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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schwebstofffilter</id>
	<title>Schwebstofffilter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T08:04:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwebstofffilter&amp;diff=21059&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BurghardRichter: Kleinere formale Änderungen, Typographie</title>
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		<updated>2025-12-18T22:35:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinere formale Änderungen, Typographie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HEPA Filter diagram de.svg|mini|hochkant=1.5|Schwebstofffilter im Schnitt mit Abscheideprinzipien]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwebstofffilter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Filter (Fluidtechnik)|Filter]] zur [[Abscheidung]] von [[Schwebstoffe]]n aus der Luft. Sie zählen zu den [[Tiefenfilter]]n&amp;lt;ref&amp;gt;VDI 3677 Blatt 2:2004-02 &amp;#039;&amp;#039;Filternde Abscheider; Tiefenfilter aus Fasern (Filtering separators; Depth fiber filters)&amp;#039;&amp;#039;. Beuth Verlag, Berlin, S.&amp;amp;nbsp;19&amp;lt;/ref&amp;gt; und scheiden Partikel mit einem [[Aerodynamischer Durchmesser|aerodynamischen Durchmesser]] kleiner 1&amp;amp;nbsp;[[Meter #Mikrometer|µm]] ab,&amp;lt;ref&amp;gt;VDI 3677 Blatt 2:2004-02 &amp;#039;&amp;#039;Filternde Abscheider; Tiefenfilter aus Fasern (Filtering separators; Depth fiber filters)&amp;#039;&amp;#039;. Beuth Verlag, Berlin, S.&amp;amp;nbsp;9&amp;lt;/ref&amp;gt; z.&amp;amp;nbsp;B.&amp;amp;nbsp;[[Bakterien]] und [[Viren]], [[Pollen]], [[Milben]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;eier und -ausscheidungen, [[Staub|Stäube]], [[Aerosol]]e und [[Rauch]]partikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zunehmender [[Abscheidegrad|Abscheidewirksamkeit]] werden Schwebstofffilter unterteilt in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hochleistungs-Partikelfilter&amp;#039;&amp;#039; (EPA = &amp;#039;&amp;#039;Efficient Particulate Air&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwebstofffilter&amp;#039;&amp;#039; (HEPA = &amp;#039;&amp;#039;High-Efficiency Particulate Air/Arrestance&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hochleistungs-Schwebstofffilter&amp;#039;&amp;#039; ([[ULPA]] = &amp;#039;&amp;#039;Ultra-Low Penetration Air&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Die verwendeten Filtermatten werden in den meisten Fällen in [[Sperrholz]]- oder Metallrahmen montiert, um sie einfach wechseln zu können. Das Filtermedium besteht wie bei den meisten [[Luftfilter]]n aus [[Glasfaser]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;matten mit einem Faserdurchmesser von etwa 1 bis 10&amp;amp;nbsp;µm. Da der Faserdurchmesser einer Größenverteilung unterliegt, sind Schwebstofffiltermittel [[inhomogen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Tobias Lücke, René Adam: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zum Abscheidegradminimum von Faserfiltern für die Schwebstoffiltration.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gefahrstoffe – Reinhaltung der Luft|Staub – Reinhalt. Luft]].&amp;#039;&amp;#039; 54, Nr. 12, 1994, {{ISSN|0949-8036}}, S.&amp;amp;nbsp;443–448&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur [[Oberflächenvergrößerung|Vergrößerung der Filterfläche]] sind die Matten meist wellen- oder zackenförmig in den Rahmen eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Wechseln der Filter muss vermieden werden, dass abgeschiedene [[Schadstoff]]e freigesetzt und eingeatmet oder berührt werden können. Deswegen werden in vielen Fällen Filtergehäuse eingesetzt, die einen berührungslosen Filterwechsel erlauben &amp;#039;&amp;#039;(Schutzsack-Wechselmethode)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungsweise ==&lt;br /&gt;
Der Vorgang der Partikelabscheidung im Schwebstofffilter erfolgt generell auf drei verschiedene Arten (vgl. Abb.):&lt;br /&gt;
* [[Sperreffekt]] (Interzeption): Kleinere Partikel, welche dem Luftstrom um die Filterfaser folgen, bleiben haften, wenn sie der Filterfaser zu nahe kommen.&lt;br /&gt;
* Trägheitseffekt: Größere Partikel folgen nicht dem Luftstrom um die Faser herum, sondern prallen aufgrund ihrer [[Trägheit]] dagegen und bleiben haften.&lt;br /&gt;
* [[Diffusion]]s&amp;lt;nowiki/&amp;gt;effekt: Auch sehr kleine Partikel (&amp;lt;&amp;amp;nbsp;1&amp;amp;nbsp;µm) folgen nicht dem Luftstrom, sondern haben durch ihre Zusammenstöße mit den Luftmolekülen eine der [[Brownsche Bewegung|Brownschen Bewegung]] ähnliche Flugbahn und stoßen dadurch mit den Filterfasern zusammen, wobei sie haften bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Entwickelt wurde diese Art von Filtern in den 1940er-Jahren im Zuge des [[Manhattan-Projekt]]s, um gefährliche [[radioaktiv]]e Partikel aus der [[Raumluft]] zu entfernen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.osti.gov/servlets/purl/7040185 U.S. Department of Energy, Office of Scientific and Technical Information (osti.gov)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden diese Filter für weitere Einsatzzwecke zugänglich gemacht und schrittweise klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzbereich ==&lt;br /&gt;
Eingesetzt werden sie unter anderem im medizinischen Bereich, also in [[Operationssaal|Operationsräumen]], [[Intensivstation]]en und [[Labor]]atorien, sowie in [[Reinraum|Reinräumen]], der [[Kernenergie|Kerntechnik]], in Flugzeugen und einigen [[Luftwäscher]]n. Für die Auswahl der [[Filterklasse]] ist der jeweilige Einsatzzweck ausschlaggebend. Für die Einstufung von Räumen in verschiedene [[Reinraumklasse]]n verwendet man die [[EN ISO 14644]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem für nicht-professionelle Anwendungen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Staubsauger]]) sind eine Vielzahl von Filtern im Angebot, die zwar die Bezeichnung&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;HEPA&amp;#039;&amp;#039; im Namen tragen, jedoch &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; die u.&amp;amp;nbsp;g. [[Spezifikation]]en der [[Europäische Norm|EN-Normen]] garantieren. Auch außerhalb des räumlichen Anwendungsbereiches der EN-Normen ist die Bezeichnung&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;HEPA&amp;#039;&amp;#039; in Verwendung. Jedoch werden hier sehr unterschiedliche, teils nicht vergleichbare Prüfbedingungen für die Bezeichnung angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Effizienz und Standardisierung ==&lt;br /&gt;
=== Europäische Normung ===&lt;br /&gt;
Für die Einstufung der verschiedenen Filter-Effektivitäten werden in Europa die [[Partikelfilterklassen]] von&amp;amp;nbsp;1 bis&amp;amp;nbsp;17 verwendet: je höher die Zahl, umso höher der garantierte [[Abscheidegrad]]. Die [[Europäische Norm]] für die Klassifizierung der Schwebstofffilter ist die EN&amp;amp;nbsp;1822-1:2009.&amp;lt;ref&amp;gt;DIN EN 1822 Teil 1:2011-01 &amp;#039;&amp;#039;Schwebstofffilter (EPA, HEPA und ULPA) – Teil 1: Klassifikation, Leistungsprüfung, Kennzeichnung; Deutsche Fassung EN 1822-1:2009&amp;#039;&amp;#039;. Beuth Verlag, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß den bekannten Filtereffekten sind Partikel um 0,1 bis 0,3&amp;amp;nbsp;Mikrometer am schwersten abzuscheiden (MPPS = &amp;#039;&amp;#039;most penetrating particle size&amp;#039;&amp;#039;). Größere &amp;#039;&amp;#039;und kleinere&amp;#039;&amp;#039; Partikel werden aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften besser abgeschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In o.&amp;amp;nbsp;g. Norm werden EPA, HEPA und ULPA klassifiziert nach ihrer Effektivität für diese [[Korngröße]]n mittels eines [[Prüfaerosol]]s aus [[Bis(2-ethylhexyl)sebacat|Di-2-ethylhexyl-sebacat]]&amp;amp;nbsp;(DEHS). Unterschieden wird dabei zwischen der Gesamteffizienz des Filters und der schlechtesten lokalen Stelle:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Schwebstoff-Filterklassen nach EN&amp;amp;nbsp;1822-1:2009&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! || [[Filterklasse]] !! [[Abscheidegrad]] (gesamt) !! Abscheidegrad (lokal)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | EPA || E10          || &amp;gt; 85 %                    || —&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E11          || &amp;gt; 95 %                    || —&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E12          || &amp;gt; 99,5 %                  || —&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | HEPA || H13 || &amp;gt; 99,95 % || &amp;gt; 99,75 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| H14          || &amp;gt; 99,995 %                || &amp;gt; 99,975 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | ULPA || U15 || &amp;gt; 99,9995 % || &amp;gt; 99,9975 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| U16          || &amp;gt; 99,99995 %              || &amp;gt; 99,99975 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| U17          || &amp;gt; 99,999995 %             || &amp;gt; 99,9999 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinigte Staaten ===&lt;br /&gt;
Anders als im Geltungsbereich der Europäischen Normen besteht auf dem Gebiet der [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] nur der Begriff&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;HEPA&amp;#039;&amp;#039; mit feststehendem Abscheidegrad. Der Abscheidegrad ist vergleichbar mit dem der Filterklasse&amp;amp;nbsp;H13 nach EN&amp;amp;nbsp;1822-1:1998. Er beträgt nach [[Energieministerium der Vereinigten Staaten|DOE]]-STD-3020-97 99,97&amp;amp;nbsp;Prozent für Partikel mit einer Größe von 0,3&amp;amp;nbsp;µm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prüfverfahren ==&lt;br /&gt;
Zur Prüfung des Filter&amp;#039;&amp;#039;mediums&amp;#039;&amp;#039; werden Proben daraus mit einem Prüfaerosol beaufschlagt und die [[Partikelanzahlkonzentration]]en für verschiedene Partikelgrößen im An- und Abstrom gemessen.&amp;lt;ref&amp;gt;DIN EN 1822 Teil 3:2011-01 &amp;#039;&amp;#039;Schwebstofffilter (EPA, HEPA und ULPA) – Teil 3: Prüfung des planen Filtermediums; Deutsche Fassung EN 1822-3:2009&amp;#039;&amp;#039;. Beuth Verlag, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Prüfung des Filter&amp;#039;&amp;#039;elements&amp;#039;&amp;#039; wird dieses ebenfalls mit einem Prüfaerosol beaufschlagt; auf der Abströmseite des Elements erfolgt die Aufnahme eines Partikelstromprofils, das aufgrund von produktionsbedingten Unregelmäßigkeiten und [[Leck]]s variieren kann.&amp;lt;ref&amp;gt;DIN EN 1822 Teil 4:2011-01 &amp;#039;&amp;#039;Schwebstofffilter (EPA, HEPA und ULPA) – Teil 4: Prüfung des Filterelementes (Scan-Verfahren); Deutsche Fassung EN 1822-4:2009&amp;#039;&amp;#039;. Beuth Verlag, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prüfungen erfolgen jeweils im Neuzustand, der als ungünstigster Zustand angesehen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;VDI 3677 Blatt 2:2004-02 &amp;#039;&amp;#039;Filternde Abscheider; Tiefenfilter aus Fasern (Filtering separators; Depth fiber filters)&amp;#039;&amp;#039;. Beuth Verlag, Berlin, S.&amp;amp;nbsp;25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jeden Filter gibt es eine Kennzeichnungspflicht, die folgende Angaben umfasst:&amp;lt;ref&amp;gt; DIN EN 1822 Teil 1:2011-01 Schwebstofffilter (EPA, HEPA und ULPA) – Teil 1: Klassifikation, Leistungsprüfung, Kennzeichnung; Deutsche Fassung EN 1822-1:2009. Beuth Verlag, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Name des Herstellers, Typ und fortlaufende Seriennummer des Filters&lt;br /&gt;
* Hinweis auf die Prüfnorm DIN EN 1822&lt;br /&gt;
* Filterklasse&lt;br /&gt;
* Nennvolumenstrom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Filter erhält ein individuelles Prüfzertifikat/Prüfprotokoll zum Nachweis der Abscheideleistung, der normkonformen Prüfung inklusive Filtermedium und Prüfparameter. Jeder einzelne Filter wird dem Prüfverfahren nach DIN EN 1822 unterzogen. In der Einzelprüfung wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Partikelgröße im Abscheidegradminimum des Filters ermittelt,&lt;br /&gt;
* die Leckfreiheit bei Nennvolumenstrom nachgewiesen (Referenz-Scanverfahren oder Ölfadentest)	&lt;br /&gt;
* und mithilfe des Prüfaerosols (= Schwebstoffe in MPPS – Most Penetrating Particle Size) der Abscheidegrad/die Wirksamkeit des Filters von &amp;gt;&amp;amp;nbsp;99,95 % oder 99,995 % festgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt; DIN EN 1822 Teil 1:2011-01 Schwebstofffilter (EPA, HEPA und ULPA) – Teil 1: Klassifikation, Leistungsprüfung, Kennzeichnung; Deutsche Fassung EN 1822-1:2009. Beuth Verlag, Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entstaubendes Gasreinigungsverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filter (Fluidtechnik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelttechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BurghardRichter</name></author>
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