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	<title>Schweinsand - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T06:30:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schweinsand&amp;diff=1677343&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Regi51: Revert auf Version von :Benutzer:Rübenkopf (21:48:53 Uhr, 14. Juni 2023). Grund: keine Verbesserung des Artikels</title>
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		<updated>2025-05-10T14:47:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert auf Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:R%C3%BCbenkopf&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Rübenkopf (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Benutzer:Rübenkopf&lt;/a&gt; (21:48:53 Uhr, 14. Juni 2023). Grund: keine Verbesserung des Artikels&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Elbsaende2009.JPG|mini|Schweinsand und Nachbarinseln (Blick elbabwärts nach Westen), am Elbufer [[Wedel]]]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schweinsand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder Schweinesand) wurden früher die [[Liste der Elbinseln#Unterelbe|Elbinseln]] gegenüber von [[Hamburg-Blankenese]] bezeichnet. Heute bezeichnet der Name nur noch eine kleine, schilfbestandene Landzunge an der Ostseite des viel größeren [[Neßsand]]es gegenüber von Blankenese. Der Schweinsand ist Teil des Naturschutzgebietes Neßsand. Das Betreten ist mit Ausnahme eines an der Nordseite gelegenen Sandstrandes verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:varendorf(62)Altona Hamburg Harburg.jpg|mini|Als „Blankeneser Sand“ auf der Karte von Gustav Adolf von Varendorf (1789–1796)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ElbeBeiWedel1914.jpg|mini|Westlicher Teil des Schweinsandes im Jahre 1914]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SeekarteSchweinesand1938.jpg|mini|Seekarte Nr. 250 (Sonderkarte) von 1938]]&lt;br /&gt;
Vor Hamburg fächert sich die 400 Meter breite Elbe in ein weitverzweigtes [[Binnendelta]] auf, in dem sich heute der [[Hamburger Hafen]] ausbreitet. Norder- und Süderelbe nehmen weit getrennte Wege und strömten ursprünglich im [[Mühlenberger Loch]] vor Blankenese wieder zusammen (inzwischen über den [[Köhlbrand]] in Höhe [[Hamburg-Altona]]). In Höhe Blankenese erreicht der wiedervereinigte Strom eine Breite von bis zu 2,5 Kilometern und ist den [[Gezeiten]] unterworfen, so dass er flach und von zahlreichen Untiefen, [[Watt (Küste)|Wattflächen]] und Inseln durchsetzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa seit 200 Jahren werden die unterschiedlichen Inseln, Wattflächen, Sandbänke und [[Marsch (Schwemmland)|Marschen]] als „Schweinsand“ (seltener „Schweinesand“) bezeichnet. Zuvor erschienen sie auf Karten als „Blankeneser Sand“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Kleine Schweinsand“ vor Blankenese und eine Sandbank dieses Namens vor Schulau&amp;lt;ref&amp;gt;Seekarten des [[Reichsmarineamt]]s Berlin von 1905 bis 1929&amp;lt;/ref&amp;gt; lagen rund neun Kilometer auseinander. Ebbe und Flut sorgen aber für ständige Veränderungen; beide existieren heute nicht mehr. Allein eine kleine Insel gegenüber dem Wasserwerk am Kösterberg in Blankenese ({{Coordinate|text=/|NS=53.554217|EW=9.773991|type=isle|region=DE-HH|name=schweinesand}}) trägt seit dem 19. Jahrhundert den Namen Schweinsand. Auch der [[Hanskalbsand]] am westlichen Ende dieser Region ist seit Jahrhunderten auf den Karten verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund einer schon seit 1914 in den Seekarten verzeichneten Planung sind der Hanskalbsand und der Schweinsand seit den 1920er-Jahren von einem Leitdamm umschlossen. Diese lang gestreckte Steinschüttung fällt bei niedrigen Wasserständen trocken, bleibt sonst aber überfahrbar. Dazwischen befanden sich Untiefen und Wattflächen, auf halbem Wege auch ein schmaler schiffbarer Durchlass diagonal zur Elbe. Auch wenn der Leitdamm jetzt nur noch in Teilbereichen sichtbar ist, stellt er bis heute den äußeren Rahmen der verschiedenen Inseln dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde das [[Mühlenberger Loch]] für Zwecke des [[Hamburger Flugzeugbau]]s ausgebaggert und der Aushub elbabwärts, vorbei an der Insel Schweinsand, gegenüber von [[Wittenbergen (Hamburg)|Wittenbergen]] abgelagert. So entstand neben dem Schweinsand, nur durch einen [[Priel]] getrennt, die neue Insel Neßsand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gleichen Zeit verschwanden der „Kleine Schweinsand“ und die südwestlich benachbarte Insel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Böhaken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Diese rund 500&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;250&amp;amp;nbsp;m große [[Marsch (Schwemmland)|Marsch]] befand sich seit Jahrhunderten und bis Anfang der 1940er-Jahre am südlichen Elbufer auf {{Coordinate|text=/|NS=53.541225|EW=9.792166|type=isle|region=DE-HH|name=Böhaken}} gegenüber von [[Hamburg-Cranz|Cranz]]. Ende der 1940er-Jahre war Böhaken nur noch als Untiefe auf den Seekarten erkennbar, und während der 1950er-Jahre verschwand Böhaken vollends.&amp;lt;ref&amp;gt;Eingezeichnet noch auf Karte Nr. 250 des [[Oberkommando der Marine|Oberkommandos der Kriegsmarine]] 1943, per 1951 Sandbank, nicht mehr erkennbar auf Karten Nr. 250 des [[Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie|DHI]] in den Fassungen von 1951 bis 1954&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Elbvertiefung]] von 1965 bis 1970 wurden auch die restlichen vier Kilometer zwischen Hanskalbsand und Neßsand nebst Schweinsand aufgespült und mit einer 50 bis 180 Meter breiten Landbrücke verbunden, so dass die drei früheren Inseln zu einer 7,5&amp;amp;nbsp;Kilometer langen, hantelförmigen Insel vereinigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;amtl. Seekarte des DHI Nr. 48 auf dem Stand von 1969 und folgende&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Namen wurden beibehalten, beziehen sich seitdem aber nur noch auf Regionen der – als Ganzes namenlosen – Insel. Ortsansässige sprechen seitdem nur noch von „Meiers Sand“ oder einfach vom „Sand“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schweinesand.jpg|mini|Geschützte Natur auf Schweinsand. Die Bäume im Hintergrund stehen auf dem Neßsand]]&lt;br /&gt;
Die [[Süderelbe]] ist seit 1962 abgedeicht. Die [[Elbvertiefung|betonnte Fahrrinne mit 14&amp;amp;nbsp;m Solltiefe]] nimmt knapp 400&amp;amp;nbsp;Meter an der Nordseite der Elbe ein. Der weitaus größere, südliche Teil der Elbe folgt weiterhin dem Einfluss von Gezeiten, Wind und Wasserbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum benachbarten Neßsand ist der Schweinsand nicht bewaldet, sondern mannshoch und undurchdringlich mit Schilf bewachsen ([[Röhricht|Pompesel]]). Der südliche Teil verschlickte, so dass der Schweinsand derzeit nur noch als ein flacher und schmaler Ausläufer des Neßsandes existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar stromaufwärts ({{Coordinate|text=/|NS=53.551055|EW=9.781501|type=isle|region=DE-HH|name=Düne}}), ungefähr bis zum früheren Leitdamm, entstand um 1980 eine neue Insel, eine niedrig bewachsene Sanddüne.&amp;lt;ref&amp;gt;amtl. Seekarten des [[Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie|DHI]] Nr. 48 auf dem Stand von 1982 und später&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Strände dürfen betreten werden. Einen Namen trägt sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas südlich vom früheren „Kleinen Schweinsand“ ({{Coordinate|text=/|NS=53.5516667|EW=9.8033333|type=isle|region=DE-HH|name=KleinerSchweinesand}})&amp;lt;ref&amp;gt;Amtl. Seekarte Nr. 250 aus 1905&amp;lt;/ref&amp;gt; befindet sich heute eine auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sherry Island&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannte,&amp;lt;ref&amp;gt;dieser Name wird auch durch die [[Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt|Wassergütestelle Elbe]] verwendet&amp;lt;/ref&amp;gt; massive Sandbank ({{Coordinate|text=/|NS=53.54704|EW=9.805298|type=isle|name=SherryIsland|region=DE-HH}}), die bei niedrigem Wasserstand 2006 Schauplatz einer von den ortsansässigen Segelvereinen veranstalteten Demonstration gegen die weitere Versandung des Mühlenberger Lochs wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Welt.de | url=https://www.welt.de/print-welt/article146685/Der-Kampf-der-Segler-gegen-den-Sand.html | titel=Der Kampf der Segler gegen den Sand | abruf=2021-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweinsand in Literatur und Film ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In [[Uwe Timm]]s 1995 erschienenen Abenteuerroman &amp;#039;&amp;#039;Der Schatz auf [[Pagensand]]&amp;#039;&amp;#039; laufen die Protagonisten mit ihrem [[Jollenkreuzer]] als erste Elbinsel Schweinsand an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1997 erschien der Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;Schweinesand – Eine Insel voller Geheimnisse&amp;#039;&amp;#039;, ein mit Mitteln der Hamburger Filmförderung produzierter Krimi für Kinder, der in Teilen auf Schweinesand spielt und in dem unter anderem [[Jörg Pleva]] und [[Martin Lüttge]] mitspielten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cinema|1308754|Schweinesand - Eine Insel voller Geheimnisse|Abruf=2022-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hamburg.de/contentblob/628554/data/anlandeskizze-nesssand.pdf Skizze von Neß- und Schweinsand] (PDF; 1,19&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.juris.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?showdoccase=1&amp;amp;doc.id=jlr-MLoch_Ne%C3%9FNatSchGebVHArahmen&amp;amp;doc.part=X&amp;amp;doc.origin=bs&amp;amp;st=lr Verordnung über das Naturschutzgebiet Neßsand]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0126017|Schweinesand – Eine Insel voller Geheimnisse (1997)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.554217|EW=9.773991|type=isle|region=DE-HH/DE-NI/DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binneninsel (Elbe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Finkenwerder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jork]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Stade)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unbewohnte Insel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Regi51</name></author>
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