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	<title>Schwarzer Kies - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:00:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwarzer_Kies&amp;diff=2077350&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert</title>
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		<updated>2026-04-28T07:29:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = Schwarzer Kies Logo 001.svg&lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Schwarzer Kies&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = Deutschland&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Deutsch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 1961&lt;br /&gt;
| Länge                  =&lt;br /&gt;
* 117&amp;lt;ref&amp;gt;Originalfassung: 117 Minuten bei Kinoprojektion (24 Bilder/Sekunde), 112 Minuten bei Fernsehwiedergabe (25 Bilder/Sekunde), Filmlänge: 3193; Meter&amp;lt;br /&amp;gt;Gekürzte Fassung: 112 Minuten bei Kinoprojektion (24 Bilder/Sekunde), 108 Minuten bei Fernsehwiedergabe (25 Bilder/Sekunde), Filmlänge: 3069 Meter&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| FSK                    = 16{{FSK|24886/V|RefName=fsk16|Abruf=2026-04-17}} bzw. 12{{FSK|24886-c/V|RefName=fsk12|Abruf=2026-04-17}}&lt;br /&gt;
| JMK                    = &lt;br /&gt;
| Regie                  = [[Helmut Käutner]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               =&lt;br /&gt;
* Helmut Käutner&lt;br /&gt;
* [[Walter Ulbrich]]&lt;br /&gt;
| Produktionsunternehmen = [[UFA|Universum-Film AG]]&lt;br /&gt;
| Musik                  = [[Bernhard Eichhorn]]&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Heinz Pehlke]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Klaus Dudenhöfer]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              =&lt;br /&gt;
* [[Helmut Wildt]]: Robert Neidhardt&lt;br /&gt;
* [[Ingmar Zeisberg]]: Inge Gaines&lt;br /&gt;
* [[Hans Cossy]]: John Gaines&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Büttner]]: Otto Krahne&lt;br /&gt;
* [[Anita Höfer]]: Elli&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Trimbur]]: Eric Moeller&lt;br /&gt;
* [[Peter Nestler (Regisseur)|Peter Nestler]]: Bill Rodgers&lt;br /&gt;
* [[Edeltraud Elsner]]: Anni Peel&lt;br /&gt;
* [[Else Knott]]: Frau Marbach&lt;br /&gt;
* [[Guy Gehrke]]: Wiechers junior&lt;br /&gt;
* [[Ilse Pagé]]: Karla&lt;br /&gt;
* [[O. A. Buck]]: Kriminalbeamter Röttger&lt;br /&gt;
* [[Carl Luley]]: Alter Herr Rössler&lt;br /&gt;
* [[Max Buchsbaum]]: Herr Loeb&lt;br /&gt;
* [[Gisela Fischer (Schauspielerin, 1929)|Gisela Fischer]]: Margot&lt;br /&gt;
* [[Ursula Gütschow]]: Frau Hoesch&lt;br /&gt;
* [[Erich Buschardt]]: Herr Wünsch&lt;br /&gt;
* [[Xeno Strauss]]: Herr Reiss&lt;br /&gt;
* [[Peter Thomas (Regisseur)|Peter Thomas]]: Herr Brockmann&lt;br /&gt;
* [[Georg Lobewein]]: Herr Hülsenbeck&lt;br /&gt;
* [[Ernst Jacobi]]: Kriminalbeamter&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Kies&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutsches [[Drama (Filmgenre)|Filmdrama]] des Regisseurs [[Helmut Käutner]]. Der Schwarzweißfilm wurde am 13.&amp;amp;nbsp;April 1961 im EM-Theater in [[Stuttgart]] uraufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
In der Nähe des kleinen Dorfes Sohnen im [[Hunsrück]] wird eine Militärflugbasis für mehrere Tausend amerikanische Soldaten errichtet. Die Einheimischen beäugen sie zwar misstrauisch, erkennen jedoch ihr wirtschaftliches Potenzial. So verdienen zahlreiche Personen an den Amerikanern: als Betreiber von Bars – die ehemals Scheunen waren, als Prostituierte, als Bauunternehmer der Flugbasis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Neidhardt, ein Fuhrunternehmer, möchte ebenfalls Geld verdienen. Deshalb schreckt er auch vor dem lukrativen Schwarzhandel nicht zurück. Auf der Flugplatzbaustelle bestätigt ihm der Aufseher Otto Krahne, dass er Kies geliefert, obwohl er die Ladung anderweitig verkauft hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Robert einem amerikanischen Offizier helfen will, dessen Auto auf der Landstraße stehengeblieben ist, stellt er fest, dass dieser mit seiner ehemaligen Geliebten Inge verheiratet ist. Diese will zunächst nichts mit ihm zu tun haben, aber Robert bleibt hartnäckig. Zudem weiß er, dass Inges Hund auf der Baustelle getötet wurde und gibt der Nichtsahnenden vor, Informationen über sein Verschwinden zu besitzen. Sie treffen sich auf Roberts privatem Grundstück außerhalb des Dorfes, von dem sonst niemand weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polizei plant eine [[Razzia]] gegen die Schieber. Inge warnt Robert vor und steigt zu ihm in den Kipper. Robert will die kompromittierende Ladung Kies im Wald abladen, wobei er einen Verkehrsunfall verursacht. Dabei kommt das mit ihm befreundete Paar Bill Rodgers und seine (seit kurzer Zeit) Verlobte Anni, eine Ostdeutsche auf Besuch, ums Leben. Robert versteckt die beiden Leichen auf der Baustelle und kippt die Ladung Kies darüber. Inge rät ihm, sich der Polizei zu stellen, doch der will sie nicht in schwer zu erklärende Verlegenheiten bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[CIA]], vornehmlich in Person des deutschstämmigen Ermittlers Moeller, untersucht den Vorfall, kommt aber zu dem Ergebnis, das verschwundene Paar habe sich in die DDR abgesetzt. Inge gesteht ihrem Mann, dass sie sich mit ihrem ehemaligen Geliebten traf, dass dieser Bill und Anni überrollte und die Leichen auf die Flughafenbaustelle brachte. Ihrem Mann ist das egal, denn seine Baustelle war gerade von Inspektoren der US-Luftwaffe untersucht worden und er will sich nicht noch weiteren, planverzögernden Ärger aufladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der käufliche Aufseher Krahne wird von der Polizei verhaftet. Robert will über die Grenze nach Luxemburg fliehen und Inge bittet ihn inständig, sie mitzunehmen. Er will dies ihretwillen nicht tun und fährt mit seinem Kipper los. Inge versucht auf das Fahrzeug aufzuspringen und kommt dabei zu Tode. Robert legt seine Geliebte auf der Baustelle ab und kippt – wie zuvor – Kies darüber. Als der Kies beginnt den Abhang herunterzurinnen, springt Robert zu Inge hinunter und wird mit ihr begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorproduktion und Drehbuch ===&lt;br /&gt;
Nach dem musikalischen Kostümfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Das Glas Wasser (1960)|Das Glas Wasser]]&amp;#039;&amp;#039; (1960) plante Regisseur [[Helmut Käutner]], mit seinem neuen Filmprojekt „eine Scheibe Leben“ der bundesdeutschen Gegenwart zu präsentieren. Nach eigenen Aussagen hatte er sich vorgenommen, darin „alle deutschen Tabus zu durchstoßen“, „hart und direkt, mit erotischen und brutalen Realitäten“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegelscheibe&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=43160996 |Titel=Käutner: Eine Scheibe Leben |Jahr=1961 |Nr=18 |Seiten=90–92}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Entsprechend trug das gemeinsam mit [[Filmherstellungsleitung|Herstellungsleiter]] [[Walter Ulbrich]] verfasste Drehbuch zunächst den reißerischen Titel &amp;#039;&amp;#039;Haut auf Haut.&amp;#039;&amp;#039; Erst später entschied man sich für den Titel &amp;#039;&amp;#039;Kies,&amp;#039;&amp;#039; der dann wiederum in den endgültigen Filmtitel &amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Kies&amp;#039;&amp;#039; geändert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Produktion ===&lt;br /&gt;
Die Dreharbeiten fanden vom 3.&amp;amp;nbsp;Oktober bis 20.&amp;amp;nbsp;Dezember 1960 statt. Als Kulisse für das fiktive Dorf &amp;#039;&amp;#039;Sohnen&amp;#039;&amp;#039; diente der Ort [[Lautzenhausen]]. Die Flugplatz-Aufnahmen drehte man auf dem Gelände der damaligen [[Hahn Air Base]]. Da einige Einstellungen einer [[Start- und Landebahn|Pistenbaustelle]] benötigt wurden, eine solche aber nicht am Flughafen Hahn vorhanden war, nahm man eine Autobahnbaustelle nahe der [[Ramstein Air Base]] her.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Reportage des Südwestfunks in den Weblinks&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Innenaufnahmen entstanden im [[Oberlandstraße (Berlin)#UFA-Filmstudios|Ufa-Atelier]] in [[Berlin-Tempelhof]]. Für das [[Szenenbild]] war der Filmarchitekt [[Gabriel Pellon]] verantwortlich. Die [[Regieassistent|Regieassistenz]] übernahm Helmut Käutners Ehefrau [[Erica Balqué]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Kies&amp;#039;&amp;#039; war die letzte von mehreren Eigenproduktionen, die zwischen 1958 und 1961 von der inzwischen privatisierten [[UFA#Entflechtung und Reprivatisierung (1945–1964)|Universum-Film AG]] mit Sitz in [[West-Berlin]] hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Telefunken U 55 503 Billy Sanders 002.jpg|mini|Label der Single &amp;#039;&amp;#039;Fräulein Schmidt&amp;#039;&amp;#039;, 1961]]&lt;br /&gt;
Die Filmmusik stammt aus der Feder von [[Bernhard Eichhorn]], der auch den im Film zu hörenden [[Dixieland (Jazz)|Dixieland]]-Schlager &amp;#039;&amp;#039;Fräulein Schmidt&amp;#039;&amp;#039; (Text: Helmut Käutner) komponierte. Der von [[Billy Sanders (Sänger)|Billy Sanders]] und dem [[Roy Etzel|Roy-Etzel]]-Sextett interpretierte Titel erschien 1961 auf einer [[Single (Musik)|Single]] des Labels [[Teldec|Telefunken]] und wurde 2001 auf CD wiederveröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Billy Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin kein schöner Mann.&amp;#039;&amp;#039; [[Bear Family Records]]. 2001. Best-Nr. BCD 16495 AH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lautz.jpg|mini|Der Drehort („Bar Atlantic“) heute (2018)]]&lt;br /&gt;
=== Trivia ===&lt;br /&gt;
* Der im Film gezeigte Lastkraftwagen des Hauptdarstellers ist ein [[Automobiles Unic|Unic]] Verdon ([[Kippbrücke (Ladefläche)|Kipper]]) mit 11,8&amp;amp;nbsp;Tonnen Zuladung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://pics.imcdb.org/14694/unic.jpg Datenbild des LKW]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das im Film gezeigte Etablissement hieß auch in Wirklichkeit „Atlantic“.&lt;br /&gt;
* Nach einer handfesten Auseinandersetzung mit dem an seiner Arbeit gehinderten Bauern und Eigentümer des Drehortes musste die eingangs gezeigte Gesprächsszene im PKW für diesen Drehtag abgebrochen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein von mir, [[Benutzerin:Alberich21|Alberich21, Chris Teuber]], am 8.&amp;amp;nbsp;September 2018 persönlich geführtes Gespräch mit dem 1953 geborenen Sohn des Bauern. Der Landwirt soll aufgrund der Dreharbeiten an seiner wichtigen Erntearbeit gehindert worden sein, außerdem wurde ihm untersagt, seine Tiere im Stall zu füttern. Der damals siebenjährige Sohn wurde überdies von einem Sicherheitsmann der Filmcrew geohrfeigt. All dies führte zu dem vorläufigen Abbruch der Dreharbeiten für jenen Herbsttag. Laut weiterer Aussage soll der Bauer den Sicherheitsmann, aufgrund der Misshandlung seines Sohnes, später ebenfalls handfest bedrängt haben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichung ===&lt;br /&gt;
Die [[Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft]] gab &amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Kies&amp;#039;&amp;#039; am 28. Februar 1961 ohne [[Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft#Feiertagsfreigabe|Feiertagsfreigabe]] ab 18 Jahren frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Uraufführung, die am 13. April 1961 im EM-Theater in [[Stuttgart]] stattfand, legte der [[Zentralrat der Juden in Deutschland]] Verwahrung gegen den Film ein und erstattete Strafantrag gegen Regisseur Käutner, Herstellungsleiter Ulbrich sowie Ufa-Chef Theo Osterwind. Aufgrund einer Szene, in der ein ehemaliger [[KZ-Häftlinge|KZ-Häftling]] als [[Bordell]]wirt dargestellt und als „[[Saujude|Saujud]]“ beschimpft wird, warf der damalige Generalsekretär des Zentralrats [[Hendrik van Dam]] dem Film antisemitische Inhalte vor. Käutner bezeichnete die Vorwürfe als Missverständnis, da er durch die Szene vor aufflackerndem Antisemitismus warnen wollte. Obgleich andere jüdische Organisationen van Dam für sein Vorgehen kritisierten und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf bekanntgab, nicht in Sachen &amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Kies&amp;#039;&amp;#039; zu ermitteln, wurde die beanstandete Passage aus dem Film entfernt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegelscheibe&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitscheibe&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Käutners „Scheibe Leben“ |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Nummer=17 |Datum=1961 |Online=https://www.zeit.de/1961/17/kaeutners-scheibe-leben}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der inzwischen vierten Prüfung im Jahr 1990 gab die FSK den Film ab 16 Jahren frei. Die ungekürzte Premierenfassung wurde erstmals wieder 2009 im [[Zeughauskino]] des [[Deutsches Historisches Museum|Deutschen Historischen Museums]] aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.dhm.de/kino/wiederentdeckt_2009_09-10.html |text=Deutsches Historisches Museum: Zeughauskino: Wiederentdeckt, September/Oktober 2009 |wayback=20091024102821}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritiken ===&lt;br /&gt;
Sowohl an den Kinokassen als auch bei zeitgenössischen Filmkritikern konnte &amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Kies&amp;#039;&amp;#039; nicht an frühere Erfolge des renommierten Regisseurs anschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Zeit]] bezeichnete den Film als „durchschnittlichen Kriminalfilm mit einer langweiligen Polizei.“ Helmut Käutners Meisterhand sei „nur an wenigen Stellen spürbar“. Die Regie sei „effektvoll, üppig, dick aufgetragen“. Die Figuren seinen „keine Menschen – bis auf zwei: [[Wolfgang Büttner]] als feiger Komplize des Kiesfahrers, und [[Anita Höfer]] als kleines Flittchen.“ „Sehr begabt, aber von der Regie in die Vorlage gepreßt“ seien [[Helmut Wildt]] und [[Ingmar Zeisberg]]. Dem Kameramann [[Heinz Pehlke]] seien aber „im ersten Viertel des Filmes einige ausgezeichnete Milieuaufnahmen“ gelungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeitscheibe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; kritisierte an dem Film die „allzu aktionsfreudige Geschichte“. Regisseur Käutner sei „sichtlich bemüht“ gewesen, „seinen Film der pessimistischen Härte und dem düsteren Schneid gewisser amerikanischer und französischer Thriller anzunähern.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegelscheibe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der anlässlich der [[Internationale Kurzfilmtage Oberhausen|8. Westdeutschen Kurzfilmtage]] Anfang 1962 verliehene „Preis für die schlechteste Leistung eines bekannten Regisseurs“ ging zu gleichen Teilen an die Käutner-Filme &amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Kies&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der Traum von Lieschen Müller]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Jury „Preis der Jungen Filmkritik“, so wurde mitgeteilt, habe sich nicht darüber klar werden können, welcher der beiden Filme der schlechtere sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=45139278 |Titel=Neuerer: Papas Kies |Jahr=1962 |Nr=10 |Seiten=89–90}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Film-Preise mit etwas Bosheit |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Nummer=10 |Datum=1962 |Online=https://www.zeit.de/1962/10/film-preise-mit-etwas-bosheit}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Lexikon des internationalen Films]] urteilte: „Käutners düstere Moritat bietet krasse Klischees statt kritischer Ansätze.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|39246|Abruf=2017-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die zeitgenössischen Kritiken durchaus gemischt waren, finden sich mit zeitlichen Abstand neue Perspektiven auf die Qualitäten dieses Films:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Helmut Käutners Schwarzer Kies (1961) ist ein einzigartiger Mix aus Milieustudie, Liebesfilm, Arbeiterdrama, Period Piece und Film noir – und wirft Blicke in ein tief gespaltenes Land. (…) Käutner ist mit Schwarzer Kies das seltene Kunststück gelungen, einen Film zu drehen, der gleichermaßen über eine perfekt konstruierte Geschichte und Dramaturgie zu fesseln versteht, wie einen Einblick in eine eigene kleine Welt zu ermöglichen, voller Leben und Geheimnisse, voller reizvoller Gestalten und Geschichten, eigener Regeln des Zusammenlebens und einer gewachsenen Historie. Deutsche Wirklichkeit des Jahres 1961 und Dichtung geben sich hier die Hand in der gemeinsamen Mission der Wahrheitsfindung.&lt;br /&gt;
 |Autor=Oliver Nöding&lt;br /&gt;
 |Quelle=Critic.de&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.critic.de/film/schwarzer-kies-10719/ Rezension], Critic.de am 19. Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Digitalisierung ==&lt;br /&gt;
Die [[Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung]] digitalisierte den Film und stellte diese Fassung im Vorführformat 4K DCP im Rahmen der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2017|Internationalen Filmfestspiele Berlin 2017]] (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Berlinale Classics&amp;#039;&amp;#039;) vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlinale.de/de/archiv/jahresarchive/2017/02_programm_2017/02_Filmdatenblatt_2017_201702681.html#tab=filmStills Pressemitteilung] bei berlinale.de, (abgerufen am 8. September 2018).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jeanpaul Goergen: „Klinisches Zeitbild in dokumentarischer Form“ Die wiedergefundene Premierenfassung von Helmut Käutners SCHWARZER KIES von 1961. In: Filmblatt, 16. Jg., Nr. 45 Sommer 2011, {{ISSN|1433-2051}}, S. 91–105.&lt;br /&gt;
* Ronny Loewy: SCHWARZER KIES (1960/61). In: Christoph Fuchs, Michael Töteberg (Hrsg.): Fredy Bockbein trifft auf Mister Dynamit. Filme auf den zweiten Blick, edition text+kritik, München 2007, S. 171–175.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.dw.com/de/anti-heimatfilm-helmut-k%C3%A4utners-schwarzer-kies/a-43664633 Anti-Heimatfilm: &amp;quot;Schwarzer Kies&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [https://www.ardmediathek.de/video/swr-retro-abendschau/dreharbeiten-schwarzer-kies/swrfernsehen-de/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzExOTU3NDM/ Bericht zu den Dreharbeiten], vom [[Südwestrundfunk|Südwestfunk]] am 8. Dezember 1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Helmut Käutner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzweißfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Helmut Käutner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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