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	<title>Schweizer Salinen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freigut: /* Salzregal und Konkordatsvertrag */ siehe Disk</title>
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		<updated>2025-12-12T13:18:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Salzregal und Konkordatsvertrag: &lt;/span&gt; siehe Disk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Schweizer Salinen AG&lt;br /&gt;
| Logo             = Schweizer Salinen Salines Suisses.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft (Schweiz)|Aktiengesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bl.chregister.ch/cr-portal/auszug/auszug.xhtml?uid=CHE-105.957.650 |titel=Schweizer Salinen AG |hrsg=Handelsregisteramt des Kantons Basel-Landschaft |abruf=2021-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1909&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Pratteln]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = *Urs Christoph Hofmeier (Geschäftsführer)&lt;br /&gt;
* Köbi Frei (Verwaltungsratspräsident)&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 220 / 201,7 [[Vollzeitäquivalent|VZÄ]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;gb2019&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://contenthub.salz.ch/sites/default/files/2020-06/Sal_Geschaeftsbericht_2019_d.pdf |titel=Geschäftsbericht 2019 |werk=contenthub.salz.ch |hrsg=Schweizer Salinen AG |datum=2021-04-29 |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 115,6 Mio. [[Schweizer Franken|CHF]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;gb2019&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Branche          = Salzgewinnung&lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.salz.ch/de www.salz.ch]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schweizer Salinen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Schweizer Unternehmen zur Salzgewinnung und -verarbeitung mit Unternehmenssitz in [[Pratteln]] im [[Kanton Basel-Landschaft]]. Es zählt ca. 220 Mitarbeitende, fördert bis zu 600&amp;#039;000 Tonnen Salz pro Jahr und beliefert sämtliche Schweizer Kantone mit Auftausalz. Anteilseigner sind alle [[Kanton (Schweiz)|Kantone]] der Schweiz und das [[Fürstentum Liechtenstein]]. Der Jahresumsatz der Schweizer Salinen AG lag im Jahr 2019 bei 115,6 Mio. [[Schweizer Franken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Gründung der ersten Salinen (1821 bis 1845) ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1821 beginnt [[Carl Christian Friedrich Glenck]] aufgrund von Hinweisen von [[Peter Merian]] in der [[Nordwestschweiz]] nach Salz zu suchen. Er wird schliesslich am 30. Mai 1836 in [[Muttenz]] beim &amp;#039;&amp;#039;Roten Haus&amp;#039;&amp;#039; am Rhein in einer Tiefe von 107 Metern fündig. Aufgrund von Differenzen mit Landeigentümern um das Fundloch gründete er am 7. Juni 1837 die &amp;#039;&amp;#039;Saline Glenck, Kornmann &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; in der Nachbargemeinde Pratteln, im heutigen Gebiet der Schweizerhalle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;baselland&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.baselland.ch/1998-186_4-htm.288788.0.html |wayback=20151210001027 |text=Vorlage des Landrates vom Kanton Basel-Landschaft, |archiv-bot=2024-05-07 00:06:25 InternetArchiveBot }} siehe Abschnitt 5, «Carl Christian Friedrich Glenck und der Name Schweizerhalle»&amp;lt;/ref&amp;gt; Vier Jahre später, 1841, stösst [[Johann Urban Kym]] im [[Kanton Aargau|aargauischen]] [[Kaiseraugst]] in 138 Metern Tiefe ebenfalls auf Salz und gründet daraufhin die &amp;#039;&amp;#039;Saline Kaiseraugst&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinsalinen&amp;quot;&amp;gt;[http://www.salz.ch/de/ueber-uns/geschichte Zeitleiste von rheinsalinen.ch] siehe Jahr 1843&amp;lt;/ref&amp;gt; Es kommt zu einem Konkurrenzkampf in der Schweiz, welcher 1844 durch die Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Saline Rheinfelden&amp;#039;&amp;#039; von [[Theophil L’Orsa]] verstärkt wird. Aufgrund des kleinen Salzvorkommens bei der Saline Kaiseraugst bohrt Johann Urban Kym 1844 erneut nach Salz, diesmal im Gebiet [[Riburg]] nahe seiner Heimatgemeinde [[Möhlin]], wo er auch fündig wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinsalinen2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.salz.ch/de/ueber-uns/geschichte Zeitleiste von rheinsalinen.ch], siehe Jahr 1844&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die letzte Saline wird gegründet (1846 bis 1871) ===&lt;br /&gt;
In Rheinfelden beginnt 1846 sich das [[Kurort|Bäderwesen]] durch die Erteilung einer Konzession für ein [[Heilbad|Soleheilbad]] zu entwickeln, welches Gebrauch von der [[Sole]] der Saline Rheinfelden macht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinsalinen3&amp;quot;&amp;gt;[http://www.salz.ch/de/ueber-uns/geschichte Zeitleiste von rheinsalinen.ch,] siehe Jahr 1846&amp;lt;/ref&amp;gt; 1847 stellt Kym &amp;amp; Cie. die Saline Kaiseraugst ein, um 1848 die Saline Riburg in Rheinfelden an der Grenze zu Möhlin zu gründen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reheinsalinen4&amp;quot;&amp;gt;[http://www.salz.ch/de/ueber-uns/geschichte Zeitleiste von rheinsalinen.ch,] siehe Jahr 1848&amp;lt;/ref&amp;gt; 1852 wird erstmals eine [[Dampfmaschine]] zur Tiefenbohrung in der Saline Schweizerhalle eingesetzt. Die kurz zuvor geschlossene Saline Kaiseraugst wird im Jahr 1865 durch eine neu gegründete [[Aktiengesellschaft (Schweiz)|Aktiengesellschaft]] reaktiviert. Unterdessen möchten in Möhlin Unternehmer aus dem [[Kanton Zürich]] eine fünfte Saline in der Region gründen, gegen die sich die Saline Riburg erfolgreich wehrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinsalinen5&amp;quot;&amp;gt;[http://www.salz.ch/de/ueber-uns/geschichte Zeitleiste von rheinsalinen.ch,] siehe Jahr 1871&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenschluss zur Vereinigten Schweizerischen Rheinsalinen AG (1872 bis 1909) ===&lt;br /&gt;
Die drei Aargauer Salinen (Riburg, Rheinfelden und Kaiseraugst) schliessen sich 1874 zur &amp;#039;&amp;#039;Schweizerischen Rheinsalinen AG&amp;#039;&amp;#039; zusammen, erstmals wird der Name Schweizerische Rheinsalinen verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinsalinen6&amp;quot;&amp;gt;[http://www.salz.ch/de/ueber-uns/geschichte Zeitleiste von rheinsalinen.ch,] siehe Jahr 1874&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1875 wird die [[Bözbergbahn]] gebaut, wodurch die Salinen Riburg und Rheinfelden einen Bahnanschluss erhalten. Kurz vor der Jahrhundertwende mustert die Saline Riburg ihre Dampfmaschine aus, der elektrische Strom hält Einzug. In der Saline Schweizerhalle werden im Jahr 1900 dagegen neue Eindampfpfannen verwendet, um [[Kohle]] zu sparen. Im Jahr 1909 fusionieren schliesslich die Aargauer Salinen Riburg und Rheinfelden mit der Saline Schweizerhalle, es entsteht das noch heute bestehende Unternehmen, die Vereinigten Schweizerischen Rheinsalinen (heute Schweizer Salinen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinsalinen7&amp;quot;&amp;gt;[http://www.salz.ch/de/ueber-uns/geschichte Zeitleiste von rheinsalinen.ch,] siehe Jahr 1909&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vormals privaten Unternehmen bilden nun ein Unternehmen mit Beteiligung fast aller Kantone. Die Saline Kaiseraugst wird aufgrund der Fusion aufgegeben, das Gebäude abgerissen und vom Stausee der [[Staustufe Augst/Wyhlen]] geflutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinsalinen7&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kohleengpass durch den Zweiten Weltkrieg (1910 bis 1941) ===&lt;br /&gt;
In der Saline Schweizerhalle wird 1922 dem Salz erstmals [[Iod]] beigefügt und der erste [[Lastwagen]] der Salinen wird angeschafft. 1925 folgt auch die Saline Riburg mit der [[Iodsalz|Salzjodierung]] und zwischen den Rheinfelder Solbädern und der Saline Riburg wird eine [[pipeline]]artige Soleleitung fertiggestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinsalinen8&amp;quot;&amp;gt;[http://www.salz.ch/de/ueber-uns/geschichte Zeitleiste von rheinsalinen.ch,] siehe Jahr 1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] entsteht ein Kohleengpass. Die Saline Schweizerhalle baut daraufhin einen Elektrodampfkessel ein; in Riburg wird eine energiesparende, aber mit Kohle beheizte Verdampferanlage eingebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinsalinen9&amp;quot;&amp;gt;[http://www.salz.ch/de/ueber-uns/geschichte Zeitleiste von rheinsalinen.ch,] siehe Jahr 1941&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schliessung der Saline Rheinfelden (1942 bis 1986) ===&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den beiden anderen Betrieben werden in der Saline Rheinfelden keine Anpassungen aufgrund des Kohlemangels vorgenommen (z.&amp;amp;nbsp;B. Elektrifizierung). Stattdessen wird die Saline zu Gunsten der Saline Riburg stillgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinsalinen10&amp;quot;&amp;gt;[http://www.salz.ch/de/ueber-uns/geschichte Zeitleiste von rheinsalinen.ch,] siehe Jahr 1942&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1952 wird das leerstehende Gebäude von der [[Schweizer Armee]] gebraucht. Die [[Dampflokomotive]] der Saline Riburg wird 1958 durch eine [[Diesellokomotive]] ersetzt. 1970 wird das leerstehende Areal der Saline Rheinfelden durch eine Wohnsiedlung überbaut und die Saline Riburg wird während drei Jahren gesamterneuert. So konnte im Jahr 1973 der damals grösste Einzelverdampfer von Europa eingeweiht werden. 1975 treten alle Schweizer Kantone ausser der Waadt durch ein [[interkantonales Konkordat]] als Aktionäre in das Unternehmen ein und decken so ihren Salzbedarf von den Rheinsalinen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;konkordat&amp;quot;&amp;gt;[https://bl.clex.ch/frontend/versions/660/download_pdf_file &amp;#039;&amp;#039;Interkantonale Vereinbarung über den Salzverkauf in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; vom 22. November 1973] (PDF; 364&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinsalinen11&amp;quot;&amp;gt;[http://www.salz.ch/de/ueber-uns/geschichte Zeitleiste von rheinsalinen.ch,] siehe Jahr 1975&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kanton Waadt wird durch das [[Salzbergwerk Bex]] mit Salz versorgt. In Schweizerhalle wird 1982 ein neues Verwaltungsgebäude gebaut, am gleichen Ort passiert 1986 die [[Schweizerhalle#Grossbrand vom 1. November 1986|Brandkatastrophe]] des Chemie- und Pharmaunternehmens [[Sandoz]], wodurch Schweizerhalle eine traurige Berühmtheit erlangte. In der Saline Riburg stürzt im selben Jahr eine Solungskaverne ein, weshalb die [[Hauptstrasse 7]] zwischen Möhlin und Rheinfelden kurzzeitig unterbrochen werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kanton Zürich]] wurde ab 1955 mit der [[Fluoridierung]] begonnen und 1983 schweizweit eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;beobachter&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jonas Keller |url=https://www.beobachter.ch/gesundheit/medizin-krankheit/fluorid-zahngesundheit-mit-schattenseiten |titel=Fluorid: Wie gefährlich ist es wirklich? |werk=[[Beobachter (Zeitschrift)|beobachter.ch]] |datum=2019-08-16 |abruf=2019-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Rheinsalinen ab 1987 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinfelden Saldome.jpg|mini|Das neue Salzlager Saldome]]&lt;br /&gt;
1990 trat das Fürstentum [[Liechtenstein]] dem Aktionariat der Schweizer Salinen bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Landesverwaltung Fürstentum Liechtenstein |url=https://bua.regierung.li/BuA/default.aspx?nr=31&amp;amp;year=1990&amp;amp;sh=1296054607 |titel=Bericht und Antrag der Regierung an den Landtag des Fürstentums Liechtenstein betreffend die Schaffung eines Gesetzes über das Salzmonopol |datum=1990-05-08 |sprache=de |abruf=2024-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1991 und 1993 war die Saline Riburg wegen zu geringer Auslastung stillgelegt, auch ein Plan zur endgültigen Aufgabe wurde entwickelt. Die Schweizer Rheinsalinen mussten überdies im Jahr 1995 der Stadt Rheinfelden acht Millionen Franken Entschädigung für die mögliche Versalzung der Grundwasserversorgung durch den Kaverneneinbruch von 1986 zahlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinsalinen12&amp;quot;&amp;gt;[http://www.salz.ch/de/ueber-uns/geschichte Zeitleiste von rheinsalinen.ch,] siehe Jahr 1995&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Saline der Firma [[Solvay Schweiz]] in [[Bad Zurzach]] wurde 1995 eingestellt, wodurch die Rheinsalinen ein weiteres Auftragsvolumen von 70&amp;#039;000 Tonnen Salz jährlich erhielten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinsalinen12&amp;quot; /&amp;gt; Durch den Rekordwinter von 1999 und den damit verbundenen Mehrbedarf an [[Streusalz]] wurde das Jahr 1999 zum Rekordjahr für die Rheinsalinen. Trotz einer Menge von 505&amp;#039;000 Tonnen produziertem Salz entstand ein Engpass. Nach einem weiteren Engpass an Streusalz im Winter 2003 entschlossen sich die Rheinsalinen, eine weitere Lagerhalle zu bauen. Mit diesem neuen &amp;#039;&amp;#039;[[Saldome]]&amp;#039;&amp;#039; entstand der grösste Kuppelbau der Schweiz. Durch die Insolvenz der &amp;#039;&amp;#039;Solvay&amp;#039;&amp;#039; ging das gewonnene Auftragsvolumen von 70&amp;#039;000 Tonnen aus dem Jahr 1995 wieder verloren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Saldomezweiinnen.JPG|mini|links|Der neue Saldome 2 von innen.]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 entschied die Schweizer Rheinsalinen AG, einen weiteren neuen Saldome zu bauen. Der «Saldome2», im Mai 2012 feierlich eröffnet, weist eine Lagerkapazität von deutlich über 100&amp;#039;000 Tonnen Auftausalz auf, bei einer Fläche von 11’300 Quadratmetern und einer Spannweite von 120 Metern. Damit ist er der grösste Holzkuppelbau Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2020 wurden die Pläne für eine Salzförderung unter der [[Rütihard]] in Muttenz vorerst aufgegeben. Eine Interessengemeinschaft mit Unterstützung der [[Fondation Franz Weber]] hatte sich erfolgreich gegen die Pläne gewehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michel Ecklin |url=https://www.bzbasel.ch/basel/baselland/die-salinen-geben-auf-das-resultat-des-langen-kampfs-gegen-den-salzabbau-auf-der-rutihard-ld.1301800 |titel=Naturschutz - Die Salinen geben auf: Das Resultat des langen Kampfs gegen den Salzabbau auf der Rütihard |werk=bzbasel.ch |datum=2020-06-30 |abruf=2022-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schweizerbauer.ch/regionen/nordwestschweiz/kampf-von-landwirt-gegen-salinen-verfilmt/ |titel=Kampf von Landwirt gegen Salinen verfilmt |werk=schweizerbauer.ch |datum=2021-11-15 |abruf=2021-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktive Salinen ==&lt;br /&gt;
=== Saline Riburg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Saline Riburg.JPG|mini|Einfahrtsbereich der Saline Riburg]]&lt;br /&gt;
Die Saline Riburg befindet sich im Industriegebiet Rheinfelden-Ost im westlichen Teil des Gebietes [[Riburg]], direkt neben dem Ortseingang von [[Möhlin]]. Das Werk selber liegt auf [[Rheinfelden AG|Rheinfelder]] Gemeindegebiet; ein Teil der Bohrfelder mit den dazugehörigen Pipelines und Pumpstationen befindet sich jedoch auch auf Möhliner Boden. Erschlossen wird das Areal durch einen Anschluss an die [[Bözbergbahn]] über den Bahnhof Möhlin sowie durch einen Industriezubringer an die Anschlussstelle der [[A3 (Schweiz)|A3]] in Rheinfelden-Ost. Die Saline wurde nach erstmaligen Bohrungen im Jahr 1844 von [[Johann Urban Kym]] im Jahr 1848 von ihm gegründet. 1973 erfolgte ein Neubau der Anlage, welcher damals eine europaweite Pionierleistung war. Wegen mangelnder Auslastung stand die Saline 1990–1993 still; trotzdem wurde der Standort nicht aufgegeben. Die stündliche Salzproduktion der Saline beträgt etwa 54 Tonnen. Auf dem Areal der Saline befinden sich mehrere Produktionshallen (Siederei), ein Siloturm, drei Lagerhallen (darunter die [[Saldome]]) sowie zwei alte Salzbohrtürme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Saline Riburg produziert hauptsächlich Auftau- und Gewerbesalz sowie Sole für die benachbarten Solebäder im Zentrum Rheinfeldens.&lt;br /&gt;
Da die Reserven in Riburg voraussichtlich 2027 zu Ende gehen werden, wird bereits nach neuen Standorten gesucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christiane Büchli, Bruno von Däniken |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/suche-im-untergrund-wird-das-schweizer-salz-langsam-knapp |titel=Suche im Untergrund - Wird das Schweizer Salz langsam knapp? |werk=[[Schweizer Radio und Fernsehen|srf.ch]] |datum=2020-11-18 |abruf=2020-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2018 hat die Saline Riburg fast 5900 Tonnen [[Chloride]] durch das [[Abwasser]] [[Emission (Umwelt)|freigesetzt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.prtr.admin.ch/PublicWebSite/CompanyDetails.aspx?IDCompany=184&amp;amp;Year=2018&amp;amp;lng=de |titel=Eintrag der Schweizer Salinen AG (Saline Riburg) im Schadstoffregister SwissPRTR |werk=[[admin.ch]] |abruf=2020-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saline Schweizerhalle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schweizerhalle 001.jpeg|mini|Salzbohrturm vor dem Gebiet Schweizerhalle. Im Hintergrund ist die Saline Schweizerhalle erkennbar.]]&lt;br /&gt;
Die Saline Schweizerhalle wurde am 7. Juni 1837 von [[Carl Christian Friedrich Glenck]] gegründet und ist damit die älteste Saline des Unternehmens. Nach ihr wurde das Industriegebiet [[Schweizerhalle]] benannt, &amp;#039;&amp;#039;Hall&amp;#039;&amp;#039; ist ein altes deutsches Wort für Saline und Salz. 1852 setzte die Saline die ersten [[Dampfmaschine]]n ein. Sie gründete eine [[Betriebskrankenkasse]] und führte 1922 erstmals die Salzjodierung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Saline Schweizerhalle befinden sich die Abfüllanlagen für Speisesalz, Landwirtschaftssalz und Badesalze. Bei der Saline ist der Hauptsitz der Schweizer Rheinsalinen und &amp;#039;&amp;#039;[[Die Salzkammer]]&amp;#039;&amp;#039;, ein Museum im ehemaligen Direktorenwohnhaus Villa Glenck, angesiedelt. Ein Bahnanschluss besteht über den Rangierbahnhof Muttenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2018 betrug die [[Emission (Umwelt)|Emission]] von Chloriden durch das Abwasser fast 4700 Tonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.prtr.admin.ch/PublicWebSite/CompanyDetails.aspx?IDCompany=159&amp;amp;Year=2018&amp;amp;lng=de |titel=Eintrag der Schweizer Salinen AG (Saline Schweizerhalle) im Schadstoffregister SwissPRTR |werk=admin.ch |abruf=2020-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saline Bex ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Salzbergwerk Bex}}&lt;br /&gt;
Im Jahre 1680 entdeckte man das Salzvorkommen in Le Bévieux bei [[Bex]] und schon vier Jahre später wurden Stollen in den Berg getrieben, um das «weisse Gold» abzubauen. Bis zum 18. Jahrhundert wurde das Salz bergmännisch (trocken) abgebaut, seit dem 19. Jahrhundert wird der nasse Abbau angewendet, d.&amp;amp;nbsp;h. es wird Wasser in die Lager geleitet, um das Salz darin zu lösen. Die Sole wird hochgepumpt, das Wasser verdampft und das daraus gewonnene Salz wird gereinigt und aufbereitet. Mittlerweile durchzieht ein rund 50 Kilometer langes Labyrinth von Gängen und Schächten den Berg und die Salzmine fördert rund 10&amp;#039;000 Tonnen Salz pro Jahr. Die [[Saline de Bex|Saline de Bex SA]] wurde per 1. Januar 2021 mit der Schweizer Salinen AG fusioniert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.salz.ch/de/schweizer-salinen-ag-und-saline-de-bex-sa-fusionieren |titel=Schweizer Salinen AG und Saline de Bex SA fusionieren und vollenden die 2014 eingeleitete Zusammenführung |werk=salz.ch |hrsg=Schweizer Salinen AG |datum=2021-04-29 |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Salinen ==&lt;br /&gt;
=== Saline Rheinfelden ===&lt;br /&gt;
Die Saline Rheinfelden wurde 1844 von [[Theophil L’Orsa]] und [[Theodor Hoffmann-Merian]] im Osten Rheinfeldens gegründet. Die Saline besass einen Bahnanschluss, der eine Verlängerung des Anschlusses der Saline Riburg darstellte. Die Gleise sind immer noch vorhanden, sie werden vom Wald allerdings wieder zurück in Besitz genommen oder von der [[Josef Meyer Waggon AG|Waggonfabrik Josef Meyer]] als Abstellfläche gebraucht. Durch den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und dem von ihm erzeugten Kohlemangel wurde die Saline aufgrund fehlender Elektrifizierung zu Gunsten der Saline Riburg 1942 stillgelegt. Das Areal wurde darauf bis 1952 von der Schweizer Armee verwendet, bis schliesslich 1970 das Areal verkauft wurde. Heute steht eine Wohnsiedlung am Standort, dessen Name «Alte Saline» und die Gleise im Wald an die ehemalige Saline erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saline Kaiseraugst ===&lt;br /&gt;
Die Saline Kaiseraugst wurde 1843 nach dem Fund von [[Johann Urban Kym]] im Jahre 1841 gegründet. Die Saline, welche direkt am [[Rhein]] lag, wurde allerdings schon 1847 aufgrund eines zu kleinem Salzvorkommens wieder geschlossen, Johann Urban Kym gründete darauf im Jahr 1848 die Saline Riburg bei seiner Heimatgemeinde Möhlin. Die fünf Siedepfannen der Saline Kaiseraugst wurden darauf in die Saline Riburg verlegt. 1865 wird die Saline durch die neu gegründete &amp;#039;&amp;#039;«Neue Saline Kaiseraugst AG»&amp;#039;&amp;#039; mit zwei neuangeschafften Siedepfannen wiedereröffnet. Nach der Fusion zu der Vereinigten Schweizer Rheinsalinen AG fiel die Saline dem Stausee des Kraftwerks Augst-Wyhlen endgültig zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Salzregal und Konkordatsvertrag ==&lt;br /&gt;
Alle Schweizer Kantone besitzen das [[Salzregal]], das [[Monopol]] auf den Salzhandel innerhalb des Kantones. Vom Salzregal betroffen sind alle Produkte, welche einen Salzanteil von über 30 % besitzen sowie Lösungen mit einem Anteil von über 18 %. Durch das Salzregal können alle salzhaltigen Produkte, ähnlich wie beim [[Motorenbenzin|Benzin]], vom Kanton besteuert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;selbex&amp;quot;&amp;gt;[http://www.selbex.com/content/view/10/15/lang,de/ Informationen der Saline Bex zum Salzregal]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Salzregal delegieren heute alle Kantone durch die &amp;#039;&amp;#039;Interkantonale Vereinbarung über den Salzverkauf in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; vom 22. November 1973&amp;lt;ref name=&amp;quot;konkordat&amp;quot; /&amp;gt; an die Schweizer Salinen; der [[Kanton Waadt]] schloss sich 2014 als letzter Kanton dem Vertrag an. Sie sind somit das einzige Unternehmen, welches in der Schweiz mit Salz handeln darf. 1990 wurde das Fürstentum [[Liechtenstein]] als Aktionär in die Aktiengesellschaft aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Durch den Beitritt Liechtensteins zum [[Europäischer Wirtschaftsraum|Europäischen Wirtschaftsraum]] nimmt der Kleinstaat eine Sonderrolle ein: Hier existieren das Salzregal und der [[Europäischer Binnenmarkt|europäische Binnenmarkt]] nebeneinander.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinsalinen14&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.salz.ch/uber-uns/salzregal-markt/ |wayback=20130901133557 |text=Informationen der Schweizerischen Rheinsalinen zum Salzregal}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Salzregal stand in letzter Zeit vermehrt unter Kritik,&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesanzeiger&amp;quot;&amp;gt;[https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/das-salzmonopol-der-kantone-ist-nicht-zu-knacken-/story/21972759 Bericht des Tagesanzeiger zum Salzregal.]&amp;lt;/ref&amp;gt; vor allem bei Gemeinden, welche für das [[Auftausalz]] aufkommen müssen. Gründe dafür sind die höheren Kosten für Auftausalz als im Ausland und die Lieferengpässe in den Wintern von 1999 und 2003, bei denen die damaligen Schweizer Rheinsalinen selber Salz aus dem Ausland importieren mussten, um den Auftausalzbedarf der Schweiz sicherzustellen. Der Bund könnte eine Abschaffung mit einer Umformulierung von Artikel {{Art.|94|101|ch }} der [[Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft|Bundesverfassung]] erreichen; die Kantone könnten aber auch von sich aus auf das Monopol verzichten. Als [[Aktionär]]e der Schweizer Salinen und durch die Steuereinnahmen zeigen die Kantone allerdings kein Interesse an einem Verzicht auf das Monopol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der ausserordentlichen Generalversammlung vom 9. Dezember 2022 wurde der Verwaltungsrat von 27 Mitgliedern auf neun verkleinert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.salz.ch/de/verwaltungsrat-der-schweizer-salinen-neu-besetzt |titel=Verwaltungsrat der Schweizer Salinen neu besetzt |werk=salz.ch |hrsg=Schweizer Salinen AG |datum=2022-12-12 |abruf=2023-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Regierungsrätinnen und Regierungsräte sind dort grundsätzlich nicht mehr vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eva Berger |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/schweizer-salinen-nur-noch-neun-statt-27-verwaltungsraete-auch-markus-dieth-raeumt-seinen-platz-ld.2386409 |titel=Verwaltungsrat der Salinen um zwei Drittel verkleinert |werk=aargauerzeitung.ch |datum=2022-12-12 |abruf=2023-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die jeweiligen Finanzdirektoren der Regierungsräte wurden alle zwei Jahre auf eine Verwaltungsratsreise eingeladen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.blick.ch/politik/reisen-bildet-regierungsraete-die-gesalzene-rechnung-zahlten-andere-id17600468.html |titel=Reisen bildet: Regierungsräte reisten luxuriös auf Kosten anderer |werk=blick.ch |datum=2022-06-22 |abruf=2023-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben wurde ihnen Sitzungsgelder ausbezahlt, welche wegen ihrer Höhe kritisiert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derbund.ch/berner-regierung-verzichtet-bis-auf-weiteres-auf-nebeneinkuenfte-462431432043 |titel=Berner Regierung verzichtet bis auf weiteres auf Nebeneinkünfte |werk=derbund.ch |datum=2014-01-15 |abruf=2023-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile des Salzregals sind, dass alle Regionen und Gebiete ihr Salz zum gleichen Preis und zu gleichen Konditionen erhalten. Verbunden mit der Versorgungs- und Lagerhaltungspflicht ist speziell im Winterdienst die schnelle Verfügbarkeit von Auftausalz auch in peripheren Regionen jederzeit gewährleistet. Zudem profitieren die Kantone durch die zusätzliche Einnahmequelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Salzgewinnungsverfahren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Saline Riburg Bohrtuerme.JPG|mini|links|Stillgelegte Bohrtürme der Saline Riburg in Rheinfelden&amp;amp;nbsp;…]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Saline Riburg (18).JPG|mini|…&amp;amp;nbsp;und ein heutiges Pumphäuschen der Saline Riburg in Möhlin.]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel |1=Salzgewinnung#Solende Gewinnung |titel1=Solende Salzgewinnung |2=Saline#Siedesalinen |titel2=Siedesalinen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweizer Salinen haben nur Siedesalinen, welche die solende Gewinnung anwenden. Hierbei wird Süsswasser durch ein Bohrloch in das Salzlager gepumpt. Das Wasser bildet unter Tage eine trichterförmige [[Kaverne]] aus [[Sole]]. Sobald die Sole genügend gesättigt ist, wird sie durch eine zweite Röhre im Bohrloch wieder abgepumpt. Über Tage wird die Sole in den Salinen gereinigt und das Salz durch Verdampfung der Sole auskristallisiert. Im Gegensatz zu den Bohrtürmen von früher sind die heutigen Bohrlöcher als eher unauffällige Häuschen verkleidet, welche mit Pipelines mit den Salinen verbunden sind. Zahlreiche Häuschen kommen zum Beispiel zwischen Rheinfelden und Möhlin vor.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für die Nordwestschweiz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2004-Pratteln-Salzbohrtuerme.jpg|mini|Bohrtürme bei Schweizerhalle]]&lt;br /&gt;
Durch die Salinen schaffte auch die Nordwestschweiz den wirtschaftlichen Aufschwung. So siedelten sich kurz nach der Gründung der Saline Schweizerhalle zahlreiche chemische Industriebetriebe rund um die Saline an,&amp;lt;ref name=&amp;quot;siehe1837&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.pratteln.ch/de/portrait/geschichte/?action=showinfo&amp;amp;info_id=88 |wayback=20080623092830 |text=Zeitleiste der Gemeinde Pratteln}}, siehe Jahr 1837&amp;lt;/ref&amp;gt; welche Salz als Rohstoff und Ausgangsprodukte für ihre Erzeugnisse brauchten. Die chemische Industrie, welche heute langsam von der Pharmabranche abgelöst wird, machte das Gebiet Schweizerhalle zu einem der grössten und wichtigsten Industriegebiete der Schweiz. Durch den Wechsel von der Chemie- zur [[Pharmaindustrie|Pharmabranche]] verliert das Salz an Bedeutung, allerdings wird Salz auch zur Medikamentenherstellung gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren sind die Saline Riburg und die ehemalige Saline Rheinfelden von grosser Bedeutung für die Stadt Rheinfelden. Durch sie entwickelte sich Rheinfelden zu einem weltbekannten [[Kurort]], bis der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] den Tourismus und das Bäderwesen auch in Rheinfelden zum Einsturz brachte. Zeugen dieser Epoche sind der alte «Kurpark» am Rhein (einst den wohlhabenden Gästen vorbehalten) und das 1868 gegründete, 1871 eröffnete, denkmalgeschützte, aber 1981 vollständig abgebrannte «Hôtel des Salines». Heute gewinnt der Tourismus wieder an Bedeutung, vor allem durch Umbau des Kurzentrums und dem [[Wellness]]boom kommen vermehrt Hotel- und Tagesgäste nach Rheinfelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbolisch für den wichtigen Einfluss der Salzindustrie befinden sich in der Ebene vor Schweizerhalle, in Riburg sowie im Kurpark von Rheinfelden noch alte, hölzerne [[Bohrturm|Salzbohrtürme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:JuraSel 001.JPG|mini|Eine Packung der Speisesalzmarke &amp;#039;&amp;#039;JuraSel&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
Das [[Speisesalz]] der Schweizer Salinen ist in der Schweiz vor allem unter den Marken JuraSel und Sel des Âlpes bekannt. Der Speisesalzanteil liegt bei ca. 9 % der Gesamtproduktion. Im Winter stellen die Schweizer Salinen den Bedarf an [[Auftausalz]]en sicher, die einen Anteil von 20 % bis 45 % ausmachen. Teilweise noch vor den Speise- und Streusalze stellen die Gewerbe- und Industriesalze einen Anteil von 20 % bis 25 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;moehlin&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.moehlin.ch/portrait006.php?id=26 |wayback=20080411152612 |text=Artikel der Gemeinde Möhlin zu den Salinen}}, siehe Abschnitt 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinsalinen16&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://salz.ch/wp-content/uploads/2012/06/VSR_Factsheet_Deu.pdf |wayback=20140706040157 |text=Grafik zum Absatz der verschiedenen Produkten. |archiv-bot=2023-01-07 21:50:31 InternetArchiveBot }} (PDF; 125&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Gewerbesalze werden vor allem in der [[Chemische Industrie|chemischen Industrie]] eingesetzt. Die Aufspaltung von Salz in Chlor und Natrium stellt hierbei die Grundlage von zahlreichen Produkten dar, wie [[Farbstoff]]e, [[Glas]], [[Reinigungsmittel]], [[Backpulver]] und [[Medikament]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Produkte der Schweizer Salinen sind [[Landwirtschaftssalz]]e (5 %), [[Regeneriersalz]]e (bekannt als ReoSal, 8 %), [[Pharmasalz]]e und [[Badesalz]]e (3 %). Zudem werden an die Solbäder in Rheinfelden sowie an das Laguna in [[Weil am Rhein]] ([[Deutschland]]) frische Sole aus dem Erdreich geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|40073|2. Rheinsalinen|Autor=Ruedi Brassel-Moser}}&lt;br /&gt;
* [[Karl Schib]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Rheinfelden.&amp;#039;&amp;#039; 1961.&lt;br /&gt;
* Karl Schib: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Gemeinde Möhlin.&amp;#039;&amp;#039; 1985.&lt;br /&gt;
* Schweizer Rheinsalinen: &amp;#039;&amp;#039;200 Millionen Jahre Salz.&amp;#039;&amp;#039; ca. 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Saline Riburg|Saline Riburg}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Saline Schweizerhalle|Saline Schweizerhalle}}&lt;br /&gt;
* [https://www.salz.ch/de Webpräsenz der Schweizer Salinen]&lt;br /&gt;
* [http://www.selbex.com/content/view/10/15/lang,de/ Erklärung der Salinen Bex zum Salzmonopol.]&lt;br /&gt;
* [http://www.moehlin.ch/portrait006.php?id=26 Artikel der Gemeinde Möhlin zu den Salinen]&lt;br /&gt;
* [https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2018/nr-24-23-oktober-2018/unverzichtbares-weisses-gold-das-bewaehrte-schweizer-system-der-salzversorgung.html Zeit-Fragen vom 23. Oktober 2018: &amp;#039;&amp;#039;Unverzichtbares weisses Gold – das bewährte Schweizer System der Salzversorgung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://architekturbasel.ch/50-tonnen-salz-pro-stunde-eindampfungshalle-rheinsalinen-pratteln-baselbieter-baukultur-62/ 50 Tonnen Salz pro Stunde: Eindampfungshalle Rheinsalinen Pratteln | Baselbieter Baukultur #62 – ArchitekturBasel]&lt;br /&gt;
* Thomas Weibel: [https://blog.nationalmuseum.ch/2021/09/das-salz-des-lebens/ &amp;#039;&amp;#039;Das Salz des Lebens.&amp;#039;&amp;#039;] Im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseum]] vom 6. September 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1076850588|VIAF=170144647643284443381}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzbergbauunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Pratteln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinfelden AG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bex]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1909]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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