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	<title>Schwarzwaldleitung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwarzwaldleitung&amp;diff=1842153&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carrot account: /* Leitungsverlauf */ Satzbau.</title>
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		<updated>2025-11-13T21:10:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leitungsverlauf: &lt;/span&gt; Satzbau.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Black Forest Power Line1.JPG|mini|Abspannmast und Tragmaste bei [[Bodelshausen]], einige Monate vor der Demontage]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwarzwaldleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine zwischen 1940 und 1944 durch das [[RWE|Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk]] errichtete [[Hochspannung]]s-[[Drehstrom]][[freileitung]] für zwei 220-[[Volt|kV]]-Stromkreise, die in ihrem ursprünglichen Zustand vom [[Umspannwerk Hoheneck]] bei [[Ludwigsburg]] zum [[Umspannwerk]] [[Tiengen (Hochrhein)]] führte. Zweck der Leitung war die Fernübertragung elektrischer Energie aus den Kraftwerken des [[Schluchseewerk]]s im [[Südschwarzwald]] in die Industriezentren in West- und Süddeutschland. Damit stellte sie eine Ergänzung zum 1924–1930 gebauten System der [[Nord-Süd-Leitung]] dar, mit der erstmals ein Verbundbetrieb zwischen Kohlekraftwerken im [[Rheinland]] und [[Wasserkraftwerk]]en in den [[Alpen]] und im Schwarzwald hergestellt wurde. Sie bildete eine der längsten durchgehenden Hochspannungsfreileitungen in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als in den 1950er Jahren die [[Energieversorgung Schwaben]] (EVS) mit dem Aufbau eines Höchstspannungsnetzes in [[Württemberg]] begann, übernahm diese einen Stromkreis der Schwarzwaldleitung und errichtete mehrere Umspannwerke zur Kopplung mit der nachgelagerten Verteilnetzebene in der Nähe der Leitungstrasse. Mitte der 1980er Jahre wurde ein Teilstück zwischen [[Altbach]] und [[Wendlingen]] abgerissen und die Leitung komplett an die EVS übertragen. Mit zunehmendem Ausbau der 380-kV-Netzebene und der Umrüstung mehrerer Umspannwerke entlang der Strecke wurde die Leitung in ihrer gesamten Länge nicht mehr benötigt und im Laufe des Jahres 2009 vollständig abgebaut. Auf einem Teilstück zwischen [[Remseck]] und Altbach wurden die alten Masten umfunktioniert für die Aufhängung einer [[Bahnstromleitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitungsverlauf ==&lt;br /&gt;
{{Positionskarte+|Deutschland Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|maptype    = relief&lt;br /&gt;
|caption    = Umspannwerke der Schwarzwaldleitung in Baden-Württemberg; rot: Anfangs- und Endpunkt, blau: später an der Trasse errichtete Anlagen der EVS&lt;br /&gt;
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  {{Positionskarte~|Deutschland Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
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  {{Positionskarte~|Deutschland Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
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  }}&lt;br /&gt;
  {{Positionskarte~|Deutschland Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
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  }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Grob führte der Trassenverlauf von Hoheneck in südliche bis südwestliche Richtung. Anders als die Nord-Süd-Leitung, die westlich um die Agglomeration Stuttgart herumgeführt wurde, folgte die Schwarzwaldleitung einer Route östlich an Stuttgart vorbei, entlang des [[Neckar]]s und des [[Albtrauf]]s bis auf die Hochfläche der [[Baar (Landschaft)|Baar]], ehe die südöstlichen Ausläufer des Südschwarzwalds und das Gebiet am [[Hochrhein]] erreicht wurden. Die Gesamtlänge der Leitung betrug rund 190 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn im Umspannwerk Hoheneck schlug die Leitung einen Verlauf nach Osten ein, überquerte zum ersten Mal den Neckar und verlief anschließend südöstlich, südlich und dann wieder südöstlich aus dem [[Neckarbecken]] hinauf über den [[Schurwald]], ehe bei [[Altbach]] wieder in südliche Richtung verlaufend der Neckar ein zweites Mal überquert wurde. Anschließend ging es an [[Nürtingen]] vorbei, zum dritten Mal über den Neckar, bevor zwischen [[Metzingen]] und [[Reutlingen]] die Nord-Süd-Leitung im Abschnitt Hoheneck–Herbertingen unterquert wurde. Entlang des gesamten Albtraufs in südwestliche Richtung von Reutlingen über [[Mössingen]], [[Hechingen]], [[Balingen]], [[Dotternhausen]] wurde bei [[Spaichingen]] die Baar erreicht, wo die Leitung nach Süden abknickte und über die Hochebene führte. Ab [[Donaueschingen]], wo die [[Donau]] überquert wurde, folgte wieder eine Trassenführung nach Südwesten und das tief eingeschnittene [[Wutach]]tal wurde überspannt. Bei [[Untermettingen]] wurde die Nord-Süd-Leitung im Abschnitt Herbertingen–Tiengen unterquert und die Leitung erreichte nach einer Trassendrehung in westliche Richtung das Umspannwerk Tiengen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Realisierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Altbach, Markung Aichschieß, Masten für Überlandleitung - LABW - Staatsarchiv Ludwigsburg K 414 I Nr 271 -1.jpeg|mini|links|Schwarzwaldleitung bei Aichschieß, 1954]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006-12-29Schlichemtalsperre10.jpg|mini|Schwarzwaldleitung (noch mit zwei Stromkreisen, linker Mast) und 380-kV-Leitung bei der [[Schlichemtalsperre]], 2006]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Nord-Süd-Leitung}}&lt;br /&gt;
Zwischen 1924 und 1930 baute das RWE nach der Übernahme zahlreicher süd- und westdeutscher Energieversorgungsunternehmen von der [[Elektrizitäts-AG vormals W. Lahmeyer &amp;amp; Co.]] eine für 380 kV vorbereitete und mit 220 kV betriebene Hochspannungsfreileitung zwischen der [[Umspannanlage Brauweiler]] bei [[Köln]] und den beiden Kraftwerksgruppen der [[Illwerke]] in [[Vorarlberg]] und dem [[Schluchseewerk]] in [[Baden (Land)|Baden]]. Das Netzgebiet des RWE und seiner Tochterfirmen erstreckte sich somit über weite Teile West- und Südwestdeutschlands, es umfasste die [[preußen|preußische]] [[Rheinprovinz]] und [[Provinz Hessen-Nassau|Hessen-Nassau]] sowie die Länder [[Großherzogtum Hessen|Hessen-Darmstadt]], Baden und [[Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde die gesamte deutsche Elektrizitätswirtschaft aufgrund des [[Energiewirtschaftsgesetz]]s unter Aufsicht des Reiches gestellt und in der bisher ausgeführten Form der dezentralen Erzeugung und großflächigen Verteilung weitergeführt. Das RWE entschied sich bereits vor Verabschiedung des Gesetzes 1935, das äußerst großräumige Verbundnetz, das sich von [[Osnabrück]] bis nach Österreich erstreckte, weiter auszubauen. Hierfür wurde in drei Abschnitten eine zweite, rechtsrheinische Nord-Süd-Direktverbindung realisiert:&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWE_GB34_35&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eine 220-kV-Doppelleitung vom [[Koepchenwerk]] zum [[Umspannwerk Kelsterbach]]&lt;br /&gt;
* Eine 220-kV-Leitung vom Umspannwerk Kelsterbach zum [[Umspannwerk Hoheneck]] und eine 110-kV-Leitung vom [[Umspannwerk Mannheim-Rheinau]] zum Umspannwerk Hoheneck mit Stichleitungen zu den Kraftwerken der Neckar AG an den [[Liste der Neckarstaustufen|Neckarstaustufen]]. Im Endausbau hätte letztgenannte Leitung um einen 220-kV-Kreis erweitert werden können.&lt;br /&gt;
* Eine 220-kV-Doppelleitung vom Umspannwerk Hoheneck zum Umspannwerk Tiengen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten beiden Abschnitte, mit deren Bau 1934 begonnen wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.vde.com/wiki/chronik_neu/Wiki-Seiten/Jahreszahl_1934.aspx|titel=Jahr 1934|autor=Chronik der Elektrotechnik|zugriff=2015-05-23|archiv-url=https://web.archive.org/web/20141024210540/http://www.vde.com/wiki/chronik_neu/Wiki-Seiten/Jahreszahl_1934.aspx|archiv-datum=2014-10-24|offline=ja|archiv-bot=2024-05-06 20:33:29 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden bis etwa 1936 fertiggestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.steine-in-der-dreieich.de/Freileitungen.html Freileitungen im erweiterten Dreieichgebiet], abgerufen am 26. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Neckarstaustufen wurden bereits bis 1935 an die 110-kV-Ebene angeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWE_GB33_34&amp;quot;&amp;gt;Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk AG: &amp;#039;&amp;#039;Bericht über das Geschäftsjahr 1933/34&amp;#039;&amp;#039;, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWE_GB34_35&amp;quot;&amp;gt;Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk AG: &amp;#039;&amp;#039;Bericht über das Geschäftsjahr 1934/35&amp;#039;&amp;#039;, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das [[Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern|Rheinkraftwerks Albbruck-Dogern]] und des [[Aarekraftwerk Klingnau|Aarekraftwerks Klingnau]] in Betrieb gingen, wurde zur Kapazitätserhöhung auf dem bisher einkreisigen Abschnitt Herbertingen–Tiengen der Nord-Süd-Leitung ein zweiter Stromkreis verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWE_GB33_34&amp;quot;/&amp;gt; Als 1939 mit dem Bau des [[Kraftwerk Witznau|Kraftwerks Witznau]] und 1942 des [[Kraftwerk Waldshut|Kraftwerks Waldshut]] begonnen wurde, war eine weitere Kapazitätserweiterung im Übertragungsnetz abszusehen, weshalb mit der Errichtung einer zweiten Nord-Süd-Verbindung von Herbertingen nach Tiengen begonnen wurde. Fertiggestellt wurde diese Leitung schließlich 1944.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://gea.de/region+reutlingen/tuebingen/fuenfhundert+masten+fallen.494856.htm|titel=Fünfhundert Masten fallen|autor=Reutlinger General-Anzeiger vom 4. Februar 2009|zugriff=2015-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätere Entwicklungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Geplanter Abzweigmast Mittelstadt.JPG|mini|Ehemaliger Abzweigmast bei Mittelstadt, von dem eine Leitung zum Umspannwerk Metzingen führte]]&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren wurde über eine Stichleitung auf baugleichen Masten das Umspannwerk [[Wendlingen]] angeschlossen, das auf der 110-kV-Ebene mit den [[Neckarwerke]]n gekoppelt war. Von dort setzte sich eine weitere Leitung des RWE zum Umspannwerk [[Meitingen]] der Lechwerke, einer Tochtergesellschaft, fort, die für einen späteren Ausbau auf 380 kV ausgelegt war. Einige Jahre später begann die EVS mit dem Bau eigener 220-kV-Leitungen und Umspannwerken, nachdem die Fernverteilung elektrischer Energie in Württemberg bisher durch das RWE erfolgte. Im Laufe der 1960er Jahre entstanden in [[Mühlhausen (Stuttgart)|Stuttgart-Mühlhausen]] und [[Trossingen]], später auch in [[Metzingen]] 220-kV-Umspannwerke. Zur Anbindung dieser baute die EVS Leitungsabzweige zur Schwarzwaldleitung und nutzte fortan einen der beiden Stromkreise, den sie in die Umspannwerke jeweils einschleifte. Während der Stromkreis des RWE durchgehend von Hoheneck nach Tiengen führte, bestand der EVS-Stromkreis aus den Sektionen Hoheneck–Mühlhausen, Mühlhausen–Wendlingen, Wendlingen–Metzingen, Metzingen–Trossingen und Trossingen–Tiengen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren stieg das EVS auch in die 380-kV-Ebene ein und baute eigene Leitungen auf dieser Spannungsebene. Eine zentrale Nord-Süd-Achse entstand von 1973&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://forum.skyscraperpage.com/showthread.php?p=2955399|titel=Pylons of a powerline branch at Sindelfingen|autor=Skyscraperpage|zugriff=2016-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 1978&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.vde.com/de/Regionalorganisation/Bezirksvereine/Thueringen/Berichte_Info/TVI/Documents/MCMS/TVI_20083.pdf |wayback=20160528222829 |text=VDE Bezirksverein Thüringen Informationen 3/08, Seite 5 |archiv-bot=2024-05-06 20:33:29 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der Strecke [[Pulverdingen]]–[[Oberjettingen]]–[[Engstlatt]]–[[Stern von Laufenburg|Laufenburg]]. Zwischen Engstlatt und Laufenburg wurde diese Leitung für vier Stromkreise ausgelegt, aber nur mit zwei 380-kV-Kreisen betrieben und durchgehend parallel zur Schwarzwaldleitung verlegt. Abschnittsweise wurde die Schwarzwaldleitung auf die Masten dieser Leitung umverlegt und die alte Trasse demontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Änderung in der Netzkonfiguration entstand Mitte der 1980er Jahre mit der Erweiterung des [[Heizkraftwerk Altbach/Deizisau|Heizkraftwerks Altbach/Deizisau]]. Der Anschluss des neuen Blocks auf der 380-kV-Ebene machte den Bau neuer Leitungen und die Erweiterung des Umspannwerks Wendlingen nötig. Da zwischen Hoheneck und Wendlingen nun eine Verbindung auf 380-kV-Ebene eingerichtet wurde (zusätzlich zu einer weiteren 220-kV-Verbindung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.zvw.de/inhalt.waiblingen-arbeiten-in-75-metern-hoehe.7e6fe3ec-ec62-4445-9d8b-518eab009436.html|titel=Arbeiten in 75 Metern Höhe|autor=Waiblinger Kreiszeitung vom 20. Februar 2015|zugriff=2016-05-26|archiv-url=https://web.archive.org/web/20160526145658/http://www.zvw.de/inhalt.waiblingen-arbeiten-in-75-metern-hoehe.7e6fe3ec-ec62-4445-9d8b-518eab009436.html|archiv-datum=2016-05-26|offline=ja|archiv-bot=2023-01-07 19:01:45 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) und die Leitungstrasse der Schwarzwaldleitung mitten durch das Erweiterungsgelände des Kraftwerks verlief, wurde ein längerer Abschnitt von Altbach bis Wendlingen abgebaut. Zwischen dem Abzweig zum Umspannwerk Mühlhausen und Altbach wurde die Leitung ebenfalls außer Betrieb genommen, jedoch stehen gelassen. Der 220-kV-Abzweig nach Metzingen wurde durch eine 380-kV-Leitung von Wendlingen nach Metzingen ersetzt, am hierfür umgebauten Abzweigmasten wurden die Quertraversen entfernt. Die 220-kV-Anlage in Metzingen wurde anschließend über einen einzelnen Stich aus der Schwarzwaldleitung versorgt, der auf die benachbarte 380-kV-Leitung führte und dort bereits für 380 kV isoliert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betriebsführung der Schwarzwaldleitung ging infolgedessen komplett auf die EVS über.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf J. Schwab: [https://books.google.de/books?id=IK80CgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA31&amp;amp;lpg=PA31&amp;amp;dq=rwe+wendlingen+tiengen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=5rsiY9-BO8&amp;amp;sig=CJ6Vdw1TUoRmH9FW2FToKdZymWE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwid5KKB4ffMAhWBXBQKHTRfCVoQ6AEILjAD#v=onepage&amp;amp;q=rwe%20wendlingen%20tiengen&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Elektroenergiesysteme: Erzeugung, Übertragung und Verteilung elektrischer Energie,&amp;#039;&amp;#039;] Karlsruhe 2006, S. 31, abgerufen am 26. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 wurde ein Stromkreis der Leitung außer Betrieb genommen, nachdem sich die Leitungsstrecke nur noch auf die Verbindungen Wendlingen–Trossingen (mit Abzweig nach Metzingen) und Trossingen–Tiengen reduzierte. Im Anschluss wurden die beiden untersten Leiterseile demontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demontage und Ersatz ==&lt;br /&gt;
1997 schlossen sich EVS und [[Badenwerk]] zur [[EnBW Energie Baden-Württemberg]] zusammen, deren Netzsparte wiederum aufgrund von EU-Vorschriften 2012 im Bereich des Höchstspannungsnetzes zur [[TransnetBW]] ausgelagert wurde. Die Liberalisierung des [[Energiemarkt]]s ging einher mit der Umstrukturierung der Netze aller (seit 2000 vier) deutschen Übertragungsnetzbetreiber unter weitgehendem Verzicht auf die 220-kV-Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2007 wurde der teilweise stillgelegte Abschnitt von Hoheneck nach Altbach abgebaut, nachdem das Umspannwerk Mühlhausen auf 380-kV-Betrieb umgerüstet und an eine teils in gleicher Trasse verlaufenden Einschleifung aus der Verbindung Pulverdingen–Wendlingen angeschlossen. Ungewöhnlich war die Weiternutzung der Trasse für die weitgehend parallel verlaufende 110-kV-[[Bahnstromleitung]] Stuttgart–[[Plochingen]]: Die Traversen der Masten, nicht aber die Maststiele selbst, wurden entfernt und später eine einzelne Traverse an die Maststiele für die Aufnahme der Bahnstromleitung montiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Karten des Stromnetzes der [[Deutsche Verbundgesellschaft|Deutschen Verbundgesellschaft]] aus den 1980er-Jahren war der Neubau einer 380-kV-Leitung zwischen Metzingen und Engstlatt mit möglicher Fortführung nach Laufenburg vorgesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.gea.de/region+reutlingen/reutlingen/mastenwald+wird+ausgelichtet.421768.htm|titel=Mastenwald wird ausgelichtet|autor=Reutlinger General-Anzeiger vom 27. Januar 2005|zugriff=2016-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Davon zeugt heute noch die Bauweise der Leitung Engstlatt–Laufenburg: Bei der Installation einer zusätzlichen Traverse könnten an den Leitungsmasten vier Stromkreise für 380&amp;amp;nbsp;kV verlegt werden. Planungen der späten 1980er- und 1990er-Jahren sahen vor, die 380-kV-Verbindung von Engstlatt nach [[Herbertingen]] zu führen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/C7IO6W4XC2BXEPJESFQCXZ22YCLGKHSS|titel=Raumordnungsverfahren: Errichtung einer 380-kV-Leitung zwischen Engstlatt und Herbertingen|autor=Deutsche Digitale Bibliothek|zugriff=2016-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf den Bau dieser wegen der möglichen Landschaftsbeeinträchtigung umstrittenen Leitung wurde Ende 1999 dann doch verzichtet, da die EnBW ein zeitlich unbefristetes Nutzungsrecht des Teilstückes Tiengen–Herbertingen–Hoheneck der RWE-eigenen Nord-Süd-Leitung aushandeln konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.strom-magazin.de/strommarkt/enbw-verzichtet-auf-neubautrasse-in-oberschwaben_42836.html|titel=EnBW verzichtet auf Neubautrasse in Oberschwaben|autor=strom magazin vom 2. Dezember 1999|zugriff=2016-05-26|archiv-url=https://web.archive.org/web/20160528225808/http://www.strom-magazin.de/strommarkt/enbw-verzichtet-auf-neubautrasse-in-oberschwaben_42836.html|archiv-datum=2016-05-28|offline=ja|archiv-bot=2024-05-06 20:33:29 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Somit konnte statt der neuen Leitung ein kürzerer Leitungsneubau in Form des Leitungsabzweiges bei Rommelsbach realisiert werden. Hierfür wurde im Jahr 2008 ein Mast der Nord-Süd-Leitung durch einen Abzweigmasten ersetzt, an dem eine einkreisige 380-kV-Stichleitung nach Metzingen abzweigt. Die dortige 220-kV-Anlage, die zuletzt ebenfalls aus einem Stich, allerdings aus der Schwarzwaldleitung, versorgt wurde, konnte somit wegfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 wurde auf der 380-kV-Leitung Oberjettingen–Engstlatt ein zweiter Stromkreis installiert, um die Leitungskapazität zu erhöhen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Allgemeines/Bundesnetzagentur/Publikationen/Berichte/2008/BerichtNetzzustandNetzausbauId12385pdf.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2|titel=Bericht zur Auswertung der Netzzustands- und Netzausbauberichte der deutschen Elektrizitätsübertragungsnetzbetreiber|autor=Bundesnetzagentur|zugriff=2016-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Umspannwerk Trossingen wurde 2008 in eine 380-kV-Anlage umgebaut, die Masten der Stichleitung umgebaut und an die 380-kV-Leitung Engstlatt–Laufenburg angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da somit alle Umspannwerke, die von der Schwarzwaldleitung angebunden wurden, auf 380&amp;amp;nbsp;kV umgestellt wurden und eine Höchstspannungsverbindung von Wendlingen nach Tiengen über Metzingen und die Nord-Süd-Leitung besteht, wurde die Schwarzwaldleitung entbehrlich und konnte vollständig demontiert werden. Anfang 2009 wurde sie dafür zunächst außer Betrieb gestellt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.enbw.com/unternehmen/presse/pressemitteilungen/presse-detailseite_10139.html|titel=EnBW Transportnetze AG baut Schwarzwaldleitung ab|autor=EnBW vom 20. April 2009|zugriff=2015-05-23|archiv-url=https://web.archive.org/web/20150524023501/https://www.enbw.com/unternehmen/presse/pressemitteilungen/presse-detailseite_10139.html|archiv-datum=2015-05-24|offline=ja|archiv-bot=2023-01-07 19:01:45 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, im April 2009 begann dann die Demontage des Abschnittes zwischen Wendlingen und Metzingen, ab Juli dann der restlichen Abschnitte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.esslingerzeitung.de/lokal/esslingen/kreisesslingen/Artikel436010.cfm|titel=Stahlriesen müssen fallen|autor=Esslinger Zeitung|zugriff=2015-05-23|archiv-url=https://web.archive.org/web/20150524095545/http://www.esslingerzeitung.de/lokal/esslingen/kreisesslingen/Artikel436010.cfm|archiv-datum=2015-05-24|offline=ja|archiv-bot=2023-01-07 19:01:45 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Material der rund 500 abgebauten Strommasten wurde [[Recycling|recycelt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://gea.de/region+reutlingen/reutlingen/schwarzwaldleitung+adieu.482972.htm|titel=Schwarzwaldleitung adieu|autor=Reutlinger General-Anzeiger vom 14. August 2009|zugriff=2015-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende des Jahres waren die Abbaumaßnahmen vollständig abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Reste der Schwarzwaldleitung sind ein Mast südlich des Umspannwerks Wendlingen, welcher seit Umstellung der Hochspannungsleitung Wendlingen-Möhringen von 220 kV auf 110 kV Bestandteil dieser Leitung ist und die auf der untersten Traverse der 380-kV-Leitungen Engstlatt–Oberjettingen und Engstlatt–Laufenburg verlegten Leiterseile, die zur Zeit ungenutzt sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Abspannmaste Bahnstromleitung Plochingen Zazenhausen.JPG|Der Leitungsabschnitt zwischen Neckarrems und Altbach wird heute von der Deutschen Bahn genutzt&lt;br /&gt;
Datei:Stromleitung Reicheneck, Rommelsbach, Sondelfingen - West - 20090909-02.jpeg|Abzweigmast der Nord-Süd-Leitung für einen 380-kV-Abzweig nach Metzingen. Durch diese Verbindung wurde die Schwarzwaldleitung redundant&lt;br /&gt;
Datei:Engstlatt Powerlines.JPG|Mast der 380-kV-Leitung Engstlatt-Laufenburg südlich des Umspannwerks Engstlatt mit den blind endenden 220-kV-Stromkreis der einstigen Schwarzwaldleitung südlich des Umspannwerks Engstlatt&lt;br /&gt;
Datei:Anlage306 Mast2A 29042021.png|Einstiger Mast der Schwarzwaldleitung südlich des Umspannwerks Wendlingen, seit Umstellung der Hochspannungsleitung Wendlingen-Möhringen von 220 kV auf 110 kV von dieser genutzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.transnetbw.de/de TransnetBW GmbH]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochspannungsfreileitung in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 2000er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carrot account</name></author>
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