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	<title>Schwerborn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T10:57:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwerborn&amp;diff=1282287&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Einwohnerentwicklung */</title>
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		<updated>2026-02-28T16:36:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Schwerborn&lt;br /&gt;
| Alternativname          = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Landeshauptstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Erfurt&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 51/02/14/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 11/04/44/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 188 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 182&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 204&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 6.93&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Erfurt-Daten-Fakten-2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 638&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Erfurt-Daten-Fakten-2025&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.erfurt.de/mam/ef/service/mediathek/publikationen/2025/faltblatt_2025_web.pdf |titel=Erfurter Statistik, Daten und Fakten 2025 |hrsg=Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung |format=PDF; 397&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2025-12 |kommentar=Bevölkerung der Stadtteile mit Stand 31. Dezember 2024}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1994-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 99095&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 036204&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = Erfurt-Schwerborn.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Poskarte                = &lt;br /&gt;
| Bild                    = &lt;br /&gt;
|Bilderwunsch = hier&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwerborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der [[Thüringen|thüringischen]] Landeshauptstadt [[Erfurt]]. Schwerborn hat eine [[Ortsteilverfassung]] nach der [[Thüringer Kommunalordnung]] mit [[Ortsteilrat]] und [[Ortsteilbürgermeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwerborner See.JPG|mini|hochkant=1.2|Schwerborner See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerborn liegt nordöstlich des Erfurter Stadtkerns im [[Thüringer Becken]] in einer flachen, waldarmen Umgebung, die landwirtschaftlich geprägt ist. Nördlich des Ortes liegt der Galgenhügel (221 m), südwestlich der Fuchsberg (204 m), südlich der Kleine Rote Berg, der Schindeberg (220 m) und der Schwabenberg (234 m), weiter entfernt südöstlich der Große Katzenberg (235 m) und der Kleine Katzenberg (236). Landschaftsprägend sind besonders die [[Erfurter Seen]] westlich des Dorfs. Dabei handelt es sich um geflutete ehemalige Kiesgruben. Die wichtigsten der Erfurter Seen nahe Schwerborn sind der [[Sulzer See]], der [[Schwerborner See]] und der [[Stotternheimer See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbardörfer sind [[Stotternheim]] im Nordwesten, [[Udestedt]] im Nordosten und [[Kleinmölsen]], [[Töttleben]] sowie [[Kerspleben]] im Südosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirche Schwerborn.JPG|mini|Dorfkirche St. Lukas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname könnte sich von &amp;#039;&amp;#039;Suebenborn&amp;#039;&amp;#039; herleiten (von germanischen [[Sueben]], die hier an einer Quelle gesiedelt haben). Schwerborn wurde 876 erstmals urkundlich erwähnt. Danach tauchten auch die Namen &amp;#039;&amp;#039;Sueribrunno&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Swerboran&amp;#039;&amp;#039; auf. Seit dem 15. Jahrhundert gehörte Schwerborn zum etwa 85 Dörfer umfassenden Landbesitz der [[Erfurter Staat|Stadt Erfurt]], die es 1664 [[Kurmainz]] unterstellen musste. Auf dem [[Wiener Kongress]] wurde Schwerborn mit [[Stotternheim]], im Gegensatz zur Stadt Erfurt und dem übrigen Amt Gispersleben, die preußisch wurden, dem Großherzogtum [[Sachsen-Weimar-Eisenach]] ([[Amt Vieselbach]]) zugeschlagen. So verblieb es bis 1952 im [[Landkreis Weimar]], bevor es in jenem Jahr zum [[Kreis Erfurt-Land]] kam, bei dem es bis zur Eingemeindung am 1. Juli 1994 blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! 1843&lt;br /&gt;
! 1910&lt;br /&gt;
! 1939&lt;br /&gt;
! 1990&lt;br /&gt;
! 1995&lt;br /&gt;
! 2000&lt;br /&gt;
! 2005&lt;br /&gt;
! 2010&lt;br /&gt;
! 2015&lt;br /&gt;
! 2020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
| 345&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Friedrich Kratzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der Deutschen Bundesstaaten&amp;#039;&amp;#039;. Naumburg, 1843.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 397&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?weimar/weimar.htm |titel=I. Verwaltungsbezirk (Weimar) |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220811024452if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?weimar/weimar.htm |archiv-datum=2022-08-11 |abruf=2026-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 538&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=weimar.html#ew39msch |name=Stadt und Landkreis Weimar |abruf=2023-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 516&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Landesamt für Umwelt und Geologie: Umwelt regional.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 602&lt;br /&gt;
| 667&lt;br /&gt;
| 659&lt;br /&gt;
| 592&lt;br /&gt;
| 603&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.erfurt.de/ef/de/rathaus/daten/bevoelkerung/stadtteile/111672.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Stadtteil - Schwerborn.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160328124759}} Bevölkerung mit Hauptwohnsitz am 31. Dezember 2015. In: &amp;#039;&amp;#039;Stadtverwaltung Erfurt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Memento nötig, da Live-URL auf die neuesten Daten verlinkt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 637&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erfurt-Daten-Fakten-2021&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.erfurt.de/mam/ef/service/mediathek/publikationen/2021/faltblatt_daten_und_fakten_2021.pdf |titel=Erfurter Statistik, Daten und Fakten 2021 |hrsg=Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung |datum=2021-04-30 |format=PDF; 607 kB |abruf=2023-04-21 |kommentar=Bevölkerung der Stadtteile mit Stand 31. Dezember 2020}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
===Wirtschaft===&lt;br /&gt;
Schwerborn besitzt keine eigenen Gewerbegebiete, allerdings liegen die großen Industrie- und Gewerbeflächen im Norden Erfurts nur etwa drei Kilometer südwestlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des Ortes liegt die [[Deponie]] Erfurt-Schwerborn. Sie ist seit 1976 in Betrieb und hatte früher den Ruf als „stinkender Müllberg“. Seit 1990 wurde die 92 Hektar große Deponie modernisiert. Zwanzig Prozent der Fläche sind durch vielfältige Maßnahmen renaturiert worden. Unter anderem weiden schottische [[Soayschaf]]e auf den Grünflächen und pflegen so den Bewuchs. Der rekultivierte so genannte Altkörper der Deponie entwickelt sich zu einem „Naturidyll“ mit reicher Flora und Fauna. Feldhasen, Rehe, Igel und Rotmilane haben sich angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich von Schwerborn, auf der Fläche am Katzenberg, stehen über ein Dutzend [[Windkraftanlage]]n (2015). Nun will die Firma Enercon acht weitere WKA dort bauen, die näher zum Ort liegen und von denen drei 185 m hoch werden sollen. Bei bereits fortgeschrittener Planung positionieren sich Ortsteilbeirat und Ortsteilbürgermeister gegen das Projekt. Nur durch Zufall erfuhren sie davon.&amp;lt;ref&amp;gt;Julius Kasper Topp: &amp;#039;&amp;#039;Schwerborn gegen Windpark-Vergrößerung. Acht neue Windräder sollen errichtet werden. Anwohnern passt das gar nicht&amp;#039;&amp;#039;. Thüringische Landeszeitung, 23. Januar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Schwerborn liegt am Dreieck Erfurt-Nord der [[Bundesautobahn 71|Bundesautobahn A 71]] mit der Erfurter Osttangente. Die A 71 ist über die Anschlussstelle Erfurt-Stotternheim erreichbar und die Osttangente über die Anschlussstelle Erfurt-Roter Berg. Mit Erfurt ist Schwerborn über die &amp;#039;&amp;#039;Schwerborner Straße&amp;#039;&amp;#039;, die nördliche Fortsetzung der Magdeburger Allee, verbunden. Eine weitere Straße verbindet das Dorf mit Stotternheim. Die nächsten Bahnhöfe sind Stotternheim und Erfurt-Ost an der [[Bahnstrecke Sangerhausen–Erfurt]]. An den ÖPNV ist der Ort über einen Stadtbus angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfkirche St. Lukas ==&lt;br /&gt;
Die ursprünglich dem Hl. [[Nikolaus von Myra|Nikolaus]] geweihte Kirche liegt in der Mitte des Dorfes. Nach diesem Namen ist vermutlich auch die Straße &amp;#039;&amp;#039;Nicolausberg&amp;#039;&amp;#039; am nördlichen Ortsrand benannt. Unweit dieser Straße stand früher eine kleine Kapelle an einem Weinberg der Mönche des nahe gelegenen [[Zisterzienser]]-Klosters Barkhausen, einer Tochter des [[Kloster Georgenthal|Georgenthaler Klosters]]. Durch den regen Handel mit Italien, woher die Lukasverehrung stammt, setzte sich der Name St. Lukas für die Kirche im Laufe der Jahrhunderte durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche ist baugeschichtlich vor 1540 zu datieren. Sie hat an der Westseite des Kirchenschiffes einen der Anlage nach [[spätgotisch]]en Turm mit quadratischem Grundriss und schiefergedecktem [[Pyramidendach]] und einer hohen oktogonalen Spitze, gekrönt von einem [[Turmknopf]] mit [[Windrichtungsgeber|Wetterfahne]]. Der Turm wurde Anfang des 17. Jahrhunderts gebaut. Auf der Süd- wie der Westseite datieren ihn Mauerinschriften auf 1614. Der Turm beherbergt im Erdgeschoss einen in den 1930er Jahren als [[Taufkapelle]] ausgebauten Raum mit hölzernem [[Kreuzgratgewölbe]]. Der große Taufstein im Turmzimmer stammt aus dem 16. Jahrhundert und stand ursprünglich im Altarraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchenschiff hat einen rechteckigen Grundriss, sein nach Osten hin mit einem [[Krüppelwalm]] abschließendes [[Satteldach]] hat auf jeder [[Dachtraufe|Traufseite]] zwei Dachhäuschen mit Okulifenstern. Den Innenraum dominiert ein großer Kanzelaltar (erbaut 1753) im Osten der Kirche. Auf der Westseite, ihm gegenüber befindet sich eine kleine [[Wiegand Helfenbein|Helfenbein]]-Orgel, ohne Prospekt. Erwähnenswert ist noch eine [[Sakramentshaus|Sakramentsnische]] in der Südwand. Die derzeitige Innengestaltung geht im Wesentlichen auf einen Umbau im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kirche-stotternheim.de/ Website des Kirchspiels Stotternheim bei der Ev. Kirche Mitteldeutschlands]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.erfurt.de/ef/de/rathaus/orte/verwaltung/109238.html Schwerborn auf den Seiten der Erfurter Stadtverwaltung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadt- und Ortsteile von Erfurt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4355451-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Erfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Erfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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