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	<title>Schwarzer Nachtschatten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T19:18:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwarzer_Nachtschatten&amp;diff=252964&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Etymologie */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwarzer_Nachtschatten&amp;diff=252964&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-05T12:52:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Etymologie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Schwarzer Nachtschatten&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Solanum nigrum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Solanum&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Nachtschatten&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Nachtschattengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Solanaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Nachtschattenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Solanales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Black nightshade flower (3438091564).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Schwarzer Nachtschatten (&amp;#039;&amp;#039;Solanum nigrum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwarze Nachtschatten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwarz-Nachtschatten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Solanum nigrum&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Nachtschatten]] (&amp;#039;&amp;#039;Solanum&amp;#039;&amp;#039;), die fast weltweit verbreitet und häufig als [[Ruderalvegetation|Ruderalpflanze]] zu finden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Schwarze Nachtschatten ist eine [[Einjährige Pflanze|einjährige]], [[krautige Pflanze]], die meist bis zu 70&amp;amp;nbsp;cm hoch werden kann und niederliegend bis aufrecht wächst. Die Oberfläche aller Pflanzenteile kann schwach bis filzig behaart sein, die [[Trichom]]e sind einfache, mehrzellige Haare mit [[Drüse|drüsigen]] oder nichtdrüsigen Köpfen. Die Stängel verholzen auch an der Basis nicht, sind nicht oder nur wenig kantig, oftmals schwärzlich überlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Solanum nigrum leafs flowers fruits.jpg|mini|Blätter, Blüten und Früchte des &amp;#039;&amp;#039;Solanum nigrum&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die auffallend dunkelgrün gefärbten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind zwischen 2,5 und 7,0&amp;amp;nbsp;cm lang und zwischen 2,0 und 4,5&amp;amp;nbsp;cm – selten auch bis 6,0&amp;amp;nbsp;cm – breit. Sie sind eiförmig, eiförmig-lanzettlich, eiförmig-rhombisch oder lanzettlich geformt, der Blattrand ist ganzrandig bis geschwungen gezähnt. Sie stehen an 2 bis 5&amp;amp;nbsp;cm langen, drehrunden Blattstielen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Edmonds97&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aichele95&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FOC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wurzel (Pflanze)|Wurzeln]] besitzen [[Wurzel (Pflanze)#Leitbündel|oligarche Leitbündel]] mit kleinlumigen Gefäßen. Die [[Wurzel (Pflanze)#Endodermis|Endodermis]] ist nicht klar ausdifferenziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mbagwu2007&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstände und Blüten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Solanum nigrum.jpg|mini|Blütenstand mit mehreren Blüten]]&lt;br /&gt;
Die Blütezeit des Schwarzen Nachtschattens reicht von Mai bis November.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Common Weeds of the United States.&amp;#039;&amp;#039; USDA, Dover Pub., 1971, ISBN 0-486-20504-5, S. 324.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Blütenstand|Blütenstände]] sitzen in den Achseln der mittleren bis oberen Blätter. Sie sind einfache, lockere, oftmals verlängerte [[Trugdolde]]n aus meist fünf bis zehn, seltener auch nur drei [[Blüte]]n. Die Blütenstandstiele haben eine Länge von 14 bis 28&amp;amp;nbsp;mm, selten haben sie auch nur eine Länge von 8&amp;amp;nbsp;mm. Die Blütenstiele sind deutlich kürzer und biegen sich während der Ausbildung der Früchte zurück. Der glockenförmige [[Kelchblatt|Blütenkelch]] ist 1,2 bis 2,5&amp;amp;nbsp;mm lang und besteht aus meist eiförmigen Kelchblättern. Während der Fruchtreife vergrößert er sich leicht, biegt sich dabei zurück oder liegt an der Frucht an. Die sternförmige [[Kronblatt|Blütenkrone]] besteht aus fünf weißen Kronblättern, die an der Basis bis zur Hälfte ihrer Länge miteinander verwachsen sind und zum Blütenzentrum durchscheinend werden. Die Krone hat einen Durchmesser von 5 bis 7&amp;amp;nbsp;mm, wobei Extremwerte zwischen 4 und 9&amp;amp;nbsp;mm liegen können. Sie besitzt die 1,5- bis 3-fache Länge des Blütenkelches. Die fünf an der Kronenbasis fixierten [[Staubblatt|Staubblätter]] sind gelb, 1,5 bis 2,5&amp;amp;nbsp;mm, selten auch bis 2,8&amp;amp;nbsp;mm lang. Die zusammenneigend angeordneten Staubbeutel sind dicht behaart und öffnen sich löcherig, begleitet von einem Spalt entlang der Längsachse. Die [[Pollen]]körner haben eine Größe von etwa 29,5 bis 33,9&amp;amp;nbsp;[[Meter#Mikrometer|µm]] Durchmesser. Der [[Griffel (Botanik)|Griffel]] ist etwa 2,8 bis 3,5&amp;amp;nbsp;mm oder selten auch bis zu 4,5&amp;amp;nbsp;mm lang und steht nicht über die Staubblätter hinaus. Typische Befruchter des Schwarzen Nachtschattens sind [[Schwebfliegen]] (Syrphidae), [[Honigbienen|Bienen]] (&amp;#039;&amp;#039;Apis&amp;#039;&amp;#039;) und [[Hummeln]] (&amp;#039;&amp;#039;Bombus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Edmonds97&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aichele95&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hunziker01&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Symon79&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte und Samen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Solanum nigrum seeds.jpg|mini|Samen des Schwarzen Nachtschattens]]&lt;br /&gt;
Die Früchte sind 6 bis 10&amp;amp;nbsp;mm große, breit eiförmige [[Beere]]n mit zwei Kammern und einem saftigen [[Perikarp]] ohne [[Steinzelle]]n, deren Farbe zwischen mattem violett, schwarz und gelblich-grün variiert. Jede Beere enthält meist zwischen 26 und 60 Samen, Extremwerte liegen jedoch zwischen 15 und 96. Die abgeflachten Samen sind 1,7 bis 2,4&amp;amp;nbsp;mm lang. Der [[Embryo (Botanik)|Embryo]] ist stark schraubenförmig, die [[Kotyledon]]en sind kürzer als der restliche Embryo, das [[Endosperm]] ist reichlich ausgeprägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Edmonds97&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hunziker01&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 40.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ufz.de/biolflor/taxonomie/taxonomie.jsp?action=filter&amp;amp;ID_Familie=96&amp;amp;ID_Gattung=718&amp;amp;ID_Taxonomie=3261 |titel=BiolFlor search system |abruf=2020-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
Aufgrund des hohen Gehalts an [[Alkaloide]]n, vor allem in den unreifen Beeren, wird die Pflanze häufig als Giftpflanze kategorisiert, jedoch werden reife Beeren und die Blätter in einigen Teilen der Welt als Gemüse genutzt.&lt;br /&gt;
Alle Teile des Schwarzen Nachtschattens enthalten die den Glyco[[alkaloide]]n zugerechneten [[Steroide|Steroidalkaloide]] [[Solanin]], [[Solasonin]], [[Solamargin]] und [[Chaconin]]. Die Konzentration dieser Stoffe schwankt sehr stark und ist wahrscheinlich abhängig vom Klima und Bodentyp, in dem die Pflanze wächst, zudem nimmt die Konzentration mit zunehmendem Alter der Pflanze ab. Dadurch lässt sich erklären, dass es zahlreiche Belege gibt, die entweder die Pflanze als Giftpflanze kategorisieren oder aber einen Einsatz als Nahrungsmittel beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standorte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Solanum nigrum Wuchsform.jpg|mini|Schwarzer Nachtschatten mit Früchten in einer Ruderalvegetation]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20161214Solanum nigrum3.jpg|mini|Im Dezember fällt der Nachtschatten in sich zusammen]]&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet der Art umfasst ganz [[Europa]], große Teile [[Afrika]]s, den [[Mittlerer Osten|mittleren Osten]], [[Indien]], [[China]], [[Australien]], [[Neuseeland]] und [[Nordamerika]]. Die geographischen Ursprünge der Art konnten bisher nicht genau bestimmt werden. Es wird aber vermutet, dass diese im [[Eurasien|eurasischen Raum]] liegen, da eine sehr gute Anpassung an die Verhältnisse im [[Mittelmeer]]raum besteht. Weitere mögliche Ursprungsgebiete sind der Mittlere Osten, Indien oder auch Afrika. In Nordamerika, Australien und Neuseeland zählt der Schwarze Nachtschatten zu den eingeschleppten Pflanzenarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Standort (Ökologie)|Standorte]] des Schwarzen Nachtschattens liegen zwischen 0 und 3000 Metern über NN. Er steigt in Tirol bis 1200 Meter, bei [[Scuol]] in Graubünden bis 1250 Meter, im [[Kanton Wallis]] bis 1400 Meter und kam verschleppt auch bei [[Arosa]] in 1740 Meter Meereshöhe vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3 (mäßig feucht), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan bis ober-kollin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art ist sehr gut an unterschiedliche Umgebungsverhältnisse angepasst, kann aber längere Trockenperioden nicht überstehen. Oft sind die Pflanzen an Straßenrändern, Bahndämmen, Hecken, am Rand von landwirtschaftlichen Nutzflächen, Gewässern und Müllhalden sowie im Umfeld bebauter Flächen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanzen sind nicht frosttolerant, Tagestemperaturen zwischen 20 und 30&amp;amp;nbsp;°C bieten die besten Wachstumsvoraussetzungen, das Wachstum ist bei Temperaturen unter 15&amp;amp;nbsp;°C und über 35&amp;amp;nbsp;°C stark eingeschränkt. Die für das Wachstum besten Lichtbedingungen bestehen bei einer [[Photoperiode]] von 16 Stunden, der Fruchtansatz wird durch Beschattung deutlich eingeschränkt, während das vegetative Wachstum der Blätter nur leicht beeinflusst wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Edmonds97&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
=== Botanische Geschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Solanum nigrum Sturm16.jpg|mini|Historische Illustration aus [[Johann Georg Sturm]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Flora in Abbildungen&amp;#039;&amp;#039; (1796)]]&lt;br /&gt;
Bereits der im ersten Jahrhundert lebende römische Gelehrte [[Plinius der Ältere]] erwähnt die Art in seinen Schriften, ebenso viele spätere Pflanzenkundler, unter ihnen auch [[Pedanios Dioscurides|Dioscurides]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste bekannte taxonomische Untersuchung des Schwarzen Nachtschattens und verwandter Arten, stammt von [[Johann Jacob Dillen]], der 1732 vier verschiedene Taxa beschreibt. Die botanische Erstbeschreibung des Schwarzen Nachtschattens erfolgte 1753 durch [[Carl von Linné]] in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;„[[Species Plantarum]]“&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Species Plantarum&amp;quot; /&amp;gt; in dem insgesamt sechs Varietäten unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Solanum nigrum&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Edmonds97&amp;quot; /&amp;gt; 1974 wurde das von Linné in seinem [[Herbarium]] als Eintrag 248.18 bezeichnete Exemplar als [[Typus (Nomenklatur)|Lektotypus]] der Art festgelegt. Damit ist diese, zur Unterart &amp;#039;&amp;#039;Solanum nigrum&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;nigrum&amp;#039;&amp;#039; gehörende, Pflanze sowohl Lektotypus der Gattung der Nachtschatten (&amp;#039;&amp;#039;Solanum&amp;#039;&amp;#039;), der Familie der [[Nachtschattengewächse]] (Solanaceae) und der Ordnung der [[Nachtschattenartige]]n (Solanales).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Linnaean Plant Name Typification Project&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst während der Revision der Sektion &amp;#039;&amp;#039;Solanum&amp;#039;&amp;#039; für die 1972 erschienene &amp;#039;&amp;#039;[[Flora Europaea]]&amp;#039;&amp;#039; Band 3 stellte sich heraus, dass in Europa zwei unterschiedliche Formen der Art parallel existieren. Die am weitesten verbreitete Form wurde als Unterart &amp;#039;&amp;#039;Solanum nigrum&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;nigrum&amp;#039;&amp;#039;, die zweite, seltener anzutreffende Art als &amp;#039;&amp;#039;Solanum nigrum&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;schultesii&amp;#039;&amp;#039; klassifiziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Edmonds97&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Äußere Systematik ===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Solanum&amp;#039;&amp;#039; ist die Art in die Sektion &amp;#039;&amp;#039;Solanum&amp;#039;&amp;#039; eingeordnet, die teilweise auch als Sektion &amp;#039;&amp;#039;Morella&amp;#039;&amp;#039; oder als &amp;#039;&amp;#039;Solanum nigrum&amp;#039;&amp;#039;-Komplex bezeichnet wird. Die Arten dieser Sektion bilden eine [[polyploid]]e Serie, mit diploiden (2n = 2x = 24), tetraploiden (2n = 4x = 48) und hexaploiden (2n = 6x = 72) Vertretern, auch Oktoploidie ist aus zwei Berichten bekannt. &amp;#039;&amp;#039;Solanum nigrum&amp;#039;&amp;#039; ist hexaploid, während die früher oftmals ebenfalls zur Art gezählten &amp;#039;&amp;#039;[[Solanum americanum]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Solanum scabrum]]&amp;#039;&amp;#039; diploid beziehungsweise hexaploid sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Edmonds97&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Klade&lt;br /&gt;
|1={{Klade&lt;br /&gt;
 |1={{Klade&lt;br /&gt;
 |1={{Klade&lt;br /&gt;
 |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Solanum villosum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |2={{Klade&lt;br /&gt;
 |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Solanum nigrum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Solanum scabrum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
 |2=&amp;amp;nbsp;N.N.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
 |2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Solanum americanum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Kladogramm nach&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehmer04&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf höherer Ebene wird die Sektion von der klassischen Systematik in die Untergattung &amp;#039;&amp;#039;Solanum&amp;#039;&amp;#039; eingeordnet, phylogenetische Untersuchungen platzieren die Sektion in der &amp;#039;&amp;#039;Morelloid&amp;#039;&amp;#039;-Klade.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bohs05&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innere Systematik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Solanum nigrum subsp. nigrum sl1.jpg|mini|Der Stängel von &amp;#039;&amp;#039;Solanum nigrum subsp. nigrum&amp;#039;&amp;#039; ist locker angedrückt behaart.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Solanum nigrum subsp. schultesii sl2.jpg|mini|Der Stängel von &amp;#039;&amp;#039;Solanum nigrum subsp. schultesii&amp;#039;&amp;#039; ist dicht mit abstehenden (Drüsen-)Haaren besetzt.]]&lt;br /&gt;
Innerhalb der Art werden zwei Unterarten unterschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Solanum nigrum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;nigrum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Solanum nigrum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;schultesii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Opiz) Wessely}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstere ist im gesamten Verbreitungsgebiet der Art anzutreffen und zeichnet sich durch eine geringe Behaarung mit anliegenden, nichtdrüsigen, mehrzelligen Trichomen aus. Die zweite Unterart ist nur in den trockeneren Gebieten Mittel-, Süd- und Osteuropas, sowie auf dem australischen Kontinent südöstlich von [[Adelaide]] zu finden. Sie besitzt eine filzigere Behaarung mit aufrechten, selten anliegenden, mehrzelligen Trichomen, die drüsige Spitzen besitzen und in unterschiedlichen Längen auftreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Edmonds97&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Molekularbiologie|Molekularbiologische]] Untersuchungen auf Basis von [[AFLP]]-Daten konnten die morphologisch begründete Aufteilung der Art nicht bestätigen. Da diese Untersuchungen jedoch nur mit relativ wenigen Vertretern der beiden Unterarten durchgeführt wurde, lassen sich noch keine taxonomischen Rückschlüsse ziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehmer04&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
=== Nahrungsmittel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Solanum nigrum fruit black.jpg|mini|Die reifen, schwarzen Früchte werden oft gegessen.]]&lt;br /&gt;
Obwohl eine Vielzahl von Berichten über Vergiftungen durch den Genuss von Pflanzenteilen des Schwarzen Nachtschattens bekannt sind, gibt es ebenso eine hohe Anzahl von Belegen über die Verwendung als Nahrung. Zum einen finden die Blätter Verwendung als [[Spinat]]-ähnliches Gemüse, andererseits werden die reifen Beeren als Obst gegessen. Oftmals wird berichtet, dass die Blätter gekocht werden, wobei das Kochwasser mehrmals gewechselt oder mit [[Milch]] ausgetauscht wird, um mögliche Vergiftungen zu verhindern. Eine Zubereitungsvariante aus [[Malawi]] beinhaltet die Zugabe von pflanzlicher [[Pottasche]] oder [[Natriumcarbonat]], [[Erdnussbutter]] und Salz. Einem [[kenia]]nischen Volksglauben zufolge haben Neugeborene, deren Mütter während der Schwangerschaft gekochte Nachtschatten-Blätter gegessen haben, besonders dunkle Augen und glatte Haut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reifen Früchte werden vor allem in Teilen Afrikas, aber auch in Nordamerika, Indien und China, Russland und Kasachstan gegessen. In Nordamerika bezeichnet man die Früchte auch als „Wonderberry“ und kocht aus ihnen [[Konfitüre]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Edmonds97&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heilkunde ===&lt;br /&gt;
Medizinische Anwendungen des auch kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachtschatten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Otto Zekert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 156 (&amp;#039;&amp;#039;Solanum Solatrum&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; genannten Schwarzen Nachtschattens sind aus vielen Kulturen bekannt. In der mittelalterlichen Heilkunde wurden etwa die Samenkörner und der ausgepresste Saft, aber auch (wie bei [[Gabriel von Lebenstein]]) das alkoholische Destillat aus der Pflanze&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 427 (zu &amp;#039;&amp;#039;nachtschatte&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;nachtschattensaft&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;nachtschattenwasser&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das während der Blütezeit gesammelte und getrocknete Kraut wird &amp;lt;!-- laut wem? --&amp;gt;in der Volksheilkunde als Medizin gegen Magen- und Blasenkrämpfe und Keuchhusten eingesetzt, eine äußerliche Anwendung wird bei Ekzemen, nässenden Flechten, Juckreiz, Hämorrhoiden, Schrunden, Prellungen und Abszessen empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut afrikanischer Volksmedizin sollen Kinder, die schwarzen Nachtschatten als Gemüse essen, von Krankheiten wie [[Marasmus]] und [[Kwashiorkor]] verschont bleiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Edmonds97&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Giftpflanze ===&lt;br /&gt;
Durch das Vorkommen von Solanin und anderen Alkaloiden, vor allem in den unreifen Früchten, werden immer wieder Vergiftungen beschrieben. Bei Kleinkindern ist zum Teil auch der eigentlich geringe Solaningehalt reifer Früchte ausreichend, um Vergiftungserscheinungen hervorzurufen. Die Symptome können dabei Erbrechen, Durchfall, Atembeschwerden, erhöhte Herzfrequenz und Nierenreizung sein. Zudem treten Angstzustände, Krämpfe und Lähmungen auf, ebenso ein Ansteigen der Körpertemperatur mit anschließendem Abfallen unter den Normalwert. Bei starken Vergiftungen tritt der Tod durch Lähmung des zentralen Atemsystems ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da zum Teil Hühner nach dem Fressen von giftigen, unreifen Beeren verenden, hat sich für die Art auch der Name Hühnertod eingebürgert. Vergiftungen von Weidetieren können zum Teil auch auf den hohen Nitratgehalt der Pflanzen zurückgeführt werden. Ist dies der Fall, schmeckt die Milch betroffener Tiere bitter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Habermehl99&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland verbietet die [[Kosmetik-Verordnung]] die Verwendung von &amp;#039;&amp;#039;Solanum nigrum&amp;#039;&amp;#039; und seinen Zubereitungen aufgrund der Giftigkeit für die Herstellung und Behandlung von kosmetischen Stoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Name Nachtschatten ([[althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;nahtscato&amp;#039;&amp;#039;, [[mittelhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;nahtschade&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;nahtschate&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;nachtschatte&amp;#039;&amp;#039;), der heute als Gattungsname der &amp;#039;&amp;#039;Solanum&amp;#039;&amp;#039;-Arten benutzt wird, bezeichnete ursprünglich vor allem die im Lateinischen früher als &amp;#039;&amp;#039;Solanum solatrum&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Zekert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 156.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;solatrum&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;strignus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Wouter S. van den Berg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eene Middelnederlandsche vertaling van het Antidotarium Nicolaï (Ms. 15624–15641, Kon. Bibl. te Brussel) met den latijnschen tekst der eerste gedrukte uitgave van het Antidotarium Nicolaï.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Sophie J. van den Berg, [[Brill (Verlag)|N. V. Boekhandel en Drukkerij E. J. Brill]], Leiden 1917, S. 266.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie &amp;#039;&amp;#039;Strignum&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Strigum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 226 („Solatrum – nachtschede, vua&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; vulpis, strigenum, cuculus, morella, hameb, hupue, phatahalep – Strigum – nachtschade, lupina, morella […] – solatrum“ = Solanum nigrum L.) und 229 („Strignum“ = &amp;#039;&amp;#039;Solatrum&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnete Art Schwarzer Nachtschatten (daneben auch den [[Bittersüßer Nachtschatten|Bittersüßen Nachtschatten]], &amp;#039;&amp;#039;Solanum dulcamara&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Martin: &amp;#039;&amp;#039;Die ‚Ulmer Wundarznei‘. Einleitung – Text – Glossar zu einem Denkmal deutscher Fachprosa des 15. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1991 (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 52), ISBN 3-88479-801-4 (zugleich Medizinische Dissertation Würzburg 1990), S. 154 (&amp;#039;&amp;#039;nahtschate&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;) und findet sich in älteren Texten auch in der Form &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachtschatt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 427 (&amp;#039;&amp;#039;nachtschatte&amp;#039;&amp;#039;: Solanum nigrum L., vielleicht auch Solanum dulcamara L., mittellateinisch &amp;#039;&amp;#039;solatrum&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Namensherkunft ist ungewiss, kann einerseits auf die schwarzen Beeren der Pflanze, andererseits auf die Wirkung der Pflanze (Schatten in der Bedeutung Schaden) zurückgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umdeutungen des Begriffes Nachtschatten werden oftmals als weitere, lokal verwendete Namen gebraucht, so unter anderem Nachtschaat, Nachtigaal und Tag- und Nachtkraut. Aus der Form und Farbe der Beeren leiten sich die Namen Krällekesdreck, Tintenbeer, Tenteknerzcher und Schwartebobbelkrut ab, aus der Giftigkeit die Namen Giftblome, Giftkraut, Giftbeer, Teufelskraut, Düvelskiesche, Deiwelskersche, Teufelsdreck, Teufelskrall, Juddekersch, Katzenbeere, Saukraut, Sautod, Hühnertod, Schitbeeren, Scheißkraut und viele andere. Im Mittelalter wurde die Pflanze auch &amp;#039;&amp;#039;druoswurz&amp;#039;&amp;#039; und lateinisch &amp;#039;&amp;#039;maurella&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Schnell]]: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche „Macer“: Vulgatfassung. Mit einem Abdruck des lateinischen Macer floridus ‘De viribus herbarum’ kritisch herausgegeben.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Tübingen 2003 (= &amp;#039;&amp;#039;Texte und Textgeschichte. Würzburger Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 50), ISBN 3-484-36050-X, S. 386 (&amp;#039;&amp;#039;druoswurz&amp;#039;&amp;#039;) und 392 (&amp;#039;&amp;#039;maurella&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung Morellenkraut ist eine Entlehnung aus dem französischen &amp;#039;&amp;#039;morelle&amp;#039;&amp;#039;. Weiterhin werden auch die Bezeichnungen Alpkraut, wilde Kartoffel, Poschitschkebeere und Barbenkraut als Bezeichnungen für den Schwarzen Nachtschatten aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marzell&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Edmonds97&amp;quot;&amp;gt;Jennifer M. Edmonds, James A. Chweya: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bioversityinternational.org/fileadmin/_migrated/uploads/tx_news/Black_nightshades__Solanum_nigrum_L._and_related_species_337.pdf Black Nightshades – Solanum nigrum L. and related species] (PDF; 2,8&amp;amp;nbsp;MB)&amp;#039;&amp;#039;. International Plant Genetic Resources Institute, Rom, Italien 1997, ISBN 92-9043-321-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hunziker01&amp;quot;&amp;gt;Armando T. Hunziker: &amp;#039;&amp;#039;Genera Solanacearum: the genera of Solanaceae illustrated, arranged according to a new system.&amp;#039;&amp;#039; A.R.G. Gantner, Ruggell/Liechtenstein 2001, ISBN 3-904144-77-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aichele95&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3440061949}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FOC&amp;quot;&amp;gt;Zhang Zhi-yun, Lu An-ming, William G. D’Arcy: &amp;#039;&amp;#039;Solanum.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|091527924X|Seite=314–325}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mbagwu2007&amp;quot;&amp;gt;F. N. Mbagwu, C. U. Nwachukwu, O. O. Okoro: &amp;#039;&amp;#039;Root Anatomical Studies On Salanum Macrocarpum and Solanum Nigrum (Solanaceae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of American Science.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Nr. 3, 2007, S. 1–4, [http://www.jofamericanscience.org/journals/am-sci/0303/01-0265-Mbagwu-ROOT-am-0303.pdf PDF-Datei.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Symon79&amp;quot;&amp;gt;D. E. Symon: &amp;#039;&amp;#039;Sex forms in Solanum (Solanaceae) and the role of pollen collecting insects.&amp;#039;&amp;#039; In: J. G. Hawkes, R. N. Lester, A. D. Skelding (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Biology and Taxonomy of the Solanaceae&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Linnean Society symposium series.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, Academic Press, London 1979, ISBN 0-12-333150-1, S. 385–397.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Linnaean Plant Name Typification Project&amp;quot;&amp;gt;The Linnaean Plant Name Typification Project: [https://data.nhm.ac.uk/dataset/the-linnaean-plant-name-typification-project/resource/ec9fffe8-f7f4-4dcd-9471-641c4922d956/record/22666 &amp;#039;&amp;#039;Solanum nigrum Linnaeus var. nigrum.&amp;#039;&amp;#039;] Natural History Museum, London, abgerufen am 2. September 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hu&amp;quot;&amp;gt;Shiu-ying Hu: &amp;#039;&amp;#039;Food Plants of China&amp;#039;&amp;#039;. The Chinese University Press, Hong Kong 2005. ISBN 962-201-860-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Habermehl99&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Habermehl, Petra Ziemer: &amp;#039;&amp;#039;Mitteleuropäische Giftpflanzen und ihre Wirkstoffe.&amp;#039;&amp;#039; 2. erweiterte Auflage, Springer Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-540-64810-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marzell&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Marzell, Heinz Paul: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Deutschen Pflanzennamen&amp;#039;&amp;#039;. Lizenzausgabe Parkland Verlag, Köln, 2000. Fotomechanischer Nachdruck der Erstausgabe, 1979. ISBN 3-88059-982-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehmer04&amp;quot;&amp;gt;Klaus J. Dehmer, Karl Hammer: &amp;#039;&amp;#039;Taxonomic status and geographic provenance of germplasm accessions in the Solanum nigrum L. complex: AFLP data.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Genetic Resources and Crop Evolution.&amp;#039;&amp;#039; Band 51, Nr. 5, 2004, S. 551–558, {{DOI|10.1023/B:GRES.0000024163.86762.fc}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bohs05&amp;quot;&amp;gt;Lynn Bohs: &amp;#039;&amp;#039;Major Clades in Solanum based on ndhF Sequence Data.&amp;#039;&amp;#039; In: Richard C. Keating, Victoria C. Hollowell, Thomas B. Croat (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift for William G. D’Arcy: The Legacy of a Taxonomist.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monographs in Systematic Botany from the Missouri Botanical Garden.&amp;#039;&amp;#039; Band 104, 2005, S. 27–49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Species Plantarum&amp;quot;&amp;gt;[[Carl von Linné]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Impensis Laurentii Salvii, Holmiae 1753, S. 186, {{Digitalisat|1=http://www.biodiversitylibrary.org/openurl?pid=title:669&amp;amp;volume=1&amp;amp;issue=&amp;amp;spage=186&amp;amp;date=1753}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1044420|WissName=Solanum nigrum L.|Abruf=2023-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1964&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 4. Verlag Carl Hanser, München 1964. S. 2592–2594.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Solanum nigrum|Schwarzer Nachtschatten}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|5665}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|3261}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Nachtschattengewaechse/nacht_ganz_kahl.htm#Schwarzer Nachtschatten Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [http://www.eattheweeds.com/american-nightshade-a-much-maligned-edible/ American Nightshade: A Much Maligned Edible] (englischsprachig, mit ausführlicher Beschreibung der Nutzung des Schwarzen Nachtschattens (Solanum nigrum) für die menschliche Ernährung)&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|28. Oktober 2007|38329783}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachtschatten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beerenobst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
	</entry>
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