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	<title>Schwarzer Peter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T19:45:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwarzer_Peter&amp;diff=204360&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Änderungen von ~2025-33709-49 (Diskussion) auf die letzte Version von Aka zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-11-15T04:35:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-33709-49&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-33709-49&quot;&gt;~2025-33709-49&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-33709-49&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-33709-49 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Aka&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwarzer Peter-Museum im Ritterhaus (1).jpg|mini|Schwarzer-Peter-Spiel (um 1920)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Peter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist neben &amp;#039;&amp;#039;[[Quartett (Kartenspiel)|Quartett]]&amp;#039;&amp;#039; eines der am weitesten verbreiteten [[Kartenspiel]]e für Kinder. Es ist ein Negativspiel: Wer die namensgebende Karte nicht weitergeben kann, hat verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Namens und Darstellung ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Peter&amp;#039;&amp;#039; erinnert möglicherweise an einen Zeitgenossen und Kumpan des [[Johannes Bückler|Schinderhannes]], den Räuber [[Johann Peter Petri]], der auch unter dem Namen „der alte Schwarzpeter“ oder „Schwarzer Peter“ bekannt war und das Spiel in seinen Gefängnisjahren ab 1811 erfunden haben soll;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.veldenz.de/index.php?page=Kulturweg |wayback=20140222111326 |text=&amp;#039;&amp;#039;Grafen, Gold und Schwarzer Peter&amp;#039;&amp;#039;}} bei [[Veldenz|veldenz.de]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Probst |Titel=Der Schwarze Peter – Ein Räuber im Hunsrück und Odenwald |Verlag=[[GRIN Verlag]] |Datum=2010 |ISBN=978-3-638-95142-5 |Seiten=17 |Online={{Google Buch | BuchID=FfgZXuF4WBcC | Seite=17 | Hervorhebung=Schwarzer-Peter-erinnert-an-Raeuber}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Ursprung des Spiels ist aber höchstwahrscheinlich älter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den ursprünglichen Regeln waren fast immer die Buben von einem Kartenspiel ausgeworfen, außer der Pikbube, der als &amp;quot;Schwarzer Peter&amp;quot; genannt war. Der, der den schwarzen Peter endlich bekommt, hat verloren und &amp;quot;wird mit einem angebrannten Korck einen Strich auf das Gesicht gemacht.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe z.&amp;amp;nbsp;B.  	_ (1821), &amp;#039;&amp;#039;Das neue Königliche l’Hombre&amp;#039;&amp;#039;, Lüneburg: Herold &amp;amp; Wahlstab, oder von Thalberg, Baron F (1860), &amp;#039;&amp;#039;Der perfecte Kartenspieler oder practische Anleitung zur leichten Erlernung von 86 Kartenspiele&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Mode.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des deutschen [[Kolonialismus]] wurden zeitweise karikierende Darstellungen [[Schwarze|schwarzer]] Menschen üblich, ein anschauliches Beispiel für [[Alltagsrassismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Museen |url=https://museen.nuernberg.de/kalender/kalender-details/schaustueck-schwarzer-peter-1497/ |titel=Schaustück des Monats März 2018: Schwarzer Peter. Nur ein Kinderspiel? – Deutsches Spielearchiv Nürnberg |abruf=2023-01-24 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber meistens sind andere Motive – wie ein Clown, eine schwarze Katze oder ein Schornsteinfeger –  dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pech Schwarzer Peter Hülle RS.png|mini|hochkant=0.7|„Schwarzer Peter“ (1919)]]&lt;br /&gt;
1919 entwarf der Grafiker [[Otto Pech]] für die [[Altenburger Spielkartenfabrik]] seine deutschlandweit bekannte Tierkartenserie &amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Peter&amp;#039;&amp;#039; mit 32 Karten plus der Peterkarte (wahrscheinlich angelehnt an die Anzahl der Spielkarten eines Skatblattes), die bis heute von der Altenburger Spielkartenfabrik hergestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit „Schafkopf“ war einst im Hessen auch das Kartenspiel Schwarzer Peter gemeint.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann von Pfister: &amp;#039;&amp;#039;Idiotikon von Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1–2. Marburg und Leipzig: R. G. Elwert, S. 340. „Schafkopf, eine in manchen Gegenden Hessens, z. B. um den Knüll, wie am Böhmer Wald (Schmeller 3, 328) übliches Kartenspiel, auch sonst schwarzer Peter genannt, in welchen der Kreuzbube immer weiter von einem Mitspieler zu andern geschoben wird; wer ihn zuletzt behält, nachdem alle vorhandenen gleichen Paare von Karten abgeworfen sind, ist Schafkopf.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Old Maid 2.jpg|mini|Old Maid]]&lt;br /&gt;
Der Ursprung von Schwarzer Peter, &amp;#039;&amp;#039;Old Maid&amp;#039;&amp;#039; (englisch Alte Jungfer) oder &amp;#039;&amp;#039;Vieux garçon&amp;#039;&amp;#039; (französisch &amp;#039;&amp;#039;[[Alter Knabe]]&amp;#039;&amp;#039;) ist wohl in einem einfachen [[Glücksspiel]] zu suchen, bei dem es darum geht, einen Verlierer zu bestimmen, der die nächste Runde Getränke zu bezahlen hat (vgl. [[Trinkspiel]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Britannica 1911 |Lemma=Old Maid |Band=20 |Seite=74}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[David Parlett]]: &amp;#039;&amp;#039;Oxford Dictionary of Card Games.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford / New York 1992/96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man verwendet ein Paket zu 32 Blatt [[Spielkarte#Französisches Blatt|französischer Karten]] und entfernt daraus bei &amp;#039;&amp;#039;Old Maid&amp;#039;&amp;#039; die Herz-Dame oder bei &amp;#039;&amp;#039;Vieux garçon&amp;#039;&amp;#039; einen Buben, mischt, lässt abheben und verteilt die Karten gleichmäßig unter den Spielern. Hat ein Spieler ein oder mehrere Paare, z.&amp;amp;nbsp;B. zwei Siebener oder zwei Könige, so legt er diese offen ab. Hat ein Spieler drei Karten vom gleichen Rang, so darf er zwei davon ablegen. Die [[Farbe (Kartenspiel)|Farben]] sind ohne Bedeutung. Gespielt wird wie bei Schwarzer Peter. Der Spieler, der zuletzt mit einer einzelnen Dame bzw. einem einzelnen Buben übrig bleibt, ist die &amp;#039;&amp;#039;Old Maid&amp;#039;&amp;#039; oder der &amp;#039;&amp;#039;Vieux garçon&amp;#039;&amp;#039; und muss die nächsten Getränke bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Regeln ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Schwarzer-Peter-Spiele&amp;#039;&amp;#039; bestehen meistens aus 31, 33 oder 37 Karten, nämlich dem &amp;#039;&amp;#039;Schwarzen Peter&amp;#039;&amp;#039; und 15, 16 bzw. 18 Kartenpaaren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://sunsite.informatik.rwth-aachen.de/keirat/txt/S/Schwarpe.html |titel=Spieletest für das Spiel: Schwarzer Peter |abruf=2022-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anstelle von speziellen [[Spielkarte]]n kann man aber ebenso gut ein Paket traditioneller Karten mit einem [[Joker]] oder einem Pik-Buben verwenden, wobei der Kreuz-Bube entfernt werden muss. Am Spiel können beliebig viele Mitspieler teilnehmen, zumindest aber zwei. Die Karten werden gemischt und gleichmäßig an die Spieler verteilt. Findet ein Spieler in seinem Blatt ein Paar, d.&amp;amp;nbsp;h. zwei Karten mit demselben Eckzeichen, so legt er diese sofort ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun beginnt das Kartenziehen: Das jüngste Kind oder das Kind, das die meisten Karten hält, oder der Spieler links vom Geber zieht nun aus dem Blatt seines linken Nachbarn eine Karte und steckt sie zu seinem Blatt. Kann er mit dieser Karte ein Paar bilden, so legt er dies ab. Sodann ist der linke Nachbar an der Reihe und spielt in gleicher Weise. Auf diese Art setzt sich das Spiel so lange fort, bis alle Paare abgelegt und einem Spieler als einzige Karte der &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Peter&amp;#039;&amp;#039; in der Hand bleibt. Dieser Spieler ist &amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Peter&amp;#039;&amp;#039; und erhält die vereinbarte &amp;#039;&amp;#039;„Strafe“&amp;#039;&amp;#039;, wie etwa einen schwarzen Punkt auf Stirn, Nase oder Wange.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spielregeln.de/anleitung-download/schwarzer-peter-spielanleitung-pdf |titel=Schwarzer Peter Spielanleitung - PDF Download - Spielregeln.de |datum=2018-10-30 |sprache=de-DE |abruf=2022-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Variante mit Skatspiel ===&lt;br /&gt;
Man benutzt ein Skatspiel mit 32 Karten. Die Karten mit gleichem Wert und gleicher Farbe (schwarz oder rot) bilden ein Paar. Eine Karte wird herausgenommen (normalerweise der Kreuz-Bube oder Eichel-Unter), so dass dieses Paar nicht mehr vollständig ist. Die übriggebliebene Karte ist der Schwarze Peter. Die herausgenommene Karte kann aufgedeckt werden, muss aber nicht. Nun beginnt das Kartenziehen, siehe oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Variante mit zwei Spielern ===&lt;br /&gt;
Da das Spiel zu zweit relativ langweilig ist (bei jeder gezogenen Karte außer dem Schwarzen Peter kann man ein Paar ablegen) und man sehr viele Karten erhält, empfiehlt sich folgende Variante: Jeder Spieler erhält eine feste Anzahl Karten, z.&amp;amp;nbsp;B. sechs (die können auch kleine Kinder noch gut halten). Die erste Karte wird vom Stapel gezogen, danach wieder abwechselnd vom Mitspieler. Kann einer ein Paar ablegen, ziehen beide Spieler eine Karte vom Stapel nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen in anderen Ländern ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwarte Piet, objectnr KA 21178.tif|mini|Zwarte Piet (1953)]]&lt;br /&gt;
[[Italien]]ische Kinder spielen &amp;#039;&amp;#039;Asinello&amp;#039;&amp;#039; (Eselchen). In [[Schweden]] heißt das Spiel &amp;#039;&amp;#039;Svarte Petter&amp;#039;&amp;#039;, in [[Ungarn]] &amp;#039;&amp;#039;Fekete Péter&amp;#039;&amp;#039; und in den [[Niederlande]]n ist es als &amp;#039;&amp;#039;[[Zwarte Piet]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Dies ist dort gleichzeitig der Name des Helfers des [[Nikolaus von Myra|heiligen Nikolaus]], ähnlich [[Knecht Ruprecht]] oder [[Krampus]] im deutschsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redewendung ==&lt;br /&gt;
Die Redewendung „jemandem den Schwarzen Peter zuschieben“ bedeutet, Unannehmlichkeiten, ein unliebsames Problem, eine Schuld oder die Verantwortung auf diese andere Person abzuwälzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Fleischer: &amp;#039;&amp;#039;Phraseologie der deutschen Gegenwartssprache.&amp;#039;&amp;#039; Bibliographisches Institut, 1982, S. 159.&amp;lt;br /&amp;gt; Rudolf Köster: &amp;#039;&amp;#039;Eigennamen Im Deutschen Wortschatz: Ein Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, 2003, S.&amp;amp;nbsp;137.&amp;lt;br /&amp;gt;Dr. Wort: &amp;#039;&amp;#039;Mich laust der Affe: Neues aus der Welt der Redewendungen.&amp;#039;&amp;#039; rororo Verlag, 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Ernst Probst]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Schwarze Peter. Ein Räuber im Hunsrück und Odenwald&lt;br /&gt;
   |Verlag=Probst&lt;br /&gt;
   |Ort=Mainz-Kostheim&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-936326-39-0&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Biografie von [[Johann Peter Petri]], genannt „Der alte Schwarzpeter“, Holzfäller, Köhler und Räuber aus dem Hunsrück, Komplize des [[Johannes Bückler|Schinderhannes]], «Erfinder eines Kartenspiels»}}&lt;br /&gt;
* Christian Vanderheid: &amp;#039;&amp;#039;Wie erhält man immer &amp;quot;Elf Mandeln&amp;quot;... nebst einem neuen englischen Unterhaltungsspiel &amp;quot;Skwitz&amp;quot; ... Anweisung zu dem allbeliebten Scherzspiel &amp;quot;Schwarzer Peter&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Wenedikt, Wien (1858). 31 S.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Der schwarze Peter. Ein Räuber im Hunsrück und Odenwald.&amp;#039;&amp;#039; CD-ROM für PC und Mac, Probst 2005, ISBN 978-3-936326-40-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Old Maid (game)|Schwarzer Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kartenspiel mit speziellem Blatt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kartenspiel mit traditionellem Blatt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinderspiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glücksspiel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
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