<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schwende_AI</id>
	<title>Schwende AI - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schwende_AI"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwende_AI&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T15:39:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwende_AI&amp;diff=127779&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Plutowiki: siehe auch Artikel Geschichte des Bezirks Appenzell</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwende_AI&amp;diff=127779&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-12-06T19:59:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;siehe auch Artikel Geschichte des Bezirks Appenzell&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel| beschreibt den früheren Bezirk Schwende. Zur gleichnamigen Ortschaft siehe [[Schwende AI (Ort)]].}}&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|AI|Schwende}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Schwende&lt;br /&gt;
| BILD = Weissbad Streusiedlungen.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Streusiedlungen Schwende und [[Rüte]]&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Schwende-blazon.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AI&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Schwende-Rüte&lt;br /&gt;
| BFS = 3105&lt;br /&gt;
| PLZ = 9050 [[Appenzell (Ort)|Appenzell]]&amp;lt;br /&amp;gt;9057 [[Schwende AI (Ort)|Schwende]]&amp;lt;br /&amp;gt;9057 [[Weissbad]]&amp;lt;br /&amp;gt;9057 [[Wasserauen]]&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.299998&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.435557&lt;br /&gt;
| HÖHE = 838&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 57.51&lt;br /&gt;
| QUELLE-FLÄCHE = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 2254&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31.12.2020&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Streusiedlung]] und ein ehemaliger [[politische Gemeinde|Bezirk]] im Kanton [[Kanton Appenzell Innerrhoden|Appenzell Innerrhoden]]. Der Sitz der Bezirksverwaltung war in [[Weissbad]]. Seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Mai 2022 gehört Schwende zum neugebildeten Bezirk [[Schwende-Rüte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt findet sich der Name &amp;#039;&amp;#039;Swendi&amp;#039;&amp;#039; im 12. Jahrhundert. Er stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;swenden,&amp;#039;&amp;#039; was «(einen Baum durch das Abschälen der Rinde) schwinden machen, (den Wald) zum Verschwinden bringen» bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerisches Idiotikon]],&amp;#039;&amp;#039; Band IX, Spalte 1939–1944, Artikel &amp;#039;&amp;#039;schwände&amp;lt;sup&amp;gt;n&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; ([https://digital.idiotikon.ch/p/lem/186922 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der ehemalige Bezirk Schwende war der flächenmässig grösste Bezirk im Kanton. Er umfasste die Ortschaften [[Schwende AI (Ort)|Schwende]] und [[Wasserauen]], Teile von [[Weissbad]] (südlich des Brüelbachs) und [[Appenzell (Ort)|Appenzell]] (südöstlich der [[Sitter]]) sowie den Innerrhoder Teil des [[Säntis]]gebirges und des [[Alpstein]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das voralpine bis alpine Gelände zwischen 800 und 1100 Metern ist mit ganzjährig bewohnten landwirtschaftlichen [[Streusiedlung]]en überzogen, die höchstgelegenen Weideflächen erreichen Höhen (beim oberen [[Mesmer (Alp)|Mesmer]]) bis 2200 Meter. Das Bezirksgebiet erstreckt sich vom Säntisgebirge nach Schwende, Weissbad, dem linken Sitterufer entlang bis ins Dorf Appenzell, von da am rechten Ufer des Chlosbaches entlang über das Hochmoor, Wasserschaffen und Scheidegg, [[Kronberg (Berg)|Kronberg]] bis zur Säntisspitze. Es beinhaltet den grössten Teil des Alpsteins (689 ha) und ebenso der Waldfläche (1670 ha) des Kantons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Sax verläuft der [[Sax-Schwende-Bruch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Weissbad, Säntis aus 1500 m-Inlandflüge-LBS MH01-002800.tif|mini|links|Luftbild aus 1500 m Höhe von [[Walter Mittelholzer]] von 1922]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Schwende 2007.png|mini|280px|Bezirksstand vor der Fusion am 30. April 2022]]&lt;br /&gt;
Die in den Höhlen des [[Wildkirchli]] gefundenen Steinwerkzeuge aus Öl[[quarzit]] und [[Radiolarit]] weisen auf sommerliche Jagdausflüge der [[Neandertaler]] in höhere Lagen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Rhode (Schweiz)|Rhode]] Schwendi war zwischen 1204 und 1220 zur Sicherung von Militär- und Steuerleistungen an die [[Fürstabtei St. Gallen]] entstanden. Der anfängliche Rhodsmeister wurde später durch an jährlichen Rhodsversammlungen gewählte Hauptleute und Räte ersetzt, welche die Rhoden in den Behörden des Alten Landes Appenzell und ab 1597 in denjenigen von Innerrhoden zu vertreten hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort Schwende waren bis 1830 neben der Pfarrkirche noch Ruinen eines Turmes vorhanden, der vermutlich Sitz der &amp;#039;&amp;#039;Herren von Doppelstein&amp;#039;&amp;#039;, als [[Ministeriale]] des Abts von St. Gallen war. Die Schwendner sollen den Turm zerstört und damit die [[Appenzellerkriege]] ausgelöst haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezirk Schwende entstand mit der an der ausserordentlichen Landsgemeinde vom 24. November 1872 durch das Innerrhoder Stimmvolk gutgeheissenen Verfassung von 1872 aus der Rhode Schwendi, wobei die alten Grenzen beibehalten wurden. 2022 fusionierte Schwende mit [[Rüte]] zum neuen Bezirk [[Schwende-Rüte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ siehe auch Artikel &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte des Bezirks Appenzell]]&amp;#039;&amp;#039; (Ein Teil des Dorfs Appenzell lag auf Bezirksgebiet von Schwende.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wildkirchli Aescher01.JPG|mini|x220px|Gasthaus Aescher beim [[Wildkirchli]]]]&lt;br /&gt;
Haupterwerb war lange Zeit die Viehzucht. Bis weit ins 20. Jahrhundert war die [[Sticken|Handstickerei]] ein Nebenerwerb der Bäuerinnen. Weissbad (Rietli) mit seinem seit 1740 existierenden Badetourismus wurde im 19. und frühen 20. Jahrhundert zum gehobenen [[Kurort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Tourismus mit Berggasthäusern, die zu den ältesten der Schweiz gehören ([[Berggasthaus Aescher-Wildkirchli|Gasthaus Aescher-Wildkirchli]] 1846, Berggasthaus Alter Säntis 1846) und einigen Gewerbeunternehmen. Dieser wurde durch die 1867–69 angelegte Strasse von Appenzell nach Wasserauen, die 1912 eröffnete [[Säntisbahn]] und seit 1955 durch die Luftseilbahn Wasserauen-Ebenalp begünstigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In letzter Zeit haben im Bereich Industrie, Gewerbe und Tourismus viele kleine Betriebe ein Geschäft eröffnet oder sich im Bezirk niedergelassen. Im Tourismus-, Wellness- und Gesundheitsbereich ist das &amp;#039;&amp;#039;Hotel Hof Weissbad&amp;#039;&amp;#039; seit 1994 erfolgreich und mit etwa 185 Mitarbeitern grösster Arbeitgeber des Bezirks. Die Landwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit (noch) 52 landwirtschaftlichen Betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1801 || 1850 || 1900 || 1950 || 2000 || 2010 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 799 || 1101 || 1299 || 1410 || 1935 || 2147&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Dörig]] (* um 1490 in Schwende; † [[1526]] in [[Hemberg SG|Hemberg]]) war ein katholischer Pfarrer und [[Reformator]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Schwende-Rüte}}&lt;br /&gt;
Bei Schwende befindet sich die 1937 erbaute Wallfahrtskapelle &amp;#039;&amp;#039;Unsere Liebe Frau im Ahorn&amp;#039;&amp;#039; mit einem Gnadenbild aus dem 17. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der [[Ebenalp]] befinden sich die prähistorischen Höhlen des [[Wildkirchli]]s und das [[Berggasthaus Aescher-Wildkirchli]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1317|Schwende|Autor=Hermann Bischofberger}}&lt;br /&gt;
* Rainald Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Appenzell Innerrhoden&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 74). Birkhäuser, Basel 1984, ISBN 3-7643-1629-2, S.&amp;amp;nbsp;442–448, 498.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schwende}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kanton Appenzell Innerrhoden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4727455-4|VIAF=246300346}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Appenzell Innerrhoden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwende-Rüte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plutowiki</name></author>
	</entry>
</feed>