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	<title>Schwei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:32:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwei&amp;diff=329057&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg</title>
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		<updated>2025-09-24T21:04:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Gemeindeart                     = Gemeinde&lt;br /&gt;
|Gemeindename                    = Stadland&lt;br /&gt;
|Alternativanzeige-Gemeindename  = &lt;br /&gt;
|Ortswappen                      = DEU Schwei COA.jpg&lt;br /&gt;
|Ortswappen-Beschreibung         = &lt;br /&gt;
|Breitengrad                     = 53/24/9.923949/N&lt;br /&gt;
|Längengrad                      = 8/21/20.9124/E&lt;br /&gt;
|Bundesland                      = DE-NI&lt;br /&gt;
|Höhe                            = &lt;br /&gt;
|Fläche                          = 36.36&lt;br /&gt;
|Einwohner                       = 1500&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca                   = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadland.de/gemeinde-rathaus/gemeinde-stadland/schwei/ |titel=Ortsteil Schwei |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Stadland |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum             = 1974-03-01&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1                   = 26936&lt;br /&gt;
|Postleitzahl2                   = &lt;br /&gt;
|Vorwahl1                        = 04737&lt;br /&gt;
|Vorwahl2                        = &lt;br /&gt;
|Lagekarte                       = &lt;br /&gt;
|Lagekarte-Beschreibung          = &lt;br /&gt;
|Poskarte                        = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Bild                            = &lt;br /&gt;
|Bild-Beschreibung               = &lt;br /&gt;
|Bilderwunsch                    = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf südöstlich der [[Bucht|Meeresbucht]] [[Jadebusen]]. Es bildet mit den Ortschaften [[Rodenkirchen (Stadland)|Rodenkirchen]] und [[Seefeld (Stadland)|Seefeld]] die Gemeinde [[Stadland]], die im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis]] [[Landkreis Wesermarsch|Wesermarsch]] liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://wesermarsch.de/landkreis/unser-landkreis/staedte-gemeinden/gemeinde-stadland/ |titel=Gemeinde Stadland |hrsg=Landkreis Wesermarsch |abruf=2023-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Landschaft ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft befindet sich in niedrigem Land zwischen der südwestlich liegenden [[Geest]] und den östlich liegenden [[Uferwall|Uferwällen]] der [[Weser]]. Dieser Umstand erschwert eine natürliche Entwässerung. Aus diesem Grund ist die Landschaft um Schwei vom [[Hochmoor]] geprägt, heute erkennbar anhand der zahlreichen [[Vorflut|Entwässerungsbauwerke]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Hammelmann |Titel=Oldenburgische Chronik bis 1588 |TitelErg=Neue Ausgabe nach einer Handschrift im Staatsarchiv Oldenburg von Prof. Dr. Gustav Rüthing |Reihe=Oldenburgische Geschichtsquellen |BandReihe=1 |Verlag=Stalling |Ort=Oldenburg |Datum=1940 |Fundstelle=Seiten 286f., 306, 334}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bemerkenswert in Schwei war die klare räumliche Trennung von [[Hufner|Hausleuten]] und [[Kötter|Kötern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl-Heinz Ziessow/Albrecht Eckhardt. |Hrsg=Albrecht Eckhardt |Titel=Schwei |Sammelwerk=Oldenburgisches Ortslexikon|Band= Band 2: L-Z |Verlag=Isensee |Ort=Oldenburg |Datum=2011 |ISBN=978-3-89995-757-0 |Seiten=904-906 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St.-Secundus-Kirche (Schwei).jpg|mini|St.-Secundus-Kirche]]&lt;br /&gt;
Zur Ortschaft Schwei gehören die [[Bauerschaft]]en: Schwei, [[Norderschwei]] (I und II), [[Kötermoor]] (I und II), [[Süderschwei]] (I und II), [[Schweieraußendeich]] (I und II), [[Schweieraltendeich]], [[Schweierfeld]] und [[Schwei-West|Schwei II]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Für die Herkunft des Namens &amp;#039;&amp;#039;Schwei&amp;#039;&amp;#039; gibt es zwei Theorien: Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Schwey&amp;#039;&amp;#039; ginge auf eine mittelalterliche Form von &amp;#039;&amp;#039;Swige&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Swege&amp;#039;&amp;#039; zurück, was feuchtes oder niedriges Land beschreibt. Die zweite Theorie geht davon aus, dass der Ortsname auf &amp;#039;&amp;#039;Schweig&amp;#039;&amp;#039; zurückgeht, womit ein Viehhof bezeichnet wird, diese Bezeichnung wäre aufgrund der Ortsentstehung aus einem [[Gutshof]] ebenfalls plausibel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt; Johannes Ey geht ebenfalls dieser [[Etymologie]] nach, &amp;#039;&amp;#039;Swege&amp;#039;&amp;#039; gehe seiner Recherche nach auf &amp;#039;&amp;#039;Sweige&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sweig&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sweie&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Swei&amp;#039;&amp;#039; zurück und bezeichne einen Viehhof oder einen Weideplatz. Das Verb &amp;#039;&amp;#039;sweigen&amp;#039;&amp;#039; hat die Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;Käsebereiten&amp;#039;&amp;#039;. Ähnliche Namen seien auch im Alpengebiet nachweisbar, wo ähnliche Höfe als &amp;#039;&amp;#039;Schwaighof&amp;#039;&amp;#039; bekannt seien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:02&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johannes Ey |Hrsg=Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung |Titel=Hochmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Landesausbau zwischen Jadebusen und Weser |Sammelwerk=Probleme der Küstenforschung im südlichen Nordseegebiet |Band=18 |Verlag=August Lax |Ort=Hildesheim |Datum=1991 |Seiten=21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Moor südlich von Schwei wird auf einer Karte von 1650 als &amp;#039;&amp;#039;in den schweih&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Knollmann / Bauer |Titel=Die Oldenburger Seekante im 17. Jahrhundert |Ort=Oldenburg |Datum=1995 |Seiten=61}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis 1528 – Der Klosterhof ===&lt;br /&gt;
[[Datei:JadeWeser.png|mini|270x270px|Einbruch des Jadebusens und zeitweiliges Weserdelta. [[c:Jadebusen+Unterweser33%|→Sichtbreite 1122 px]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann die erste Besiedlung von Schwei stattfand, ist nicht überliefert. Die bekannten Anfänge der Siedlung liegen im Mittelalter, als Schwei Teil vom Gutsbezirk des [[Kloster Hude|Klosters Hude]] war. Das Kloster besaß seit den [[Stedingerkrieg|Stedingerkreuzzügen]] die ersten abhängigen Höfe, auf denen Bauern für sie arbeiteten. Das [[Zisterzienser]]kloster Hude war eine verhältnismäßig späte Gründung und in seiner Auslegung der Vorschriften nicht besonders streng. Obwohl es eigentlich Zisterziensermönchen geboten war, nur „von ihrer Hände Arbeit“ zu leben, ohne nach Gewinn zu streben, wurde über den Eigenbedarf hinaus gewirtschaftet und sogar der [[Zehnt]]e eingezogen. Auch waren wohl [[Weltlichkeit|weltliche]] Arbeitskräfte auf dem Hof in Schwei beschäftigt. Neben dem Hof bei Schwei gab es in der Region noch einen Hof &amp;#039;&amp;#039;to lockflethe&amp;#039;&amp;#039; und einen in Dalsper bei [[Moorriem]]. Typischerweise wurde ein Hof von einem Aufsicht führenden Mönch geleitet, der unterstützt wurde von &amp;#039;&amp;#039;Bekehrten&amp;#039;&amp;#039;, also Menschen, die sich für ein klösterliches Leben ohne Mönchsgelübde entschieden hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joachim Kuropka, Reinhard Rittner, Heinrich Schmidt |Hrsg=[[Rolf Schäfer]] |Titel=Oldenburgische Kirchengeschichte |Ort=Oldenburg |Datum=1999 |Seiten=158, 206}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Zeit um 1500 ist eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Klosterkapelle]] überliefert, die von einem [[Priester]] besetzt wurde. Der Priester war höchstwahrscheinlich ein Klosterbruder und kein Pfarrer. Im Jahr 1525 folgte die erste Kirche; diese lag südöstlich von der heutigen Kirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; Das moorige Gebiet um Schwei wurde 1514 unter Graf [[Johann V. (Oldenburg)|Johann V.]] von Oldenburg mit einem [[Deich]] von Hahnenknoop bis Hayenwärf geschützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; Der Oldenburger [[Chronik|Chronist]] [[Hermann Hamelmann|Hermann Hammelmann]] datiert die Eindeichung von &amp;#039;&amp;#039;Schwey&amp;#039;&amp;#039; bereits unter den [[Gerd der Mutige|Grafen Gerd]] und eine Inbesitznahme und [[Meierrecht|Vermeierung]] an die [[Friesen|friesischen]] Bewohner unter [[Adolf (Oldenburg-Delmenhorst)|Graf Adolf]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab 1528 – Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Frisiae Orientalis nova et exacta descriptio.jpg|links|mini|Schwei als Surige um 1579]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Huder Hof in Schwei lag im oldenburgischen Gebiet; das Kloster Hude jedoch im [[Grafschaft Delmenhorst|Delmenhorster Hoheitsgebiet]]. Während der [[Reformation]]szeit wollte Graf Anton I. von Oldenburg dieses fremde Gut unter seine Herrschaft bringen. Er legitimierte die Übernahme von Schwei 1528 mit dem [[Kirchenpatronat|Erbpatronsrecht]]. Er behauptete, Schwei nur vorläufig in Besitz zu nehmen, um es vor einer weltlichen Übernahme zu schützen. Er gab vor, bei einem späteren [[Konzil]] die eingezogenen Höfe zurückzugeben. Als Gegenleistung gestattete er einigen evangelisch gewordenen Mönchen, nach Schwei zu kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Goens |Titel=Die Einbeziehung der Kirchengüter während der Reformationszeit im evangelischen Gebiete des Herzogtums Oldenburg |Sammelwerk=Oldenburger Jahrbuch |Band=50 |Ort=Oldenburg |Datum=1927 |Seiten=21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde der &amp;#039;&amp;#039;Hof to den Swege&amp;#039;&amp;#039; 1528 vom Oldenburger Grafenhaus übernommen. Mit der Übernahme wurde auch das Land in zwölf [[Meierhof|Meierhöfe]] aufgeteilt und das [[Kirchspiel]] Schwei begründet. Das neue Kirchspiel hatte 38 Bauen und umfasste 1922 Jück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gustav Rüthning |Titel=Oldenburgische Geschichte |Ort=Bremen |Datum=1911 |Seiten=258}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für diese Zeit ist auch [[Walter Renzelmann]] als erster Pfarrer belegt, durch den Schwei als erste evangelische Kirchengemeinde Oldenburgs den Eingang in die Oldenburger Reformationsgeschichte erfährt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1615 wurde die [[St.-Secundus-Kirche (Schwei)|St. Secundus Kirche]] errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; Aus der Oldenburger Vogteikarte ist der Entwicklungsstand von Schwei im Jahr 1795 zu erkennen, das Kirchdorf hat eine Bebauung von nur sieben Häusern um die Kirche. Der erste Küster und damit der erste Schulunterricht ist für 1559/1593 belegt, die erste Schule folgte 1602. Im Jahr 1681 sind für Schwei ein Pastor, ein Küster und ein Schmied belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naturkatastrophen: Die Achtermeerische Brake ====&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Lage war und ist Schwei anfällig für Sturmfluten. Zwischen Achtermeer und Schweier Zoll kam es 1613 zum ersten belegten Deichbruch während einer [[Sturmflut]], dabei wurde das Hochmoor vom Salzwasser angehoben und zerriss. Im Anschluss ergossen sich die Wassermassen nach Osten bis nach [[Rodenkirchen (Stadland)|Rodenkirchen]], [[Golzwarden]] und [[Ovelgönne]]. Das Kirchspiel Schwei erlitt ebenfalls starke Schäden, wobei jedoch die Häuser größtenteils verschont blieben, da sie selbst auf dem Hochmoor standen und mit dem Untergrund angehoben wurden. An der Stelle des Deichbruches entstand die Achtermeersche [[Brack|Brake]], Brake bezeichnet den Ort eines Deichbruchs. Der hier gelegene [[Kolk]] formte einen großen See („Meer“), der sich nördlich der heutigen Ortsbezeichnung an der [[Bundesstraße 437|B 437]] befand. Dieser See wurde halbkreisförmig eingedeicht, um die Bruchstelle abzuriegeln. Doch bereits 1615 brach der Deich erneut, dieses Mal an der Anschlussstelle des neuen Deichs, als sich das Hochmoor anhob und das Wasser durchließ. Weitere Deichbrüche folgten 1617, 1625, 1627, 1641 und 1689. Die Entwässerung der Achtermeerschen Brake geschah nicht auf kürzestem Weg in die [[Jadebusen|Jade]], sondern folgte dem Weg des späteren [[Strohauser Sieltief|Strohhauser Sieltiefs]] in die Weser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl-Ernst Behre |Titel=Geschichte der Landschaft um den Jadebusen |Ort=Wilhelmshaven |Datum=2012 |Seiten=144f., 148}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Schwei wurde 1865 mit dem Bau des [[Chaussee]]s von [[Varel]] nach Rodenkirchen mit einer gut ausgebauten Fernstraße ausgestattet. In den Jahren 1872/73 wurde eine [[Holländerwindmühle]] in Schwei gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Durch Schwei verlief die 1913 eröffnete [[Bahnstrecke Varel–Rodenkirchen|Bahnstrecke Varel-Rodenkirchen]], das Bahnhofsgebäude in der Bahnhofstraße 1 ist heute noch erhalten aber in privater Nutzung. Die Strecke wurde 1958 eingestellt. Auch nach dem 17. Jahrhundert litt Schwei noch unter der feuchten Landschaft und winterlichen Überschwemmungen. Aus diesem Grund wurde 1931 die Schweier Pumpacht gegründet, die im gleichen Jahr das Schweier [[Pumpwerk]] erbaute. 200 Meter nördlich davon wurde das Schweier [[Verlaat (Wasserbau)|Verlaat]] gebaut. Heute wird das Gebäude an der B 437 nicht mehr verwendet, steht aber als Baudenkmal unter Denkmalschutz. Die letzte große Infrastrukturmaßnahme des 20. Jahrhunderts fand in den 1970er Jahren statt, als das Strohauser Sieltief auf die ehemalige Trasse der aufgegebenen Eisenbahnlinie gelegt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung von Schwei wuchs in der direkten Nachkriegszeit durch den Zuzug von [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertriebenen]] kurzzeitig um etwa eintausend Personen. Der [[Kalter Krieg|Kalte Krieg]] hat in Schweierfeld in Form eines [[Militärbasis|Militärstützpunktes]] Spuren hinterlassen. Hier waren von 1973 bis 1989 Flugabwehrraketen des Typs [[Nike (Rakete)|Nike]] stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Mit der Gründung des Kirchspiels 1528 wurde Schwei das erste Mal in eine Verwaltungseinheit eingegliedert. Das Kirchspiel fiel 1667 an den [[Anton I. von Aldenburg|Grafen Anton I. von Aldenburg]]. Unter seiner Gemeindeordnung wurde aus dem Kirchspiel die Gemeinde Schwei. Dieser gab es 1693 jedoch an die Landesherrschaft ([[Oldenburg (Oldb)#Unter dänischer Verwaltung|Dänemark]]) zurück. Bis 1811 war das Kirchspiel Teil der [[Vogtei Schwei]], deren Verwaltung sich in [[Schweierfeld]] befand. Während der [[Oldenburgische Franzosenzeit|Oldenburgischen Franzosenzeit]] war Schwei von 1811 bis 1813 als eine [[Mairie]] ein Bestandteil des [[Erstes Kaiserreich|Französischen Kaiserreiches]] im [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] Ovelgönne im [[Arrondissement]]s Oldenburg, der im [[Département des Bouches-du-Weser|Département der Wesermündung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; Mit der Wiederherstellung der alten Ordnung durch den [[Wiener Kongress]] 1815 war Schwei erneut Teil Oldenburgs. Nach der Franzosenzeit bis 1858 war Schwei Teil des Amtes Rodenkirchen; darauf folgte bis 1879 das Amt Brake.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:42&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl-Heinz Ziessow/Albrecht Eckhardt. |Hrsg=Albrecht Eckhardt |Titel=Schwei |Sammelwerk=Oldenburgisches Ortslexikon Band 2: L-Z |Band=2 |Ort=Oldenburg |Datum=2011 |Seiten=903-909}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1933 bis 1948 war Schwei ein Ortsteil der Gemeinde Rodenkirchen. Am 1. März 1974 wurde die Gemeinde Stadland gebildet, die aus Rodenkirchen, Seefeld und Schwei besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=276}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweier Mühle ===&lt;br /&gt;
Nach Abschaffung des [[Mühlenzwang]]es errichtete Gerd Wessels Eilers aus dem [[Jeverland]] 1872 in Schwei eine [[Holländerwindmühle|Galerieholländermühle]]. Diese Mühle trat in direkte Konkurrenz zu der in [[Schweierfeld]] betriebenen Erdholländermühe. Aufgrund des moorigen Untergrundes wurde die Mühle auf 99 [[Pfahlgründung|Rammpfählen]] errichtet. Neben der Mühle wurde eine Bäckerei angeschlossen. Die Mühle erwies sich für den Betreiber als erfolgreiche Investition, Gerd Wessels Eilers konnte bis zu seinem Tod im Jahr 1900 einige Hektar Land kaufen. Größere Getreidemengen wurden per Schiff nach Strohausersiel gebracht, von wo aus sie mit Hilfe von Pferden nach Schwei transportiert wurden. Für Tage mit Windstille stand eine [[Dampfmaschine]] zur Verfügung. Nach dem Tod des Erbauers übernahm der [[Müller (Berufsbezeichnung)|Müller]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;geselle Otto Eilers die Leitung. 1909 brannte die Mühle durch Blitzschlag ab, wurde jedoch ein Jahr darauf wiederaufgebaut. Bei dieser Gelegenheit erhielt sie eine Windrose und Jalousien. Im oberen Bereich der Windmühle befanden sich zwei große Getreidesilos, deren Fassungsvermögen 90 und 40 [[Zentner]] betrug. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde die Mühle nicht betrieben. Daraufhin übernahm der Sohn des Betreibers Bernhard Eilers mit seinem Schwager Göing das Geschäft. Im Jahr 1926 übernahm Vater Eymers die Mühle und gab sie in die Obhut seines Sohnes Georg. Bereits 1930 wurde die Mühle erneut verkauft und 1934 mit einem [[Dieselmotor]] ausgestattet. Im Jahr darauf übernahm Hans Mathiesen bis 1942 den Betrieb. Im Anschluss verfiel die Mühle, die Flügel wurden 1946 (oder 1947) durch einen [[Orkan]] beschädigt. Infolge der Beschädigung wurden die Kappe mit Flügel und die Windrose abgebaut. Ab 1949 gab es noch einen Betrieb als Motormühle von der Familie Milas, diese wurde jedoch 1956 mit dem Verkauf des [[Bodenspeicher|Packhauses]] endgültig aufgegeben. Im August 1956 wurde der Rumpf der Mühle abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ingo Hashagen |Titel=Als sich noch die Flügel drehten... .Die Geschichte der ehemaligen Windmühlen und der einzigen Wassermühle in der Wesermarsch |Verlag=Atelier im Bauernhaus |Datum=1986 |Seiten=102}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das zum Wohnhaus umgebaute Packhaus in der Mühlenstraße 3 ist das letzte verbleibende Zeugnis der Schweier Mühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Schwei bekam ihr Wappen 1952 vom niedersächsischen Innenminister verliehen: „Geteilt von Blau und Silber; oben eine silberne fliegende Möwe; unten ein liegendes blaues Sensenblatt, über dessen Biegung ein blaues Kleeblatt“. Das Wappen soll die Nähe zum Jadebusen, den Ackerbau und den fruchtbaren Boden im Marschgebiet symbolisieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die südlich von Schwei verlaufende [[Bundesstraße 437|B 437]] bildet eine Ost-West-Verbindung zwischen [[Bundesautobahn 27|A 27]] und [[Bundesautobahn 281|A 28]]. Einen direkten Anschluss an eine Autobahn wird östlich des Ortes durch eine [[Anschlussstelle (Autobahn)|Autobahnanschlussstelle]] der [[Bundesautobahn 20|A 20]] und B 437 realisiert. Das [[Strohauser Sieltief|Strohhauser Sieltief]] entwässert die mittlere Wesermarsch in die Weser bei Rodenkirchen. In der Nähe von Schwei verläuft eine [[Stromnetz|Stromtrasse]] zum [[Kernkraftwerk Unterweser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft von Schwei ist durch Landwirtschaft und Handwerksbetriebe geprägt. Die Lage am Jadebusen bringt etwas Tourismus nach Schwei. Aufgrund der Küstenlage und des damit verbundenen Windes gibt es verstärkte Investitionen in die [[Windenergie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Öffentliche Einrichtungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Integrative Kindertagesstätte „Lüttje Lüü“ mit zwei Gruppen, Krippe und Hort&lt;br /&gt;
* Grundschule Schwei&lt;br /&gt;
* Ev.-luth. Kirchengemeinde Schwei&lt;br /&gt;
* mit Gemeindehaus und Friedhof einschl. Leichenhalle&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Schwei&lt;br /&gt;
* Turnhalle&lt;br /&gt;
* Sportplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vereine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Turn- und Sportverein &amp;#039;&amp;#039;TuS Schwei von 1898 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tus-schwei.de/ TuS Schwei], abgerufen am 13. September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sportgemeinschaft &amp;#039;&amp;#039;SG Schwei / Seefeld / Rönnelmoor e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; (SGSSR)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sgssr.de/ SG Schwei-Seefeld-Rönnelmoor, Unsere Heimat, unser Verein!], abgerufen am 29. August 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Landvolk&lt;br /&gt;
* Schweier Bürgerverein&amp;lt;ref&amp;gt;[http://schweier-bv.de/ Schweier Bürgerverein], abgerufen am 15. März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Rote Kreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demografie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;graph&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|1939&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|1946&lt;br /&gt;
|2.972 (Wachstum durch Vertriebene)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|1961&lt;br /&gt;
|1.951&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|1.630&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2012&lt;br /&gt;
|1.538&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anna-Maria Weiß |url=https://www.nwzonline.de/wesermarsch/wirtschaft/einwohnerzahl-in-gemeinde-stadland-sinkt-leicht_a_1,0,673348496.html |titel=Einwohnerzahl in Gemeinde Stadland sinkt leicht |abruf=2019-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St.-Secundus-Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schwei befindet sich die [[St.-Secundus-Kirche (Schwei)|St.-Secundus-Kirche]] von 1617, die wegen der [[Schnitzen|Schnitzwerke]] von [[Ludwig Münstermann]]s bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwimmendes Moor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordwestlich von Schwei, bei Sehestedt, befindet sich das einzigartige [[Schwimmendes Moor|Schwimmende Moor]] am [[Jadebusen]]. Das [[Naturdenkmal]] ist das einzige Außendeichsmoor der Welt und steht unter Naturschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bronzezeithaus Hartwarderwurp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich von Schwei befindet sich der Nachbau des [[Bronzezeithaus Hartwarderwurp|Bronzezeithauses Hartwarderwurp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Renzelmann]] (kurz vor 1560 in Schwei gestorben), Pfarrer in Schwei, erster lutherischer Prediger in der Grafschaft Oldenburg.&lt;br /&gt;
* [[Diedrich Konrad Muhle]] (1780–1869), Pfarrer und Chronist in Schwei&lt;br /&gt;
* [[Theodor Dirks]] (1816–1902), unterrichtete von 1842 bis 1859 in Norderschwei&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Müller (Politiker, 1887)|Bernhard Müller]] (1887–1970), Fuhrmann und Politiker, Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Ernannten Landtags von Oldenburg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Diedrich Konrad Muhle|Dietrich Konrad Muhle]]: Schweyer Chronik.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Hamelmann|Hermann Hammelmann]]: Oldenburgisch Chronicon Das ist Beschreibung Der Löblichen Uhralten Grafen zu Oldenburg und Delmenhorst [et]c. Von welchen die jetzige Könige zu Dennemarck und Hertzogen zu Holstein entsprossen : Sampt Ihres Stammens ersten Ankunfft, Thaten, Regierung, Leben und Ende, mit künstlichen Brustbildern und Wapen gezieret, Oldenburg 1599, S. 300; Erster schriftlicher Beleg für Schwei („beim Schweihe“).&lt;br /&gt;
* Werner Barre: Diedrich Konrad Muhle (1780–1869) der Chronist von Hude und Schwei, in: Oldenburgische Familienkunde. – Kirchhatten: Oldenburgische Ges. für Familienkunde. Band 23. Oldenburg 1981, S. 303–326.&lt;br /&gt;
* [[Karl-Ernst Behre]]: Die Geschichte der Landschaft um den Jadebusen Friesland-Wilhelmshaven-Wesermarsch, Wilhelmshaven 2012, S. 144 f., 148.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Schmidt (Historiker)|Heinrich Schmidt]]: Geschichte der Stadt Oldenburg Von den Anfängen bis 1830. Oldenburg, S. 298 f.&lt;br /&gt;
* [[Gustav Rüthning]]: Oldenburgische Geschichte. Bremen 1911, S. 258.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadland.de/ Internetauftritt der Gemeinde Stadland]&lt;br /&gt;
* [http://www.schweier-bv.de/ Internetauftritt des Schweier Bürgervereines]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Stadland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Wesermarsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Stadland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Wesermarsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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