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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schwartz-Menge</id>
	<title>Schwartz-Menge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T01:13:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schwartz-Menge&amp;diff=2376673&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.2</title>
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		<updated>2023-01-07T16:48:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Bei Wahlen ist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwartz-Menge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; die [[Mengenlehre#Vereinigungsmenge|Vereinigung]] aller &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;minimalen undominierten Mengen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Eine minimale undominierte Menge ist eine nicht leere Menge &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039; von Bewerbern, für welche gilt:&lt;br /&gt;
# Jeder Bewerber innerhalb der Menge &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039; ist paarweise ungeschlagen von jedem Bewerber außerhalb von &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039; (d.&amp;amp;thinsp;h. eine undominierte Menge).&lt;br /&gt;
# Keine nicht-leere echte Teilmenge von &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039; erfüllt die erste Eigenschaft (d.&amp;amp;thinsp;h. minimal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schwartz-Menge bietet eine Möglichkeit für ein optimales Wahlergebnis. Wahlverfahren, bei denen immer ein Bewerber aus der Schwartz-Menge gewinnt, erfüllen das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwartz-Kriterium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Menge ist nach dem [[Politikwissenschaft]]ler Thomas Schwartz benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.telematicsfreedom.org/en/project/15/ssd-and-cssd-condorcet |wayback=20141129055154 |text=SSD and CSSD Condorcet |archiv-bot=2023-01-07 16:48:48 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
* die Schwartz-Menge ist nie leer – es gibt immer eine minimale undominierte Menge.&lt;br /&gt;
* zwei unterschiedliche minimale undominierte Mengen sind [[disjunkt]].&lt;br /&gt;
* wenn es einen [[Condorcet-Methode|Condorcet-Gewinner]] gibt, ist er das einzige Mitglied der Schwartz-Menge. Wenn die Schwartz-Menge nur einen Bewerber enthält, gibt es zumindest einen schwachen Condorcet-Gewinner.&lt;br /&gt;
* enthält eine minimale undominierte Menge nur einen Bewerber, ist er ein schwacher Condorcet-Gewinner. Enthält eine minimale undominierte Menge mehrere Bewerber, sind sie alle in einem Beatpath-Zyklus miteinander, ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Top-Zyklus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* zwei Kandidaten aus verschiedenen minimalen undominierten Mengen schlagen sich nicht (unentschieden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich mit der Smith-Menge ==&lt;br /&gt;
Die Schwartz-Menge ist immer eine [[Teilmenge]] der Smith-Menge. Die Smith-Menge ist nur dann größer, wenn ein Bewerber in der Schwartz-Menge im paarweisen Vergleich unentschieden mit einem Bewerber außerhalb der Schwartz-Menge abschneidet. Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
* 3 Wähler bevorzugen Bewerber A vor B vor C&lt;br /&gt;
* 1 Wähler bevorzugt Bewerber B vor C vor A&lt;br /&gt;
* 1 Wähler bevorzugt Bewerber C vor A vor B&lt;br /&gt;
* 1 Wähler bevorzugt Bewerber C vor B vor A&lt;br /&gt;
A schlägt B, B schlägt C und A ist unentschieden mit C im paarweisen Vergleich. A ist somit das einzige Mitglied der Schwartz-Menge, während alle Bewerber Element der Smith-Menge sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Algorithmen ==&lt;br /&gt;
Die Schwartz-Menge kann mit dem [[Algorithmus von Floyd und Warshall]] der Komplexität [[Landau-Symbole|&amp;lt;math&amp;gt;\mathcal{O}(n^3)&amp;lt;/math&amp;gt;]], oder mit einer Version des [[Algorithmus von Kosaraju]] derselben Komplexität berechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwartz-Kriterium ==&lt;br /&gt;
Ein Wahlmodus erfüllt das Schwartz-Kriterium, sofern er immer ein Element der jeweiligen Schwartz-Menge auswählt. Dies ist beispielsweise für die [[Schulze-Methode]] gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur |Autor=Benjamin Ward |Titel=Majority Rule and Allocation |Sammelwerk=Journal of Conflict Resolution |Band=5 |Nummer=4 |Datum=1961 |Seiten=379–389 |DOI=10.1177/002200276100500405}} In einer Analyse der seriellen Entscheidungsfindung basierend auf Mehrheitsregel, beschreibt den Smith Satz und Schwartz festgelegt, jedoch offenbar nicht zu erkennen, dass die Schwartzschen Menge mehrere Komponenten haben kann.&lt;br /&gt;
*{{Literatur |Autor=Thomas Schwartz |Titel=On the Possibility of Rational Policy Evaluation |Sammelwerk=Theory and Decision |Band=1 |Datum=1970 |Seiten=89–106 |DOI=10.1007/BF00132454}} Führt den Begriff der Schwartz-Set am Ende des Papiers als eine mögliche Alternative zu Maxiaturisierung, in Anwesenheit von zyklischen Einstellungen als Standard rationale Wahl.&lt;br /&gt;
*{{Literatur |Autor=Thomas Schwartz |Titel=Rationality and the Myth of the Maximum |Sammelwerk=Noûs |Band=6 |Nummer=2 |Verlag=Noûs, Vol. 6, No. 2 |Datum=1972 |Seiten=97–117 |DOI=10.2307/2216143 |JSTOR=2216143}} Gibt eine axiomatische Charakterisierung und Begründung der Schwartz-Set als möglich Standard für optimale, rational kollektiven Wahl.&lt;br /&gt;
*{{Literatur |Autor=Rajat Deb |Titel=On Schwart&amp;#039;s Rule |Sammelwerk=Journal of Economic Theory |Band=16 |Datum=1977 |Seiten=103–110 |DOI=10.1016/0022-0531(77)90125-9}} Beweist, dass Schwartz-Set die Menge der undominated Elemente der transitive Schluss der paarweisen Bevorzugung-Beziehung ist.&lt;br /&gt;
*{{Literatur |Autor=Thomas Schwartz |Titel=The Logic of Collective Choice |Verlag=Columbia University Press |Ort=New York |Datum=1986 |ISBN=0-231-05896-9}} Erläutert das Smith-Set (mit dem Namen GETCHA) und Schwartz-Set (mit dem Namen GOCHA) als Standards für optimale, rational kollektiven Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Condorcet-Methode#Condorcet-Kriterium|Condorcet-Kriterium]]&lt;br /&gt;
* [[Condorcet-Methode]]&lt;br /&gt;
* [[Quasiordnung|Vorbestellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://wiki.electorama.com/wiki/Maximal_elements_algorithms Beispiel Algorithmen zur Berechnung von Schwartz-Set]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahlforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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