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	<title>Schwindkirchen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwindkirchen&amp;diff=2066095&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ricardalovesmonuments: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-02-17T16:14:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Schwindkirchen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dorfen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen             =&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.26151&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12.21555&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 475&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 =&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 296 &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2012&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Müllers Großes Deutsches Ortsbuch 2012: Vollständiges Ortslexikon&amp;#039;&amp;#039;, 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 84405&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08082&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Bild                   = Mariä Himmelfahrt (Schwindkirchen) v NW.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = [[Mariä Himmelfahrt (Schwindkirchen)|Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwindkirchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist mit etwa 300 Einwohnern der zweitgrößte [[Gemeindeteil]] der Stadt [[Dorfen]] und liegt an der östlichen Grenze des [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis]]es [[Erding]] am nördlichen Rand des [[Gattergebirge]]s. Bis zur [[Gebietsreform in Bayern|Gebietsreform]] 1972 war Schwindkirchen eine zum [[Landkreis Mühldorf am Inn]] gehörige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das an der [[Goldach (Isen)|Goldach]] gelegene [[Pfarrdorf]] Schwindkirchen wird unter Bischof [[Arbeo von Freising]] (764–784) erstmals urkundlich erwähnt. Aufgrund des Ortsnamens ist sicher, dass ein früher Kirchenbau existierte. Die [[Pfarrei Schwindkirchen]] dürfte im frühen [[Hochmittelalter]] entstanden sein. Im späten [[Frühmittelalter]] und im Hochmittelalter gab es einen höher gestellten Ortsadel. Bereits mit Bischof [[Atto von Freising]] (783/784–810/811) wird ein &amp;#039;&amp;#039;Einhard von Schwindkirchen&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Er übte die [[Vogt]]eirechte, verbunden mit der niederen Gerichtsbarkeit, über die Klöster Tegernbach und Mainbach (beide im nahen Umkreis von Schwindkirchen) aus. Die Nachrichten über diese Familie sind sehr spärlich: 1120 finden sich in Urkunden ein Otto de Swinkirha und Ekkehardt; 1203 bzw. 1226 sind noch Nachfahren erwähnt, spätere Nachrichten fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu deren Auflösung 1806 gehörte der Ort zur dem bayerischen Kurfürstentum eingegliederten [[Grafschaft Haag]]. 1818 entstand mit dem [[Gemeindeedikt]] die Gemeinde Schwindkirchen. Am 25. November 1864 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Stollnkirchen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=589}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde mit ihren 21 Gemeindeteilen lag zunächst im [[Landkreis Wasserburg|Bezirksamt Wasserburg]] und kam dann am 1. Januar 1880 zum [[Landkreis Mühldorf|Bezirksamt Mühldorf]]. Schließlich wechselte Schwindkirchen am 1. Juli 1972 durch die Eingliederung in die Stadt Dorfen in den Landkreis Erding.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=457}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1969 wurde am westlichen Ortsrand die Georg-von-Dillis-Siedlung und in den Jahren um 1980 am südlichen Ortsrand die Siedlung Steinberg angelegt. 1969 wurde die Hauptschule Schwindkirchen nach Dorfen verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick in die ehem Gemeinde Schwindkirchen v NW.jpg|mini|675px|zentriert|Blick in die ehem. Gemeinde Schwindkirchen, mit ihrem Anteil an den Höhenlagen des Gattergebirges. Links hinter Schwindkirchen das große hügelige Waldgebiet des [[Hangmaul]], rechts im Vordergrund der Weiler [[Straß (Dorfen)|Straß]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche Maria Himmelfahrt ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mariä Himmelfahrt (Schwindkirchen)}}&lt;br /&gt;
Der heutige [[Kirche (Bauwerk)|Kirchenbau]] wurde 1782/83 an Stelle eines gotischen Vorgängerbaus, von dem der Spitzhelm-Kirchturm übernommen wurde, von dem Münchener Hofbaumeister [[Leonhard Matthäus Gießl]] errichtet. Es entstand eine Kirche im Übergangsstil vom [[Rokoko|Spätrokoko]] zum [[Klassizismus|Frühklassizismus]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Mariä Himmelfahrt (Schwindkirchen) 1.jpg|mini|Innensicht]]&lt;br /&gt;
Das Langhaus hat drei [[Joch (Architektur)|Joche]] mit Abschrägungen zum Chor und besitzt ein Lattengewölbe und der [[Chor (Architektur)|Chor]] ist zweijochig mit halbrundem Abschluss. Die Stuckarbeiten fertigte der Hofstukkateur [[Franz Xaver Feuchtmayer der Jüngere]] und die Deckengemälde stammen vom Hofmaler [[Christian Wink]]. Den [[Kreuzweg]] fertigte der Hofmaler F.I. Oefele, dessen Rahmen noch aus der alten Kirche stammt. Den Hochaltar schuf Anton Fackler (Dorfen), die Bildhauerarbeiten dafür stammen von [[Christian Jorhan der Ältere|Christian Jorhan dem Älteren]] aus Landshut. Das Langhaus-Fresko stellt die Verkündigung Mariens und das im Chor Mariens Krönung dar. Das Hochaltarbild, aus der alten Kirche übernommen, zeigt die Himmelfahrt Mariens. Die Seitenaltäre fertigte Chr. Jorhan d. Ält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrhof ===&lt;br /&gt;
Er stellt einen typischen Ökonomie-Pfarrhof dar, dessen Hauptbau ein modernisierter Barockbau ist. 1575 wurde eine Landwirtschaft im Pfarrhof erstmals erwähnt. Der [[Scheune|Stadel]] ist das größte Gebäude im Pfarrhof, er dient zuerst als Zehntstadel. 1771–1773 Neubau des Getreidestadels mit Pferde- und Kuhstall. Im Jahre 1903 wird die Landwirtschaft aufgegeben. 1989–1991 wird in die Raumschale des renovierten Stadels das Pfarrheim „Wolfgang-Meier-Haus“ (benannt nach [[Wolfgang Meier (Landwirt)|Wolfgang Meier]]) eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwindkirchen 26 ===&lt;br /&gt;
Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Quaderung und Fassadenmalerei, rückwärts Ständerriegel- und Bundwerkteil, um 1840/50.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schwindkirchen v Nord.jpg|Schwindkirchen, Ansicht von Nord&lt;br /&gt;
Grundschule Schwindkirchen.jpg|Grundschule Schwindkirchen&lt;br /&gt;
Pfarrhof Schwindkirchen 1.jpg|Pfarrhof&lt;br /&gt;
Schwindkirchen 26 (1).jpg|Schwindkirchen 26&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Zöpf: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtlichen Nachrichten über die ehemaligen Edelsitze Schwindkirchen, [[Schiltern (Dorfen)|Schiltern]], [[Giebing (Vierkirchen)|Giebing]] und [[Schönbrunn (Sankt Wolfgang)|Schönbrunn]], Dulzheim, [[Lappach (Sankt Wolfgang)|Lappach]] und [[Burgrain (Isen)|Burgau]] im königlichen Landgericht Haag&amp;#039;&amp;#039;. München 1863 ([https://books.google.de/books?id=rL1BAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]). (= &amp;#039;&amp;#039;Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 23, München 1863, S. 359–368, [https://books.google.de/books?id=zQYPAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA359 online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dorfener Heimatbuch. Von der Stadterhebung bis ins 3. Jahrtausend&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Druckerei Präbst, Dorfen 2006.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Erding.&amp;#039;&amp;#039; 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pfarrei-schwindkirchen.de Pfarrei-Website]&lt;br /&gt;
* [http://www.schwindkirchen.de/ Dorf-Website]&lt;br /&gt;
* [http://minitvdorfen.files.wordpress.com/2011/05/firmung-2011-schwindk-012.jpg Foto Kircheninneres]&lt;br /&gt;
* [http://www.geodaten.bayern.de/BayernViewer2.0/index.cgi?rw=4515740&amp;amp;hw=5346700&amp;amp;layer=TK&amp;amp;step=2 BayernViewer-Ortsplan]&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Schwindkirchen |ID=ODB_S00012460|abruf=2024-01-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Dorfen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4663693-6|VIAF=233890154}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Erding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Dorfen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Erding)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 8. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
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