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	<title>Schwarze Messe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;GrandePinguino am 4. September 2025 um 00:47 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Martin van Maele - La Sorcière 06.jpg|mini|[[Martin van Maele]]: Schwarze Messe. Illustration aus dem Jahr 1911 zu Jules Michelets &amp;#039;&amp;#039;[[La Sorcière (Michelet)|La Sorcière]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwarze Messe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Teufelsmesse&amp;#039;&amp;#039;) wird eine [[Okkultismus|okkulte]] religiöse Feier verstanden, bei der in einer Parodie der [[Heilige Messe|Heiligen Messe]], die meist auch sexuelle Elemente enthält, der [[Teufelsanbetung|Teufel angebetet]] oder andere [[Satanismus|satanistische]] Rituale vollzogen werden. Dokumente für solche Feiern liegen bis ins 20. Jahrhundert ausschließlich vonseiten der christlichen Verfolger angeblicher [[Hexe]]n und Teufelsanbeter vor, weshalb deren Wahrheitsgehalt in der Forschung bezweifelt wird. Zweifelsfrei nachgewiesen sind Schwarze Messen erst seit dem 20. Jahrhundert. Seit dem späten 19. Jahrhundert stellen sie ein wiederkehrendes [[Motiv (Literatur)|Motiv]] der [[Belletristik]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wickiana2.jpg|mini|Darstellung eines Hexensabbats aus den [[Wickiana]] (ca. 1570)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichte über Schwarze Messen gibt es seit dem [[Spätmittelalter|späten Mittelalter]]: [[Hexe]]n würden während so genannter [[Hexensabbat]]e blasphemische Umkehrungen der Heiligen Messe feiern, die auch sexuelle Ausschweifungen umfassten. Laut der amerikanischen Autorin Rosemary Guiley setzt der Glaube an Schwarze Messen die im Mittelalter abgeschlossene Ausbildung der katholischen [[Transsubstantiation]]slehre voraus: Danach vollzieht sich nämlich während der [[Eucharistie]] mit der Verwandlung der [[Hostie]] und des Weines in Christi Leib und Blut ein reales [[Wunder]]. In der Schwarzen Messe werde versucht, diese übernatürliche Möglichkeit zu anderen Zwecken zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rosemary Guiley: &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of Demons and Demonology.&amp;#039;&amp;#039; Infobase Publishing, New York 2009, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der französische Historiker [[Jules Michelet]] schildert 1862 in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;La Sorcière&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Jules Michelet: &amp;#039;&amp;#039;La Sorcière&amp;#039;&amp;#039;. Dentu et Hetzel, Paris 1862 ([http://classiques.uqac.ca/classiques/michelet_jules/sorciere/michelet_sorciere.pdf PDF des Nachdrucks von 1966]). Deutsche Übersetzung unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Die Hexe&amp;#039;&amp;#039;. Robert Schaefer’s Verlag, Leipzig 1863.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine solche blasphemische Feier: Sie habe aus [[Introitus (Gesang)|Introitus]], [[Kreistanz]], [[Gloria]], [[Credo]], [[Agnus Dei]] sowie als Höhepunkt aus der [[Geschlechtsverkehr|sexuellen Vereinigung]] einer Frau, deren Körper sowohl den [[Altar]] als auch die Hostie darstelle, mit einem [[Dämon]] in der Form der [[Confarreatio]] bestanden. Bei seiner Schilderung stützt sich Michelet auf die Berichte des [[Hexenjäger]]s [[Pierre de Lancre]]. Die Schwarzen Messen hätten im 14. Jahrhundert zur Zeit des [[Avignonesisches Papsttum|avignonesischen Papsttums]] ihre endgültige Form gefunden, als die Autorität der Kirche schwand und die Ausbeutung der Bauern durch den Adel überhand nahm. In beidem sieht Michelet die Ursache sowohl von [[Liste von Bauernaufständen|Bauernaufständen]] als auch von Schwarzen Messen.&amp;lt;ref&amp;gt;Referiert nach Ulrich K. Dreikandt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Messen. Dichtungen und Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 1975, S. 21–31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der schottische Altertumswissenschaftler [[James George Frazer]] überliefert in seinem Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;[[Der goldene Zweig]]&amp;#039;&amp;#039; das Ritual einer „Messe von St. Sécaire“, die im Mittelalter in der [[Gascogne]] vorgekommen sein soll, um einen [[Schadenzauber]] zu bewirken. Sie soll in der Stunde vor Mitternacht in einer Kirchenruine von einem [[Priester (Katholizismus)|Priester]] und einem [[Akolyth]]en von schlechtem Lebenswandel durchgeführt worden sein und die Verwendung einer schwarzen, dreieckigen Hostie sowie von Quellwasser umfasst haben, in das der Leichnam eines ungetauften Säuglings geworfen wurde. Dem vielfachen Kindermörder [[Gilles de Rais]] wurde während seines [[Inquisitionsprozess]]es 1440 ebenfalls zur Last gelegt, Schwarze Messen zelebriert zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Rosemary Guiley: &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of Demons and Demonology.&amp;#039;&amp;#039; Infobase Publishing, New York 2009, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der modernen Hexenforschung wird dagegen Berichten über Schwarze Messen, Hexensabbate und [[Teufelspakt]]e wenig Glaubwürdigkeit beigemessen, da sie stets auf unter [[Folter]] erpressten Geständnissen beruhen. Bei diesen Folterverhören gingen die Hexenverfolger nach den Anleitungen von [[Hexentheoretiker]]n wie [[Heinrich Kramer]] und [[Martin Delrio]] vor, die ihrerseits zum Teil auf die Verhörkataloge der mittelalterlichen [[Ketzerverfolgung]] zurückgingen.&amp;lt;ref&amp;gt;Iris Hille: &amp;#039;&amp;#039;Der Teufelspakt in frühneuzeitlichen Verhörprotokollen. Standardisierung und Regionalisierung im Frühneuhochdeutschen&amp;#039;&amp;#039;. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2009, ISBN 978-3-11-021895-4, S. 26 f. und 43 ff. (abgerufen über [[Verlag Walter de Gruyter|De Gruyter]] Online); [[Johannes Dillinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Hexen und Magie. Eine historische Einführung&amp;#039;&amp;#039;. Campus, Frankfurt am Main 2007, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rosemary Guiley weist darauf hin, dass Berichte über organisierte Schwarze Messen als Teil einer Teufelsverehrung sich erst mit der Einführung der [[Inquisition]] 1215 häufen. Sie nimmt zwar an, dass es durchaus Schwarze Messen gegeben habe, nicht aber in der Häufigkeit und der Zügellosigkeit, von der die Quellen sprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rosemary Guiley: &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of Demons and Demonology.&amp;#039;&amp;#039; Infobase Publishing, New York 2009, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:UrbainPact2.jpg|mini|Angeblicher Vertrag zwischen dem [[Satan]] und dem Priester [[Urbain Grandier]], von rechts nach links zu lesen, [[Loudun]] 1634.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Les Mystères de la franc-maçonnerie dévoilés par Léo Taxil.jpg|mini|Werbeplakat für Schriften von Léo Taxil, ca. 1895]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. und 17. Jahrhundert wurden mehrere Priester hingerichtet, die angeblich Schwarze Messen durchgeführt hatten, doch handelte es sich dabei weniger um Teufelskulte als theatralische, bewusst schockierende Inszenierungen, mit denen gegen die Ungerechtigkeit der Kirche oder ihrer Würdenträger protestiert werden sollte. Im 17. Jahrhundert gibt es Berichte über Schwarze Messen in französischen Klöstern im Zusammenhang mit Fällen von [[Besessenheit]], etwa in [[Louviers]] 1647&amp;lt;ref&amp;gt;Rosemary Guiley: &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of Demons and Demonology.&amp;#039;&amp;#039; Infobase Publishing, New York 2009, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder in [[Teufel von Loudun|Loudun]]. Dort wurde 1634 der Priester [[Urbain Grandier]], der Geschlechtsverkehr mit mehreren Nonnen vom Orden der [[Ursulinen]] gehabt hatte, auf dem Scheiterhaufen verbrannt, weil er von diesen bezichtigt wurde, sie mit Hilfe von Dämonen dazu verleitet oder gezwungen zu haben. Im Prozess stellte ein von rechts nach links zu lesender Vertrag, der angeblich von ihm und dem [[Satan]] unterzeichnet wurde, ein wichtiges Beweisstück dar. Der Religionswissenschaftler Joachim Schmidt hält Realitätsgehalt dieses so genannten Klöstersatanismus für zweifelhaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Satanismus. Mythos und Wirklichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Diagonal-Verlag, Marburg 1992, S. 61 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ende des 17. Jahrhunderts fanden angeblich Schwarze Messen im [[Frankreich]] [[Ludwig XIV.|Ludwigs XIV.]] statt. Diese Messen sollen von geweihten [[Priester (Katholizismus)|Priestern]] auf den Körpern nackter Frauen gelesen worden sein. Angeblich kam es dabei auch zu sexuellen Handlungen und zu [[Blutopfer]]n. Angeklagte sagten unter Folter aus, neben Tieren seien auch Totgeburten, abgetriebene Kinder und Säuglinge geopfert worden. 1679 ließ der Pariser Polizeipräfekt [[Nicolas de la Reynie]] einen solchen Zirkel auffliegen. Die Angelegenheit wurde unter dem Namen „[[Giftaffäre]]“ oder auch „Montespan-Affäre“ bekannt, benannt nach einer der Hauptverdächtigen, [[Marquise de Montespan]]. Bis heute ist ungeklärt, ob die Schwarzen Messen real stattgefunden hatten. Joachim Schmidt hält sie für „die ersten wirklich nachweisbaren schwarzen Messen“,&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Satanismus. Mythos und Wirklichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Diagonal-Verlag, Marburg 1992, S. 61 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; wohingegen es der Historiker [[Philip Jenkins]] für möglich hält, dass die Polizei nur Sensationsberichte einsammelte, die unter der Folter oder zu dem Zweck erfunden worden waren, hochgestellte Persönlichkeiten zu diskreditieren, die vielleicht einer anderen Faktion bei Hofe angehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;Philip Jenkins: &amp;#039;&amp;#039;Satanism and Ritual Abuse.&amp;#039;&amp;#039; In: James R Lewis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Oxford Handbook of New Religious Movements&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, Oxford/New York 2004, S. 224.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Ende der Montespan-Affäre endeten für über hundert Jahre die Berichte über Schwarze Messen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jeffrey Burton Russell: &amp;#039;&amp;#039;Mephistopheles. The Devil in the Modern World.&amp;#039;&amp;#039; Cornell University Press, Ithaca/London 1990, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Aus den Berichten über die angeblich von Montespan praktizierten Rituale bildete sich im 19. Jahrhundert das [[Narrativ (Sozialwissenschaften)|Narrativ]] der Schwarzen Messe in der Moderne.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugh Urban: &amp;#039;&amp;#039;New Age, Neopagan, and New Religious Movements. Alternative Spirituality in Contemporary America.&amp;#039;&amp;#039; University of California Press, Berkeley 2015, ISBN 978-0-520-96212-5, S. 181.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1890er Jahren erregte der französische [[Antiklerikalismus|antiklerikale]] Journalist [[Taxil-Schwindel|Leo Taxil]] (1854–1907) mit einer Reihe von sensationsheischenden Veröffentlichungen Aufsehen. Darin gab er vor, eine bis dahin geheime, „palladische“ Strömung der [[Freimaurerei]] aufzudecken, in der angeblich Schwarze Messen gefeiert und der [[Baphomet]] angebetet würde. 1897 deckte Taxil selber den [[Lüge|Schwindel]] auf, den er ersonnen hatte, um die katholische Kirche als leichtgläubig und bigott zu diskreditieren. Gleichwohl gibt es bis heute Menschen, die seinen Erfindungen Glauben schenken.&amp;lt;ref&amp;gt;W. R. Jones: &amp;#039;&amp;#039;Palladism and the Papacy. An Episode of French Anticlericalism in the Nineteenth Century.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Church and State.&amp;#039;&amp;#039; 12, Heft 3 (1970), S. 453–473; [[Massimo Introvigne]]: &amp;#039;&amp;#039;Satanism.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wouter J. Hanegraaff]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of Gnosis &amp;amp; Western Esotericism&amp;#039;&amp;#039;. Brill, Leiden/Boston 2005, S. 1035; Kembrew McLeod: &amp;#039;&amp;#039;Pranksters. Making Mischief in the Modern World.&amp;#039;&amp;#039; New York University Press, New York/London 2014, S. 109–113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belletristik ==&lt;br /&gt;
Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert finden sich in der Belletristik immer wieder entsprechende Schilderungen. 1891 veröffentlichte der französische Autor [[Joris-Karl Huysmans]] den Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Tief unten]]&amp;#039;&amp;#039; (1891). Darin verstrickt sich der wie Huysmans der literarischen Richtung der [[Décadence]] anhängende Schriftsteller Durtal auf der Suche nach einem „spiritualistischen Naturalismus“, mit dem er die [[Materialismus|materialistischen]] und anti-aristokratischen Tendenzen seiner Gegenwart überwinden will, immer tiefer in Astrologie, Alchimie und Okkultismus. Den Tiefpunkt seiner Suche stellt eine ausführlich geschilderte Schwarze Messe dar. Von Ekel überwältigt, zieht Durtal sich in die Einsamkeit zurück und kommt zu der desillusionierenden Einsicht, dass er, anders als [[Gilles de Rais]], an dessen Biographie er arbeitet, nicht auf die Vergebung der Kirche und die Rückkehr zum christlichen Glauben hoffen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Kindlers Literatur Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, s.&amp;amp;nbsp;v. &amp;#039;&amp;#039; Là-bas&amp;#039;&amp;#039;. Taschenbuchausgabe, dtv, München 1986, Bd. 7, S. 5446.&amp;lt;/ref&amp;gt; Huysmans ließ sich dabei von [[Joseph-Antoine Boullan]] (1824–1893) inspirieren, einem französischen Priester, der sich von der Kirche losgesagt hatte und [[Sexualmagie|sexualmagische]] Rituale durchführte. Huysmans’ ausführliche Schilderungen prägten das literarische Konstrukt „Schwarze Messe“. Auch Taxil hatte sich für die fantasievolle Ausmalung der von ihm erfundenen Schwarzen Messen der Freimaurer bei diesem Roman bedient, spätere Satanisten benutzten ihn als Gebrauchsanleitung für ihre Rituale.&amp;lt;ref&amp;gt;Massimo Introvigne: &amp;#039;&amp;#039;Huysmans, Joris-Karl (Charles-Marie-Georges).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wouter J. Hanegraaff]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of Gnosis &amp;amp; Western Esotericism&amp;#039;&amp;#039;. Brill, Leiden/Boston 2005, S. 579.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 1919 entstandenen Romanfragment &amp;#039;&amp;#039;Die schwarze Messe&amp;#039;&amp;#039; von [[Franz Werfel]] kommt dagegen gar keine Schwarze Messe vor. Vielmehr geht es um einen Versuch, durch Überschreitung von Grenzen zu einer Ganzheit der Person zu gelangen: Dies wird mit den Mitteln der [[Schauerliteratur]] erzählt: Ein Mönch flieht nach einer ihn verstörenden sexuellen Stimulation durch eine [[Monstranz]] aus dem Kloster und lässt sich in eine blasphemisch umgedeutete Version der [[1. Buch Mose|Genesis]] einweihen, die er in einer Vision als für sich real erlebt.&amp;lt;ref&amp;gt;Teresa Vinardell: &amp;#039;&amp;#039;Von Grenzgängern und Ausgegrenzten. Raimon Casellas „Els sots ferestecs“ und Franz Werfels „Die schwarze Messe“.&amp;#039;&amp;#039; In: Marisa Siguán Boehmer und Karl Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Transkulturelle Beziehungen: Spanien und Österreich im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Rodopi . Amsterdam/New York 2004, S. 141 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Deutlicher sind die Bezüge in anderen Werken der Schauerliteratur, etwa [[Gustav Meyrink]]s Novelle &amp;#039;&amp;#039;Meister Leonhard&amp;#039;&amp;#039; von 1925, bei der 1928 erschienenen Kurzgeschichte &amp;#039;&amp;#039;Das Heiligtum&amp;#039;&amp;#039; von [[Edward Frederic Benson]]s (1867–1940) oder bei &amp;#039;&amp;#039;Der schwarze Magier&amp;#039;&amp;#039; von [[Dennis Wheatley]] (1897–1977) aus dem Jahr 1960.&amp;lt;ref&amp;gt;Alle drei abgedruckt bei Ulrich K. Dreikandt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Messen. Dichtungen und Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 1975, S. 131–194.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Wheatleys Roman &amp;#039;&amp;#039;The Devil Rides Out&amp;#039;&amp;#039; von 1934 die Gestalt des Magiers deutlich nach dem britischen Okkultisten [[Aleister Crowley]] (1875–1947) gezeichnet, der zwar sexualmagische Rituale entwarf und durchführte, Schwarze Messen aber entschieden ablehnte, die er für einen „Missbrauch spiritueller Macht“ hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rosemary Guiley: &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of Demons and Demonology.&amp;#039;&amp;#039; Infobase Publishing, New York 2009, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1922 war der literarische [[Topos (Geisteswissenschaft)|Topos]] der Schwarzen Messe so allgegenwärtig, dass der irische Schriftsteller [[James Joyce]] (1882–1941) ihn in seinem &amp;#039;&amp;#039;[[Ulysses]]&amp;#039;&amp;#039; [[parodie]]ren konnte: In der Circe-Episode, die um Mitternacht in einem [[Bordell]] spielt, halluziniert der Protagonist Leopold Bloom, dass ein Pater mit einer Mohrrübe im Anus auf dem nackten schwangeren Leib seiner Bekannten Mina Purefoy eine Schwarze Messe zelebriert („Introibo ad altare diaboli“), wobei das Volk {{B|Offb|19|6}} rückwärts rezitiert.&amp;lt;ref&amp;gt;James Joyce: &amp;#039;&amp;#039;Ulysses.&amp;#039;&amp;#039; Übertragen von [[Hans Wollschläger]]. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1981, S. 746 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Satire|Satirische]] Verwendungen des Klischees finden sich in den letzten Jahrzehnten: In ihrem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Illuminatus!]]&amp;#039;&amp;#039;, einem 1975 erschienenen [[Postmoderne Literatur|postmodernen]] Spiel mit allen möglichen [[Verschwörungstheorie]]n, schildern die Autoren [[Robert Anton Wilson]] (1932–2007) und [[Robert Shea]] (1933–1994) in einer hochgradig obszönen Szene eine Schwarze Messe, bei der ein „Padre Pedrastia“ eine Hostie in die Vagina einer Frau platziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Erik Davis: &amp;#039;&amp;#039;Robert Anton Wilson.&amp;#039;&amp;#039; In: Christopher Partridge (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Occult World.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, New York 2015, S. 332.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Umberto Eco]] (1932–2016) verknüpft in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Der Friedhof in Prag]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 2011 verschiedene [[Antisemitismus (bis 1945)|antisemitische]] Verschwörungstheorien miteinander. Dabei verliert der antisemitische und sexuell gehemmte Protagonist Simonini während einer nach Taxils Mystifikationen gestalteten Schwarzen Messe seine Jungfräulichkeit ausgerechnet an eine „[[Halbjude|Halbjüdin]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Heutzutage sind Schwarze Messen überwiegend Ausdruck einer [[Jugendkultur]], der vom Reiz des Verborgenen und des unbekannten [[Transzendenz|Transzendenten]] geprägt ist, ohne dass damit notwendigerweise ein fester Glaube an Satan und [[Dämon]]en biblischen Hintergrunds in Verbindung stehen. Teilweise feiern Jugendcliquen diese Zeremonien auf Friedhöfen oder anderen Orten, die ein pseudoreligiöses Angstgefühl erzeugen. Dabei werden auch [[Grabschändung|Gräber geschändet]] und religiöse Symbole entweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wdr&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wdr.de/online/news2/satanisten_witten/hintergrund.phtml |titel=&amp;quot;Schwarze Szene&amp;quot; |werk=WDR Aktuell |hrsg=Westdeutscher Rundfunk Köln |datum=2001-07-12 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080130120549/http://www.wdr.de/online/news2/satanisten_witten/hintergrund.phtml |archiv-datum=2008-01-30 |abruf=2022-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Religionswissenschaftler Joachim Schmid hält das Feiern Schwarzer Messen zum Teil für eine Realisierung von Fantasien, die von der Kirche über Jahrhunderte als Realität dargestellt wurden. Dabei entsprach das den Schwarzen Messen zugrundeliegende Satansbild den mittelalterlichen Vorstellungen, für die der klassische Teufelspakt und die Dämonenmagie typisch waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Satanismus. Mythos und Wirklichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Diagonal-Verlag, Marburg 1992, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die [[Ethnologie|Ethnologin]] [[Sabine Doering-Manteuffel]] sind das Feiern Schwarzer Messen, Teufelsanbetung und eine Ritualisierung des Bösen, als Aspekte des modernen Satanismus, eine Kehrseite des [[Wertewandel]]s der 1960er und 1970er Jahre. Sie hält das Spiel mit provozierend-negativen Wertalternativen für ein wichtiges Motiv der satanistischen Jugendszene.&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Doering-Manteuffel: &amp;#039;&amp;#039;Okkultismus. Geheimlehren, Geisterglaube, magische Praktiken.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2011, S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer 1968 zelebrierten Schwarzen Messe schwenkte [[Anton LaVey]], der Gründer der [[Church of Satan]] ein Schwert über einem nackten Frauenkörper, der als Altar diente, und rief Satan, [[Luzifer]], [[Belial]] und [[Leviathan (Mythologie)|Leviathan]] an, bevor er einen Kelch mit Wein herumgab. Dabei rezitierte er eine lateinische Parodie auf die Heilige Messe und englische und französische Anrufungen Satans. Letztere stammten zum Teil wörtlich aus Huysmans Roman. Auch weitere Rituale wie das [[Miktion|Urinieren]] auf einen Taufstein (statt ihn mit [[Weihwasser]] zu besprengen) parodierten in expliziter, bis zur Lächerlichkeit übertriebener Form den katholischen Gottesdienst.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugh Urban: &amp;#039;&amp;#039;New Age, Neopagan, and New Religious Movements. Alternative Spirituality in Contemporary America&amp;#039;&amp;#039;. University of California Press, Berkeley 2015, ISBN 978-0-520-96212-5, S. 185 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr erschien auch LaVeys LP &amp;#039;&amp;#039;The Satanic Mass&amp;#039;&amp;#039;, die trotz des Titels keine Schwarze Messe enthielt.&amp;lt;ref&amp;gt;LaVey: &amp;#039;&amp;#039;The Satanic Mass.&amp;#039;&amp;#039; Murgenstrumm Records, 1968.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lordsofchaos&amp;quot;&amp;gt;Michael Moynihan, Didrik Søderlind: &amp;#039;&amp;#039;[[Lords of Chaos (Buch)|Lords of Chaos]]&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;The Bloody Rise of the Satanic Metal Underground&amp;#039;&amp;#039;. Feral House 1998, ISBN 0-922915-48-2, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Teil des rezitierten Materials erschien 1969 in Textform in seiner &amp;#039;&amp;#039;[[Satanische Bibel|Satanischen Bibel]]&amp;#039;&amp;#039;. Darin spricht LaVey von einer üblichen Annahme, „dass die satanische Zeremonie immer als Schwarze Messe bezeichnet wird“. Die Schwarze Messe sei „nicht mehr […] als eine literarische Erfindung“ und deute nicht notwendigerweise an, dass die Ausführenden Satanisten sind; der Satanist setze „die Schwarze Messe nur als eine Art [[Psychodrama]] ein“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Anton Szandor LaVey]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schwarze Messe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Satanische Bibel.&amp;#039;&amp;#039; Second Sight Books, Berlin, 1999, S. 116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher grenzte LaVey die Satanische Messe auf seiner 1968 veröffentlichten LP &amp;#039;&amp;#039;The Satanic Mass&amp;#039;&amp;#039; von der Schwarzen Messe ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lordsofchaos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Aufnahme einer Schwarzen Messe findet sich auf der B-Seite der ersten [[Coven (Rock-Band)|Coven]]-LP &amp;#039;&amp;#039;Witchcraft Destroys Minds &amp;amp; Reaps Souls&amp;#039;&amp;#039; und trägt den Titel &amp;#039;&amp;#039;Satanic Mass&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Coven: &amp;#039;&amp;#039;Witchcraft Destroys Minds &amp;amp; Reaps Souls.&amp;#039;&amp;#039; Dunwich Productions/Mercury Records, 1969.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch diverse satanische Orden und Individuen beziehen sich entgegen LaVeys Aussage positiv auf die Idee der Schwarzen Messe beziehungsweise ihre praktische Ausführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sich in ausdrücklichem Gegensatz zu LaVeys „modernem Satanismus“ als traditionell satanisch bezeichnende&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.o9a.org/2019/07/the-two-types-of-satanism/ &amp;#039;&amp;#039;The Two Types Of Satanism&amp;#039;&amp;#039;], 18. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Order of Nine Angles]] aus England druckte 1988 in &amp;#039;&amp;#039;Codex Saerus: Black Book of Satan&amp;#039;&amp;#039; eine Anleitung für eine Schwarze Messe ab.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;IV - The Black Mass.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Codex Saerus: The Black Book of Satan.&amp;#039;&amp;#039; yf 100. Siehe [https://web.archive.org/web/20090531163525/http://camlad9.tripod.com/bbs1.html ONA-Seite] oder Nachdruck: Conrad Robury, Anton Long, Christos Beest: &amp;#039;&amp;#039;Codex Saerus: Black Book of Satan I, II &amp;amp; III&amp;#039;&amp;#039;. Edited with a forward by Michael W. Ford. 2. Auflage. Succubus Productions, Houston, TX 2008, S. 40–47.&amp;lt;/ref&amp;gt; In &amp;#039;&amp;#039;The Black Book of Satan III&amp;#039;&amp;#039; folgten je nach Edition weitere Versionen der Schwarzen Messe: &amp;#039;&amp;#039;The Black Mass of Life&amp;#039;&amp;#039; in teils lateinischer und teils [[altenglisch]]er Sprache, &amp;#039;&amp;#039;The Mass of Heresy&amp;#039;&amp;#039; mit positiven Bezugnahmen auf [[Adolf Hitler]] und den Nationalsozialismus und &amp;#039;&amp;#039;The Black Mass – Gay Version&amp;#039;&amp;#039; für (jeweils ausschließlich männliche oder weibliche) Homosexuelle mit entsprechenden Instruktionen je nach Geschlecht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The Black Book of Satan III&amp;#039;&amp;#039;, year of fire 101. Die [https://web.archive.org/web/20090527141243/camlad9.tripod.com/bbs3.html Version auf der Tripod-Seite des ONA] enthält von diesen Messen nur &amp;#039;&amp;#039;The Black Mass of Life  (The Promethean Office I)&amp;#039;&amp;#039;, die [https://templvm-carnis.de/data/library/Christos%20Beest%20-%20Codex%20Saerus%20(The%20Black%20Book%20of%20Satan).pdf alle drei Bücher enthaltende] auf der Seite des Templvm Carnis beinhaltet alle Varianten der Messe. Für einen Nachdruck von &amp;#039;&amp;#039;The Black Book of Satan III&amp;#039;&amp;#039; siehe Conrad Robury, Anton Long, Christos Beest: &amp;#039;&amp;#039;Codex Saerus: Black Book of Satan I, II &amp;amp; III&amp;#039;&amp;#039;. Edited with a forward by Michael W. Ford. 2. Auflage. Succubus Productions, Houston, TX 2008, ISBN 978-0-557-02586-2. Zur &amp;#039;&amp;#039;Mass of Heresy&amp;#039;&amp;#039; siehe auch [https://www.o9a.org/2018/09/anti-o9a-propaganda-exposed/ &amp;#039;&amp;#039;Anti-O9A Propaganda Exposed&amp;#039;&amp;#039;], 12. September 2018, sowie die [https://www.justice.gov/usao-sdny/press-release/file/1287701/dl Anklage gegen Ethan Melzer] und die [https://www.justice.gov/usao-sdny/pr/us-army-soldier-charged-terrorism-offenses-planning-deadly-ambush-service-members-his dazugehörige Pressemitteilung].&amp;lt;/ref&amp;gt; 2010 publizierte der Orden eine islamistisch geprägte Version in seinem Journal &amp;#039;&amp;#039;Fenrir&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Black Mass of Jihad.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fenrir. Journal of Satanism and the Sinister.&amp;#039;&amp;#039; Issue II, 121 Year of Fayen (2010).&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut [[Michael W. Ford]] lehrt die Schwarze Messe Disziplin, sie sei „spirituell befriedigend in der psychologischen Annäherung an den Widersacher“ und wirke nach seiner Erfahrung befreiend.&amp;lt;ref&amp;gt;“THE BLACK MASS teaches discipline, it is also spiritually satisfying in the psychological approach to the Adversary. In my own experiences with the Black Mass, no matter which version you conduct, the liberation is often exciting and charging.” Michael W. Ford: &amp;#039;&amp;#039;Forward.&amp;#039;&amp;#039; In: Conrad Robury, Anton Long, Christos Beest: &amp;#039;&amp;#039;Codex Saerus: Black Book of Satan I, II &amp;amp; III&amp;#039;&amp;#039;. Edited with a forward by Michael W. Ford. 2. Auflage. Succubus Productions, Houston, TX 2008, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Belege fehlen: Der [[Westdeutscher Rundfunk Köln|Westdeutsche Rundfunk]] vertrat nach einem [[Mordfall von Witten|rituellen Mord in Witten]] 2001 in einem Radiofeature die Ansicht: &amp;#039;&amp;#039;Im modernen Satanismus gibt es keinen Platz mehr für einen christlichen Gott, dessen [[Widersacher]] Satan ist. Hier wird Satan zum Inbegriff von Lebensenergie und ‚magischer Power‘. Ziel dieser Satans-Anhänger ist es, selbst zum [[Gott]] zu werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;wdr&amp;quot; /&amp;gt; [[Ritualmord]]e seien selten, eher Ausdruck einer [[Selbstinszenierung]].&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die [[Klaviersonate Nr. 9 (Skrjabin)|9. Klaviersonate]] op. 68 des russischen Komponisten und Pianisten [[Alexander Skrjabin]] (1872–1915) erscheint in Konzertprogrammen häufig mit dem Beinamen „Schwarze Messe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich K. Dreikandt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Messen. Dichtungen und Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 1975, ISBN 3-423-01045-2.&lt;br /&gt;
* Rosemary Guiley: &amp;#039;&amp;#039;Black Mass.&amp;#039;&amp;#039; In: dieselbe: &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of Demons and Demonology.&amp;#039;&amp;#039; Infobase Publishing, New York 2009, ISBN 978-0-8160-7315-3, S. 29–32.&lt;br /&gt;
* Karin Rainer: &amp;#039;&amp;#039;Literatur des Bösen. Satan, Teufelskult und Schwarze Messen in der Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Tectum-Verlag, Marburg 2007, ISBN 978-3-8288-9342-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4180338-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Satanismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GrandePinguino</name></author>
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