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	<title>Schwimmanleger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T04:23:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwimmanleger&amp;diff=1019096&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan am 9. Juni 2023 um 07:30 Uhr</title>
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		<updated>2023-06-09T07:30:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2013-06-08 Projekt Heißluftballon DSCF0801.jpg|mini|[[St. Pauli-Landungsbrücken]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiger klein.jpg|mini|Anlegestelle für kleine Personenschiffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwimmanleger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in der [[Binnenschifffahrt]] auch &amp;#039;&amp;#039;Steiger&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein schwimmender [[Schiffsanleger]] an Fluss- oder Seeufern. Ein Schwimmanleger besteht aus einem [[Ponton]], der vom Festland über einen begehbaren oder befahrbahren [[Träger (Statik)|Träger]] als Steg oder Brücke erreichbar ist. Über Steg/Brücke und Ponton können Passagiere das Schiff erreichen oder Güter be- und entladen werden. Die größten Schwimmanleger in Deutschland sind die [[St.&amp;amp;nbsp;Pauli-Landungsbrücken]] an der Elbe in [[Hamburg]] mit mehreren Brücken und miteinander verbundenen Pontons, die auch Gebäude tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speziell am [[Rhein]] ist für die Anlegestellen der großen [[Fahrgastschiff]]e der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schiffslandebrücke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlich. Der am weitesten in den Rhein ragende Schwimmanleger ist der Anleger am [[Namedyer Werth]] mit einer Länge von 135&amp;amp;nbsp;Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Schwimmanlegern sind [[Schwimmsteg]]e vergleichbar, da sie ebenfalls als Anlegestellen dienen. Bei ihnen schwimmt jedoch der Steg selbst auf dem Wasser – und zumeist können viele Boote gleichzeitig an einem Schwimmsteg festmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltville am Rhein.jpg|mini|links|Schiffsanleger bei [[Eltville am Rhein]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiger Gleitbahn.jpg|mini|Landseitige Gleitbahn mit Treppe]]&lt;br /&gt;
Der Ponton liegt am Rand des [[Fahrwasser]]s. Seine Position ist an seitlichen Pfählen gleitend befestigt oder an Binnenwasserstraßen mit mindestens zwei schräg zum [[Ufer]] gespannten Stahlseilen oder Ketten stabilisiert. Dazu kommen bei größeren Anlegern (z.&amp;amp;nbsp;B. in der Donau) oft zwei schräg angebrachte [[Hydraulik]]stangen, die den Druck der anliegenden Schiffe auffangen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An beiden [[Widerlager (Bautechnik)|Widerlagern]] des Trägers befinden sich Gelenke, damit der Anleger bei [[Hochwasser]] aufschwimmen und sich bei Niedrigwasser senken kann. Bei Anlegestellen für kleinere Personenschiffe kann das landseitige Widerlager mitunter auf schrägen Gleitschienen in der Uferböschung je nach Wasserstand gehoben oder gesenkt werden. Bei Niedrigwasser dient eine Treppe zwischen den Gleitschienen der Verbindung von Landebrücke und Ufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegestellen müssen vom zuständigen [[Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt]] (WSA) genehmigt werden. Beim Bau einer Anlegestelle sind alle sicherheitstechnischen Anforderungen zu erfüllen. Der Schwimmkörper muss rundum geschlossen sein, mindestens drei Zellen enthalten oder geschlossenporig ausgeschäumt sein. Die Anlegestelle muss mit Sicherheitsmitteln ([[Rettungsring]]), Geländer und Absperrvorrichtungen versehen sein. Bei Anlegestellen in fließenden Gewässern wird der Schwimmkörper bootsförmig ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Geiranger Seawalk.jpg|mini|Seawalk in Geiranger]]&lt;br /&gt;
=== Sonderformen ===&lt;br /&gt;
Einen dreiteiligen, ausklappbaren Schwimmanleger gibt es im Hafen von [[Geiranger]] (Norwegen). Im [[Fjord]] wurden zwei Bojen fest verankert, zwischen denen die bis zu 300 Meter langen Kreuzfahrtschiffe fest eingespannt werden. Sie liegen dort in einer Entfernung von ca. 130 Meter vom Ufer und einer Wassertiefe von über 20 Metern. Der zusammengeklappt an der Hafenmauer liegende &amp;#039;&amp;#039;Seawalk&amp;#039;&amp;#039; wird dann zum Schiff hin ausgeklappt und ermöglicht den Passagieren ohne [[Beiboot|Tenderboote]] an Land zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Edersee-Schiffsanleger2-Asio.JPG|mini|Anleger am Edersee mit Personenkabinenseilbahn]]&lt;br /&gt;
Während in ausreichend tiefen Gewässern ein [[Kai (Uferbauwerk)|Kai]] direkt am Ufer errichtet werden kann, finden sich Schwimmanleger an den seichteren Stellen oder in Gewässern mit starkem [[Tidenhub]], insbesondere aber an [[Fließgewässer]]n wie z.&amp;amp;nbsp;B. dem [[Rhein]]. Um eine schiffbare Tiefe zu gewährleisten, liegen die Anleger zwischen 5 und 15&amp;amp;nbsp;Meter – in Ausnahmefällen auch bis 50&amp;amp;nbsp;Meter – vor dem Ufer am Rande der [[Fahrwasser|Schifffahrtsrinne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anleger können nicht an jeder Art schiffbaren Gewässers genutzt werden, denn die [[Wasserwelle|Wellenbewegung]] des Meeres macht eine Installation an den meisten Küsten unmöglich. Dort werden entweder [[Seebrücke]]n am offenen Meer oder Anleger in Form eines [[Pier]]s in den [[Seehafen|Überseehäfen]] verwendet. Beiden ist gemeinsam, dass sie im Gegensatz zum Schwimmanleger fest verankert und nicht schwimmfähig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anleger mit einer [[Steg (Brücke)|Steganlage]] kann bei starker Neigung auch mit einer Kabinenseilbahn betrieben werden. Solch eine Anlage wird an der Westseite der Sperrmauer des [[Edersee]]s eingesetzt. Die Kabinen der Seilbahn kommen zum Einsatz, wenn der Steg einen Neigungswinkel von mehr als acht Grad hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gangways (watercraft)|Schwimmanleger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsanleger|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwimmkörper]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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