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	<title>Schwendi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwendi&amp;diff=105672&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cornelius373 am 14. Januar 2026 um 20:06 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-14T20:06:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen = Wappen Schwendi.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/10/32/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 09/58/33/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Schwendi in BC.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis = Biberach&lt;br /&gt;
|Höhe = 544&lt;br /&gt;
|PLZ = 88477&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 07353; 07347&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08426108&lt;br /&gt;
|LOCODE = DE CWD&lt;br /&gt;
|Gliederung = 6 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße = Biberacher Straße 1&lt;br /&gt;
|Website = [http://www.schwendi.de/ www.schwendi.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Wolfgang Späth&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwendi, Luftbild - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 211.jpg|mini|rechts|Luftbild von Schwendi (1984)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche und Pfarrhaus Schwendi 1.jpg|mini|Kirche und Pfarrhaus in Schwendi]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwendi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Oberschwaben|oberschwäbischen]] [[Landkreis Biberach]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Schwendi liegt im mittleren Tal der [[Rot (Donau)|Rot]], etwa 20&amp;amp;nbsp;Kilometer nördlich der Kreisstadt [[Biberach an der Riß]] und etwa 30&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich von [[Ulm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Städte sind [[Illertissen]] (12&amp;amp;nbsp;Kilometer östlich), [[Laupheim]] (12&amp;amp;nbsp;Kilometer nordwestlich), [[Biberach an der Riß|Biberach]] (20&amp;amp;nbsp;Kilometer südwestlich) und [[Ochsenhausen]] (14&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich), die nächste Großstadt, [[Ulm]], liegt 30&amp;amp;nbsp;Kilometer nördlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die sechs Ortsteile der Gemeinde sind Schwendi, [[Bußmannshausen]], [[Großschafhausen]], [[Orsenhausen]], [[Schönebürg]] und [[Sießen im Wald]] mit [[Hörenhausen]] und [[Weihungszell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Von Norden beginnend grenzt Schwendi an die Gemeinden [[Burgrieden]], [[Schnürpflingen]] im Alb-Donau-Kreis, [[Dietenheim]], [[Wain]], [[Balzheim]], [[Gutenzell-Hürbel]], [[Maselheim]], [[Mietingen]] und die Stadt [[Laupheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Schwendi}}&lt;br /&gt;
Im Süden hat Schwendi einen kleinen Anteil am [[Landschaftsschutzgebiet]] „[[Iller-Rottal]]“ und westlich von Hochdorf am Landschaftsschutzgebiet „[[Reichenbachtal (Landschaftsschutzgebiet)|Reichenbachtal]]“.&lt;br /&gt;
Durch Schwendi fließt die Rot, welche Teil des [[FFH-Gebiet]]s „[[Rot, Bellamonter Rottum und Dürnach]]“ ist. Am Laupheimer Haldengraben liegt zudem ein Teilgebiet des FFH-Gebiets „[[Donau zwischen Munderkingen und Ulm und nördliche Iller]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/pFjR Daten- und Kartendienst] der LUBW&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwendi-Wappen Am.png|mini|Wappen des Lazarus von Schwendi]]&lt;br /&gt;
Die [[Schwendi (Adelsgeschlecht)|Herren von Schwendi]] wurden erstmals erwähnt in einer Urkunde des [[Kloster Ochsenhausen|Klosters Ochsenhausen]] von 1128.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwendi war im ausgehenden Mittelalter vom 14. bis ins 16. Jahrhundert ein kleines Dorf mit etwa 200 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1552 hatte Schwendi das Recht, Wochen- und Jahrmärkte abzuhalten, was den wirtschaftlichen Aufschwung beförderte. Zudem erwarben die Herren von Schwendi 1552 die [[Blutgerichtsbarkeit|Hohe Gerichtsbarkeit]] und somit die Unabhängigkeit von auswärtigen Gerichtsorten. Neben der Landwirtschaft war jahrhundertelang die Weberei eines der wichtigsten Gewerbe. Daran erinnert die 1663 gegründete Weberzunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schwendier Adelsgeschlecht starb im 17. Jahrhundert aus. Mit der Hochzeit der Johanna von Schwendi mit dem Grafen Franz Albrecht von Oettingen-Spielberg ging die Herrschaft Schwendi-Großschafhausen an das Haus [[Oettingen (fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht)|Oettingen-Spielberg]] über. Nach dem [[Friede von Pressburg|Frieden von Pressburg]] fiel Schwendi 1806 an das [[Königreich Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Württembergische Zeit ===&lt;br /&gt;
1810 wurde Schwendi auf Grund des [[Grenzvertrag zwischen Bayern und Württemberg|Grenzvertrags von 1810]] von Bayern an das [[Königreich Württemberg]] abgetreten und dem [[Oberamt Wiblingen]] unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1820 erwarb der protestantische Bankier [[Freiherren von Süßkind|Johann Gottlieb Freiherr von Süßkind]] aus Augsburg die Liegenschaften der Standesherrschaft des Hauses Oettingen am Ort. Dessen Sohn Max-Theodor erbaute 1850 das Schloss, das seine Nachfahren bis heute besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwaltungsreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] führte 1938 zur Zugehörigkeit zum [[Landkreis Biberach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Ort Teil der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und erfuhr somit 1945 die Zuordnung zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Hohenzollern]], das 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit setzte ein umfassender Strukturwandel ein. Aus dem Bauerndorf wurde ein von der Industrie geprägter Ort. Dazu trug vor allem das von [[Max Weishaupt]] gegründete Familienunternehmen bei, das sich auf die Produktion von Öl- und Gasfeuerungen spezialisiert hat. Heute zählt die [[Weishaupt GmbH]] weltweit 3000 Mitarbeiter, davon knapp 1000 in ihrem Schwendier Hauptwerk. Das heutige Gebiet der Gemeinde geht auf die Gemeindereform in den 1970er Jahren zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1972: [[Großschafhausen]] und [[Sießen im Wald]] mit [[Weihungszell]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982A&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=525}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1. April 1972: [[Schönebürg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1. November 1974: [[Orsenhausen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1975: [[Bußmannshausen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entsprechen dem jeweiligen Gebietsstand bis 1970 und ohne die heute zugehörigen Ortsteile. Sie sind [[Liste der Volkszählungen in Deutschland|Volkszählungsergebnisse]] oder amtliche Fortschreibungen mit Archivierungen des [[LEO-BW]]-Online-Informationssystems für Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;17&amp;quot;| Einwohnerzahlen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=17593&amp;amp;T=V052&amp;amp;doTable/LeoGraph Baden-Württemberg - Bevölkerungsentwicklung Schwendi von 1852 bis 1970]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jahr || 1852 || 1871 || 1880|| 1890 || 1900 || 1910 || 1925 || 1933 || 1939 || 1950 || 1956 || 1961 || 1970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einwohner || 949 || 1025 || 1098 || 1083 || 1030 || 1181 || 1190 || 1180 || 1097 || 1502 || 1494 || 1669 || 1861&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Schwendi wählt den Gemeinderat nach dem Verfahren der [[Unechte Teilortswahl|unechten Teilortswahl]]. Die Zahl der Gemeinderäte kann durch [[Überhangmandat]]e variieren. Der Gemeinderat besteht aus den 17 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem stimmberechtigten Bürgermeister als seinem Vorsitzenden. Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08426108/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=6993&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-19986_id_30898 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahlbeteiligung betrug 62,12 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Partei / Liste || Sitze || Stimmenanteil || Ergebnis 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wählervereinigung Schwendi]] || 7 Sitze || 44,07 % || 7 Sitze, 43,67 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 6 Sitze || 33,75 % || 5 Sitze, 28,45 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Unabhängiges Bündnis-ökologisch und sozial || 4 Sitze || 22,18 % || 4 Sitze, 27,88 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          =&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Wappen Schwendi.svg&lt;br /&gt;
|Größe          =&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen der Gemeinde Schwendi&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In einem von Blau und Silber (Weiß) [[Heroldsbild#Schildteilung|gevierten]] [[Wappenschild|Schild]] eine schräglinke silberne (weiße) [[Raute (Heraldik)|Raute]].&lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
|Quelle         = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/17580/Schwendi Wappenbeschreibung] bei &amp;#039;&amp;#039;leo bw&amp;amp;nbsp;– landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 1. November 2023&lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = Freiherr Franz von und zu [[Schwendi (Adelsgeschlecht)|Schwendi]] verlieh dem Gericht Schwendi am 24.&amp;amp;nbsp;Oktober 1659 das obige Wappen, dessen Farben samt der Raute von seinem Stammwappen abgeleitet sind. Dieses Wappen war noch 1925 im Schultheißenamtssiegel zu sehen, wurde aber danach durch das vollständige Schildbild der Herren von Schwendi ersetzt, das in Blau einen oben und unten von silbernen Rauten begleiteten goldenen Balken zeigt. Erst im Jahre 1965 griff die Gemeinde wieder auf ihr ursprüngliches Wappen zurück, das ihr vom Innenministerium am 12.&amp;amp;nbsp;Juli 1965 zusammen mit der Flagge verliehen wurde.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen der ehemals eigenständigen Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;90&amp;quot; heights=&amp;quot;110&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wappen Bussmannshausen.svg|{{center|1=Bußmannshausen}}&lt;br /&gt;
 Wappen Grossschafhausen.svg|{{center|1=Großschafhausen}}&lt;br /&gt;
 Wappen Orsenhausen.svg|{{center|1=Orsenhausen}}&lt;br /&gt;
 Wappen Schoenebuerg.svg|{{center|1=Schönebürg}}&lt;br /&gt;
 Wappen Siessen im Wald.svg|{{center|1=Sießen im Wald}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Landkreis Biberach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Biomassewerk.jpg|mini|Biomassewerk Schwendi von [[Matteo Thun]]]]&lt;br /&gt;
Seit 1992 ist in Schwendi der [[Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer]] (VDWF e.&amp;amp;nbsp;V.) als bundesweiter Branchenverband der [[Werkzeugbau]]betriebe registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Von 1904 bis 1971 (Güterverkehr bis 1984) existierte eine 16,2&amp;amp;nbsp;Kilometer lange [[Bahnstrecke Laupheim West–Schwendi|Nebenbahn Laupheim West–Schwendi]] (&amp;#039;&amp;#039;Rottalmolle&amp;#039;&amp;#039;) über Laupheim Stadtbahnhof, [[Achstetten]]-[[Bronnen (Achstetten)|Bronnen]], [[Burgrieden]], Burgrieden-Rot, Schwendi-Orsenhausen und Schwendi-Großschafhausen. Diese wurde um 1990 abgebaut, lediglich das verbliebene Reststück von Laupheim West nach Laupheim Stadt existiert noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwendi liegt etwa zehn Kilometer von der [[Bundesstraße 30]] (Ulm–Friedrichshafen) entfernt (Ausfahrt Laupheim Nord/Achstetten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ortsteil Schönebürg führt als Landes-[[Radfernweg]] der [[Radwanderweg Oberschwaben-Allgäu-Weg|Oberschwaben-Allgäu-Radweg]]. Er ist eine Rundstrecke über [[Ulm]] und [[Tettnang]]. Im Tal der [[Rottum (Westernach)|Rottum]] verläuft er von Laupheim über [[Mietingen]] nach Schönebürg und weiter nach [[Ochsenhausen]], über dessen Ortsteil [[Reinstetten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Bedeutendster Gewerbebetrieb ist die [[Weishaupt GmbH]] (Brenner und Heiztechnik). Weitere Betriebe sind:&lt;br /&gt;
* Brunnenverwaltung Bad Dietenbronn mit dem natürlichen Mineralwasser unter dem Handelsnamen &amp;#039;&amp;#039;Dietenbronner&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* HAM Präzision mit über 600 Mitarbeitern in verschiedenen Zweigwerken&lt;br /&gt;
* [[Südpack|SÜDPACK Verpackungen SE &amp;amp; Co. KG]]&lt;br /&gt;
* Bräuer Fenster Bf Fensterbau GmbH&lt;br /&gt;
* BUNZ bauart GmbH&lt;br /&gt;
* Schenk &amp;amp; Schmid Werkzeugbau GmbH&lt;br /&gt;
* Scheplast GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Schwendi gibt es neben der [[Max Weishaupt|Max-Weishaupt]]-Realschule eine Außenstelle der [[Werkrealschule]] Mietingen/Schwendi und vier [[Grundschule]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport- und Kulturvereine ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |liste=&lt;br /&gt;
* Fischereiverein Schwendi&lt;br /&gt;
* Reit- und Fahrverein Schwendi&lt;br /&gt;
* Sportfreunde Schwendi&lt;br /&gt;
* Musikverein &amp;quot;Rota&amp;quot; Schwendi&lt;br /&gt;
* Musikverein Vocal Dream e. V.&lt;br /&gt;
* Jugendgruppe Kolpingsfamilie Schwendi&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Schwendi&lt;br /&gt;
* Jugendfeuerwehr Schwendi-Wain&lt;br /&gt;
* Allgemeiner Deutscher Rottweiler Club, BG Schwendi e. V.&lt;br /&gt;
* Arbeiterwohlfahrt Schwendi&lt;br /&gt;
* Deutsche Parkinson Vereinigung e.&amp;amp;nbsp;V. Regionalgruppe Schwendi-Dietenbronn&lt;br /&gt;
* DRK Schwendi&lt;br /&gt;
* Förderverein der Grundschule Schwendi e. V.&lt;br /&gt;
* Förderverein der Max-Weishaupt-Realschule Schwendi&lt;br /&gt;
* Verein Hegering Schwendi&lt;br /&gt;
* Heimatkundlicher Verein Schwendi e. V.&lt;br /&gt;
* Hütte Schwendi e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Narrenzunft Schwendi&lt;br /&gt;
* Schwäbischer Albverein Schwendi&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrhaus Schwendi 1.jpg|mini|Das Pfarrhaus aus dem Jahr 1551]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühle Schwendi.jpg|mini|Die marode Schlossmühle aus dem Jahr 1743]]&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche&amp;#039;&amp;#039; [[St. Stephanus (Schwendi)|St. Stephanus]] wurde 1561 erbaut und 1724 durch die Herren von [[Oettingen-Spielberg]] barockisiert. Die Kirche ist Station an der [[Oberschwäbische Barockstraße|Oberschwäbischen Barockstraße]].&lt;br /&gt;
* Die spätgotische [[St.-Anna-Kapelle (Schwendi)|St.-Anna-Kapelle]] mit einem Flügelaltar aus der Zeit um 1500 war ursprünglich die Pfarrkirche des Ortes.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Pfarrhaus&amp;#039;&amp;#039; wurde 1551 vom Ortsherren Marquard von Schwendi als sein Wohnhaus erbaut. Das Fachwerkgebäude wurde in den 1970er-Jahren renoviert.&lt;br /&gt;
* Das [[Senioren]]heim [[Josef von Nazaret|St. Josef]] in [[Weihungszell]].&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Schlossmühle Schwendi&amp;#039;&amp;#039; wurde 1406 als Mahlmühle des Spitals der Reichsstadt [[Ulm]] erwähnt. Das heutige Bauwerk aus dem Jahr 1734 ist seit Jahrzehnten in einem baufälligen Zustand. Es ist Station an der [[Mühlenstraße Oberschwaben]].&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Weishaupt-Forum&amp;#039;&amp;#039; ist ein preisgekröntes Firmengebäude des New Yorker Stararchitekten [[Richard Meier (Architekt)|Richard Meier]]. Es wurde in den Jahren 1989 bis 1992 auf dem Werksgelände der Firma Weishaupt gebaut. Es dient als zentrales Schulungs-, Ausstellungs- und Sozialgebäude des Unternehmens (Besichtigung nur auf Anfrage).&lt;br /&gt;
* Das [[Biomasse-Kraftwerk-Schilling]] wurde vom Architekten [[Matteo Thun]] entworfen und 2008 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
* Schwendi hat Überreste verschiedener Burgen, &amp;#039;&amp;#039;siehe auch [[Burg Großschafhausen]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Burg Großschafhausen (Bergmahd)]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Burgrest Schwendi]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Burg Weihungszell]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Das [[Schloss Schwendi]] wurde im 12. Jahrhundert für die Adelsfamilie von Schwendi erbaut. 1525 wurde es während des [[Deutscher Bauernkrieg|Deutschen Bauernkrieges]] zerstört und 1547 erfolgte der Wiederaufbau. Nach dem Abriss im Jahr 1804 erfolgte zwischen 1852 und 1853 die Errichtung eines Neubaus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
St. Stephanus Schwendi 1.jpg |Pfarrkirche St. Stephanus&lt;br /&gt;
Schwendi Pfarrkirche Kanzel 02.jpg |Kanzel in der Pfarrkirche St. Stephanus&lt;br /&gt;
Schwendi Annakapelle 01.jpg |St.-Anna-Kapelle&lt;br /&gt;
Schwendi Annakapelle Blick zum Chor.jpg |Blick zum Altar in der St.-Anna-Kapelle&lt;br /&gt;
Schwendi Schlosshof 3.jpg |Schlosshof&lt;br /&gt;
Schwendi Rathaus.jpg |Rathaus&lt;br /&gt;
Schwendi Kleines Schloss und Neues Schloss.jpg |Kleines Schloss mit Neubau im Hintergrund&lt;br /&gt;
Schwendi Schlosshof Bonzenbau Giebel.jpg |„Bonzenbau“ aus dem 16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Schwendi Eckhaus Herdweg.jpg |Eckhaus am Herdweg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Lazarus von Schwendi]] (1522–1583), Diplomat, Staatsmann und kaiserlicher General&lt;br /&gt;
* [[Ignaz von Jaumann]] (1778–1862), Domdekan und Altertumsforscher; von 1803 bis 1805 Schlosskaplan in Schwendi, von 1805 bis 1814 Pfarrer von Großschafhausen&lt;br /&gt;
* [[Hermann Georg Knapp]] (1828–1890), Mundartdichter&lt;br /&gt;
* [[Richard von Süßkind-Schwendi]] (1854–1946), preußischer General der Infanterie&lt;br /&gt;
* [[Franz Springer (Komponist)|Franz Springer]] (1881–1950), Komponist und Dirigent&lt;br /&gt;
* [[Max Springer]] (1877–1954), Organist, Komponist, Musikpädagoge.&lt;br /&gt;
* [[Max Hammer (Maler)|Max Hammer]] (1884–1973), Maler, Restaurator und Autor des Heimatbuches der Gemeinde Schwendi&lt;br /&gt;
* [[Max Weishaupt]] (1908–1982), Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Alfons Auer]] (1915–2005), Professor für Moraltheologie, Ehrenbürger von Schönebürg, Gemeinde Schwendi&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Rundel]] (1940–2009), Komponist und Unternehmer (Blasmusikverlag in [[Rot an der Rot]])&lt;br /&gt;
* [[Edgar Grande]] (* 1956), Politikwissenschaftler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Max Hammer&lt;br /&gt;
   |Titel=Schwendi. Heimatbuch einer Gemeinde in Oberschwaben&lt;br /&gt;
   |Verlag=Konrad&lt;br /&gt;
   |Ort=Weißenhorn&lt;br /&gt;
   |Datum=1969}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Max Miller&lt;br /&gt;
   |Titel=Handbuch der historischen Stätten Deutschlands – Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
   |Band=6&lt;br /&gt;
   |Verlag=Alfred Kröner Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1965&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-520-27602-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Josef Rehm&lt;br /&gt;
   |Titel=900 Jahre Bußmannshausen. Geschichte eines schwäbischen Dorfes im Rottal&lt;br /&gt;
   |Verlag=Martin-Verlag Berger&lt;br /&gt;
   |Ort=Buxheim&lt;br /&gt;
   |Datum=1985&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7865-0134-3}}&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Laupheim |Titel=Schwendi |Seite=242–250 |Wikisource=Schwendi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schwendi.de/ Offizieller Internetauftritt] der Gemeindeverwaltung Schwendi&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/de-DE/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/17580/Schwendi+BC Schwendi] bei [[LEO-BW]]&lt;br /&gt;
* [https://www.schwendi.de/site/Schwendi/node/11043670/index.html Vereine auf der Website der Gemeinde Schwendi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Schwendi&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Biberach&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4106809-9|LCCN=n92119078|VIAF=130330461}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwendi| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Biberach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1128]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cornelius373</name></author>
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