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	<title>Schwarzheide - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwarzheide&amp;diff=66790&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nordat: DEU Schwarzheide COA.svg</title>
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		<updated>2026-04-16T09:14:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DEU Schwarzheide COA.svg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Stadt Schwarzheide in Brandenburg. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Schwarzheide (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Schwarzheide COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/28/38.3/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/51/20.3/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Schwarzheide in OSL.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Oberspreewald-Lausitz&lt;br /&gt;
|Höhe              = 99&lt;br /&gt;
|PLZ               = 01987&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 035752&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12066296&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE SZI&lt;br /&gt;
|Adresse           = Ruhlander Straße 102&amp;lt;br /&amp;gt;01987 Schwarzheide&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.stadt-schwarzheide.de/ www.stadt-schwarzheide.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Christoph Schmidt&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Parteiloser|parteilos]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwarzheide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis zum 31. Dezember 1998 &amp;#039;&amp;#039;Schwarzheide/N.L.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Änderung des Namens&amp;quot; /&amp;gt;; {{wenS|Carny Gózd}}) ist eine [[Amtsfreie Gemeinde|amtsfreie Stadt]] im [[Landkreis Oberspreewald-Lausitz]] im Süden des Landes [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Schwarzheide liegt im Süden des Landes [[Brandenburg]], etwa 50&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Dresden]] und 110&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Berlin]]. Das Stadtgebiet befindet sich nördlich der [[Schwarze Elster|Schwarzen Elster]] im Tiefland der [[Niederlausitz]]. Im Ostteil der Stadt fließt das Flüsschen [[Pößnitz (Schwarze Elster)|Pößnitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Unmittelbare Nachbargemeinden der Stadt sind [[Schipkau]] (nördlich), die Stadt [[Senftenberg]] mit dem Ortsteil [[Brieske]] (nordöstlich), [[Schwarzbach (Lausitz)|Schwarzbach]] (östlich) und die Städte [[Ruhland]] (südlich) und [[Lauchhammer]] (westlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Schwarzheide gehören die Wohnplätze [[Naundorf bei Ruhland|Naundorf]] (&amp;#039;&amp;#039;Łucka&amp;#039;&amp;#039;), Schwarzheide-Mitte, Schwarzheide-Ost, Schwarzheide-West (ehemals [[Zschornegosda]]), [[Brikettfabrik Fortschritt|Victoria]] und [[Wandelhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120660296296-schwarzheide# Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Stadt Schwarzheide]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte und Gemeindegründung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkern Zschornegosda 1920.jpg|mini|links|Alter Dorfkern von Zschornegosda, seit 1936 Schwarzheide-West. Nr. 1: Einklassenschule von 1859,  Nr. 2: Einklassenschule von 1894, Nr. 3: Vierklassenschule von 1902, der spiegelgleiche Anbau entstand 1911. Auf dem freien Platz, der Nr. 5, wurde 1933 ein Schulanbau mit Aula und erstmals Innentoiletten errichtet.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lausitz Luftsport- &amp;amp; Techniktage 2013-Hinflug by-RaBoe 1258.jpg|mini|Historischer Ortskern von Zschornegosda]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwarzheide Wasserturm.jpg|mini|hochkant|Der Wasserturm ist das Wahrzeichen der Stadt]]&lt;br /&gt;
Die heutige Industriegemeinde Schwarzheide entstand am 1. Oktober 1936 durch den Zusammenschluss der beiden bis dahin völlig selbstständig entwickelten Gemeinden Zschornegosda (heute Schwarzheide-West) und Naundorf (heute Teil von Schwarzheide-Ost). Der Name der Stadt entstand im Zuge der Germanisierung von Ortsnamen aus der freien Übersetzung des aus dem [[Sorbische Sprache|Sorbischen]] stammenden Namen des Ortes „Zschornegosda“ (&amp;#039;&amp;#039;čorny&amp;#039;&amp;#039; = schwarz, &amp;#039;&amp;#039;gozd&amp;#039;&amp;#039; = Heide, Wald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt der Gründung des Ortes ist nicht bekannt. Vermutlich wurden die Dörfer Zschornegosda und Naundorf im Zuge der christlichen Missionierung im Verlaufe des 12. und 13. Jahrhunderts gegründet. Solche kleinen Dörfer wurden jedoch erst dann schriftlich erwähnt, wenn für diese gegenüber den jeweiligen Landesherren oder Kirchenvertretern bestimmte Rechte oder Pflichten festgeschrieben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste schriftliche Nachweis von Naundorf (als &amp;#039;&amp;#039;Nuwendorff&amp;#039;&amp;#039;) stammt aus einer Verpfändungsurkunde aus dem Jahre 1421. Zschornegosda wurde erstmals 1449 (als &amp;#039;&amp;#039;Cschörnegast&amp;#039;&amp;#039;) in der Lehensurkunde des Herzogs [[Friedrich II. (Sachsen)|Friedrich von Sachsen]] urkundlich erwähnt. Während das an einem Übergang der [[Schwarze Elster|Schwarzen Elster]] gegenüber der Stadt [[Ruhland]] gelegene Naundorf ein typisches [[Straßendorf]] war, war das ursprüngliche Fischerdorf Zschornegosda, im Gegensatz zu den für die Gegend typischen slawischen [[Rundling]]en, ein sogenanntes [[Hofreitendorf]]. Es bestand aus einer stark gekrümmten Gehöftzeile, die sich nach Nordosten offen um die Kapelle des Dorfes legte.&amp;lt;ref&amp;gt;Inge Gotzmann: &amp;#039;&amp;#039;Lutherkirche Schwarzheide&amp;#039;&amp;#039;. In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;Dorfkirchen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Bund Heimat und Umwelt in Deutschland, Bonn 2007, ISBN 978-3-925374-78-4, S. 26–27, hier S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kapelle selbst stand auf dem höchsten Punkt einer flachen Sandkuppe, der heutigen Dorfaue. Die damals etwa 20 Grundstücke der Bauern, die Hofreiten, waren Flächen von etwa 25&amp;amp;nbsp;× 300&amp;amp;nbsp;Meter, deren Stirnseite in Richtung der Kapelle zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der beiden Dörfer wurde immer wieder durch Plünderungen infolge von Kriegen, großen Bränden und Seuchen erheblich behindert. So betrug die Zahl der Einwohner bis ins 18. Jahrhundert hinein kaum mehr als 100. Eine Pechhütte (1673), welche aus Kiefernholz [[Pech (Stoff)|Pech]] zum Abdichten der Fischerkähne, Wagenschmiere, Holzkohle und [[Kienruß]] herstellte sowie ein [[Eisenhammer]] (1725), der Ursprung des heutigen [[Lauchhammer-Ost#Lauchhammerwerk|Lauchhammerwerkes]], waren bis dato die einzigen größeren Industrieansiedlungen in unmittelbarer Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrialisierung und Werkssiedlungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1990-0514-302, Schwarzheide, Synthesewerk, Labor.jpg|mini|Umweltschutz-Wasseranalytik im Labor des VEB [[Synthesewerk Schwarzheide]], 1990]]&lt;br /&gt;
Nach den ersten Funden von [[Braunkohle|Rohbraunkohle]] westlich von Zschornegosda auf der [[Lauchhammer-Mitte|Bockwitzer]] Flur um 1780 begann deren Abbau (über Tage) im großen Stil erst etwa hundert Jahre später, in dessen Folge auch die ersten Brikettfabriken gegründet wurden (Ferdinand, Victoria, Victoria II). Mit der einhergehenden Begradigung und Kanalisation der [[Schwarze Elster|Schwarzen Elster]], um das entstehende Grubenwasser besser abfließen zu lassen, verschwanden auch die natürliche Auenlandschaft und der damit verbundene Fischreichtum, so dass die Fischerei als ehemals wichtigster Erwerbszweig völlig erlosch. Für die neue Industrie ließ die [[Braunkohlen- und Brikett-Industrie AG]], kurz BUBIAG, nach 1900 in der Nähe des &amp;#039;&amp;#039;Wandelhofs&amp;#039;&amp;#039; eine Werkssiedlung bauen, die 1920 fertig wurde. Bereits 1921 kam dazu die Wohnanlage &amp;#039;&amp;#039;Bürenhof&amp;#039;&amp;#039;, heute Hugo-Wolfram-Platz, als Angestelltensiedlung in Zschornegosda / Schwarzheide-West.&amp;lt;ref&amp;gt;Kerstin Tischer: {{Webarchiv|url=http://www.familie-jank.de/Bubiagsiedlung.html |wayback=20200927232351 |text=BUBIAG-Werkssiedlungen in Schwarzheide |archiv-bot=2024-05-06 19:52:10 InternetArchiveBot }} abgerufen am 26. Januar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die &amp;#039;&amp;#039;Victoria-Siedlung&amp;#039;&amp;#039; in Schwarzheide Ost entstand um 1900.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um während eines Krieges unabhängig von Ölimporten Benzin produzieren zu können, wurde 1935 nördlich der Stadt von der Braunkohle-Benzin-AG ([[BRABAG]]) das &amp;#039;&amp;#039;[[Hydrierwerk]] Ruhland&amp;#039;&amp;#039; (spätere Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Hydrierwerk Schwarzheide&amp;#039;&amp;#039;) errichtet, welches mittels der [[Fischer-Tropsch-Synthese]] aus Braunkohle Benzin erzeugte. Zusammen mit der Errichtung der Industrieanlagen entstanden die heutige [[Bundesautobahn 13]] und die zahlreichen Wohnungen der Belegschaft als Wandelhof- und Wasserturmsiedlung. Die Wohnbebauung wurde durch die Architekten und Landschaftsplaner [[Gustav Allinger]], Alfred [[Bodisco (Adelsgeschlecht)|von Bodisco]] und Walther Stridde im Stil der [[Gartenstadt|Gartenstädte]] der 1930er Jahre konzipiert. Das Konzept enthielt auch ein Stadtzentrum um den heutigen Schillerplatz, nach späterer Planung am Wasserturmplatz. Durch den Krieg wurde dieser Planteil nicht abgeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jank Brabag&amp;quot;&amp;gt;Hans Jank: {{Webarchiv|url=http://www.familie-jank.de/start.html |wayback=20190615045015 |text=Historische BRABAG-Werkssiedlung Schwarzheide |archiv-bot=2023-01-07 18:35:29 InternetArchiveBot }} abgerufen am 27. Januar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Juli 1944 bis April 1945 befand sich im Nordosten der Stadt das [[KZ-Außenlager Schwarzheide]], ein Zwangsarbeitslager des [[KZ Sachsenhausen|Konzentrationslagers Sachsenhausen]], dessen etwa 1000 überwiegend tschechische [[Juden]] hauptsächlich Arbeiten zur Aufrechterhaltung der Produktion des BRABAG-Werkes verrichten mussten. Die schweren und teilweise lebensgefährlichen Arbeiten überlebten nur etwa 600 Häftlinge, von denen im Mai 1945 wiederum nur etwa 200 den [[Todesmarsch]] zum [[Ghetto Theresienstadt|KZ Theresienstadt]] überlebten.&amp;lt;ref&amp;gt;Gedenkstätten für die Opfer des NS II, Hrsg. Bundeszentrale für politische Bildung Bonn, S. 346f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwarzheide BASF Wasserturm.jpg|mini|hochkant|Wasserturm des Synthesewerkes]]&lt;br /&gt;
Aufgrund der strategischen Bedeutung der BRABAG-Werke wurde die Stadt während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] durch zahlreiche Bombenangriffe zum Teil erheblich zerstört. Demzufolge existieren heute in Stadt und Umgebung, bis auf beispielsweise die Wasserturmsiedlung, kaum noch Gebäude aus der Zeit vor 1945, während noch immer jährlich mehrere zentnerschwere [[Blindgänger]] geborgen werden. Infolge des [[Potsdamer Abkommen]]s wurde das BRABAG-Werk eine [[Sowjetische Aktiengesellschaft|sowjetische staatliche Aktiengesellschaft (SAG)]] und diente den Reparationsleistungen an [[Polen]] und die [[Sowjetunion]]. Erst am 1. Januar 1954 wurde das SAG-Werk als [[Volkseigener Betrieb|VEB]] [[Synthesewerk Schwarzheide]] in die Hände der DDR übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung nach 1954 ===&lt;br /&gt;
Als die Industriegemeinde Schwarzheide in den 1960er Jahren schon über 8.000 Einwohner zählte, wurde ihr am 11. Januar 1967 das [[Stadtrecht]] verliehen. Anfang der 1980er Jahre hatte die Stadt kurzzeitig sogar mehr als 10.000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der deutschen [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] von [[1990]] wurde das Synthesewerk Schwarzheide als einer der ersten Betriebe der [[Treuhandanstalt]] mit über 6.000 Arbeitsplätzen von der [[BASF]] SE als [[BASF Schwarzheide GmbH]] übernommen. Mit dem Niedergang der Braunkohleförderung ist die BASF Schwarzheide seit 2019 mit rund 1.800 direkt und 1.650 indirekt Beschäftigten inklusive zahlreicher Zulieferer der größte Arbeitgeber der Region.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.basf-schwarzheide.de/portal/load/fid480944/PI-07_Pressegespr%C3%A4ch_160314_final.pdf |wayback=20160916012016 |text=Presse-Information der BASF vom 14. März 2016}}, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1996 modernisierte die BASF-eigene Wohnungsbaugesellschaft SEWOGE GmbH einen Teil der historischen &amp;#039;&amp;#039;Wandelhofsiedlung&amp;#039;&amp;#039; denkmalschutzgerecht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jank Brabag&amp;quot; /&amp;gt; Die Wohnungen wurden 2012 verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lr-online.de/lausitz/senftenberg/basf-verkauft-werkswohnungen-33860682.html &amp;#039;&amp;#039;BASF verkauft Werkswohnungen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lausitzer Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe Senftenberg, 1. Juni 2012, abgerufen am 27. Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Zugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Der Flusslauf der Schwarzen Elster bildet die Grenze zwischen der [[Niederlausitz|Nieder-]] und [[Oberlausitz]], die seit 1367 als [[Nebenland|Nebenländer]] dem [[Böhmen|Königreich Böhmen]] angehörten.&lt;br /&gt;
Nach dem [[Prager Frieden (1635)|Prager Frieden]] von 1635 gehörten beide Dörfer zum [[Kurfürstentum Sachsen]]. Im Jahr 1815 wurden beide Orte Teile [[Preußen]]s und seiner [[Provinz Brandenburg]] durch die preußischerseits herbeigeführte [[Teilung des Königreiches Sachsen]] im Rahmen des [[Wiener Kongress]]es infolge der sächsischen Teilnahme an den Napoleonischen Kriegen. Zwischen 1818 und 1952 gehörten Zschornegosda und Naundorf bei Ruhland beziehungsweise ab 1936 die Gemeinde Schwarzheide zum [[Landkreis Calau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Länder und Neugliederung der Landkreise in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] im Jahre 1952 kam Schwarzheide zum [[Kreis Senftenberg]] im [[Bezirk Cottbus]]. Seit der Wiederherstellung der Länder im Jahre 1990 gehört die Stadt zum Land [[Brandenburg]] und dort seit der Kreisstrukturreform vom 6. Dezember 1993 zum [[Landkreis Oberspreewald-Lausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 5 898&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 7 449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 8 287&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 8 169&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || 8 570&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 9 920&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 9 262&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 8 936&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 7 881&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 7 203&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 6 555&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 6 053&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 5 795&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 5 568&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 5 495&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 5 819&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 5 777&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 5 765&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-08_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oberspreewald-Lausitz.&amp;#039;&amp;#039;] S. 26–29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtverordnetenversammlung ===&lt;br /&gt;
Die Stadtverordnetenversammlung von Schwarzheide besteht aus 18 Stadtverordneten und dem hauptamtlichen Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 64,5 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/300/20240609/gemeindevertretungswahl_land/ergebnisse_gemeinde_120660296296.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe&lt;br /&gt;
! Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#66296296 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;8&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Allianz für Schwarzheide || 28,8 % || 5 || 35,1 % || 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 22,4 % || 4 || 25,0 % || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Freie Wählergruppe Schwarzheide || 14,1 % || 3 || 18,6 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || 15,2 % || 3 || 11,0 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 11,4 % || 2 || 10,4 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || {{0}}8,1 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1996–2008: Bernd Hübner (parteilos)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/BBHeft_derivate_00012983/SB_B7-3-6_5j-03_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen.&amp;#039;&amp;#039;] Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg, Potsdam 2004, S. 28. Abgerufen am 29. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2008: Christoph Schmidt (parteilos)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20201022151350/https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/publikationen/stat_berichte/2008/SB_B7-3-6_j05-08_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahlen im Land Brandenburg am 28.09.2008.&amp;#039;&amp;#039;] Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Potsdam 2008, S. 10. Abgerufen am 29. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmidt wurde in der Bürgermeisterwahl am 12. Oktober 2008 mit 52,0 % der gültigen Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Bei der Wahl am 11. September 2016 wurde er mit 81,0 %&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wahlen.brandenburg.de/bmwahlen/1206629600/h |wayback=20160919104554 |text=Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 11. September 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und bei der Wahl am 22. September 2024 ohne Gegenkandidat mit 80,7 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/660296296/0/20240922/buergermeisterwahl_gemeinde/index.html Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 22. September 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt acht Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#74 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 74]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Schwarzheide&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = Schräg geteilt durch Wellenschnitt von Silber über Schwarz; vorn ein silberner zum Schildrand aufgebogener Heidekrautblütenstengel mit drei senkrechten Blätterstengeln, hinten ein steigender, widersehender, schwarzer Fischotter mit einem linkshin gebogenen blauen Fisch im Maul.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde von dem Heraldiker C. H. Günther aus Dinkelsbühl gestaltet und am 25. Oktober 1993 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = [https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/wappen/~wappen-stadt-schwarzheide-336821 Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg]&lt;br /&gt;
|Begründung      = 1993 wählte die [[Stadtverwaltung]] aus einer größeren Anzahl von Entwürfen, nach einem bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb, die Neufassung des Stadtwappens. Das neue Wappen zeigt das [[Besenheide|Heidekraut]] in [[Redendes Wappen|Anlehnung]] zum Namen der Stadt sowie einen [[Fischotter]], ein ehemals charakteristisches und weit verbreitetes Tier der [[Niederlausitz]], als Hinweis auf den einstmals von der Bevölkerung betriebenen Fisch-, Krebs- und Aalfang.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Historisches Wappen&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild = Wappen Schwarzheide bis 1993.png&lt;br /&gt;
|Blasonierung = Geteilt von Blau über Grün; oben eine silberne Industrieanlage, unten eine goldene Ähre; das Ganze belegt mit einem schwarzen „S“.&lt;br /&gt;
|Begründung = Im Zuge der Verleihung des [[Stadtrecht]]s wurde 1967 das erste [[Wappen|Stadtwappen]] entworfen, welches sich mit seiner Symbolik auf die ansässige chemische Industrie und die ursprünglich betriebene Landwirtschaft bezog. Es wurde 1993 vom heutigen Wappen abgelöst.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde am 10. August 2005 durch das Ministerium des Innern des Landes Brandenburg genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge ist Weiß - Blau (1:1) gestreift und in der Mitte mit dem Stadtwappen belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Krosno Odrzańskie]] – [[Polen]]&lt;br /&gt;
* [[Karcag]] – [[Ungarn]]&lt;br /&gt;
* [[Piano di Sorrento]] – [[Italien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lutherkirche Schwarzheide West Rückansicht.jpg|mini|[[Lutherkirche (Schwarzheide)|Lutherkirche]]]]&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Baudenkmale in Schwarzheide]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrzeichen der Stadt ist der 36&amp;amp;nbsp;m hohe, ehemals als Rathausturm geplante, Wasserturm, der 1943/44 größtenteils durch französische Kriegsgefangene erbaut wurde. Mit seiner Fertigstellung endete in Schwarzheide auch die Wasserknappheit, die mit der Errichtung der BRABAG-Siedlungen begonnen hatte. Erst durch den Bau der [[Wasserverband Lausitz#Trinkwasserversorgung|Tettauer Wasserwerke]], der Wasserringleitung und des Wasserturms in [[Lauchhammer-Ost]] verlor der Schwarzheider Wasserturm ab 1958 seine Funktion. Als zentraler Punkt der Stadt wurde der Turm 1994 vollständig restauriert und auf dessen Vorplatz um einen modernen Kunststoffbrunnen &amp;#039;&amp;#039;(Die Welle)&amp;#039;&amp;#039; erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem befindet sich in der Stadt die denkmalgeschützte [[Lutherkirche (Schwarzheide)|Lutherkirche]] aus dem Jahre 1754. Gelegenheit für Ausstellungen und Veranstaltungen bietet die Galerie der BASF. Schwarzheide verfügt über Ostdeutschlands älteste [[Großraumdiskothek]], den &amp;#039;&amp;#039;Freizeitpark Wandelhof&amp;#039;&amp;#039; sowie über ein Kino mit vier Sälen mit insgesamt 650 Plätzen. Eine Stadtchronik – Stadtgeschichte in 10 Tafeln – befindet sich in der Ruhlander Straße an der Friedhofsmauer (eingeweiht am 6. September 2017).&amp;lt;ref&amp;gt;Torsten Richter-Zippack: [https://maerkischer-bote.de/region/schwarzheider-chronik-strahlt-jetzt-am-friedhof-181606 &amp;#039;&amp;#039;Schwarzheider Chronik strahlt jetzt am Friedhof.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Märkischer Bote&amp;#039;&amp;#039;, 15. September 2017, abgerufen am 18. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwarzheide kathkirche4.JPG|mini|Heilig-Kreuz-Kirche]]&lt;br /&gt;
* Evangelische [[Christus-Kirche (Schwarzheide)|Christus-Kirche]] (1953, [[Otto Nuschke|Otto-Nuschke]]-Straße)&lt;br /&gt;
* Evangelische [[Lutherkirche (Schwarzheide)|Lutherkirche]] (Dorfaue)&lt;br /&gt;
* Ehemalige evangelische Viktoria-Kapelle (1922, Parkstraße, seit 2007 in Privatbesitz, zweimal im Jahr finden ökumenische Gottesdienste statt, am 1. Mai und am 3. Oktober)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lr-online.de/lausitz/senftenberg/kleine-kapelle-erfuellt-vom-glauben-aller-konfessionen-37965918.html &amp;#039;&amp;#039;Kleine Kapelle erfüllt vom Glauben aller Konfessionen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, 2. Oktober 2017, abgerufen am 19. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Katholische [[Heilig-Kreuz-Kirche (Schwarzheide)|Heilig-Kreuz-Kirche]] (1954, Otto-Nuschke-Straße)&lt;br /&gt;
* [[SeeCampus Niederlausitz|Seecampus Niederlausitz]], erster [[Public Private Partnership|PPP]]-Schulneubau in [[Passivhaus|Passivbauweise]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichtsdenkmale ===&lt;br /&gt;
* Gedenkplatz für die Opfer des KZ-[[Konzentrationslager|Außenlagers]] gegenüber dem BASF-Tor 2 mit Gestaltungen aus mehreren Zeitabschnitten und einer Erinnerungstafel von 1988 an [[Judentum|jüdische]] Opfer&lt;br /&gt;
* Gedenkstein auf dem Friedhof von Schwarzheide zur Erinnerung an die Toten des [[Zwangsarbeiter]]lagers, die während des Zweiten Weltkrieges bei der [[BRABAG]] Zwangsarbeit verrichten mussten. Auf dem Werksgelände der Firma befand sich ein [[KZ-Außenlager|Außenlager]] des [[KZ Sachsenhausen]].&lt;br /&gt;
* Denkmal von 1965 links von der Trauerhalle des Friedhofes Schwarzheide-West an der Ruhlander Straße für mehr als 23 [[Zwangsarbeit]]er, [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangene]] und [[Konzentrationslager|KZ-Häftlinge]]. Daneben ein Gedenkstein für die [[Militärinternierter|italienischen]] BRABAG-Opfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Kulturhaus der BASF, Schipkauer Straße&lt;br /&gt;
* Heimatstube des Kultur- und Heimatvereins Schwarzheide (Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt), Dorfaue 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur und Naherholung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferdinandsteich.jpg|mini|Ferdinandsteich]]&lt;br /&gt;
Großflächige Kiefernwälder, Seen, Wiesen und Weiden sind in unmittelbarer Umgebung von Schwarzheide zu finden. Die bewaldete renaturierte [[Hochkippe]] bietet bei klarer Sicht einen weiten Blick in den Süden des Niederlausitzer Umlands. Zahlreiche Radwanderwege ermöglichen die Erkundung der Niederlausitzer Natur und führen auch durch die großen Naherholungsgebiete des [[Lausitzer Seenland]]s und in den [[Spreewald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Wasserturmfest: Volksfest am Wasserturm, seit 1994&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Remus: [https://www.lr-online.de/lausitz/senftenberg/25.-wasserturmfest-schwarzheide-seit-amtsantritt-keinen-fassbieranstich-versaeumt-38079828.html &amp;#039;&amp;#039;Seit Amtsantritt keinen Fassbieranstich versäumt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe Senftenberg, 30. August 2018, abgerufen am 17. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Mirko Sattler: [https://www.lr-online.de/lausitz/senftenberg/schwarzheide-feiert-forster-haelt-zum-wasserturmfest-38074816.html &amp;#039;&amp;#039;Forster hält zum Wasserturmfest.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe Senftenberg, 9. September 2018, abgerufen am 17. September 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sonderveröffentlichung: &amp;#039;&amp;#039;Wasserturmfest Schwarzheide&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe Senftenberg, September 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Weihnachtsmarkt: am 2. [[Advent]], seit 1993, zuerst am Heide-Center,&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Balzer: [https://www.lr-online.de/lausitz/senftenberg/stollen-fuer-den-weihnachtsmarkt-mit-viel-liebe-gebacken-33945070.html &amp;#039;&amp;#039;Stollen für den Weihnachtsmarkt mit viel Liebe gebacken.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe Senftenberg, 29. November 2008, abgerufen am 17. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; dann bis 2009 auf dem Wasserturmplatz,&amp;lt;ref&amp;gt;Miriam Balzer: [https://www.lr-online.de/lausitz/senftenberg/zwei-tage-schlemmen-auf-dem-schwarzheider-weihnachtsmarkt-37315986.html &amp;#039;&amp;#039;Zwei Tage schlemmen auf dem Schwarzheider Weihnachtsmarkt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe Senftenberg, 7. Dezember 2009, abgerufen am 17. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; jetzt auf dem Dorfplatz Schwarzheide-West unter Einbeziehung der Lutherkirche&amp;lt;ref&amp;gt;Cathrin Würz: [https://www.lr-online.de/lausitz/senftenberg/weihnachtstreiben-marktgetuemmel-in-schwarzheide-mit-weihnachtlichem-feuerwerk-37891228.html &amp;#039;&amp;#039;Marktgetümmel in Schwarzheide mit weihnachtlichem Feuerwerk.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe Senftenberg, 8. Dezember 2017, abgerufen am 17. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lausitz Luftsport- &amp;amp; Techniktage 2013 by-RaBoe 068.jpg|mini|Gelände der BASF]]&lt;br /&gt;
Das größte ansässige Industrieunternehmen ist die [[BASF]] Schwarzheide GmbH (hervorgegangen aus dem VEB [[Synthesewerk Schwarzheide]]), welches zugleich der größte Arbeitgeber der Region ist. An der Peripherie des Chemieunternehmens und im Gewerbegebiet Süd befinden sich einige mittelständische (Fränkische Rohrwerke, PeinigerRöRo) und zahlreiche kleinere Unternehmen.&lt;br /&gt;
Der Wirtschaftsstandort ist einer von 15 [[Regionaler Wachstumskern|Regionalen Wachstumskernen]] im Land Brandenburg. Dadurch werden ausgewählte zukunftsorientierte Branchen gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of the Schwarzheide-Schipkau airfield.jpg|mini|Flugplatz Schwarzheide-Schipkau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzheide liegt an der [[Bundesstraße 169]], der „Trasse der Niederlausitz“, zwischen [[Elsterwerda]] und [[Senftenberg]]. Die [[Bundesautobahn 13|Autobahn A 13]] Berlin–Dresden durchquert das Stadtgebiet, die Anschlussstellen &amp;#039;&amp;#039;Schwarzheide&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ruhland&amp;#039;&amp;#039; liegen auf dem Territorium der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Schwarzheide Ost&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bahnstrecke Großenhain–Cottbus]] wird von der [[Regionalbahn]]linie [[Liste der Eisenbahnlinien in Brandenburg und Berlin#RB 49|RB&amp;amp;nbsp;49]] [[Bahnhof Falkenberg (Elster)|Falkenberg (Elster)]]–[[Cottbus Hauptbahnhof|Cottbus]] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Seitenarm der [[Bahnstrecke Finsterwalde–Schipkau]] führt durch Schwarzheide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden des Ortes befindet sich ein [[Sonderlandeplatz]], der [[Flugplatz Schwarzheide-Schipkau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
* Lokalfernsehen Schwarzheide &amp;amp; Ruhland (LSR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Schwarzheide gibt es eine Grundschule (Schwarzheide-Wandelhof), ein Gymnasium (nach [[Emil Fischer]] benannt), eine Abteilung des Oberstufenzentrums Lausitz (OSZ) zur Ausbildung von [[Laborant]]en, [[Chemikant]]en, [[Kfz-Mechaniker]]n, [[Karosseriebaumechaniker|Karosseriebauern]] und [[Prozessleitelektroniker]]n sowie eine Musikschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kultur- und Heimatverein Schwarzheide e.&amp;amp;nbsp;V. Dorfaue 3 befindet sich eine Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt Schwarzheide. Sie zeigt die Anfänge von 1449 bis hin zur Stadtgründung 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
In direkter Nachbarschaft der Stadt befindet sich der [[Lausitzring]] (ehemals &amp;#039;&amp;#039;Eurospeedway Lausitz&amp;#039;&amp;#039;). In der Kreisoberliga Südbrandenburg ist in der Saison 2019/2020 Schwarzheide durch die [[BSG Chemie Schwarzheide]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* 2002: Hans-Hermann Dehmel (* 1939), Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide von 1990 bis 1995&lt;br /&gt;
* 2004: [[Sokrates Giapapas]] (1937–2020), Leiter des Zweigwerkes der Fränkischen Rohrwerke in Schwarzheide&lt;br /&gt;
* 2021: Brigitte Saffert (* 1939), Allgemeinmedizinerin und ehemalige Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Heinz Langer (Diplomat)|Heinz Langer]] (1935–2022), Diplomat der DDR&lt;br /&gt;
* [[Herbert A. Jung]] (* 1937), Maler&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Richter (Autor)|Karl-Heinz Richter]] (* 1946), Fluchthelfer und Autor&lt;br /&gt;
* [[Joachim Schmiele]] (* 1949), Politiker ([[Deutsche Soziale Union|DSU]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Schwarzheide verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Waltraut Zachhuber]] (* 1941), evangelische Pfarrerin in Schwarzheide-West&lt;br /&gt;
* [[Monika Nothing]] (* 1942), Schriftstellerin, lebt in Schwarzheide&lt;br /&gt;
* [[Gunnar Jeschke]] (* 1966), Chemiker, in Schwarzheide aufgewachsen&lt;br /&gt;
* [[Frauke Petry]] (* 1975), Politikerin ([[Alternative für Deutschland|AfD]], [[Die blaue Partei]]), in Schwarzheide aufgewachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-schwarzheide.de/ Internetseite der Stadt Schwarzheide]&lt;br /&gt;
* [https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120660296296-schwarzheide Eintrag im Kommunalverzeichnis Brandenburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Änderung des Namens&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Änderung des Namens der Stadt Schwarzheide/N.L. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 3. Dezember 1998. Amtsblatt für Brandenburg – Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 9. Jahrgang, Nummer 52, 22. Dezember 1998, S. 1047.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Oberspreewald-Lausitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4124724-3|VIAF=242589439}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzheide| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oberspreewald-Lausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1967]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nordat</name></author>
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