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	<title>Schwerzau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-03-04T17:08:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwerzau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine moderne [[Wüstung]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Sie fiel dem [[Tagebau Profen|Braunkohletagebau Profen]] zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die 1996 devastierte Ortschaft befand sich im südlichen [[Sachsen-Anhalt]], etwa 7 km nördlich von [[Zeitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bis 1815 gehörte Schwerzau zum Kurfürstentum bzw. [[Königreich Sachsen]]. Es unterstand dem Gericht des [[Amt Pegau|Amtes Pegau]], wurde aber vom [[Amt Weißenfels]] verwaltet. 1815 gelangte Schwerzau als Folge des [[Wiener Kongress]]es zu Preußen ([[Landkreis Weißenfels]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/weissenfels.htm |titel=Landkreis Weißenfels |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert | offline=2025-10-10 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20241130111023if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/weissenfels.htm | archiv-datum=2024-11-30 | abruf=2025-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1945 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde (1939: 87 Einwohner) in die Nachbargemeinde [[Döbris]] eingegliedert; die Ortschaft Döbris selbst wurde bereits 1967 [[Devastierung|devastiert]]. Schwerzau gehörte seit 1952 zum [[Kreis Hohenmölsen]], seit 1994 zum [[Burgenlandkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straße von Schwerzau nach Döbris und [[Hohenmölsen]] führte über den Pätschenberg, eine markante Erhöhung nordwestlich von Schwerzau, die verdeutlichte, dass Schwerzau geographisch in einem Talkessel lag. Unweit des Dorfes führte der [[Floßgraben]] aus Richtung Draschwitz vorbei. Schwerzau gehörte naturräumlich zu einem Seitental des Flusses [[Weiße Elster]] und war umgeben von einer weiten, karg anmutenden Felderlandschaft, die mit einer äußerst fruchtbaren [[Löss|Lößbodenschicht]] für äußerst ergiebige Erträge sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Ausdehnung des [[Tagebau Profen|Braunkohlentagebaus Profen]] der [[Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft|Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft mbH]] wurde der Ort ab 1995 abgerissen und bis 1998 archäologisch umfassend erschlossen, wobei festgestellt wurde, dass die in den mittelalterlichen Annalen des [[Kloster Pegau|Klosters Pegau]] erwähnte „Burg Schwerzau“ sich nicht nachweisen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Rudolph: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausgrabungen in Schwerzau, Burgenlandkreis.&amp;#039;&amp;#039; Vorbericht. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 85, Halle (Saale) 2002, ISBN 3-910010-65-2, S. 149–193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 39 Einwohner Schwerzaus zogen 1994 in den benachbarten Ort [[Draschwitz (Elsteraue)|Draschwitz]] der Gemeinde Elsteraue nahe [[Zeitz]] in das neu erschlossene Wohngebiet „Schwerzauer Siedlung“ an der [[Bundesstraße 2]] um. Die Umsiedlung von Schwerzau gilt als erste sozialverträglich durchgeführte Maßnahme eines vom [[Braunkohle]]nbergbau in Anspruch genommenen Ortes in Ostdeutschland. Allerdings kam es zur Zerstörung sämtlicher Baudenkmale mit Ausnahme eines 1704 errichteten [[Umgebindehaus]]es, das in Privatinitiative abgebaut und ab 1997 in [[Weickelsdorf]] wiederaufgebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Richter, Holger Rode: &amp;#039;&amp;#039;Die Bohlenstube des Meißner-Hauses aus Schwerzau im Burgenlandkreis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Bohlenstube des Tetzelhauses in Pirna.&amp;#039;&amp;#039; Vergleichende Betrachtung anderer Bauwerke im mitteldeutschen Raum. Lippe Verlag, 2006, ISBN 3-89918-136-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November bis Dezember 2006 erfolgte der Rückbau der Kohlenbahnstrecke Profen–Deuben, die an Schwerzau vorbeiführte. Im Jahr 2018 war das Abbaufeld Schwerzau vollständig abgebaggert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mz-web.de/burgenlandkreis/schaulustige-im-tagebau-profen-bagger-koloss-zieht-unter-riesenaufwand-um-30989184 Schaulustige im Tagebau Profen] [[Mitteldeutsche Zeitung]] vom 20. Juli 2018, abgerufen am 13. März 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste abgebaggerter Ortschaften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/6/58.46/N |EW=12/10/0.22/E |type=landmark |region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Burgenlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgebaggerter Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Elsteraue)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Burgenlandkreis)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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