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	<title>Schwarze Heckenkirsche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwarze_Heckenkirsche&amp;diff=1165152&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 25. April 2026 um 06:36 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-25T06:36:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Schwarze Heckenkirsche&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Lonicera nigra&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Heckenkirschen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Lonicera&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Geißblattgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Caprifoliaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kardenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Dipsacales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Euasteriden II&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Lonicera nigra.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Schwarze Heckenkirsche (&amp;#039;&amp;#039;Lonicera nigra&amp;#039;&amp;#039;), Illustration&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwarze Heckenkirsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lonicera nigra&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Strauch aus der Gattung der [[Heckenkirschen]] (&amp;#039;&amp;#039;Lonicera&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der [[Geißblattgewächse]] (Caprifoliaceae). Der Name &amp;#039;&amp;#039;nigra&amp;#039;&amp;#039; = &amp;quot;schwarz&amp;quot; bezieht sich auf die schwarzen Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Schwarze Heckenkirsche ist ein aufrechter [[Strauch]], dessen Stängel nicht winden. Sie erreicht eine Wuchshöhe von 50 bis 200 Zentimeter. Die Zweige sind dunkelbraun, kahl oder fast kahl, schlank und glatt. Sie besitzen ein weißes Mark, das im Querschnitt fünfeckig ist. Die Knospen sind eiförmig und spitz. Sie sind bis sieben Millimeter lang, kahl und tragen in ihrer Achsel Beiknospen. Die Knospenschuppen sind zugespitzt, besitzen einen Kiel und sind braun mit grau abschilfernder Epidermis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blätter sind bis neun Zentimeter lang und haben eine eilänglich-elliptische [[Blattform]]. Der Blattgrund ist breit keilförmig, die Blattspitze kurz zugespitzt oder stumpf. Sie sind nur an den Adern der Unterseite spärlich behaart oder ganz kahl. Die Blattoberseite ist lebhaft grün, die Unterseite heller, graugrün. Der Blattstiel ist bis fünf Millimeter lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lonicera nigra PID1736-1.jpg|mini|Schwarze Heckenkirsche (&amp;#039;&amp;#039;Lonicera nigra&amp;#039;&amp;#039;) in Blüte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1024 im Seebachtal-2919.jpg|mini|Blüten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lonicera nigra (Schwarz-Heckenkirsche) IMG 6307.JPG|mini|Schwarze Heckenkirsche (&amp;#039;&amp;#039;Lonicera nigra&amp;#039;&amp;#039;), fruchtend]]&lt;br /&gt;
Die [[Blüte]]n stehen zu zweit an einem gemeinsamen Stiel, der in einer Blattachsel entspringt. Der Stiel ist drei- bis viermal so lang wie die Blüten. Der verwachsene Kelch besitzt fünf spitze, drüsig behaarte Zähne. Die [[Kronblatt|Blütenkrone]] ist rötlich oder weiß und acht bis zehn Millimeter lang. Die Kronröhre ist kurz, der längere Saum ist zweilippig: die Oberlippe ist aufrecht und viergeteilt, die Unterlippe ist schmal und zurückgebogen. Es gibt fünf [[Staubblatt|Staubblätter]]. Die [[Fruchtknoten ]] eines Blütenpaares sind nur am Grund miteinander verwachsen. Der [[Griffel (Botanik)|Griffel]] mit kopfiger [[Narbe (Botanik)|Narbe]] reicht wie die Staubblätter nicht über die Krone hinaus. Die Blütezeit ist von April bis Juni. Die Bestäubung erfolgt durch [[Bienen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte sind schwarze Doppel[[beere]]n mit blauem Reif. Sie haben einen Durchmesser von acht bis zehn Millimeter und reifen im Juli/August. Eine Beere enthält zwei flache, elliptische Samen von vier Millimetern Länge. Die Ausbreitung erfolgt durch Vögel. Die Beeren gelten teils als giftig, teils als ungenießbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosom]]enzahl beträgt 2n = 18.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Art kommt nur in den Gebirgslagen Süd-, Zentral- und Osteuropas vor. Sie hat ursprüngliche Vorkommen in den Ländern Spanien, Andorra, Frankreich, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Tschechien, Slowakei, Polen, Ungarn, Italien, Slowenien, Kroatien, Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Ukraine.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; In Norwegen ist sie ein Neophyt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Nordgrenze in Deutschland sind [[Rhön]], [[Frankenwald]], [[Thüringer Wald]], weiters [[Fichtelgebirge]] und [[Oberlausitz]]. Die Ostgrenze ist der [[Karpaten]]bogen. Im Westen kommt sie inselartig in Teilen der [[Pyrenäen]], in den [[Cevennen]], [[Vogesen]] und im südlichen [[Schwarzwald]] vor. Im Süden kommt sie im nördlichen [[Apennin]] vor, im Südosten bis nach Nordgriechenland. In der Poebene und der Ungarischen Tiefebene innerhalb des Areals fehlt sie. Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3 (mäßig feucht), Lichtzahl L = 2 (schattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 2+ (unter-subalpin und ober-montan), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kommt in der montanen bis subalpinen [[Höhenstufe (Ökologie)|Höhenstufe]] vor. In den [[Bayerische Alpen|Bayerischen Alpen]] steigt sie bis 1460&amp;amp;nbsp;m, in [[Tirol]] bis 1900&amp;amp;nbsp;m und in [[Graubünden]] bis 2000&amp;amp;nbsp;m. In den Allgäuer Alpen steigt sie in Bayern am Häbelesgrund zwischen [[Breitenberg (Allgäuer Alpen)|Breitenberg]] und [[Rotspitze (Allgäuer Alpen)|Rotspitze]] bis zu 1600 m Meereshöhe auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr und Lippert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bevorzugt subozeanisches Klima und wächst in den Bergmischwäldern unter Fichten, Tannen und Buchen, aber auch in Grünerlengebüschen und in Latschenkiefern-Beständen. Ihren Verbreitungsschwerpunkt in Mitteleuropa hat sie in &amp;#039;&amp;#039;Abies&amp;#039;&amp;#039;-Wäldern des Galio-Abietenion-Unterverbands, kommt aber auch in hochmontanen Fagion-, in krautreichen Piceieon-Wäldern und seltener in Gesellschaften der Prunetalia oder des Verbands Calamagrostion arundinaceae vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwarze Heckenkirsche wächst vorwiegend auf frischen, mäßig nährstoffreichen, eher kalkarmen Böden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Sie ist eine [[Schattenpflanze]]. Ihre Blüten werden durch Insekten, vor allem Bienen, bestäubt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
* Peter Schütt, Ulla M. Lang: &amp;#039;&amp;#039;Lonicera nigra&amp;#039;&amp;#039;. In: Schütt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Sträucher&amp;#039;&amp;#039;. Nikol, Hamburg 2006, S. 193–196. ISBN 978-3-937872-40-7&lt;br /&gt;
* Siegmund Seybold (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schmeil-Fitschen interaktiv&amp;#039;&amp;#039; (CD-Rom), Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2001/2002, ISBN 3-494-01327-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. Stuttgart, Verlag Eugen Ulmer, 2001. Seite 877–878. ISBN 3-8001-3131-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr und Lippert&amp;quot;&amp;gt;Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 522.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt; E. von Raab-Straube (2017+): Caprifoliaceae. – In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. [https://europlusmed.org/cdm_dataportal/taxon/64088eb0-0e3a-44aa-9a5d-572be4846c42 Datenblatt Lonicera nigra]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;{{InfoFlora|ID=1027440|WissName=Lonicera nigra L.| Abruf=2026-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lonicera nigra|Schwarze Heckenkirsche (&amp;#039;&amp;#039;Lonicera nigra&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|3498}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|1881}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|3498}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/xKleineFamilien/loni_dorsi.htm#Schwarze Heckenkirsche  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geißblattgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
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