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	<title>Schweinspoint - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Chaddy am 21. April 2026 um 17:57 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-21T17:57:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Marxheim&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Schweinspoint COA.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Das Wappen von Schweinspoint&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 48/45/10/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 10/57/4/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 448&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 7.11&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 760&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2023&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Statistik 2024 |Sammelwerk=Mitteilungsblatt |Verlag=Gemeinde Marxheim |Datum=2024-01-31 |Seiten=4 |Online=https://gemeinde-marxheim.de/gemeinde-marxheim/gemeinde-marxheim/gemeinde-rathaus/mitteilungsblatt/2024/januar2024.pdf#page=4 |Format=PDF |KBytes=5086 |Abruf=2024-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 86688&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 09097&lt;br /&gt;
| Bild                    = Schweinspoint Luftaufnahme.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Luftaufnahme von Schweinspoint, links das Schloss Schweinspoint&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Marxheim, DON - Schweinspoint v S.jpg|mini|Schweinspoint von Süden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schweinspoint.JPG|mini|[[Schloss Schweinspoint]], heute Stiftung Behindertenwerk St. Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marxheim, DON - Schweinspoint - Kirche v O 03.jpg|mini|[[St. Bartholomäus (Schweinspoint)|Dorfkirche St. Bartholomäus]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schweinspoint&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;S&amp;quot;&amp;gt;~1150 Suinesbiunt &amp;gt; vor 1400 Swinisbiunt &amp;gt; vor 1717 Schweinespeunt &amp;gt; vor 1870 Schweinespaint&amp;lt;/ref&amp;gt;  ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Marxheim]] im [[Landkreis Donau-Ries]] ([[Regierungsbezirk Schwaben]], [[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=56219262638 |objekt=Gemeinde Marxheim |abruf=2025-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Schweinspoint hat eine Fläche von 7,109&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 863 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 8237,33&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/096943 |titel= Gemarkung Schweinspoint (096943) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/5MHZF |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] liegt an der [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Donau-Ries#DON 25|Kreisstraße DON&amp;amp;nbsp;25]] zwischen Marxheim und [[Gansheim]] auf den Ausläufern der [[Fränkische Alb|Fränkischen Alb]]. Die Ortsmitte ist auf {{Höhe|448|DE-NHN|link=true}}. Der Ort hat seit Jahren konstant etwa 770 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namenserklärung ==&lt;br /&gt;
Im baierischen Sprachraum bedeutet [[Point (Toponym)|Point]], das sich aus dem althochdeutschen Begriff &amp;#039;&amp;#039;biunta&amp;#039;&amp;#039; – später &amp;#039;&amp;#039;Beunde&amp;#039;&amp;#039; herleitet, ein kleines Gütleranwesen oder eine umzäunte Flur im Besitz des Grundherren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Schweinspoint&amp;lt;ref name=&amp;quot;S&amp;quot; /&amp;gt; war ein [[Lehnswesen|Lehen]] der [[Grafen von Lechsgemünd-Graisbach]] und erscheint urkundlich ab 1150.&amp;lt;ref&amp;gt;Textabdruck [https://www.wubonline.de/wubpdf.php?fs=true&amp;amp;id=533 &amp;#039;&amp;#039;Kloster Kaisheim – Urkunde 5&amp;#039;&amp;#039;] Württembergisches Urkundenbuch Online (Orig. Urk. im [[Staatsarchiv Augsburg]], Sign. [[Kloster Kaisheim]], KU 5)&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom 11. bis 15. Jahrhundert war der Ort Sitz eines [[Adelsgeschlecht]]es, das als [[Erbschenk]]en den Grafen von Lechsgemünd-Graisbach diente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LG&amp;quot;&amp;gt;Doris Pfister: [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Lechsgem%C3%BCnd-Graisbach,_Grafen_von &amp;#039;&amp;#039;Lechsgemünd-Graisbach, Grafen von&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Lexikon Bayerns]]&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 16. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es existierte eine Burg, von der aber nur noch der [[Turmhügel]] erhalten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{AlleBurgen|ID=1650|Name=Schweinspoint, verschwundene Burg|zugriff=2018-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MS&amp;quot;&amp;gt;[https://gemeinde-marxheim.de/leben-wohnen/ortsteile-und-geschichte/schweinspoint Schweinspoint] auf der Website der Gemeinde Marxheim. Abgerufen am 16. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1423 kam der Ort durch Kauf von den Schenken von Schweinspoint an die [[Pappenheim (Adelsgeschlecht)|Reichsmarschälle von Pappenheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;Urkunde im [[Staatsarchiv Nürnberg]] / [[Pappenheim (Adelsgeschlecht)|Herrschaft Pappenheim]] Urk. 431 bzw. (1423-1-16)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1544 ging er an Herzog [[Ottheinrich]] von Neuburg über und war danach bis 1618 protestantisch. 1601 wechselte erneut die Herrschaft über die Hofmark Schweinspoint und fiel nun an die [[Oettingen (fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht)|Grafen von Oettingen]] und zwei weitere Adelige. In der Folge wechselte der Besitz des Ortes mehrmals. 1683 erwarben ihn die katholischen [[Ludwig Anton von Hacke|Freiherrn von Hacke]] und nannten sich danach mit vollem Namen &amp;#039;&amp;#039;Hacke auf Schweinspoint&amp;#039;&amp;#039;. Sie blieben die Besitzer bis 1849.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MS &amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Schweinspoint]] wurde, nachdem das alte Schloss im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zum Teil niederbrannte, im 17. Jahrhundert erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diepold von Schweinspeunt ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Diepold von Schweinspeunt}}&lt;br /&gt;
Diepold von Schweinspeunt ging im Gefolge von Kaiser [[Heinrich VI. (HRR)|Heinrich VI.]] 1191 nach Italien und erhielt dort mehrere Grafschaften. Er gehörte nach dem Tod des Stauferkaisers zu der Clique um den Regenten [[Markward von Annweiler]] in Palermo, die für den minderjährigen [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] regierte. Diepold von Schweinspeunt verriet diesen, indem er dessen welfischen Gegenspieler [[Otto IV. (HRR)|Otto IV.]] zum Einmarsch ins Königreich Sizilien bewegte. Von Otto IV. wurde er daraufhin zum [[Herzogtum Spoleto|Herzog von Spoleto]] erhoben und endete nach Ottos Scheitern und mehrjähriger Gefangenschaft schließlich als Ritter des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1978 wurde das bis dahin selbständige Schweinspoint in die Gemeinde [[Marxheim]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 793}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die Beschreibung des Wappens lautet: „In Blau ein schreitender goldener Eber.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot;&amp;gt;[https://gemeinde-marxheim.de/Gemeinde-Rathaus/Ortsteile-und-Geschichte/Schweinspoint Geschichte von Schweinspoint], gemeinde-marxheim.de; Zugriff am 30. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrales Element des Wappens ist der schreitende Eber. Dieser geht auf das Wappen der Schenken von Schweinspoint zurück, die zwischen 1197 und 1435 in Urkunden und anderen Überlieferungen erwähnt werden. Die Farben Gold und Blau sind an die Wappenfarben der Grafen von Lechsgemünd-Graisbach angelehnt, da die Schenken von Schweinspoint in einem Ministerialienverhältnis zu diesen standen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Der Ort Schweinspoint war bis in die 1970er Jahre landwirtschaftlich geprägt, heute bestehen nur noch wenige Vollerwerbsbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1860 gegründete [[Stiftung Behindertenwerk St. Johannes]] ist heute der größte Arbeitgeber der Gemeinde Marxheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarrei ==&lt;br /&gt;
Schweinspoint gehört zur katholischen [[Pfarrei]] Marxheim. Die [[St. Bartholomäus (Schweinspoint)|Kirche St. Bartholomäus]] ist ein [[Gotik|gotischer]] Bau aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts mit Veränderungen des 18. und 19. Jahrhunderts. Für die Heil- und Pflegeanstalt, heute Stiftung St. Johannes, wurde 1909 eine eigene Kirche mit dem [[Patrozinium]] [[Heiligstes Herz Jesu]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Baiern III&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag der Stettinischen Buchhandlung&lt;br /&gt;
   |Ort=Ulm&lt;br /&gt;
   |Datum=1797&lt;br /&gt;
   |Seiten=324&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10376085?page=168 online]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Landkreis Donauwörth&lt;br /&gt;
   |Titel=Landkreis Donauwörth – Werden und Wesen eines Landkreises&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hoeppner&lt;br /&gt;
   |Ort=[[München]]/[[Aßling]]&lt;br /&gt;
   |Datum=1966&lt;br /&gt;
   |Seiten=39, 43&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.econbiz.de/Record/landkreis-donauw%c3%b6rth-werden-u-wesen-e-landkreises-popp-andreas/10000605722 online]}}&lt;br /&gt;
* {{HistLexBay|45541|link|Doris Pfister|Lechsgemünd-Graisbach, Grafen von}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://gemeinde-marxheim.de/leben-wohnen/ortsteile-und-geschichte/schweinspoint Wappen und Geschichte von Schweinspoint]&lt;br /&gt;
* [https://www.geschichte-bayerns.de/ortsnamen/artikel/Donau-Ries/Schweinspoint/do711 Historische Ortsnamen von Bayern – Schweinspoint]&lt;br /&gt;
* [https://www.manfredhiebl.de/Burgen/Burg_Lechsgemuend.pdf Burg Lechsgemünd] PDF-Datei&lt;br /&gt;
* {{BayLADenkm|779178|Marxheim}}&lt;br /&gt;
* {{BLO_Ortsdatenbank|objekt=Schweinspoint|val=44970}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Marxheim}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4613559-5|VIAF=236119734}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flurname]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Donau-Ries]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marxheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Donau-Ries)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1150]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Donau-Ries]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chaddy</name></author>
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