dem Club die Zahlungsunfähigkeit, und Ende Juli 2025 meldeten die Betreiber [[Insolvenz]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/wegen-drohender-zahlungsunfahigkeit-berliner-club-schwuz-meldet-insolvenz-an-14117147.html &amp;#039;&amp;#039;Wegen drohender Zahlungsunfähigkeit: Berliner Club SchwuZ meldet Insolvenz an&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 31. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die Rettung des Clubs scheiterte, wurde der Club zum 1. November 2025 geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dominik Mai, [https://www.tagesspiegel.de/berlin/legendarer-berliner-queer-club-schwuz-muss-nach-fast-50-jahren-schliessen-14646035.html &amp;quot;Legendärer Berliner Queer-Club: Schwuz muss nach fast 50 Jahren schließen&amp;quot;], &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Wiederaufnahme des Partybetriebs ist für Mai 2026 geplant, zunächst an wechselnden Veranstaltungsorten, bis ein fester Standort für den Dauerbetrieb eines neuen Clubs gefunden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/erste-party-im-metropol-berliner-kultclub-schwuz-kehrt-zuruck-15453498.html Erste Party im Metropol: Berliner Kultclub SchwuZ kehrt zurück], &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. April 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Räumlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SchwuZ - club entrance 2022.jpeg|mini|hochkant|Das neue SchwuZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Räumlichkeiten stellte [[Rosa von Praunheim]] zur Verfügung, der zu diesem Zweck eine Etage unter seinem Filmatelier in der Dennewitzstraße angemietet hatte, und legte damit den Grundstein für das SchwuZ. Etwas später zog das SchwuZ in eine Fabriketage in der Schöneberger [[Kulmer Straße]]&amp;amp;nbsp;20a. Im selben Haus befindet sich heute das Theater O-TonArt. 1987 fand der Umzug in die [[Hasenheide (Straße)|Hasenheide]] am [[Südstern (Berlin)|Südstern]] statt. Hier ebenfalls in einer Fabriketage in der 4.&amp;amp;nbsp;Etage, zog das SchwuZ im Jahr 1995 in den Keller am [[Kreuzberg 61|Kreuzberger]] [[Mehringdamm]] 61 um. Im selben Gebäude befand sich von 1989 bis 2013 das [[Schwules Museum|Schwule Museum]] und bis 2008 auch die [[Allgemeine Homosexuelle Arbeitsgemeinschaft]] (AHA), außerdem ein nach [[Melitta Sundström]] benanntes Café, durch welches auch die überwiegende Zeit der Zugang zum SchwuZ führte. Im Herbst 2013 erfolgte der Umzug des SchwuZ in die ehemalige [[Berliner Kindl|Kindl-Brauerei]], Rollbergstraße 26 ([[Berlin-Neukölln|Neukölln]]), direkt angrenzend an den sogenannten [[Schillerpromenade|Schillerkiez]], wo erheblich größere Räumlichkeiten der angewachsenen Besucherzahl gerecht werden sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.siegessaeule.de/newscomments/article/good-bye-kreuzberg.html &amp;#039;&amp;#039;Good-bye Kreuzberg: Das SchwuZ zieht um&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Siegessäule (Zeitschrift)|Siegessäule]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. April 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste Party am neuen Ort fand dort am 16. November 2013 statt.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.morgenpost.de/bezirke/neukoelln/article121129095/Das-traditionsreiche-SchwuZ-zieht-nach-Neukoelln-um.html &amp;#039;&amp;#039;Das traditionsreiche „SchwuZ“ zieht nach Neukölln um&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Oktober 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Räumlichkeiten dienten unter anderem als Kulisse zum Musikvideo zu &amp;#039;&amp;#039;… und ich tanz’ (Latches Mix)&amp;#039;&amp;#039; des Hamburger Sängers [[Peter Heppner]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.facebook.com/peterheppneroffiziell/photos/a.10153055963432435/10156590206507435/?type=3&amp;amp;__xts__%5B0%5D=68.ARC12GDhvsY5R8upyilTDthyWlocMygnS4dKh_36wN-6H9tIDpoVIo8jkAERiNdAStgtWrykylGe1YapMIh8FfFnaBT_PpK8YOpVUbT_fkZ1Xgsb-a5W0l_UXUVwCD5XI9q4stUFNYnlWJPLGA11hf4YdwT0RnfZpMgL4az8cAmNLxaRUk6fnOqhWoLVrZtkkHSx5dTQS_lHguescQMZoTTS0mMJsX4DE_LpYztMltmlndOyInz2PIN2PaiTBul3e4zf26NMJeDGtXP1TmCZYP1mqVNtAWqD4G6aidIKdigCUzKLRrivrSRdH9h3zWd11CoyEL2lPt9zXkxPW7dI |titel=Peter Heppner – Beiträge |hrsg=facebook.com |zugriff=2018-11-25 |datum=2018-11-05 |autor=Peter Heppner}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Lesben- und Schwulenbewegung#Tuntenstreit|Tuntenstreit]]&lt;br /&gt;
* [[Tuntenhaus (Berlin)|Tuntenhaus Bülowstraße 55]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Archiv des SchwuZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schwuz.de www.schwuz.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.479126|EW=13.433419|type=landmark|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LGBT-Organisation in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diskothek (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homosexualität (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mehringdamm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Homosexualität (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rixkölln</name></author>
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