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	<title>Schwarzspanierkirche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwarzspanierkirche&amp;diff=516478&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-08T14:32:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schwarzspanierkirche.jpg|mini|Die ehemalige Schwarzspanierkirche 2007]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleiner Schwarzspanierkirche Wien 1724.jpg|mini|Schwarzspanierkirche und Kloster 1724. Stich von [[Salomon Kleiner]].]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwarzspanierkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Schwarzspanierstraße 13 im [[Alsergrund|9. Wiener Gemeindebezirk]] war zwischen 1861 und 1918 die [[Evangelische Kirche|evangelische]] [[Garnisonkirche]] [[Wien]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am 15. November 1633 wurde von [[Ferdinand II. (HRR)|Kaiser Ferdinand&amp;amp;nbsp;II.]] der Grundstein für die ehemalige Klosterkirche der Benediktiner von Montserrat (Schwarzspanier) gelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gustav Adolph Schimmer |Hrsg= |Titel=Beschreibung der Haupt- und Residenzstadt Wien: mit einem Fremdenführer, nach den besten Quellen |Auflage= |Verlag=Artaria |Ort=Wien |Datum=1866 |ISBN= |Seiten=129 f. |Online=[https://www.digital.wienbibliothek.at/download/pdf/409805?name=Beschreibung%20der%20Haupt-%20und%20Residenzstadt%20Wien wienbibliothek digital]  |Format=PDF |KBytes=58500 |Abruf=2017-02-26 |ID=AC07456656}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde „Schwarzspanierkirche“ genannt und stand auf dem [[Wiener Glacis]] vor den Toren Wiens. Ihr Bau wurde 1639 vollendet, aber schon im Jahr 1683 wurde sie während der [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|Zweiten Türkenbelagerung]] 1683 zerstört. Die Grundsteinlegung für den Neubau erfolgte an einem leicht geänderten Standort am 15. November 1690 durch [[Leopold I. (HRR)|Leopold&amp;amp;nbsp;I.]] und die Weihe durch [[Erzbischof]] [[Sigismund von Kollonitz|Sigismund Graf von Kollonitsch]] am 6. September 1739.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der am 15.&amp;amp;nbsp;September 1749 fertiggestellte Glockenturm musste nach einem Blitzschlag am 10.&amp;amp;nbsp;September 1755 abgetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Konvent 1780 auf Anordnung [[Joseph II.|Josephs&amp;amp;nbsp;II.]] in die Stadt (heutiger [[Innere Stadt (Wien)|1. Bezirk]]) ins ehemalige Jesuitenkollegium übersiedelt und der Orden 1783 aufgehoben worden war&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eduard Knoll |Hrsg=Eduard Seis |Titel=Führer durch Wien und Umgebung: praktisches Handbuch für Reisende und Einheimische |Auflage=4 |Verlag=Lechner |Ort= |Datum=1878 |ISBN= |Seiten=280 |Online=[https://www.digital.wienbibliothek.at/download/pdf/358963?name=F%C3%BChrer%20durch%20Wien%20und%20Umgebung wienbibliothek digital]  |Format=PDF |KBytes=107470 [sic!] |Abruf=2017-02-26 |ID=AC03564291}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurde die Kirche dem k.k. Militär-Ärar übergeben, um hier die Gottesdienste für die Soldaten der nahe gelegenen Alser Kaserne abzuhalten. 1787 jedoch wurde die Kirche [[Profanierung|profaniert]] und bis 1861 als Militärbettenmagazin verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1780 waren die Deckengemälde von [[Giovanni Antonio Pellegrini|Antonio Pellegrini]] übermalt worden. Das bewegliche Inventar wurde bis 1787 auf andere Kirchen aufgeteilt. Das ursprüngliche Gnadenbild des Altars ist seit 1933 verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 wurde das Gebäude auf Erlass des Kaisers als [[evangelische Kirche]] wiederhergestellt und erhielt einen [[Altar]] mit einem Bild von [[Leopold Till]], [[Orgel]], [[Kanzel]] und Gestühl und wurde am 22. Dezember desselben Jahres eingeweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Julius Ergenzinger |Hrsg= |Titel=Heimatskunde: Wien, Niederösterreich |TitelErg=zusammengestellt von Julius Ergenzinger |Auflage= |Verlag=Gerold |Ort=Wien |Datum=1871 |ISBN= |Seiten=46 |Kommentar=In Fraktur |Online=[https://www.digital.wienbibliothek.at/download/pdf/379829?name=Heimatskunde wienbibliothek digital]  |Format=PDF |KBytes=29180 |Abruf=2017-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Fremden-Blatt|Fremdenblatt]] schreibt am 5. Mai 1861 dazu:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 | Text = Im ehemaligen k. k. Bettenmagazin ist nun bereits das Gebälk von zwei Etagen entfernt, und wird gegenwärtig an der Ergänzung der riesigen Gesimse im Innern, welche seiner Zeit an verschiedenen Stellen beseitigt wurden, um den Einfall des Lichtes in die einzelnen Abtheilungen&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; zu ermöglichen, gearbeitet. Desgleichen hat die Entfernung der weißen Tünche von den Wänden begonnen und ist ein halbes Dutzend Weiber mit dem Abwaschen derselben beschäftigt. Die Marmorirung&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; ist noch ganz gut erhalten und bildet für die Kirche eine reiche Ausstattung. Der Fußboden, welcher gegenwärtig gedielt ist, wird mit Kehlheimer Platten gepflastert. Vorne wird ein einfacher Altar angebracht und rückwärts ein neuer aus Holz gebauter Chor mit einer Orgel hergestellt. Einen Thurm hatte die Kirche ursprünglich nicht und wird auch jetzt ein solcher nicht gebaut. Ein Zeitpunkt, bis zu welchem die Renovirung&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; beendet sein muß, wurde nicht festgesetzt. Montag wird der k. k. protestantische&amp;amp;#160;Garnisonsprediger Herr&amp;amp;#160;Szeberenyi die im Nebengebäude hergerichtete Wohnung beziehen.&lt;br /&gt;
| Autor = &lt;br /&gt;
| Quelle = Fremden-Blatt vom 5. Mai 1861&lt;br /&gt;
| ref = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Gustav Heine |Titel=Fremden-Blatt |Band=XV. Jahrgang |Nummer=122 |Verlag=August Dorfmeister |Ort=Wien |Datum=1861-05-05 |Seiten=3 |Online=[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno_pdf.pl?aid=fdb&amp;amp;datum=18610505 AustriaN Newspapers Online] |Format=PDF |KBytes=47501 |Abruf=2017-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die wieder errichtete Kirche diente unter dem ersten Garnisonsprediger [[Johann Michael Szeberinyi]] den evangelischen Soldaten der [[Garnison]] Wien&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg=V. Streffleur |Titel=Armee-Nachrichten |Sammelwerk=Österreichische Militärische Zeitschrift |Band=Heft 3 |Nummer=16 |Auflage= |Verlag=Kaiserl. Königl. Hof- und Staatsdruckerei |Ort=Wien |Datum=1861-08-15 |ISBN= |Seiten=116}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und so bürgerte sich für sie in der Bevölkerung der Name „Garnisonskirche“ ein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwarzspanierstr15.jpg|mini|Nachbarhaus Schwarzspanierstraße 15]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1918 und 1930 war die Kirche geschlossen. Von 1930 bis 1938 wurden hier orthodoxe Gottesdienste abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem „[[Anschluss Österreichs]]“ im März 1938 sollte die Kirche als protestantische [[Wehrmacht]]skirche Verwendung finden. Die übermalten Deckengemälde wurden bei der Restaurierung 1939 wiederentdeckt, das [[Domkapitel]] des [[Stephansdom]]s lieh der evangelischen Pfarre ein ca. 7 × 4 m großes Altarbild von [[Joachim von Sandrart]]. Am 23.&amp;amp;nbsp;Mai 1943 wurde die wiederhergestellte Kirche ihrer Bestimmung übergeben, doch 1944 durch Bombentreffer so schwer beschädigt, dass man sie nicht mehr wieder aufbaute. Das Altarbild hing einige Wochen beschädigt im Freien und kam nach seiner Restaurierung zunächst in die [[Neulerchenfelder Pfarrkirche]], 2019 wurde es über der Eingangshalle zum Adlertor im Stephansdom angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Weismayer: &amp;#039;&amp;#039;Ein Kreuz kehrt zurück. Das Kreuzigungsbild von Joachim von Sandrart (1653).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Dom. Mitteilungsblatt des Wiener Domerhaltungsvereins.&amp;#039;&amp;#039; Folge 2/2019 {{ZDB|1054178-0}}. S. 10–11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der 1963/1964 abgetragenen Kirche blieb nur die Hauptfassade erhalten. Sie wurde in den Bau eines von [[Friedrich Rollwagen]] und [[Peter Lehrecke]] geplanten evangelischen Studentenheims mit Veranstaltungszentrum, des „Albert Schweitzer Hauses“, integriert, das am 25. Oktober 1966 eröffnet und 2007 generalsaniert wurde. Weiters sind mehrere der Evangelischen Kirche nahestehende Organisationen, darunter das [[Evangelisches Diakoniewerk Gallneukirchen|Evangelische Diakoniewerk Gallneukirchen]], die [[Diakonie Österreich]], die [[Evangelische Akademie Wien]] und die [[Evangelische Hochschulgemeinde]] im [[Albert Schweitzer Haus]] untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.albert-schweitzer-haus.at/de/1087/ |titel=Albert Schweitzer Haus: Organisationen |werk=www.albert-schweitzer-haus.at |zugriff=2016-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem der Kirche rechts benachbarten Zinshaus Schwarzspanierstraße 15 starben [[Ludwig van Beethoven]] (1827) und [[Otto Weininger]] (1903).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–Da.&amp;#039;&amp;#039; Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1992, ISBN 3-218-00543-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.albert-schweitzer-haus.at/ www.albert-schweitzer-haus.at] – offizielle Website&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{Navigationsleiste Sakralbauten im Alsergrund}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/12/59.21/N |EW=16/21/24.76/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisch-Ungarische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Garnisonkirche|Wien Schwarzspanierkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Alsergrund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1730er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1940er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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