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	<title>Schweinswale - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T09:01:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schweinswale&amp;diff=82427&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;E235JREMU: /* Verbreitung */ Art genannt, weltweit nicht vom Aussterben bedroht</title>
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		<updated>2026-04-02T16:36:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verbreitung: &lt;/span&gt; Art genannt, weltweit nicht vom Aussterben bedroht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Schweinswale&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Phocoenidae&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[John Edward Gray|Gray]], 1825&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Delfinartige&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Delphinoidea&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Zahnwale&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Odontoceti&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Wale&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cetacea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Laurasiatheria&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Höhere Säugetiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Eutheria&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Ecomare - bruinvissen Michael en Jose 2012 (bruinvissen-michael-jose2012-1551-sd).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Zwei [[Gewöhnlicher Schweinswal|Gewöhnliche Schweinswale]] (&amp;#039;&amp;#039;Phocoena phocoena&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schweinswale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Phocoenidae) sind eine [[Familie (Biologie)|Familie]] kleiner [[Zahnwale]] mit sieben Arten in drei Gattungen.  Sie sind mit den [[Delfine]]n verwandt, unterscheiden sich aber in einer Reihe anatomischer Merkmale. Besonders charakteristisch ist die Form des Kopfes und der Zähne. Am bekanntesten in [[Europa]] ist der [[Gewöhnlicher Schweinswal|Gewöhnliche Schweinswal]] (&amp;#039;&amp;#039;Phocoena phocoena&amp;#039;&amp;#039;) mit Vorkommen in [[Nordsee|Nord-]] und [[Ostsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anatomie ==&lt;br /&gt;
Mit Körperlängen von bis zu 2,5&amp;amp;nbsp;m gehören diese Tiere zu den kleinen [[Wale]]n, der  [[Kalifornischer Schweinswal|Kalifornische Schweinswal]] ist mit maximal 1,5&amp;amp;nbsp;m einer der kleinsten. Die Tiere können zwischen 30 und 200&amp;amp;nbsp;Kilogramm wiegen, abhängig von der Körpergröße. Schweinswale haben einen gedrungenen Körper mit rundem Kopf und stumpfer Schnauze ohne Schnabel. Die Kiefer enthalten bis zu 120 spatelförmige Zähne. Die [[Finne (Flosse)|Finne]] ist oft dreieckig und sitzt hinter der Rückenmitte, lediglich der [[Glattschweinswal]] hat keine Finne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Porpoise touching.jpg|mini|Gewöhnlicher Schweinswal (&amp;#039;&amp;#039;Phocoena phocoena&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Die sieben Arten leben in allen Ozeanen, meistens in Küstennähe. Bevorzugt finden sie sich in den Meeren der Nordhalbkugel, nur zwei der sieben Arten leben in der südlichen Hemisphäre. Der Glattschweinswal kommt auch in einigen Flüssen, beispielsweise dem [[Jangtsekiang]], vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gewöhnlicher Schweinswal|Gewöhnliche Schweinswal]] ist Deutschlands einzige Walart und ist lokal vom Aussterben bedroht. Für die kleine Population ist dabei das Ertrinken in Fangnetzen die größte Gefahr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2020-07/greenpeace-bericht-nordsee-ostsee-artenvielfalt-oekosysteme-umweltschutz |titel=Umweltschützer sehen Ost- und Nordsee in schlechtem Zustand |werk=Greenpeace-Bericht |hrsg=Die Zeit |datum=2020-07-09 |abruf=2020-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele Schweinswale in deutschen Gewässern verendeten aber auch infolge von Sprengungen von Munition aus dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Schweinswale werden bei Munitionssprengungen oft tödlich verletzt |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2022-01-27 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/schweinswale-werden-bei-munitionssprengungen-oft-toedlich-verletzt-a-f02c34be-d8f8-455f-b8d5-c97e0fc3522d |Abruf=2022-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Elbe]] werden seit 2013 vermehrt Schweinswale beobachtet, die teilweise Schulen mit bis zu sechs Tieren bilden.&lt;br /&gt;
Der Bestand in der Ostsee betrug 2013 laut [[Karsten Brensing]] noch ca. 300 Individuen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/musik-und-fragen-zur-person-der-meeresbiologe-karsten-100.html &amp;#039;&amp;#039;Der Meeresbiologe Karsten Brensing.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschlandfunk]], Zwischentöne. im Gespräch mit Michael Langer.&amp;#039;&amp;#039; 24. November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Flensburger Förde]] leben etwa 20 Schweinswale.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.shz.de/lokales/flensburg/artikel/in-der-foerde-leben-20-schweinswale-41624660 |titel=In der Förde leben 20 Schweinswale |werk=shz.de |hrsg=[[Flensburger Tageblatt]], Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag GmbH &amp;amp; Co. KG |datum=2017-03-24 |abruf=2024-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andere Zählungen (wissenschaftlich haltbar!) gehen von über 400.000 Tieren im Jahr 2022 aus. – siehe: {{Internetquelle |url=https://www.stiftung-meeresschutz.org/meerestiere/schweinswal/ |titel=Gewöhnlicher Schweinswal – alles zum Thema Schweinswale |werk=stiftung-meeresschutz.org |hrsg=Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM) |abruf=2024-03-04 |kommentar=Infos zum Bestand der Schweinswale in der Nord- und Ostsee}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bestände des Schweinswals in der Ostsee gehen zurück. Zwischen 2016 und 2022 ging die Zahl der Schweinswale in der westlichen Ostsee von schätzungsweise 42.000 auf etwa 14.000 Tiere zurück. Die kleinere Population in der inneren Ostsee, insbesondere in den Gewässern um Rügen und den Darß, gilt als stark gefährdet. Dort leben aktuellen Schätzungen zufolge nur noch zwischen 100 und 1.000 Individuen. Zu den Hauptursachen zählen neben Stellnetzen auch der Rückgang der Fischbestände, zunehmender Unterwasserlärm sowie Auswirkungen des Klimawandels. Letzterer beeinflusst beispielsweise die Laichzeiten der Heringe und wirkt sich dadurch auf das Nahrungsangebot für die Schweinswale aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/ostsee-schweinswal-population-geht-drastisch-zurueck-a-3042e9df-2cb4-4764-b87b-d66aa3df4397 &amp;#039;&amp;#039;Weniger Schweinswale in der deutschen Ostsee&amp;#039;&amp;#039;], Der Spiegel, abgerufen am 11. August 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten ==&lt;br /&gt;
Schweinswale jagen hauptsächlich [[Fische]], viele fressen auch [[Kopffüßer]] und [[Krebstiere]]. Sie leben meist in kleinen Gruppen von bis zu zehn Individuen, die sich bei einigen Arten aber zu Ansammlungen von hunderten Tieren zusammenschließen können. Untereinander kommunizieren sie mit verschiedenen Klick- und Pfeiftönen. Wie alle [[Zahnwale]] sind sie in der Lage, [[Ultraschall]] zur [[Echoortung (Tiere)|Echoortung]] einzusetzen. Schweinswale sind schnelle Schwimmer – der [[Weißflankenschweinswal]] soll mit 55&amp;amp;nbsp;km/h zu den schnellsten Walen zählen. Ihre Sprünge an der Oberfläche sind dagegen wenig akrobatisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klassifikation ==&lt;br /&gt;
* Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Phocoena]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Brillenschweinswal]] (&amp;#039;&amp;#039;Phocoena dioptrica&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Gewöhnlicher Schweinswal]] (&amp;#039;&amp;#039;Phocoena phocoena&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Kalifornischer Schweinswal]] (&amp;#039;&amp;#039;Phocoena sinus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Burmeister-Schweinswal]] (&amp;#039;&amp;#039;Phocoena spinipinnis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Gattung [[Glattschweinswale]] (&amp;#039;&amp;#039;Neophocaena&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Östlicher Glattschweinswal]] (&amp;#039;&amp;#039;Neophocaena asiaeorientalis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Glattschweinswal]] (&amp;#039;&amp;#039;Neophocaena phocaenoides&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Gattung &amp;#039;&amp;#039;Phocoenoides&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Weißflankenschweinswal]] (&amp;#039;&amp;#039;Phocoenoides dalli&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einfluss des Menschen ==&lt;br /&gt;
Nicht nur unerwartete Naturereignisse, wie z. B. ungünstige Witterungsverhältnisse wie Orkane, Sturmfluten oder rasche Eisbildung, können zu Katastrophen führen und damit den Populationsbestand von Schweinswalen beeinflussen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulze1996_111&amp;quot;&amp;gt;[[Gerhard Schulze (Meeresbiologe)|Gerhard Schulze]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweinswale: Familie Phocoenidae.&amp;#039;&amp;#039; 1996, S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt; Meist sind es anthropogene Einflüsse, die langfristig auf die Populationen einwirken und diese mindern oder bis zu deren völliger Erschöpfung führen. Während natürliche Katastrophen zu einem kurzzeitigen Einbruch in den Bestandszahlen und anschließender Erholung führen, sind menschliche Einflüsse meist gekennzeichnet durch einen allmählichen Schwund. „Zwischen den Jahren 2000 und 2009 hat sich die Zahl der Totfunde von Schweinswalen an der deutschen Ostseeküste von 25 auf 152 Tiere etwa versechsfacht“.&amp;lt;ref&amp;gt;Koschinski: &amp;#039;&amp;#039;Strategien zur Vermeidung von Beifang von Seevögeln und Meeressäugetieren in der Ostseefischerei.&amp;#039;&amp;#039;, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einfluss des Menschen ist vielfältig, und nicht nur die Ostsee ist betroffen. „Gefährdungen für den Bestand der Schweinswale in der Nordsee gehen von einer Vielzahl anthropogener Aktivitäten, von Veränderungen des marinen Ökosystems, Erkrankungen und zudem von Klimaänderungen aus“.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Dahlke: &amp;#039;&amp;#039;Bundesfachplan Offshore.&amp;#039;&amp;#039; 2013, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; Menschliche Tätigkeiten in vielen Bereichen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. im Tourismus, in der Schifffahrt, in der Fischerei (Beifang), durch Waljagd, Wilderei und insbesondere über die Umweltverschmutzung führen zu mannigfaltigen Störungen der Populationen von Schweinswalen. Darüber hinaus verursachen seismische Erkundungen oder U-Boote weitere akustische Schädigungen. Dieser Lärm weist einen großen Stressfaktor für die Tiere auf. Treten einige oder auch eine Vielzahl dieser Faktoren gemeinsam auf, führt dies zu einer Gesamtbelastung, welche zu einem unaufhaltsamen Individuenschwund und einem Verlust der Biodiversität führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beifang ===&lt;br /&gt;
„Beifang ist der Teil des Fangs, der entweder zurückgeworfen oder nicht gemanagt wird“.&amp;lt;ref&amp;gt;R. W. D. Davies u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Definition und Abschätzung des weltweiten Beifangs.&amp;#039;&amp;#039; 2009, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele Schweinswale sterben auf diese Art der unerwünschten Fischerei. Die dünnen Kunststoffnetze der Fischerboote haben diagonale Maschenweiten von 10–27&amp;amp;nbsp;cm. Vor allem Schollen und Steinbutt werden mit diesen Netzen gefangen. Jedoch lassen sie auch zu, dass andere Fische und Säuger damit beigefangen werden. Da die Netze vor allem darauf ausgerichtet sind, möglichst viele Fische zu fangen, bieten sie wenig Schutz und Rücksicht auf die großen Meerestiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielen gefangenen zappelnden Fische locken die Schweinswale durch das silbrige Aufblitzen der Schuppen an und wecken die Neugier der Meeressäuger. Dadurch geraten die Schweinswale unabsichtlich in die für sie nicht sichtbaren und akustisch nicht wahrnehmbaren Fischernetze. Dies führt dazu, dass sich die Meeressäugetiere in den Netzen verstricken, sich nicht befreien können und daraufhin ertrinken.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Bundesamt für Naturschutz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chemische Einflüsse ===&lt;br /&gt;
Chemische Einflüsse in den Meeren wirken sich vorwiegend auf die Endglieder der Nahrungskette, wie z. B. auf Fische, Vögel, Wale und Robben aus. Die Summation der Gifte führt zu einem Rückgang des Populationsbestandes der Schweinswale in der Nord- und Ostsee. Vor allem eine hohe toxische Konzentration des Quecksilbers im Gehirn, Leber und Fett des Tieres, in Verbindung mit einer schlechten Ernährungsweise und/oder Krankheiten, belasten die Meeressäuger sehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulze1996_110&amp;quot;&amp;gt;[[Gerhard Schulze (Meeresbiologe)|Gerhard Schulze]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweinswale: Familie Phocoenidae.&amp;#039;&amp;#039; 1996, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Globalisierung und erhöhte Zahl von Im- und Exporten gewinnt die Schifffahrt auf den Meeren eine immer bedeutendere Rolle. „Durch den Schiffsbetrieb entstehen erhebliche Mengen an ölhaltigen und anderen chemischen Rückständen“,&amp;lt;ref&amp;gt;H.-W. Louis, J. Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Meeresnaturschutzrechts.&amp;#039;&amp;#039; 2012, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; die maßgeblich zur Verschmutzung der Nord- und Ostsee beitragen. Teerrückstände und Ölfilme können auch zu Hautnekrosen und Parasitenbefallen bei den Tieren führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulze1996_110&amp;quot; /&amp;gt; Emissionen aus dem Schiffsverkehr, wie Stickstoffdioxid (NO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;), Schwefel (S), Feinstaub und Kohlenstoffdioxid (CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;), tragen zur Belastung des Ökosystems bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pflanzenschutzmittel [[Dichlordiphenyltrichlorethan]] (DDT) sowie [[Polychlorierte Biphenyle]] (PCB) weisen in hohen Konzentrationen Reproduktionsstörungen bei jeglichen marinen Säugetieren auf. PCB mit einem Gehalt von über 70&amp;amp;nbsp;mg/kg führt zu Sterilität. Weitere chemische Schadstoffe, wie chlorierte Kohlenwasserstoffverbindungen und Schwermetalle, führen zu Veränderungen der Morphologie in Hinsicht auf die Längenabnahme. Nachgewiesen wurde ein tödlicher Verlauf von PCB-Konzentrationen im Jahr 1980 an der mecklenburg-vorpommerschen Küste an einem Schweinswal, welcher 260&amp;amp;nbsp;mg/kg PCB im Fett eingelagert hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulze1996_111&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Schulze (Meeresbiologe)|Gerhard Schulze]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweinswale: Familie Phocoenidae.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Neue Brehm-Bücherei.&amp;#039;&amp;#039; Band 583). 2. Auflage. Westarp Wissenschaften, Magdeburg 1996, ISBN 3-89432-379-5.&lt;br /&gt;
* H.-W. Louis, J. Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Meeresnaturschutzrechts in der Nord- und Ostsee. Nationales Recht unter Einbezug internationaler und europäischer Vorgaben.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin/Heidelberg 2012, ISBN 978-3-642-25416-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Phocoenidae|Schweinswale (Phocoenidae)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Schweinswal}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.bfn.de/0401_pm.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=4589 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bundesamt für Naturschutz wirbt für den Schutz der Ostsee-Schweinswale.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150425093335}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Beifangreport_Deutsche_Zusammenfassung.pdf|wayback=20140124144028|text=R. W. D. Davies u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Definition und Abschätzung des weltweiten Beifangs in der Meeresfischerei.&amp;#039;&amp;#039;, WWF Deutschland, 2009.}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.bsh.de/de/Meeresnutzung/BFO/Dokumente/BSH_BFO-Nordsee2012-Umweltbericht_Internet.pdf|wayback=20160304061911|text=C. Dahlke: &amp;#039;&amp;#039;Bundesfachplan Offshore für die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone der Nordsee 2012 und Umweltbericht.&amp;#039;&amp;#039;, 2013.}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=https://www.delphinschutz.org/informationsmaterial/gefahren/fischerei/hintergrundbericht_beifang.pdf|wayback=20140114140347|text=S. Koschinski, R Strempel: &amp;#039;&amp;#039;Strategien zur Vermeidung von Beifang von Seevögeln und Meeressäugetieren in der Ostseefischerei.&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=https://www.ostseestiftung.de/uploads/media/Bericht_Ostseeschweinswal.pdf|wayback=20140222022957|text=E. Wehrmeister u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Lebensraumverbesserung des Ostseeschweinswales.&amp;#039;&amp;#039;, Büsum, 31. März 2013.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4192854-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweinswale| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;E235JREMU</name></author>
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